Knurren

      Hallo,
      mein kleiner Cousin hat meinem Hund letztens einen Riesenknochen mitgebracht, nachdem er diesen halb zerlegt hatte, wollte ich ihn ihm wieder wegnehmen, da ich ihn einfach zuviel fand.
      Aber von wegen, er hat mich angeknurrt und es wurde ein richtiger Kampf, er hat mich zwar nicht gebissen, aber er hat geknurrt und wollte ihn partout nicht hergeben.
      Ist das normales Instinktverhalten oder sollte ich ihm das wieder "austreiben" wenn ja wie?
      :dance: Hund Katze Melli :dance:
      Hey Angel 85,

      Ja ich weiss nicht ob ich dir recht weiterhelfen kann da ich selbst noch nicht alles über Hunde weiss. Aber ob dus ihm lässt oder ihn austreiben willst bleibt dir überlassen. Das er dich anknurrt deswegen könnte doch ne dominante geste sein oder? Falls dus ihm austreiben willst vlt mit nem deutlichen Nein und etwas "ängstigen" irgendwas was ihm nicht gefällt und dann loben wenn er aufgehört hat. Und lob ihn vlt auch wenn er den Knochen hat nicht das er den Knochen mit etwas negativen verknüpft.Wie gesagt ich kenn mich nich 100% aus. :think:
      mfg
      chris
      Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Naprik“ ()

      Ich würde ihm das Knurren abtrainieren, denn es ist als Alphatier dein gutes Recht den Knochen wieder zu bekommen. Ich glaub, den Knochen mit Gewalt weg zu nehmen ist nicht so gut, denn wenn er wirklich beißt oder den Knochen nicht los lässt, hat er den " Kampf " gewonnen.

      Du könntest ihm etwas besseres anbieten. Zum Beispiel einen Ball werfen. Wenn er den Knochen liegen lässt und stattdessem dem Ball hinterher rennt wird mit dem Ball gespielt. Dann sagt man aus und wirft den Knochen, damit der Hund mit Aus etwas Positives verbindet.

      LG supergutdraufgirl
      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      angel wie würdest du dich denn fühlen wenn dir etwas einfach so weggenommen wird?
      dem hund gehts da nich anders und das hat auch nix mit dominantem verhalten zu tun,
      er will einfach nur am "leckerli" rumknabbern

      also lass im den knochen lieber ^^
      Im Gedenken an 8 Sittiche, 1 Hasen, 1 Meerschweinchen, Fischen und 1 Katze.

      Denkt vor der Entscheidung geflügelten Nachwuchs zu bekommen immer an die Zuchtgenehmigung!
      Hallo, wenn ich mir erlauben darf aus meinem Umgang den ich schon seid Kindheit mit Hunden habe zu berichten, dann tue ich das hiermit:
      Meine Hunde die ich gehabt haben, immer von Welpen an habe ich früh genug gelernt, ich bin der Boss, ich bin zwar Dein Kamerad und Freund aber immerhin der Chef. Ich liebe Dich zwar über alles, aber gehorchen, das sollst Du mir schon. Probiert haben die alle was sie hatten zu behalten, aber ich habe das denen beigebracht und ich kann meinem Hund den Knochen wegnehmen, weil sie weiß, ich meine das nicht böse. Ich hatte einmal den Hund meines Nachbarn, weil dieser plötzlich in Krankenhaus kam, Benny hat mich gern gehabt, aber als er mir einen fettigen Knochen auf den Wohnzimmerteppich geschleppt habe wollte ich danach greifen und er meinte mich knappen zu müssen, da habe ich mit dem ganz böse geschimpft und gesagt mein lieber Freund die Hand die Dich füttert, die beisst Du nicht sonst setzt es was und keine Angst vor ihm gezeigt, von diesem Tage an hat er das nie mehr gemacht und ich konnte ihm auch was wegnehmen. Manchmal muss man das ja wenn sie unterweges irgendetwas finden und man weiß nicht ob es gut für den Hund ist. Wenn er knurrt, denke ich ist das wie wenn Kinder maulen, wenn man Ihnen was wegnimmt, aber wenn der Hund weiß Du bist der Boss, dann muss er das akzetieren. Meine kann ich zwar ales wegnehmen, sie knurrt mich nie an, aber sie ist dann erste einmal bestimmt 5 minuten beleidigt. Aber das alte Sprichwort sagt ja was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr, erziehe ihn von klein auf so, dann wirst Du später nie Probleme bekommen. Und wenn du möchtest das Dein hund Dich als Alphatier respektiert, dannzeige ihm das Du der Leithund bist, das fängt schon damit an, as er probiert ob er in Deinem Stuhl oder Sessel sitzen darf, dann darfst Du das nicht zulassen und wenn du heimkommst, begrüße ihn nicht direkt sondern warte etwas ab und dann beginne mit der herzlichen Begrüßung, das ist das normale Rudelverhalten, der Leitthund wird auch erst warten bis sich die anderen untereinander begrüsst haben und dann wird er zur Begrüßung bereit sein.
      Gruß Oma Waldi aus Mainz
      besucht mich einfach auf meine hompage, dort steht alles über die Sandy und die bekloppte Oma :lol: und viele dumme Sprüche

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Waltraud Öngel“ ()

      Hallo Angel85!

      Du solltest deinem Hund jederzeit das Futter wegnehmen können.

      Wenn du deinem Hund das Futter hinstellst. Lass ihn vorher Sitz machen. Gib ihm ein Kommando, dass er nun fressen darf.

      Lass deinen Hund Platz machen. Leg ihm nen Würstchen vor die Schnute und lass ihn es erst auf dein Kommando nehmen.

      Einen Knochen oder auch andere Gegenstände sollte er dir dann nach dem Training mit Hilfe eines "AUS" oder so. (Das Kommando bleibt dir überlassen ;) ).

      Denn das "Loslassen" auf Kommando ist sehr wichtig. Wenn er beim Spazierengehen irgendetwas zu futtern aufnimmt. Solltest er dieses dann sofort mit einem AUS ausspucken.
      I'll be watching you!
      Original von Angel85
      aber wenn mir meine eltern früher die süßigkeiten weggenommen haben hab ich das auch respektiert, er sollte mich auch als "alphatier" respektieren.

      Knurren erfolgt in den meisten Fällen nicht aus Respektlosigkeit, sondern eher aus Unsicherheit bzw. Angst. Mit dem Knurren will Dir der Hund einfach mitteilen, dass Du ihn ängstigst bzw. verunsicherst. Er glaubt, dass Du selber die Ressource gerne haben würdest. Auch im Kanidenverband verteidigen rangniedrigere Ihr Futter vor ranghöheren Tieren.
      Ich würde Dir empfehlen, durch ein geeignetes Training das Vertrauen Deines Hundes zu stärken z.B. durch Tausch , Handfütterung, Futterbeutel u.s.w.
      Gute Trainingstipps erhälst Du in dem Buch von Jean Donaldson " Hunde sind anders ... " amazon.de/gp/product/344008222…299956&s=gateway&v=glance

      Viel Erfolg wünscht
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Am Besten Du tauschst mit Deinem Hund. So lernt er, dass Du ihm nix wegnimmst, sondern ihm dafür was viel besseres gibst und er das andere nachher sogar noch dazu kriegt.

      Das "Aus"geben wird für Deinen Hund also was gaaanz Tolles!

      LG
      If you trust someone illusion has begun

      3 Taggeckos (phelsuma mad. grandis)
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      1 Königspython (Duddits)
      1 Kornnatter, Snow (Raven)
      3 Mantiden (Sphodromantmantis gastrica)
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