Angstprobleme

      Angstprobleme

      Hilfe!

      Bei uns in der Schweiz war der 1. Aug. ein Feiertag wo in den Tagen davor und danach Feuerwerkskörper in die Luft gejagt werden. Am Wochenende davor hörte unser Hund ( 2 jähriger Mischling ) von weitem Raketen. Er erschrak extrem und geriet in Panik!

      Letzten Montag mussten wir mit ihm ins Tierspital weil er deswegen nicht mehr frass, trank, und seine "Geschäfte" nicht mehr machte.
      Er hatte sich dort aber erholt und am Mittwoch schien alles wieder gut.

      Doch seit Donnerstag hat er wieder nur noch Angst wenn wir mit ihm draussen sind! Er hat die Rute eingezogen, reisst extrem an der Leine und zittert am ganzen Körper! Er schnüffelt nicht herum, uriniert nur wenn er es nicht mehr aushällt.

      Zu Hause ist er so wie immer und es geht ihm gut. Doch mittlerweile zeigt er schon Angst wenn er merkt dass wir mit ihm raus wollen!

      Wir haben fast alles probiert, z.B Bachblütentropfen, Opium C 30....

      Wir wissen nicht wie wir ihm die Angst nehmen können!
      Wer hätte uns einen Rat???????

      Für Antworten wären wir sehr dankbar
      Hallo,

      was haben die Tierärzte denn gesagt? Ich würde mal bei mehreren TÄ um Rat fragen und evtl eine Verhaltenstherapie empfehlen. Das Problem bei einer Verhaltenstherapie is halt, dass es länger dauert. Ihr habt zwar den Vorteil, dass Ihr den Grund seiner Angst kennt, aber den akuten Zustand (der ja gesundheitsbedrohlich ist!) wird man kurzfristig wirklich nur mit Medikamenten beheben können. Und da würde ich keine Bachblüten und auch keine hömöopathischen Mittel empfehlen, sondern eine Behandlung mit dem TA anstreben.

      LG
      If you trust someone illusion has begun

      3 Taggeckos (phelsuma mad. grandis)
      2 Buschschwanzrennmäuse (Pinky&Brain)
      1 Königspython (Duddits)
      1 Kornnatter, Snow (Raven)
      3 Mantiden (Sphodromantmantis gastrica)
      --------------------------------------------------------------
      Nemo (JRT), Nomi (Podenca)
      Hallo
      Danke für Deine Antwort.
      Die Tierärzte in der Tierklinik meinten das werde schon wieder gut, es brauche einfach Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen.
      Unser Tierarzt ist zurzeit leider in den Ferien.
      Morgen in einer Woche gehen wir sowieso in eine Hundeschule mit Ihm.
      Meinst du nicht dass das auch schon was bringen wird?
      Was versteht man von einer Verhaltenstherapie?
      Er uriniert pro Tag 1 - 2 mal und Kot 1 mal. Ist das schon gesundheitsbedrohlich?
      Wir machen uns schon Sorgen...
      Hallo Du,

      natürlich muss man so bald wie möglich mit einer Verhaltenstherapie anfangen - das was ich meinte, is, dass im akuten Fall halt nich schnell was geändert werden kann. Das is ein Prozess, der Wochen oder Monate dauern kann(je nachdem wie stark das Problem is).

      Verhaltenstherapie bedeuted einfach, sich einen fähigen (!!!) Hundetrainer zu suchen, dieser analysiert den Hund dann in der Problemsituation und schlägt Euch Lösungsvorschläge vor, wie Ihr Euch Eurem Hund gegenüber verhalten könnt, dass er sicherer wird, führt evtl eine Desensibilierung vor, etc. Kennst Du die Tiernanny im Fernsehen? So auf die Art läuft das ab.

      Ich dachte nur, dass Euer Hund im Mom wieder nich rausgeht, nich mehr frisst, etc. Und das is ja wirklich akut und für den Hund lebensbedrohlich.

      LG
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