Hallo, neu hier und großes Problem!

      Hallo, neu hier und großes Problem!

      Hallo Katzenfreunde...
      Habe mich eben hier angemeldet, in der Hoffnung, daß man mir hier irgendwie helfen kann.
      Vorab: Ich habe seit 1984 Katzenerfahrung. Damals bekam ich einen kleinen, 1 Jahr alten Kater geschenkt, der später mit 17 Jahren starb. im Laufe der Zeit kamen dann noch 2 Findlinge hinzu und wir lebten alle ein glückliches Familienleben und freuten uns allesamt.
      2003 trennten sich meine Frau und ich und die beiden verbliebenen Katzen 'verblieben' bei ihr.
      Nun habe ich seit 2 Jahren eine Freundin und wollte unbedingt auch wieder Katzen (ich kann nicht ohne) und so haben wir uns gestern ein 8 Wochen altes Katzenmädchen aus dem Tierheim geholt.
      Sie stammt von einer wilden Mama und wurde zusammen mit ihr und ihrem Bruder im Tierheim Siegen abgegeben.
      So haben wir dann gestern Luzie (ihr Name) mit nach Hause genommen.
      Nun tat mir aber ihr kleiner Bruder so leid und den habe ich heute dann nachgeholt (die Mama wird nach der Kastration wieder ausgesetzt).
      Nun das Problem: Während Luzie, das Mädchen, völlig aufgeschlossen durch ihre kleine Katzenwelt spaziert, gerne mit uns schmust, durch die Gegend rennt wie irre und uns dauernd schnurrend nachläuft, um aiuf den Arm genommen und gekrault zu werden, ist ihr Bruder Nero das genaue Gegenteil! Er rennt mit schlotternden Beinchen geduckt von einem Versteck ins andere, frisst nichts, geht nicht auf's Katzenklo, reagiert nicht auf Reize und sitzt jetzt unter der Couch, wo ich absolut nicht herankomme.
      Vorhin ist er einmal kurz aufgetaut, als ich ihn zu mir holte, ein wenig streichelte und seine kleine Schwester ihm das Gesicht ableckte. Aber nur für Sekunden! Danach erstarrte er wieder und suchte kurz danach weider ein Versteck...
      Wie ich oben schon schrieb, habe ich Katzenerfahrung (eigene und Schwiegerelternkatzen). So einen schweren Fall hatte ich aber noch NIE!
      WAS soll ich jetzt machen? WIE komme ich dem kleinen Kater näher? WIE erlange ich (besser: wir) sein Vertrauen?
      Zurück ins Tierheim kann und will ich ihn nicht geben, zumal seine Mama eh bald wieder ausgewildert wird.
      Der kleine tut mir so leid und ich mache mir sorgen wenn er nichts frisst und säuft!
      Ich bin um jeden Rat 1000x dankbar!

      Nenad

      P.S.: Die beiden sollen mal Freigänger werden - wir haben über 2000qm Garten!
      Physische Objekte hätten keinen bestand, wenn sie ein bewusster Beobachter nicht betrachten würde
      Hallo Nenad !

      Also - 8 Wochen :think:, das ist definitiv zu früh - wundert mich, dass ein Tierheim Kätzchen so früh rausgibt ! Mit der 12. Woche kann man kleine Kätzchen holen, da haben sie genug gelernt von ihrer Mutter !
      Aber nungut - ist ja erstmal toll, dass du den kleinen Bruder auch geholt hast, so ist die kleine Luzie nicht so alleine !

      Den kleinen Kater solltet ihr erstmal in Ruhe lassen - schließlich ist er jung, ist in einer neuen Umgebung, mit neuen Gerüchen, neuen Eindrücken, neuen Geräuschen ! Wenn ihr ihn "Zwingt" - bzw. ihn mit Gewalt aus seinem Versteck rausholt, damit er in eurem Arm ist - damit er, aus eurer Sicht, lernt, dass ihr keine Gefahr seid - bezweckt das nur das Gegenteil.
      Stell dir vor, du würdest von so einem riesen Vieh einfach von deiner Mama getrennt (nungut :D ) - und müsstest dann auf seinem Arm !

      Lass ihm Zeit ! Das kann bis zu Monaten dauern, bis er richtig euch vertraut, das kommt aber auf die jeweilige Katze an.

      Achja - und Freigang erst nach mindestens 4 Wochen (allen Impfungen und Entwurmungen) - sonst könnte es passieren, dass ihr sie nicht so schnell wieder seht - da sie nach der Mutter suchen. Und den Freigang am Besten langsam angewöhnen - dh. Katze uffn Arm, rausgehen, und gucken, wie sie sich verhalten. Nicht einfach rauslassen und "mal gucken, was passiert" - wäre ja schade, wenn gerade der Ängstlichere sich verkrümelt und vor lauter Angst dann aus dem Gartenschuppen nicht rauskommt :wink:..

      PS. : Stellt ihm doch ein Zimmer zur Verfügung, wo er sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen kann, mit Klo, Wasser und Futter..


      Viel Spaß noch - hoffe, ich konnte dir helfen.

      Yasmin
      In Liebe zu meinem Fietsche.. ich vermisse dich und liebe dich..

      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd...
      Hallo Nenad,

      erst mal herzlich Willkommen hier im Forum und Herzlichen Glückwunsch zu deinen Kätzchen.

      Wenn die Kleinen von ner wilden Mutter sind, ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn sie erst mal sehr ängstlich sind. Unsere "wilden" (die heute übrigens sehr verschmust sind) sind damals sogar die Wände hochgeklettert, haben gefaucht, gespuckt, gekratzt,...

      Ich denke, dein Kleiner braucht erst mal etwas Zeit, immerhin ist ja auch alles noch ganz neu für ihn, wenn er heute erst ankam. Aber wenn die Schwester ja schon zutraulich ist, wird der kleine Angsthase sich vielleicht auch ein Stück an ihr orientieren.

      Unsere haben übrigens über 2 Jahre gebraucht, bis sie so richtig zutraulich wurden. Allerdings muss man sich ihnen trotzdem immer noch langsam nähern.
      Freigang bitte erst, wenn die Kätzchen kastriert worden sind, ansonsten nur so, dass sie nicht weglaufen können, falls dies überhaupt möglich ist :wink:
      Wäre doch nicht schön wenn der Kater geschlechtsreif wird und dann für ein paar Tage ausbüchst, weil er nach rolligen Kätzinnen sucht, und auch nicht, das die Katze Tagelang verschwindet, weil sie rollig ist und von einem Kater gedeckt werden will :biggrin:
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Vielen Dank, für die Antworten bisher :biggrin:
      Ja, das mit dem Freigang ist klar! Jetzt läuft da kein Schiff aus... Erst wenn sie was älter sind.
      Der kleine macht mir, wie gesagt, echt kummer. Vorhin hat seine Schwester faxen am neuen Kratzbaum gemacht und das lockte ihn unter der Couch hervor. Aber plötzlich war da ein ganz kurzes anders Geräusch und *schwupps* Schwanz runter, geduckt und weg unter die Couch.
      Naja, da müssen wir uns wohl etwas gedulden (also der Kater und ich).
      Und sie hier? Sie fängt hier eine Motte nach der anderen und tobt hier durch die Bude :rolleyes: Mal gucken, was morgen früh alles auf'm Boden rumliegt.

      Ach so - watt'n Zufall: Ich bin Berliner und lebte 4 Jahre in Trier :biggrin: Eure Herkunft fiel mir grade auf :)

      Das ist übrigens Luzie:


      Und das Nero, der sich hinter den Couchkissen vergraben hat:


      So, nun muss ich selbst mal ins Körbchen - ich wünsche eine gute Nacht und bis morgen!
      Physische Objekte hätten keinen bestand, wenn sie ein bewusster Beobachter nicht betrachten würde
      Also die kleine Luzie is ja mal echt zuckersüß. Und schwarze Katzen find ich ja eh toll... Also das mit dem Annähern und dem Zeit lassen find ich gut. Wichtig ist halt nur dass der Kleine auch frisst und trinkt, grade bei dem Wetter hab ich auch immer Angst dass sie nicht genug Flüssigkeit aufnehmen.

      Lg, Nicky


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Hallo ich bin die Katzenmama von Nero und Luzie.

      Heute Nacht gab es schon mal einen Lichtblick.

      Wir legten uns aufs Sofa und dann fingen die zwei so langsam an gemeinsam rumzutoben ( Weshalb nun alle Pflanzen auf dem Bücherregal stehen :eek:), etwas später legte sich Nero zu uns aufs sofa und lies sich ewig lange streicheln.

      Jetzt wo aufstehzeit ist hockt er wieder unterm Sofa. Luzie hat das Ganze Futter aufgemampft. Wenn ich jetzt wieder was nachgebe, frisst SIE es ja auch wieder ... Habt ihr da einen Tipp ?

      Außerdem hat sich eine der beiden unter meinem Schreibtisch seiner Last entledigt :oops: und Nero wollte auch eben auf meiner Bettdecke sein Geschäft erledigen. Schwupps ab ins Katzenklo getragen und schon wars ihm wohl wieder zu langweilig :think:

      Nun, ich bin auf eure Tipps hier gespannt.

      Gruß Jenn
      moin ,
      wegen des besser der Katzenklos ,sie sollten nicht zu weit entfernt von den aufenthaltsorten der babys stehen,sie sind ja noch sehr jung und müssen den weg auch schaffen ...ich würde sogar einige verteilt aufstellen ,reduzieren geht gut wenn sie es immer benutzen ,aber auch nur schrittweise dann,langsam ein nach dem anderem wieder entfernen.

      ansonsten ,lasst dem mini zeit ,zeit,zeit ... er wird kommen ,zeigte er ja bereits,nur muss auch er erstmal merken das ihm bei euch nichts böses widerfährt :wink:
      Das kenne ich auch sehr gut .. wir haben 2 Bürder von 11 wochen an genommen .. Benno war lieb und kam immer zu uns Sammy er war immer weg .. wollte mit uns nichts zu tun haben ... nun wir haben 2 monate gebraucht heute kommen sie beide .. und beide wissen immer noch nicht so richtig mit den gefühlen um zu gehen ... ich muss auch sagen die beide kommen aus nicht so guter haltung ... aber wenn ich sie mir an schaue wie sie heute sind und wie sie waren dann haben wir sehr vieles geschafft ... lass ihnen zeit .. und wenn der kleine wo legt hin gehen und mit ihm reden ... alles braucht zeit .. unser Tommy auch ein Kater der aus nicht so guter haltung kommt war da ganz anderes er kam sofort zu uns .. er war 10 wochen alt und wir sind die 4 hand .. auch er hat viels gelernt und ich muss sagen die 3 sind so was von Lieb wir würde sie für uns in der welt mehr hier geben ... man muss ihnen nur zeit lassen .. dann kommt das alles von alleine .. immer mit ihnen ruhig reden .. und ihnen zeigen das sie es gut bei euch haben ...
      ich wünsche euch viel spass mit den beiden ...

      lg Christina
      mein kleiner Engel Szirah*17.07.08 †11.05.09 :hug: :cry:
      Mein Grosser Tommy *Mai 06 †August 09 :hug: :cry:
      meine beiden jungs Sanny und Simba †2009 :cry: :kiss:
      meine Mati *27 März 1997 +25 Dezmber2013 :cry: :hug: :kiss:
      ...ist es wieder wie gestern!
      Wie Jenn schon schrieb: heute morgen gab es erst Lichtblicke! Um 0330 wurden wir wach und wechselten auf die große Couch im Wohnzimmer. Die kleine kam gleich rauf und fing an zu schnurren - ich weiß nicht, ob ihn das dazu animierte auch mal hervorzukriechen. Jedenfalls kam schon bald 'ne schwarze Nase unter der Couch hervor. Seine Schwester bekam für eine ganze halbe Stunde ihre 5 Minuten (die sie jetzt auch wieder grade hat *lacht*) und er fing sogar an mitzutoben und herumzurennen. Wenn auch nicht so schnell wie sie - hatte halt immer noch den Po auf den Boden gedrückt und den Schwanz ganz flach...
      Luzie kam dann wieder nach oben, legte sich neben mich und dann kam er auch an, legte sich neben meinen Kopf auf's Kissen und habe bestimmt eine dreiviertel Stunde lang meine Hand auf seinem Rücken und kraulte ihn. Dabei fielen ihm die Äuglein zu.
      Als wir dann gegen 0700 so langsam aufstanden begann er sich wieder zu verkrümeln und landete wieder unter der Couch.
      Als er kurz hervorlugte, nahm ich ihn hoch und setzte ihn vor den Fressnapf, wo er auch einige Bissen zu sich nahm.
      Wir liefen dann weiter durch die Wohnung und er war völlig verschreckt - rannte von einem Versteck ins nächste.
      Nun hat er sich wieder etwas beruhigt und während sie wie eine Furie durch die Bude rast, beobachtet er sie und macht auch mal 2, 3 Schritte.
      Er macht mir echt Sorgen!
      Physische Objekte hätten keinen bestand, wenn sie ein bewusster Beobachter nicht betrachten würde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Nenad“ ()

      Hallo,

      lass Deinen Beiden die Zeit, die sie brauchen.

      Bei meinen Beiden hat es auch eine ganze Zeit gedauert, bis sie nebeneinander gekuschelt haben.

      Jetzt sind sie ein Herz und eine Seele. :dance:

      Revierkämpfe gibt es aber auch noch. :doh:, aber das ist ganz normal.

      Liebe Grüsse

      Sonny mit Blacky und Maxie
      Es grüssen

      Sonni mit Blacky, Wirbelwind Kimba und Engelchen Maxie ganz tief im Herzen :angel: :angel: :angel: :angel:
      Maxie *21.05.03 - +10.02.09 :cry: :cry: :kiss: :hug:und lieben Dich überalles. :cry:
      Hallo Jenn, hallo Nenad,

      erst einmal auch von mir

      Herzlich Willkommen im Forum!

      Ich finde es super, dass ihr auch noch den kleinen Nero bei euch aufgenommen habt - somit hat Luzie einen Spielkameraden! :clap:

      Die Beiden sind wirklich total knuffig! :drool:

      Wie die Anderen auch schon schrieben: Lasst Nero einfach Zeit!
      Er macht ja bereits Fortschritte indem er sich zu euch legt und sich ausgiebig kraulen lässt. Gegessen hat er ja auch schon etwas.

      Es kann noch einige Zeit dauern, bis er so zutraulich wird wie seine Schwester, aber ich bin sicher, dass es jetzt nach und nach besser werden wird.

      Sprecht einfach ganz ruhig mit den Kleinen und verwöhnt sich mit genügend Kuschelstündchen! :wink:

      Vielleicht könnt ihr ja mal versuchen Nero etwas Futter mit der Hand hinzuhalten...kann ja sein, dass er etwas annimmt!?? :think:

      Geht er denn auf sein KaKlo oder habt ihr das noch nicht beobachtet?

      Ich wünsche euch ganz viel Freunde mit den zwei Fellis und alles Gute! :biggrin:
      Lieben Gruß von Yvonne, Merlin und Mijou

      Hi Nenad,

      Caspina und Balu (bei gerettet von einem Bauernhof in Österreich) waren zu anfang auch sehr scheu und ängstlich und haben sich die meiste Zeit unter dem Bett versteckt.

      Gerade Balu hatte megaschiss vor Füssen :eek: jedes plötzliche Geräusch, sei es eine klappernde Tasse, oder lachen, Telefonklingeln, hat ihn wieder unters Bett gejagt (er ist übrigens auch schwarz mein Balu)

      aber im Laufe der Zeit ist es nicht nur besser geworden, nein........jetzt ist er total anhänglich verschmust und eine richtige Kämpfernatur.

      wenn dieser fremde schwarze Kater hier im Garten aufkreuzt dann gibts aber Saures von ihm, oh la la. Da fliegen die Fetzen.

      Ich wollt dir nur ein bischen Mut machen. Mußt halt einfach vieeel Geduld haben und nach Möglichkeit laute Geräusche und Parties vermeiden. Ach ja und beim Staubsaugen unbedingt drauf achten das der Kleine nicht im selben Zimmer ist. Der kriegt wohl sonst einen Herzinfarkt.

      Viel Glück noch weiterhin
      Let Love Rule
      Hallo Nenad,
      ich denke, du brauchst dir keine Sorgen zu machen! Manche Samtpfötchen brauchen einfach länger um sich einzugewöhnen, bei anderen gehts schneller. Es kommt halt auf den Charakter der einzelnen Katzen an! Als ich Timmy und Jimmy (damals 1jährig) aus dem Tierheim zu uns holte, war Jimmy sofort zuhause und ein Kampfschmuser, Timmy hingegen hat ca. 11/2 Jahre gebracht, bis er richtig Vertrauen hatte.
      Wenn Nero merkt, daß er es bei euch gut hat und "keine Gefahr" droht, wird er schon auftauen! :biggrin:
      Einfach Geduld!
      LG
      Klaudi
      ...für die vielen guten Ratschläge!
      Nun ist ein weiteres Problem aufgetreten...
      Während Luzie, als sie kam, mal direkt aufs Katzenklo marschiert ist, hat sich Nero heute Morgen seiner Last auf dem Laminat entledigt. Und das, obwohl ich ihn 100x ins Klo gesetzt habe.
      Nun habe ich beiden 2 Stunden lang zugesehen - ihr beim Spiel und ihm bei seinen zaghaften Spielversuchen - als ich sah, wie er auf die Decke auf der Couch rannte 'ein Loch' buddelte und seinen Po plazierte!
      Ich ergriff ihn sofort und brachte ihn auf's Kklo. Aber NIX! Er wieder runter und wieder ins Wohnzimmer... 'Ne viertel Stunde später, das gleiche in Luzies Katzenkorb: Er buddelte wieder ein Loch und legte seinen Po zurecht -> wieder ab ins Katzenklo und da hat er wieder nichts gemacht!
      Jetzt zuletzt kam ich zu spät: Nun hat er es geschafft, auf die Couchdecke zu machen :doh:
      Physische Objekte hätten keinen bestand, wenn sie ein bewusster Beobachter nicht betrachten würde
      Hi!

      Also zum einen, seit euch bitte bewusst das die Beiden 4 Wochen zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden, das an sich kann schon große Probleme mit sich bringen! Ich braucht einfach Geduld, Geduld, Geduld...

      Zum anderen, jede Katze ist nunmal anders, die einen sind vorwitzig und zutraulich die anderen sind eher scheu, genauso wie es introvertierte und extrovertierte Menschen gibt, darüber macht sich ja auch keiner Sorgen es ist halt einfach so, akzeptiert das doch bitte!

      Nero braucht einfach seine Zeit und je mehr ihr ihm auf den Keks geht in Form von hochnehmen, streicheln wollen, füttern aus der Hand, aufs Klo tragen usw. desto länger wird es dauern bis er begriffen hat das von euch keine Gefahr ausgeht, bzw. die Chancen das er es jemals begreift werden dadurch nicht gerade größer. Im Klartext, lasst ihn komplett in Ruhe und er wird von ganz alleine zu euch kommen wenn er Vertrauen gefasst hat und meint das es an der Zeit ist.

      Das er nicht ins Klo pinkelt/kackt wenn ihr ihn dort hintragt ist völlig klar, er hat einfach Angst, empfindet das Klo vielleicht als nicht geheuer (habt ihr eins mit Haube?) und euch schon gleich dreimal nicht. Seit euch bitte klar darüber das ihr mit solchen Aktionen genau das Gegenteil von dem bewirkt was ihr bewirken wollt! Ihr solltet noch 1 oder 2 weitere Katzenklos aufstellen und sie so in seiner Nähe platzieren das er dort auch tagsüber hin kann ohne sich von seiner sicheren Rückzugsmöglichkeit, dem Sofa, zu weit zu entfernen, für Futter und Wasser trifft genau das Selbe zu, vor allem solltet ihr ihm die Gelegenheit geben Nachts fressen zu können, also vorm zu Bett gehen nochmal was frisches hinstellen. Und bitte, so schön der Erfolg von letzter Nacht auch war, das er zu euch aufs Sofa kam usw., tut ihm einen Gefallen und bleibt Nachts in eurem Schlafzimmer sonst nehmt ihr Nero die momentan einzige, in seinen Augen, sichere Möglichkeit seine neue Umgebung kennenzulernen!
      1. Im Bad
      2. Ohne
      3. Ganz feines Catsan Klumpstreu

      Motzkopps Tips in Ehren, beachte ich ja auch...
      Nur geht es hier nicht ums Pipi machen, sondern um die größeren Angelegenheiten. Nu war er endlich mal auf'm Klo und hat es nicht zugeschippt.
      Ist zwar nur ein ganz kleines bischen, aber es hat gereicht um meinen Verdacht zu bestätigen. Ich schrieb ja schon, daß ich fürchte, daß mit ihm was nicht ganz in Ordnung ist -> das, was er da ins Klo gemacht hat, ist irgendwie blutdurchsetzt.
      Physische Objekte hätten keinen bestand, wenn sie ein bewusster Beobachter nicht betrachten würde