Molly's trauriger Weg ins Regenbogenland oder Elend bei Mensch und Tier

      Molly's trauriger Weg ins Regenbogenland oder Elend bei Mensch und Tier

      Hallo,

      gleich zu Beginn möcht ich mich dafür entschuldigen, dass dies wohl ein furchtbar langer Beitrag wird. Aber ich denke, die kleine Molly und ihre anderen tierischen Mitbewohner haben es einfach verdient, dass hier jemand von ihrer Geschichte erfährt und insgeheim hoffe ich, dass ich ein paar Ratschläge bekommen werde, wie ich nun weiter vorgehen soll.....

      Es fing damit an, dass mein Sohn Robin und ich vor ca. 2 Monaten ein 11-jähriges Mädel getroffen habe, dessen Mutter und Stiefvater ich von ganz früher her kenne. War sogar mal(da war ich ca. 18, die beiden sind einiges älter als ich) recht gut mit beiden befreundet, der Kontakt zu ihnen wurde allerdings mit den Jahren immer weniger, da die beiden zunehmend in schlechte Kreise gerieten und man bei ihrem sozialen Abstieg richtiggehend zusehen konnte. Die beiden wollten sich nicht helfen lassen und scheinbar gefiel ihnen ihr Lebenstil auch so. Wir zogen dann schließlich in eine größere Wohnung in ein anderes Viertel und seitdem war eigentlich gar kein Kontakt mehr.

      Ganz früher hatte die Familie 2 Katzen und ich habe damals noch mitbekommen, dass daraus bald mehr wurden, da sie natürlich nicht kastriert wurden, Kitten wurden regelmäßig an irgendwelche Leute verschenkt, weitere blieben bei der Familie.

      Als wir das Mädchen getroffen haben (das übrigens inzwischen im Nachbarhaus bei ihrer Uroma (!) lebt) hat sie uns erzählt, was in den letzten Jahren passiert ist:

      Zur schlimmsten Zeit waren es 13 Katzen(Kitten nicht mitgerechnet). Einige davon sind in der Zwischenzeit entlaufen, weitere hat der Exfreund bei sich aufgenommen.
      Eine Katze wurde inzwischen kastriert, die andere bekam nun seit numehr 6 Jahren am laufenden Band Babys (ca. 3 mal im Jahr), eine weitere, die nun ein knappes Jahr alt ist, war zu dem Zeitpunkt auch zum ersten Mal trächtig.

      Daraufhin hab ich die Eltern der Kleinen seit Jahren mal wieder besucht, was ich zu sehen bekam ist kaum zu beschreiben:
      Die Frau war früher, als ich mit ihr befreundet war, echt hübsch, langhaarig, groß und attraktiv. Heute ist sie weniger als ein Schatten ihrer selbst. Vom Gewicht her mehr als das doppelte, aufgedunsen, kaum mehr Zähne im Mund, die Haut richtig grau irgendwie (Alkohol, Drogen.....). Die Wohnung hat nichts mehr mit einer Messi-Wohnung zu tun sondern ist eine Mischung aus Müllhalde und Stall.

      Nach dem ersten Schock haben wir uns über alles, unter anderem auch über die Katzen unterhalten (momentan 7, neben weiteren Ratten, Mäusen, Meerschweinchen und 1 oder 2 Hasen).
      Ich habe die Frau als total tierlieben Menschen kennengelernt (jemand der kleinen Fröschen über die Straße hilft und verletzte Vögel zum TA bringt). Neben der eigenen Lebensführung ist ihr natürlich auch die Haltung ihrer Tiere hoffnungslos über den Kopf gewachsen. Ich habe ihr gesagt, dass die Katzen endlich kastriert werden müssen, natürlich war hierfür bisher angeblich kein Geld da. Da ich ja bis vor kurzem ehrenamtlich beim Tierschutzverein der Nachbarstadt mitgearbeitet habe, haben wir die ältere Katze dort für einen symbolischen Betrag kastrieren lassen können, die jüngere Katze hatte gerade geworfen: 2 Babys, eines starb kurz nach der Geburt (wahrscheinlich wegen der Inzucht unter den Katzen), ein weiteres Mädchen kam durch (Molly).

      Eine weitere Katze (Luzi) befand sich in erbarmungswürdigem Zustand: abgemagert, total verfilzt, fraß kaum noch, zentimeterlange Schleimfäden hingen ihr aus dem Mund. Am nächsten Tag sind die Tochter der Familie und ich mit ihr zum TA. Der gesamte Mund- und Rachenraum war schrecklich entzunden (so sehr, dass von der Katze ein furchtbarer Geruch ausging) und sie hatte nur noch 2 Zähne. Zunächst wurde die Entzündung mit Antibiotika behandelt (wofür mir der TA nur die Medikamente berechnete). Dann sagte der TA, dass es wohl am besten wäre, ihr auch den Rest der Zähne zu ziehen. Die Familie versprach mir, dafür zu sparen (inzwischen sind tatsächlich 70€ zusammen gekommen, nächste Woche ist der Termin).

      Gut, nun aber zu Molly:
      Gestern früh, als ich gerade in die Schule fahren wollte, klingelte plötzlich mein Handy. Das Mädchen war dran, ich müsse sofort kommen und mit ihr zum TA fahren, die Babykatze war aus dem Fenster gefallen. Bin natürlich gleich durchgestartet und hab meinem TA gesagt, dass wir gleich mit einem Notfall kommen. Auf dem Weg dorthin hab ich mir erstmal erzählen lassen was passiert ist. Irgenwann nachts gegen 2 müssen die beiden (Fenster steht die ganze Zeit offen :snooty: :evil:) aufgewacht sein und klägliches Miauen gehört haben, da dies aber wieder verstummte weiter geschlafen haben. Als sie vormittags gegen 8.45 dann doch feststellten, dass die Kleine nicht mehr da war, rief die Frau ihre Tochter an und sie gingen zusammen suchen. Unten in einer Spalte lag zusammengekauert und regungslos die kleine Molly, lebte aber noch. Sie muss nachts gegen 2 aus dem Fenster gefallen sein, lag also fast 7 Stunden da unten. Als ich kam gegen 9Uhr waren draußen bestimmt schon 28Grad.

      Mein TA ließ uns auch gleich vor und warf mir gleich nen ziemlich verheißungsvollen Blick zu, er kennt mich ja ziemlich gut(bin mit meinen Katzen schoin seit Jahren dort) und weiß auch noch von der anderen kranken Katze (Luzi) her, was da für Zustände herrschen müssen. Ich wollte erstmal wissen, ob die Kleine starke Schmerzen hat, was er bejahte. Er und die Ärztin gaben ihr gleich 2 Spritzen. Das Mädchen fragte, ob Molly wieder in Ordnung kommen wird. Der TA sagte, dass das wohl schon wieder wird :think: , sie solle aber 2 Stunden zur Beobachtung hier bleiben und ich solle sie dann bitte wieder holen. Der grüne Durchfall, den die Kleine verlor und ein weiterer Blick des TA kamen mir aber recht komisch vor.

      Als ich dann um 11 alleine wieder hinfuhr winkte er mich gleich ins Zimmer und sagte mir, dass Molly leider tot war :cry: . Er sagte, ihm war das eigentlich schon klar als wir sie brachten, deshalb hätte er auch gesagt wir sollen sie hier lassen. Natürlich hab ich mir die arme kleine Maus nochmal angeschaut und war erstmal ziemlich fertig. Auf dem kleinen toten Körper krabbelten die Flöhe nur so rum. Für die beiden Spritzen hat er diesmal gar nichts berechnet, er sagte das geht schon in Ordnung und er fände es gut, dass ich mich für die Katzen einsetze. Nur leider hat es halt für Molly nix gebracht :cry: .

      Mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke, dass die Kleine 7 Stunden schwer verletzt da unten gelegen hat.

      Das Geheule war natürlich groß als ich ihnen sagte, dass Molly es nicht geschafft hat. Ich hab die Frau nun soweit überzeugt, dass sie zumindest 3 ihrer verbleibenden 6 Katzen abzugeben bereit ist (Vor ein paar Wochen hieß es noch ich liebe meine Katzen so sehr, die gebe ich auf keinen Fall her :doh: ). Nun müssen nur noch Vermittlungsplätze her....

      Jenny (die Mutter von Molly) wird kastriert sobald das mit Luzi ihren Zähnen nächste Woche erledigt ist.

      Außerdem ist nächste Woche große Aufräumaktion angesagt in der Wohnung, ich hab mich bereit erklärt zu helfen. In ertser Linie der Tochter und den Tieren zu Liebe.

      So, das reicht fürs erste, musste das jetzt loswerden.

      Traurige Grüße

      Ramona
      Meine Userpage ist fertig! :dance: GB freut sich über Einträge :biggrin: LG Ramona
      Wie kann ich nur weiterschlafen wenn ich doch ein klägliches Miauen höre? Und weiß ich habe Katzen und ein offenes Fenster? :doh: Mir fällt da nicht mehr ein zu sagen. Wenn ich meinen Kaddie miauen hören würde in einer anderen Stimmlage als er es sonst tut, würde ich schneller durchstarten als beim Sport.

      Ich sag immer, für Kinder und Tiere brauch man keinen Darfschein. Der wäre in unserem beschissenen Land und den beschissenen Menschen aber erforderlich. Dann würde sowas nicht mehr passieren... :naughty:

      Deinen Einsatz find ich gut.

      Molly ist eine von den vielen Katzen die besser nie auf die Welt gekommen wären, denn sie hatte in ihren paar wenigen Lebenstagen wohl nichts Schönes. Wenn ich an dieses ganze herrschende Katzenelend denke könnte ich einfach nur noch :sick:


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      hallo monerle ,
      ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll , ist mir wirklich unbegreiflich.
      aber ich ziehe echt meinen hut vor dir für dein handeln.
      so selbstlos ist wirklich nicht jeder.
      für die arme , kleine molly tut es mir wirklich leid. ich drück die daumen, das die anderen tierchen ganz schnell ein tolles zuhause finden.
      Wenn Du ihre
      Zuneigung verdient hast, wird eine Katze Dein Freund sein,
      aber niemals Dein Sklave
      ( Theophlie Gautier)
      Es gibt viel zu viele Menschen die sich Tierliebe auf die Fahne schreiben und es dann derart ausufern lassen.
      Und es gibt viel zu wenig Menschen wie Dich, Ramona, um dem ganzen entgegen zu wirken. Arme kleine Katzenseele, jetzt geht es Dir besser.
      Maja
      Ich bin sehr schockiert über das, was ich gerade hier gelesen habe, aber auch sehr erfreut darüber, das du, monerle, nicht weg gesehen und etwas unternommen hast.
      Das Menschen überhaupt zu so etwas fähig sind, ist schier unfassbar - arme Molly - ich hoffe dir geht es jetzt gut, so, wie jedes Tier das verdient hat :cry:
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Hi Ramona,

      ich kann mich nur allen Anderen anschließen. Die arme kleine Molly :sad:, ich möchte nicht wissen wie es Ihr in den Stunden ergangen ist :cry: .
      Auch ich zieh meinen Hut vor Dir, das Du bereit bist zu helfen und so viel für die Familie und die Tiere tust :clap:. Ich wünschte auch, das es noch mehr so Menschen geben würde, die nicht wegschauen sondern helfen.

      Kenai (+ 06.09.2005), Peanuts (+ 10.02.2006) & Koda (+ 05.03.2006) - Ich werde Euch nie vergessen! -
      Muffin, VERMISST seit 11.06.2007

      Eine Sache ist da noch:

      Sicher werden sich einige fragen, warum ich nicht einfach den Tierschutz informiere, damit den Leuten die Katzen und anderen Tiere weggenommen werde. Natürlich hab ich mir hierzu meine Gedanken gemacht und mich auch mit dem TA und meinem Freund darüber unterhalten.

      Ich möchte so handeln, dass unterm Strich für alle das (unter den gegebenen Umständen) beste dabei heraus kommt, vor allen Dingen natürlich für die armen Tiere.

      Bei uns gibt es 2 Tierschutzvereine/Tierheime, der eine direkt bei uns in Hof und der andere in der kleineren Nachbarstadt. Von dem in Hof hab ich keine besonders gute Meinung, die Leute sind äußerst unfreundlich, die Tiere leben in relativ kleinen, gefliesten, sterilen Räumen mit minimalen Freigehegen.

      Der andere, bei dem ich ja auch zeitweise gearbeitet habe, ist da schon anders. Die erste Vorsitzende, eine sehr alte Frau mit einem riesen Herz für Tiere ist echt spitze, auch mit der Leiterin des Tierheims hab ich ein sehr gutes Verhältnis. Aber auch dieses Tierheim ist hoffnungslos überfüllt.

      Von beiden Tierheimen sind die meisten Mitarbeiter entweder straffällige Jugendliche, die ihre Stunden abarbeiten, oder ABM-Leute, also Menschen die ALGII empfangen und für 1€ die Stunde im Tierheim arbeiten. Nicht dass ich das verurteile, im Gegenteil, aber trotzdem ist es leider so, dass den meisten die Tiere nicht wirklich viel bedeuten und sie eigentlich null Bock auf den Job haben.

      Dazu kommt, dass mindestens 3 der Katzen wohl nicht vermittelbar wären: die alte kranke Luzi schaut aus wie aus ner Horrorshow und ist zudem total scheu. Angel, ein ca. 6 Jahre alter Kater, hat regelmäßig im Sommer starken Haarausfall und sieht von den Schultern bis zum Schwanz ziemlich gerupft aus. Survi, der 2.Kater, leidet bisweilen unter epileptischen Anfällen. Diese Katzen würden wohl den Rest ihres Lebens im überfüllten Tierheim ohne den bisher gewohnten Freigang und ohne jegliche menschliche Zuwendung fristen.

      Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich momentan durch eigenen Einsatz mehr bewirken kann, zum Wohle der Katzen.

      Die Katzen werden von der Familie nicht schlecht behandelt. Die Frau hat mir z.B. erzählt, dass sie die kleine Molly täglich gekämmt hat, eben weil sie etwas gegen den starken Flohbefall tun wollte.
      Außerdem hab ich, als ich das erste Mal wieder bei der Familie war, eine meiner üblichen Ernährungspredigten gehalten :wink: , obwohl mir natürlich klar war, dass die Leute mit ihrem mehr als knappen Budget wohl kaum Almo Nature od. ähnliches für ihre Katzen kaufen könnten. Aber seitdem wird tatsächlich Opticat gefüttert, es scheint also zumindest der Wille da zu sein, etwas zum Wohle von Mensch und Tier zu verändern.
      Zudem haben die Katzen die Möglichkeit, zu kommen und zu gehen, wann sie wollen. Die Haustüre steht immer offen, in der Wohnungstür befindet sich ein Fenster, dessen Scheibe fehlt (hierbei haben die schlechten sozialen Umstände wenigstens mal nen Vorteil :confused: ), welches die Katzen als Katzentüre benutzen. Die Umgebung ist mäßig befahren.

      Nun muss nur etwas gegen die unzureichende medizinische Versorgung der Tiere unternommen werden (was ja in Arbeit ist), gegen die fürchterlichen hygienischen Zustände und einige Tiere weitervemittelt werden.

      Was meint ihr, habe ich so richtig gehandelt? Oder hätte ich doch einfach dafür sorgen sollen, dass ihnen alle Tiere weggenommen werden? Der Vorfall mit der kleinen Molly hat mich nämlich wieder etwas ins Zweifeln gebracht.
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      Hallo!
      Hm, ist schon 'ne recht schwierige Angelegenheit, aber man muss sich nunmal für einen Weg entscheiden und hoffen, dass der richtig war. Ich denke allerdings, dass du das richtige getan hast. Es gibt so viele Katzen in Tierheimen, und wenn diese Familie ihre Katzen liebt, dann sollten sie ihre Chance jetzt auch nutzen und es ist sicher richtig, dass sie bei ihnen bleiben. Alles andere würde wohl nur beide Seiten unglücklich machen. Die Katzen hängen doch vielleicht auch sehr an ihnen, auch wenn es ihnen da nicht immer gut ging. Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, hängen manchmal mehr an denen als andere. Vielleicht ein komischer Vergleich aber ich fand ihn mal ganz passend.
      Also, ich unterstütz dich in deiner Entscheidung, und wenn diese Familie ihre (letzte) Chance, der Katzen zuliebe, nutzt, dann kannst du stolz auf dich sein.
      - Es gibt das Leben und den Tod. Das Leben ist ein immerwährender Kampf, der Tod ein Sieg für die Ewigkeit. -
      Willy du fehlst mir so unsagbar sehr!


      -Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.-
      Ich denke man kann als Aussenstehender die Situation, wie sie tatsächlich ist, überhaupt nicht beurteilen.
      Du kennst die Familie, du weißt und merkst ob ihnen etwas an den Tieren liegt, ob sie die Tiere wirklich lieben, ob die Tiere für sie ihr Ein und Alles sind - wir können das nicht abschätzen, wir kennen diese Menschen nicht :wink:
      Wenn die Tiere wirklich das einzige sind was diesen Menschen halt gibt und sie fortan mit deiner Hilfe und Unterstützung die notwenidge, medizinische Versorgung bekommen, warum sollen sie dann nicht dort bleiben?
      Menschen können sich ändern und vllt. war das Verhalten der Besitzer ja einfach Unwissenheit, zum einen und die pure Verzweiflung, zum anderen - wenn man erstmal in einer Müllhalde lebt und den Berg vor sich liegen sieht, sieht man keinen Ausweg mehr und findet sich damit ab, zumindest ist das meistens der Fall.
      Man glaubt nicht das man es schafft dort jemals wieder heraus zu kommen und nimmt es einfach so hin, macht sich keine Gedanken mehr darüber und lebt damit.
      Vllt. hat der Familie eben einfach genau der Anstoß gefehlt, den sie durch dich bekommen haben, um ihr Leben zumindest in dieser Hinsicht wieder zu sortieren :biggrin:
      Alkohol verändert die Menschen sehr und ist es schier unmöglich aus diesem Teufelskreis wieder heraus zu kommen - die einen leben weitestgehend normal, die anderen verwahrlosen förmlich und die Umgebung mit.
      Klar das ein Mensch in dieser Situation nicht wirklich den Gedanken hegt auf zu springen wenn da mal ein Tier maunzt, für uns unvorstellbar und unverständlich, für diese Menschen normal.
      Der Tod von Molly ist natürlich unfassbar traurig - aber vllt. öffnet genau das der Familie die Augen und sie ändern sich?
      Aus meiner Sicht haben sie eine zweite Chance verdient und so lange du das im Auge behälst kannst du zur Not immer noch Handeln und den Tierschutz einschalten.
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Also, Luzi hat für nächsten Dienstag um 8.30 nen Termin zum Zähne ziehen (@ alle die sich auch medizinisch gut auskennen: meint ihr, dass sie das (Narkose+OP+Folgen) gut überstehen kann in ihrem schlechten Allgemeinzustand?)

      Vorhin habe ich die kleine tote Molly (tiefgefroren! :| ) vom TA abgeholt, er hat sie für mich aufgehoben da ich erstmal abklären wollte, ob sie sie beerdigen wollen etc. Heut abend wird sie beerdigt.

      Leider sträubt sich jetzt die Frau etwas, dass Jenny auch gleich danach kastriert wird, mit der Argumentation, dass sie es ihr - nachdem Molly und ihr Geschwisterchen tot sind - doch wenigstens einmal gönnen möchte, Babys zu haben und diese aufzuziehen. :doh: Ich hab mit sämtliche Argumenten und Erklärungen, die ich nicht zuletzt hier aus dem Forum hab :D :wink: dagegen gehalten und konnte glauib ich sogar was damit erreichen. Drückt mir die Daumen, dass alles so klappt wie ichs mir vorstelle, dann ist zumindest das schlimmste Elend erstmal vorbei.
      Meine Userpage ist fertig! :dance: GB freut sich über Einträge :biggrin: LG Ramona
      Also ich finde auch dass es für uns als Außenstehende schwer ist zu urteilen. Wenn sie tierlieb sind frage ich mich wieso Molly sterben musste, das will mir nicht in den Kopf. Wenn ich dran denke wie qualvoll, möchte ich am Liebsten aus der Haut fahren über soviel Egal-Einstellung. Aber das schrieb ich ja oben schon.

      Die Kehrseite ist, dass jede Katze die nicht ins Tierheim kommt, ein Segen ist. Vor Allem wenn es nahezu unvermittelbare Katzen sind.

      Ich denke Du kannst und musst das alleine entscheiden, was am Besten für die Tiger ist.


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Hallo Monerle,
      also, bei der Geschichte fehlen mir wirklich die Worte, da kocht mir mehr als nur das Blut, wenn ich höre, wie einige Leute Tiere halten! Ich verstehe auch gut, dass du helfen möchtest und das beste für die Tiere willst, aber so kann das doch nicht bleiben! Aber mit Tierschutzvereinen und Tierheimen hast du auch wieder Recht, die sind alle hoffnungslos überfüllt und die Tiere verkümmern dabei ja auch seelisch...man sollte also erstmal der Familie helfen, ihre Probleme in den Griff zu kriegen...auch der Kinder zuliebe...nur leider weiß ich auch nicht, wie man sowas als Außenstehender veranlasst, ohne das der Frau gleich Kinder und Tiere genommen werden...aber es gibt doch auch unabhängige Betreuuer, die den Leuten bei solchen Problemen helfen...wenn es der Frau besser ginge, wären automatisch auch die Tiere besser dran...die ist ja hoffnungslos überfordert! Aber ich finde es sehr beeindruckend, dass du dich so sehr für das Wohl der Tiere einsetzt! Vielleicht könnte man die Tiere oder zumindest die vielen Katzen privat vermitteln?!

      Lieber Gruß,
      Vickylon
      @ monerl
      Hallo habe deinen Bericht mit erschrecken gelesen.Muß dich bewundern wie ruhig du mit dieser Situation und vor allem dingen mit dieser Frau umgegangen bist. Ich denke ich hätte das nicht gekonnt. Die Katzen haben es bei ihr nicht gut und das schmerzt schon wenn mal selber welche hat und dann sowas liest. Ich denke aber auch das du dir genügend gedanken gemacht hast und für dich am besten gehandelt hast. Du hast große Anteilnahme und hast nicht einfach weggesehen das ist sehr schön und heutzutage auch nicht selbstverständlich. Mich würde interessieren wie es den anderen Katzen jetzt geht. Und ob sich die Frau mehr um die Süßen kümmert. Also fühle dich für dein Handeln umarmt und liebe Grüße von Mädi und ihren beiden :biggrin:
      Kessy und BennyKessyBenny
      Hab deinen Bericht auch erst jetzt gerade gelesen und... krass, weiß eigentlich gar nicht, was ich sagen soll.
      Erst mal ein großes Lob an dich, dass du dich so toll für die ganze Sache einsetzt. Denke, du machst auf alle Fälle das Richtige.
      Für die kleine Molly und natürlich auch für alle anderen tut es mir schrecklich leid und die ganze Sache macht mich auch ein wenig wütend.
      Das du den Tierschutz nicht eingeschaltet hast, kann ich vollstens nachvollziehen. Wenn der äußerliche und der Allgemeinzustand so schrecklich sind, hätten sie wohl keine Chancen in einem Tierheim. Die Vermittlungschancen wären wohl gleich null, wenn neben ihnen noch viel "lebendigere" und vorallem gesündere Katzen herumstromern.

      Ich wünsche dir auf alle Fälle weiterhin viel Erfolg und ich hoffe, dass du sie alle gut vermittelst bekommst, damit sie nicht noch mal sowas durchstehen müssen.
      Berichte bitte weiter :smile:
      Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben. Eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben!