
Ich zerbreche mir seit einiger Zeit den Kopf und komm' auf keinen grünen Zweig - brauche jetzt Euren Rat!
Da Emma im November gestorben ist
haben wir ja Ende Januar den kleinen Mephisto als Gesellschaft für unsere Leonie aus dem Tierheim geholt. Die beiden haben sich schnell angefreundet und bald miteinander getobt, nebeneinander gekuschelt gepennt und Leonie fing sogar bald an den Kater zu putzen.
Seit Leonie aber Freigang hat, hat sich das geändert!

Leonie ist tagsüber einige Stunden draußen - und Mephisto alleine. Wenn Leonie von ihrem Spaziergang zurückkommt, frisst sie und springt dann auf den Schrank zum Schlafen...
Nach ihrem Schläfchen geht sie am späten Nachmittag wieder raus - und Mephisto bleibt alleine.
Wenn Leonie dann für die Nacht nach Hause kommt und Mephisto spielen will, wird er bloß angefaucht. Manchmal setzt's auch 'ne Ohrfeige von Leonie!

Mephisto tut mir so leid! Ich beschäftige mich zwar mit ihm, kann ihm aber einen Artgenossen nicht ersetzen!
Wenn der Kleine sich wenigstens auch mal raus trauen würde... Er könnte ja - genau wie Leonie - die Katzentreppe benutzen, aber das tut er nicht!
Er ist sowieso ziemlich schreckhaft und ich bezweifle, dass er sich jemals vor die Tür trauen wird.
Na ja - Ihr ahnt es vielleicht schon - ich denke jetzt über eine dritte Katze nach.
Es geht mir dabei nur um Mephisto und sein Wohlbefinden - ich persönlich möchte eigentlich nicht unbedingt eine dritte Fellnase und mein Freund ist sowieso strikt dagegen...
Ich überlege die letzten Wochen immer wieder die Pros und Contras, komme aber zu keinem Ergebnis - finde für alles, was für eine dritte Katze spricht ein Gegenargument!

Da ist z. B. ja auch noch Leonie - wie würde sie wohl auf eine weitere Katze reagieren?
Wenn Mephisto (er ist jetzt 9 Monate alt) sich doch noch eines Tages überwindet und den Freigang nutzt, ist eine dritte Katze ja sowieso hinfällig.
Wirklich "unglücklich" wirkt der Stinker nicht gerade - er ist eher so ein Schmuser, der zwar regelmäßig seine 5 Minuten bekommt, ansonsten aber eher ruhig ist.
Manchmal spielt er auch stundenlang mit seiner Fellmaus, oder liegt auf dem Balkon und beobachtet Vögel.
Er kann halt nicht sprechen und mir sagen, ob ihm das zum Glücklichsein reicht, oder ob er gerne ein weiteres Katerchen zum Toben hätte...
Ist echt 'ne blöde Situation - was würdet Ihr tun?
LG
"Die Katze ist das Meisterstück der Natur" (Leonardo da Vinci)
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oki wenn man nen Mann hat er das mitmacht, ist es ja kein Problem 

