ich brauche Rat.
Die Istsituation: 2 Katzen, 13 Jahre alt, Kater und Dame, Wurfgeschwister, verstehen sich recht gut (bis auf das übliche Geplänkel, wenn der Dicke seine 5 Minuten hat), meistens in der Wohnung, mit Möglichkeit des Freiganges.
Die Situation in ein paar Tagen: Ein Stromer (etwa 3 bis 4 Jahre alt), der ins Tierheim soll (was wir verhindern wollen), Menschen gegenüber (wenn er Vertrauen gefasst hat) absolut verschmust und zutraulich, andern Katzen gegenüber teilweise ein Rabauke, der auch so fest zubeisst, daß Blut fliesst.
Nun habe ich Bedenken, daß er meinen beiden so sehr zusetzen könnte, daß es unerträglich wird und er doch ins Heim muß. Er ist noch nicht kastriert. Da die finanzielle Situation bei uns sehr gespannt ist, haben wir die Möglichkeit, ihn bei einer Katzenhilfe gegen eine Spende kastrieren zu lassen. Soll das vorher geschehen oder soll er erst Gelegenheit bekommen, sich einzugewöhnen? Hierbei habe ich aber kein gutes Gefühl, weil die beiden anderen dann vllt ihr Verhalten ändern. Andererseits wird er vllt direkt nach einer solchen OP auch nicht über das nötige Durchsetzungsvermögen verfügen.
Verändert sich sein Verhalten nach der Kastration vllt dahigehend, daß er dann ruhiger wird?
Danke im Voraus für Eure Hilfe
Klaus


