Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf!

      Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf!

      Meine Mutter erzählte mir heute, dass sie eine kleine schwarze Katze am Straßenrand gesehen hat. Die lag da und es kam ganz ganz viel Blut am Hals raus, sie hat nur noch bissel gehechelt.

      Als sie mir das erzählt hat, hab ich sie angesaut warum sie nicht angehalten hat und sie zum TA geschafft hat, da sagte sie, das war alle offen und die lag im sterben, da hab ich gesagt, dann wärste doch wenigstens noch mal drüber gefahren.

      So und jetzt mach ich mir nen Kopf, was man in so einer Situation macht bzw. überhaupt machen kann. Doch drüber fahren oder quälend sterben lassen? Also es muss so schlimm gewesen sein, das man das Häufchen dann nicht mehr einpacken hätte können.

      Das ganze hat dann so geendet das paar minuten später die Katze tot war, die standen halt alle noch drum rum und konnten nix machen.

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      oh gott, wie furchtbar, die arme kleine. ich persönlich würde (so aus der ferne) sagen, dass man das tierchen dann lieber erlösen sollte. aber ob ich wirklich noch mal "drüber fahren" könnte, wenn ichs mit eigenen augen sehe weiß ich nicht. muss ein schreckliches bild sein, vielleicht könnt ich außer heulen gar nix tun.

      liebe grüße, anette
      Tränen, die du lachst, musst du nicht weinen.

      Charlie Chaplin
      Ich denke, wenn es wirklich eindeutig ist, daß einem Tier nicht mehr zu helfen ist, dann sollte man ihm den Gnadenstoß geben. Ich müßte mich auch dazu überwinden, dies zu tun, aber zu sagen "Oh Gott, das kann ich nicht" ist dem Tier auch nicht hilfreich und sich minutenlang daneben zu setzen bringt weder dem Tier noch mir etwas außer nochmehr Qualen.
      Solche Dinge sind unheimlich schwer, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, sollte man über seinen eigenen Schatten springen können, um ein anderes Lebewesen zu erlösen.
      Also ich weiß nicht; drüberfahren? :eek: Das könnte ich beileibe nicht. Vielleicht würde ich auch nur dabei stehen und das Tier bis zur Regenbogenbrücke begleiten. Wir mussten es vor kurzem selbst tun. Nicht das wir die Katze überfahren haben, nein sie lag überfahren auf der Strasse. Klaus hat sie zum Wegrand gebracht und ist in seinen Armen gestorben.
      Aber noch mal drüberfahren, damit es schneller geht? :sick: :confused:

      Liebe Grüsse
      Katzentrio
      Gesundheit und Nichtbehindertsein ist wahrlich kein Verdienst, sonder ein Geschenk, dass jedem durch eine jähe Wendung genommen werden kann.
      Also drüberfahren ist babarisch. Wenn es so schlecht um sie steht, dann find ich das was Katzentrio gemacht hat am "menschlichsten". Ich hoffe für mich dass ich nie in diese Situation komme. Aber drüberfahren, nein ich glaube das kann ich nicht. Wenn sie so schwer verletzt ist wird sie keine Stunden mehr leben. Allein bei dem Gedanken... :snooty:


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Also drüberfahren ist babarisch.

      Ist nicht fast jede Art, ein Tier zu töten barbarisch? Nur, wenn es wirklich nicht anders geht...was soll man denn dann anderes machen, um effektiv zu helfen? Ich fände es wesentlich schwerer, einem Tier, daß noch minutenlang leiden muß, in die Augen zu schauen und zu wissen, daß es bei vollem Bewußtsein mitbekommt, was da gerade passiert.
      Wenn ich noch mal drüber fahre, weiß ich, daß das Tier dann wirklich tot ist??? Kann ich mir sicher sein, das ich es nicht hätte retten können??? Ich würde nicht mehr schlafen können...

      Wenn es wirklich aussichtslos aussieht und ich auf Biegen und Brechen nicht das Tier mitnehmen kann zum Arzt, dann würde ich die Polizei, oder wenn man die Nummer hat, den örtlichen Förster oder Tierrettung anrufen und solange bei dem Tier verweilen...

      Grüße
      Bianca
      :dance: :cool:
      Hast du die anderen ANtworten gelesen, Louisa?

      Wieso ist das ehtisch nicht vertretbar?

      Aber daneben stehen und gaffen ist supi?

      Wenn man doch die Katze wenigstens noch erlösen kann?
      Was macht ihr mit den halbtoten Tieren, de eure Freigänger anbringen? Guckt ihr da auch zu, wie die verrecken? Ich kann das nicht. Ich muss sie adnn auch immer töten.
      Und der Tierarzt ist beim Einschläfern moralisch auch vertretbar, ja?

      Und warum sollet man zum TA fahren, wenn die Katze eh nur noch ein paar Minuten hat, die man gar nicht schaffen würde.
      Die einzige, die sich über einen Muskelkater freut, ist die Katze.
      Grauenhafte Vorstellung!!!!

      Also "nochmal drüber fahren" ... das finde ich schon herb!
      Es gibt in fast jeder größeren Stadt eine Tierrettung, es gibt mobile Tierschutzvereine und auch in fast jedem Ort gibt's einen Tierarzt. Da hätte man sicher andere Möglichkeiten solch ein armes Tier zu erlösen, glaubt Ihr nicht!?

      Stellt Euch bloß mal vor, man fährt über die Katze (brrrrrrr) und sie ist "immer noch nicht" tot - schreit vielleicht....

      Junge - mir wird ganz anders, wenn ich mir das vorstelle!

      Habe als Kind mal eine ähnliche Situation mit einem verletzten Hund erlebt - und nie wieder vergessen! :sad:

      Der arme Hund wurde von einem Zug angefahren und war unglaublich übel zugerichtet... Es sammelten sich schnell viele Leute um das arme Tier, niemand wusste, was zu tun ist. Ein Erwachsener nahm schließlich einen schweren Stein von der Bahnstrecke und erschlug den Hund...
      Das war ein Schock!!!!
      Auch, wenn ich heute weiß, dass es für den Hund das beste war, erlöst zu werden, so gehört unglaublich viel dazu, effektiv und schnell im Sinne des verletzten Tiers zu handeln - das kann nicht jeder!

      LG
      "Die Katze ist das Meisterstück der Natur" (Leonardo da Vinci)
      Das meinte ich, das könnte ich nicht. Das würde mich noch mehr verfolgen als bei dem kranken Tier ein paar Minuten zu verweilen bis es stirbt. Meine Mickey war auch so fürchterlich schlimm verletzt, sie hat mir mein ganzen Shirt vollgeblutet. Aber trotzdem hätte ich sie niemals selbst umbringen können, ich hab sie genommen und bin zum Tierarzt gefahren. Auch um sicher zu gehen, dass man ihr wirklich nicht helfen kann - was dann auch leider so war. Aber so fühle ich mich besser, ich war bis zu ihrer letzten Minute bei ihr. Klar war es schlimm und hat länger gedauert. Aber sie töten, das hätte ich niemals gekonnt. Als ich sie im Arm hatte hat sie wenigstens aufgehört zu schreien. Der Tod war wenigstens würdig. Aber über all das kann man sich eben streiten, die einen können das, die anderen nicht. Ich nicht. Entweder zum TA fahren oder aber beruhigen, bis es stirbt wenn klar ist, dass es gleich vorbei ist, so wie bei der im ersten Beitrag genannten Katze.


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Also ich könnt auch nicht nochmal drüber fahren, aber zusehen wie sie qualvoll stirbt könnt ich auch nicht :confused:
      Hab da auch mal was erlebt. Wir hatten uns einen neuen hund angeschafft. Kein Welpe, er war schon älter. Die Vorbesitzer hatten einen Bauernhof und der hund verstand sich mit jeglichem Getier. Ich will bei uns zu Haus die Gänse füttern, da packt sich der Hund eine Gans. Ich den hund erst mal weggesperrt und nach der Gans geschaut... Sie lebte noch :confused:
      Sie quälte sich, aber ich konnt sie nicht töten. Sonst war keiner weiter zu hause der es hätte tun können. Also lief ich zum Nachbarn und bat ihn darum. Er erlöste sie dann.
      Nochmal drüberfahren, mit Absicht ?!? :eek:

      Da wird mir bei dem Gedanken schon schlecht und alleine die Vorstellung man macht es dann nicht richtig und sie müsse noch mehr leiden??? Nein danke das könnte ich sicher nicht!
      Ich würde sie entweder zum Tierarzt bringen wenn ein funken Hoffnung besteht (wenn es ihr auch nur leiden ersparrt) oder bei ihr bleiben uns sie beruhigen bis es vorbei ist. :cry:

      Ich finde entweder hilft man einem verletzten Tier mit gewissen "Fachwissen" oder man läst es bleiben bzw. beruhigt das Tier nur. Ein laie sollte nicht einen versuch unternehmen und das vermeindlich zum todegeweihte Tier mit diversen Mitteln erlösen, wenn das nicht richtig gemacht wird kann ein Tier nur noch mehr leiden und man wird dann nicht zum "erlöser" sondern zum Tierquäler, auch wenn es noch so gut gemeint ist.
      :eek:Oha, ein heikles Thema, sehr unangenehme Vorstellung. :sick:

      Nochmal drüberfahren kommt für mich Gott sei Dank nicht in Betracht, da ich kein Auto habe und mit dem Fahrrad... :rolleyes:. Selbst wenn das jemand fertigbrächte hab ich meine Zweifel, ob das auch für ganz abgebrühte Naturen zu verdauen wäre, was man dann vorfindet, wenn man sich vom "Erolg" der Aktion vergewissert...

      Ich war bisher dreimal in der Situation, dass mir Katzen halbtote Kaninchen ins Haus gebracht haben, die sich nur noch mit den Vorderpfoten durchs Zimmer schleppten - woran Bageera, sonst weltliebste Katze, dann ein Scheusal von Untier, auch noch ergötzt. Die hab ich mit einem gezielten und kräftigen Schlag mit einem schweren Gegenstand in den Kaninchenhimmel befördert. Scheussliches Gefühl, aber unumgänglich...

      In der beschriebenen Situation würde ich wahrscheinlich mit der Katze ebenso verfahren. Hoffentlich komme ich nie in so eine Verlegenheit.
      Original von MartinB
      :eek: Die hab ich mit einem gezielten und kräftigen Schlag mit einem schweren Gegenstand in den Kaninchenhimmel befördert. Scheussliches Gefühl, aber unumgänglich...

      In der beschriebenen Situation würde ich wahrscheinlich mit der Katze ebenso verfahren. Hoffentlich komme ich nie in so eine Verlegenheit.



      Das ist jetzt kein Angriff, nur Interesse: Fällt Dir das bei einem Kaninchen leichter als bei einer Katze? Das sind doch beides Lebewesen die sehr anhänglich sein können :think:


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Das ist wirklich eine ganz furchtbare Sache und ich hoffe, dass mir eine derartige Situation erspart bleibt. Aber ich finde wenn so ein Fall eintritt, ist zunächst vernünftiges Abwägen (wenn für die Katze noch eine Chance besteht, dann ab zum TA, ohne wenn und aber!!!) und dann Handeln gefragt!!

      Ich verstehe nicht, warum sich manche gar so sehr über den Gedanken aufregen, über das Tier "nochmal drüber zu fahren", besonders weil da ethische bzw. moralische Bedenken wären! Das einzige, was an der Sache wirklich bedenklich ist, ist dass es evtl. schief gehen könnte und die Katze dadurch noch mahr leiden könnte. Aber nur, weil man sich persönlich nicht zu etwas überwinden kann soll doch das arme Tier nicht noch mehr leiden!
      Ich hab - verständlicherweise - keine Ahnung, wie man ein Tier korrekt und schmerzlos tötet, aber sofern jemand anwesend ist, der dies durchführen kann sollte das auch gemacht werden. Der Katze ist nicht geholfen, wenn 10 fremde Menschen um sie herumstehen und ihr bei ihrem qualvollen Ende zusehen. Ich finde hierbei das Nichts-Tun eher moralisch bedenklich.

      Wie bereits gesagt - wenn noch Hoffnung besteht unbedingt mit der Katze zum Tierarzt. Ansonsten bedeutet jede weitere Minute unnötige Qualen für das Tier. Allerdings ist es natürlich schwierig, für den Laien eine Diagnose zu erstellen. Aber einfach daneben stehen und warten oder gar weiterfahren finde ich am schlimmsten.

      Meine frühere Katze Hexe war ja noch Freigängerin, sie hatte damals voller Stolz eine Maus mit in die Wohnung gebracht, der sie bereits die Wirbelsäule gebrochen hatte und die laut vor Schmerzen quietschend nur noch auf den Vorderpfoten im Kreis durch die Wohnung rutschte. Das war auch ne üble Situation, ich hab zuerst mal Robin, der damals noch nicht laufen konnte, in sein Kinderzimmer gesteckt, und wollte das arme Tier dann mit einer Bratpfanne erlösen - Gott sei Dank hat mir dann doch noch Hexe diesen schweren Job abgenommen.....
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      @isabel

      als ich finde es ist schon ein unterschied ein tier von einem der es kann, sprich tierarzt, töten zu lassen als es selber zu versuchen. dann klappt es vielleicht nicht?! also ich finde es sehr wohl ethisch vertretbar ein tier ohne weitere schmerzen u qualen töten zu lassen...

      außerdem habe ich nie behauptet daneben zu stehen u zu gaffen. die katze auf den arm nehmen und begleiten ist das mindeste was man tun sollte wenn man aus was für gründen auch immer es nicht zum tierarzt schafft, polizei rufen kann etc. gibt glaub ich genug möglichkeiten ohne nochmal drüberzufahren,....
      Mifi &Joschi
      die katze auf den arm nehmen und begleiten ist das mindeste was man tun sollte


      Ich würde mir auch Gedanken machen, dass die Katze vielleicht komplizierte Brüche und innere Verletzungen hat und sie dadurch, dass man sie auf den Arm nimmt noch wietere Schmerzen hat.... :think:

      Wie gesagt, ganz schlimme Situation. Hab nochmal drüber nachgedacht seit meinem letzten Beitrag - ich würde mit der Katze zum TA fahren, egal wie die Situation ist. Beim nächsten Tierarzt (auch Notdienst-TA) sollte man in höchstens 15-20min angekommen sein, ich denke schneller kann man sich auch nicht entscheiden ob und wie man die Katze einigermaßen human töten kann.

      Revidiere also was ich oben geschrieben habe und sage stattdessen: in jedem Fall zum TA!
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      @Nickyyy, na ja, ich finde Kaninchen auch erstmal süss, aber die, die Bageera hier anschleppt, sind wild. Davon gibts hier (dünn besiedeltes Gewerbegebiet) zu gewissen Zeiten mehr als genug. Ich kenn die Tiere nicht perönlich und habe auch keine Beziehung zu ihnen. Klar wars jedesmal ein Scheiss-Gefühl, aber es ging, weil mir das Nickel leidtat und es offensichtlich keine andere Lösung gab.

      Mein Opa war Schlachter, da hab ich als Junge manchmal zugesehen beim Karnickelschlachten, von daher hab ich da ein (ganzganz vorsichtig ausgedrückt) etwas natürlicheres Verhältnis zu, ein Tier wenns sein muss auch zu töten.
      Ich hoffe, ich krieg hier jetzt keinen Ärger, aber ich mag Kaninchen durchaus auch mit Rotkohl und Klössen.

      Da ich Schlagzeuger bin, kann ich sehr gezielt und kräftig zuhauen - ein einziger Schlag hat bisher immer gereicht. (Mannomann, ich komm mir vor wie ein Mörder oder sowas, wenn ich das hier schreibe)

      Bei einer Katze hätte ich mit Sicherheit mehr Probleme in einer solchen Situation. Ja, es fiele mir deutlch schwerer. Aber vom technischen Aspekt her würde es wohl "ebensogut" funktionieren.