Ist mein Hamster ein Hund?

      Ist mein Hamster ein Hund?

      Hallo,

      ich bin neu hier und hab auch gleich ne komische Frage.
      Seit etwa einem halben Jahr habe ich Hamster. Aber so was ist bis jetzt noch nie passiert!
      Mein Teddyhamster Steve-O springt mich an!
      Er versucht schon seit ein paar Tagen ständig an meinem Bein raufzuklettern und läuft mir hinterher wie ein Hund.
      Wenns ihm dann zu doof wird, und der dumme Mensch ihn nicht hochnimmt, springt er mich an.
      Was ist das für ein Verhalten?
      Auch wenn ich am Schreibtisch am Computer sitze, wie jetzt, kommt er her und setzt sich einfach auf die Tastatur und macht Männchen! Dann klettert er mir vom Arm auf die Schulter und bleibt da sitzen.
      Hiiiiiiiilfe!
      Daher die Frage: Hamster oder Hund?
      Wer weiß die Lösung auf dieses Verhalten

      Grüße Dickerchen23

      RE: Ist mein Hamster ein Hund?

      Guten Morgen Dickerchen,

      was du da beschreibst hat mein Hamster Rambo auch gemacht :D er hat es geliebt jemandem hinterherzulaufen, am liebsten meinem Kater Balu.

      Der hat nämlich Angst vor dem Hamster gehabt und sich von Rambo auf den Schrank jagen lassen. Da hättest du mal Rambo sehen sollen :eek: :eek: der wollte dann unbedingt auf den Schrank zu Balu und mein Kater fand das gar nicht so lustig :eek: :eek: :eek:

      ich hab mich weggelacht :lol: :lol: :lol: :lol: uns ist Rambo auch immer hinterher. Es gibt halt einfach anghänglichere Hamster denke ich.

      Lieben Gruß, Nadia
      Let Love Rule
      @Schandmaul

      :think: ja aber wenn der Hamster gerne sein Revier verteidigt dann müßte es ja auch zu kämpfen oder zumindest Rangeleien kommen. Also mein Hamster war total friedlich, ich denke er war einfach einer von der neugierigeren, aufgeschlosseneren Sorte, genau wie der Hamster von Dickerchen.

      Lieben müden Gruß (ist denn bald Wochenende *gähn* ??? :whistle: )
      Let Love Rule
      Original von Schandmaul
      Naja, vllt. versucht er nicht gleich euch "anzufallen" sondern euch etwas zu "erkunden, beobachten und dann versuchen einzuschüchtern".... könnte ich mir durchaus vorstellen...


      hi Schandmaul,

      ich kann grad nicht aufhören zu kichern. Also ich fühlte mich durch Rambo (mein verstorbener Hamster ) nicht eingeschüchtert wenn er mit hinterherlief und aufs Bett folgte, sich dann auf meine Brust setzte und sich zu putzen anfing :lol: :lol: :lol:

      ganz lieben (immern noch kichernden ) Gruß aus München
      Let Love Rule
      Ich weiß nicht, ob man es vergleichen kann, aber meine Ratten sind genauso.

      Wenn ich irgendwo rumlaufe und sie auch, dann springen sie mich auch an und laufen an mir hoch oder laufen mir einfach hinterher.
      Aber inzwischen machen sie es lieber bei meinem Papa.

      Aber ich glaube einschüchtern ist das eher nicht, ich denke da eher an Zuneigung oder so.
      Es gibt mehr als eine Straße, die zum Leben nach dem Leben führt. Es gibt mehr als eine Art zu lieben. Es gibt mehr als einen Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden und es gibt mehr als eine Art den Feind zu bekämpfen. (Nootka)
      Hi,

      also ich denke das es bei diesen Tieren einfach normal ist. Sie brauchen einfach am Anfang viel Zuwendung und wenn sie davon genug bekommen, werden sie zutraulich und fang dann mit allen möglichen Sachen an.
      Das kenne ich von meinem Ninchen "Snoopy". Er hat am Anfang sehr viel Zuwendung bekommen und jetzt läuft er meiner Mama, mir und meinem Papa am meisten hinterher und tritt einem auf die Füße. Wenn ich mich aufs Sofa lege, dann springt er hoch und legt sich auch auf mich oder wenn er zuerst aufem Boden liegt und ich mich dann aufs Sofa setzte und dann wieder austehe, steht er auch mit auf :D

      Ich denke, dass es ein total normales Verhalten ist.

      LG Sina
      Liebe Grüße von S!n@ und ihrem Zoo =)

      Mein Bastelalbum ist online :D schaut immer mal vorbei, denn es gibt ständig neue Sachen :biggrin:
      also "normal" im sinne von "natürlich" sicherlich nicht...
      In freier wildbahn würde ein Tier so auch nicht reagieren, da wäre es zwar nicht zahm, aber es erinnert mich dann so gesehen doch an eine leichte verhaltensstörung, grade bei Hamstern, weil es Einzelgänger sind...
      >Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Ketten nicht<
      Klar, würde das ein Hamster in seiner freien Wildbahn nicht tun, aber bei diesem Hamster handelt es sich um ein Haustier und es kann doch durch aus möglich sein, dass sie das tun, wenn sie ihren Besitzer vertrauen. Ich hab bei meinem Ninchen auch nie gedacht, dass die das alles können =)
      Liebe Grüße von S!n@ und ihrem Zoo =)

      Mein Bastelalbum ist online :D schaut immer mal vorbei, denn es gibt ständig neue Sachen :biggrin:
      Danke für eure zahlreichen Antworten.
      Ich denke in der Zwischenzeit auch, das es eine Art "ich mag dich", oder "du großes Monster, beschäftige dich endlich mit mir" ist. Schandmaul hat allerdings auch etwas denkwürdiges gesagt. Und zwar die Sache mit dem Revierverhalten. Da hab ivh ne Zeitlang drüber nachgedacht, bin aber dann auch der meinung, das Nadja recht hat.
      Sie würden angreifen. Denn das habe ich bei meiner Goldhamsterdame Parisschon erlebt.
      Beim Freilauf kam sie her und biss mich einfach in den großen Zeh. :wink: Aber die Dame fletscht auch schon die Zähne, wenn ich nur in die Nähe des Aquas komme. :doh:

      Sorry wegen der Rechtsschreibfehler. Bin heute noch nicht so ganz fit.

      Muß meinen Freund morgends um 6 immer vom Geschäft abholen. Der arbeitet Nachtschicht und hat keinen Führerschein.

      Hab mich noch nicht so ganz dran gewöhnt danach nicht mehr ins Heiabett zu gehn.

      Mir fällt gleich der Kopf auf die Tastatur.

      Peng!
      Original von Muckel90
      Klar, würde das ein Hamster in seiner freien Wildbahn nicht tun, aber bei diesem Hamster handelt es sich um ein Haustier und es kann doch durch aus möglich sein, dass sie das tun, wenn sie ihren Besitzer vertrauen. Ich hab bei meinem Ninchen auch nie gedacht, dass die das alles können =)


      das bestreite ich zumindest teilweise auch nicht, aber trotzdem, auch wenn es ein "Haustier" ist, bleibt sein ursprünglicher Instinkt und auch sein revierverhalten und die damit verbundene einzelgängerschaft erhalten.
      >Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Ketten nicht<
      Hallo Schandmaul,

      ich hatte meinen Rambo aus dem Tierheim. Ich habe ihn gesehen und fand ihn wunderschön. Was mich dann aber überzeugt hatte war nicht seine Schönheit (er, eigentlich war es eine sie ) war ihre Zutraulichkeit.

      Es war nicht viel los im Tierheim, trotzdem war sie unter Tags

      1) wach
      2) total neugierig auf mich und kam gleich auf meine Hand

      und das war außerhalb ihres Tierheimterrariums, da war kein Revierverhalten.

      Verhaltensgestört war Rambo auch in keinster Weise. Sie, hatte fast täglich mehrere Stunden Auslauf (trotz Katzen im Haushalt, da wurde die Tür abgesperrt !!!) und lief frei in unserem Schlafzimmer rum.

      In der Zeit hatte ich viele Socken und T-Shirts mit Löchern weil sie irgendwie in den Schrank reinkam, aber was solls (habs halt weggeschmissen :whistle:)

      Sie hatte auch sonst keine Auffälligkeiten. War abends stets munter, hat im Schlafzimmer ihr Essen gebunkert und bei Bedarf wieder geholt. War sehr sehr reinlich :eek: sie hatte eine konstante Pinkelecke im Käfig und ihr Häuschen war immer rein und sauber.

      und.........sie hat mich und meinen Freund sehr gemocht und kam auf uns zu.. vielleicht untypisch aber bestimmt nicht verhaltensgestört.

      Lieben Gruß, Nadia
      Let Love Rule
      Original von Muckel90
      Sie brauchen einfach am Anfang viel Zuwendung und wenn sie davon genug bekommen, werden sie zutraulich und fang dann mit allen möglichen Sachen an.


      Das kann natürlich eine Möglichkeit sein, aber meine Ratten machen es auch so, leben zu dritt und ich kümmere mich jeden Tag mehrere Stunden um sie.
      Da kann man nicht sagen, dass sie nicht genug Zuwendung bekommen.
      Es gibt mehr als eine Straße, die zum Leben nach dem Leben führt. Es gibt mehr als eine Art zu lieben. Es gibt mehr als einen Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden und es gibt mehr als eine Art den Feind zu bekämpfen. (Nootka)
      @ Nagetier

      darf ich erfahren, du uns damit sagen willst?
      ich denke, wenn dre käfig groß genug ist, reicht 1-2 stunden freilauf abends im zimmer vollkommen aus
      es wäre schön, wenn du deine posts verständlich erklären könntest, ich zum., steige nicht ganz durch, was du sagen willst.
      >Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Ketten nicht<