ich bin Nadine, 27 Jahre und neu in diesem Forum. Ich habe mich hier angemeldet, da ich die Meinung von einigen Außenstehenden zu meiner aktuellen Situation haben wollte.
Vor acht Jahren habe ich meine Katzen "Roy" und "Suse" aus dem Tierheim Mainz geholt.
Beide Katzen sind ihr Leben lang Freigänger. Auch deswegen habe ich sie nach Einzug in eine neue Wohnung nur eine Woche in der Wohnung gehalten. Zwei Wochen danach, vor nunmehr sechs Wochen wurde meine Katze Suse vor unserer Haustür, auf der Straße, überfahren.
Der Kater ist seither sehr anhänglich und still. Er scheint arg zu trauern. Sein Fressverhalten hat nachgelassen- wobei das sicherlich auch an den aktuellen Temperaturen und einem "Zahnproblem", dass er gerade hat, liegen kann. Aus dem Grund war ich in den letzten zwei Wochen relativ häufig mit ihm beim TA. Er zog ihm nun einen Zahn und behandelt ihn mit einer "Aufbaupaste", damit er wieder ein wenig zu Kräften und Gewicht kommt. Da aber auch nach der OP das Fressverhalten nicht besser wurde, riet mir der TA zu Annahme einer neuen, kleinen Katze. Nach reiflicher Überlegung, wagte ich nun gestern den Kauf einer knapp sechs Wochen alten Katze, aus dem Tierheim Ahlen (Westfalen).
Die Kleine ist sehr temperamentvoll und verspielt. Als der Kater sie nun gestern sah schaute er ihr lediglich einige, wenige Minuten nach, fauchte sie an und knurrte. Er schlug nicht zu und bedrohte sie auch sonst nicht im geringsten. Er ging nicht einmal auf sie zu und bereits wenige Minuten nach dem ersten aufeinander treffen verlies er das Haus.
Auch jetzt liegt er im Keller statt im Wohnzimmer, nachdem er vor wenigen Minuten hier oben war und feststellte, dass die kleine Katze noch immer anwesend ist.
Beim fressen, was wie immer nicht viel war, schien er mir unter Stress. Bei jedem Geräusch schaute er sich um, ob es die kleine Katze ist und verschwand dann direkt wieder.
Ich habe nun arge Bedenken, dass ich einen großen Fehler gemacht habe. Erst der Tod der Katze, den er vielleicht noch nicht überwunden hat, dann zwei Wochen TA, was ihn sehr gestresst hat und nun eine kleine Katze in seinem Territorium. Ich gebe ihm das Gefühl, dass er für mich der Alte ist, streichel und umsorge ihn. Ich werde das Gefühl aber nicht los, dass das alles zu viel für ihn ist und der Kauf der zweiten Katze ein Schritt zu weit, statt nach vorn und das ihm das gar nicht behagt.
Was meint ihr? Ist das Verhalten normal und wie könnte ich die beiden Tiere aneinander gewöhnen? Gibt es "Tricks"?
Über eure Erfahrungen und Ratschläge würde ich mich freuen.
Viele Grüße, Nadine

Hallo, wir sind Roy (8 Jahre, schwarz) und Mia (6 Wochen, bunt)


