[b]Katzen/Kleintierheim[/b]

      Hallo alle Tier-und vor allem Katzenliebhaber(innen),

      ich wuerde mich ueber Meinungen zu diesem Text, egal ob negativ oder ( natuerlich am liebsten) positiv, sehr freuen. Hauptsache Ihr seid ehrlich: :biggrin:

      Es geht darum.
      Momentan bin ich in Aegyupten in Urlaub und hier laufen unmengen von Katzen herum. Unter anderem natuerlich auch bei uns im Hotel. Sie sehen so mager aus, kein Gramm Fett an ihrem schmalen koerper, man wundert sich, dass sie sich ueberhaupt noch aif den Beinen halten koennen. Die meisten haben Pilze oder einen fuer mich als Nichtmediziner Ausschlag am ganzen Koerper. ES frustriert mich, das ich nicht helfen kann, denn ich wuerde so gerne. Das einzige was ich machen kann, ist den Katzen ab und zu mal etwas zu Essen zu geben, aber halt auch nicht zu viel, damit sie sich nicht dran gewoehnen, nd sich dsanach nicht mehr selber etwas zu Essen besorgen.
      Ich versuche mich kurz zu fassen , da es auch eine ziemlich spointane Idee von mir ist.
      Man koennte doch eine Art Katzen/Kleintierheim errichtem. Die Grundstuecke und Haeuser sind hier ziemlich preiswert, und wegen dem Essen fuer die katzen koennte man ja mal die ganzen Hotels abfahren und nach Essensresten fragen, die sie nicht mehr brauchen. Man braeuchte Spender, das auf jedenfall, und man braeuchte Menschen die auifpassen und auch welche , die sich mit Medizin auskennen. Ich weiss, es klingt vielleicht ein wenig naiv, aber ich glaube, wenn man sich ausgiebig mit der Idee beschaefftigt, koennte etwas daraus werden. Man koennte es schaffen. Ein paar Ideen bezueglich Unterkunft haette ich ja auch schon und wie man an Geld kommen koennte. Vielleicht koennte der Tierschutzbund oder aehnliche Organisationen uns mit Rat unmd Tat beiseite stehen.

      Viele Gruesse,

      und danke fuer jegliche Antworten

      Lilelo
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo Lilelo
      Heute möchte ich, der Partner von Katzentrio, Dir antworten.
      Deine Idee ist eigentlich sehr gut, aber wie ich meine, ist so eine Idee mit wesentlich mehr Arbeit, Idealismus, Geld und Ärger verbunden, wie Du dir das überhaupt vorstellen kannst.
      Ich möchte Dir von einem Bericht aus dem Fernsehen schreiben, der in Tiere suchen ein Zuhause gezeigt wurde.
      Dieser Bericht war durchaus positv, zeigt aber, welche harte Überzeugungsarbeit und Ausdauer dazu gehört.
      Ich kann nicht beurteilen, wie das zusammenleben der Menschen dort in Ägypten mit den "streunenden" Hunden und Katzen ist, könnte mir aber vorstellen, das sie wie in Italien und Spanien geduldet werden und mit Küchenabfällen mehr oder weniger ihr dasein fristen.
      Auf Mallorca haben eine Englische Tierschützerin und ein Amerikaner mit einem nicht schlechtem finanziellen Stand
      eine grosse Katzenfarm für streunende Katzen aufgebaut.
      Die Bevölkerung hat die Katzen nur wegen des Ungeziefers geduldet aber nicht geliebt.
      Das Pärchen begann nun mit einem befreundetem Tierarzt, der dort einmal im Jahr seinen Urlaub verbrachte,die eingefangenen Katzen ärztlich zu versorgen und kastrieren.
      Dieses machte er ohne jegliche Bezahlung.
      Fortan konnte man diese Katzen wieder in Freiheit lassen, da in dem Dorf auch die Masse der Katzen abnahm.
      Dieses ganze Projekt lief über ein paar Jahre. Erst nach und nach wurde die Arbeit von dem Dorf akzeptiert und mittlerweile arbeiten auch 3-4 Einheimische Ehrenamtlich mit.
      Ein ähnliches Beispiel giebt es dort ganz in der Nähe mit Hunden.
      Daran kannst Du sehen, wenn die Bevölkerung Deine Arbeit von vornherein mit Ablehnung gegenübersteht, braucht es jahrelange Überzeugungsarbeit, bevor sie Dir auch nur eine Chance geben. Das ist dann auch nur mit viel Kraft , Geld und
      Eigeninitiative möglich. Es müssten schon zwei Leute, mit einigermassen medizinischen Kenntnissen über Jahre hinweg dort wohnen und zusätzlich bei der Bevölkerung Überzeugungsarbeit leisten.
      Thema Spenden.
      Jeder weiss, dass die meisten Menschen hierzulande nicht mehr so Spendenfreudig sind, Gründe wie Arbeitslosigkeit und Hohe Nebenkosten sind dafür mitverantwortlich.
      Die Kriege und Katastrophen der letzten Zeit tun ihr übriges.
      Ich bin sehr skeptisch, dass man für so ein Projekt die erforderlichen Gelder bekommen kann, um auch nur einem Teil der Tiere helfen könnte.
      Und ehrlich gesagt, wenn Du jedes Jahr woanders Urlaub machst wirst Du immer das gleiche Problem antreffen.
      Leider Gottes wirst Du es so hinnehmen müssen, wie es ist.
      Es ist schade, das die Tiere nunmal in Ländern von Armen Völkern noch ärmer dran sind, aber viel können wir nicht dagegen tun, so schade es auch ist.

      ganz liebe Grüsse von Katzentrio und noch einen schönen Urlaub.
      Gesundheit und Nichtbehindertsein ist wahrlich kein Verdienst, sonder ein Geschenk, dass jedem durch eine jähe Wendung genommen werden kann.
      hallo liebes katzentrio,
      vielen dank fuer deine antwort. du hast wohl recht, um so etwas zu organisieren, braucht man vor allem einen finanziell gesicherten hintergrund.
      die tiere werden hier von ihren einheimischern ja noch nicht mal geduldet.
      ich muss dir mal eine situation schildern, bei der ich wirklich am verstand des menschen zweifeln muss.
      wir standen auf unserem balkon, wovon wir auf das restaurant schauen koennen. die katze sass ganz ruhig da UND SOLLTE WEG GELOCKT WERDEN VON EINER PERSON, WO JA AUCH NICHT BEI IST. SIE HAT WEDER GEBETELT NOCH SONST IRGENDWIE ETwas getan. als die katze weg gelockt war, schlug irgend so ein kellner sie noch mit einem tablet voll auf den knochigen ruecken. in dem moment haette ich am liebsten eine waffe in der hand gehabt und diese auch benutzt. die hilflkosigkeit , wenn ich nichts machen kann, macht mich einfach wahnsinnig. das heisst, diese katzen ( wie auch alle anderen tiere hier werden noch nicht mal geduldet, sondern denen wird das leben zur hoelle gemacht) und diese machtlosigkeit ist einfach grausam. ich kann nur etwas sagen, oder die tiere beschuetzen, wenn ich es sehe.
      ich wuerde mir wuenschen,das meine idee trotzdem irgendwann mal umsetzbar wird. du hast aber wohl recht, es waere ein traum, der in die realitaet schwer umsetzbar ist. allerdings wuerde es bei mir nicht am idealismus, sonder an den finanziellen mitteln. was die hotels betrifft, die haben wirklich unmengen uebrigm das die ohne probleme den tieren geben koennten, nur denken diese menschen nicht so weit.
      nochmal danke fuer deine meinung/antwort.
      ich werde nur leider selten mit diesen qualen der tiere fertig, weil ich mich irgendwie dafuer verantwortlich fuehle( da ist das land wirklich egal) und das gefuehl habe etwas machen zu muessen, weil es den tieren sonst wegen mir, weil ich versagt habe, schlecht geht. und es ja sonst niemand tut.es klingt bescheuert, ich weiss :smile:
      naja,

      viele gruesse und noch einen schoenen abend
      lieleo

      ( danke fuer den schoenen urlaub, ich gebe mein bestes :biggrin:)
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo lieleo

      :smile:Ich fand es nett, das Du noch einmal geantwortet hast,
      leider bestätigten sich alle meine Befürchtungen.
      Deine Schilderung von Katzenmisshandlung( so ist es nunmal, anderes kann man nicht dazu sagen) habe ich schon ein wenig befürchtet, aber nicht gehofft. Wusstest Du das die Katzen in Ägypten früher mal heilig waren?
      Dein Vorwurf, den Katzen gehe es schlecht, nur weil Du nichts getan hast, vergessmal ganz schnell wieder.
      Du müsstest selbst dann für jede Kleinigkeit, welche Du Dir leistest, geschweige denn Urlaub machen in der weiten Ferne, Dir eine Mitschuld anrechnen lassen.
      Und wenn Du zuhause auf Stroh schläfst, ohne Kühlschrank, ohne Wurst und andere Sachen, oder irgendwann auf der Strasse schlafen müsstest, glaubst Du, ein Mensch würde mit Dir Mitleid haben nur weil Du Tieren helfen willst?
      Nein, das streich mal ganz schnell.
      Im Tierschutz musst Du Realist bleiben. Wir (Katzentrio ist ein Ehepaar) haben lange genug in einem Katzenschutzverein mitgearbeitet und da lernt man die Realität, Machtlosigkeit und Verhältnissmässigkeit des Machbaren kennen.:sad:Es ist nicht schön, aber wer das mitgemacht hat, redet so wie ich.
      Und wenn Du einmal ganz ehrlich bist, hast Du überhaupt mit einer Antwort gerechnet? In diesem Forum sind alles nette Menschen wie Du und Ich. Sie lieben Ihre Tiere über alles und würden alles für sie tun und das ist gut so.
      Aber sie sind auch meistens aus einer Schicht, die sich in der heutigen Zeit keine Extras leisten können und sich ein paar Tage Urlaub vom Mund absparen, so wie Du wohl auch.
      Einer mit Reichtümern gesegnet ist eher selten in diesem Forum und daher wurde dein Beitrag zur Kenntnis genommen
      und als ein sagen wir mal, nicht direkt uns angehendes Problem gesehen und nicht beantwortet.
      Warum schreibe ich Dir eigentlich alles???
      Ich möchte Dir Dein Schuldgefühl nehmen, da Du dieses Problem in Ägypten weder lösen noch ändern kannst.
      Natürlich hatte ich auch den Wunsch: wenn Ich einmal im Lotto gewinne, spende ich zuerst für Kinder in Not und als zweites für Tiere in Not.
      Trozt allen traurigen Ereignissen verbringe noch eine schöne Zeit in Ägypten und meld Dich mal wieder im Forum

      Bis dann herzliche Grüsse Katzentrio (marion und Klaus)

      Gesundheit und Nichtbehindertsein ist wahrlich kein Verdienst, sonder ein Geschenk, dass jedem durch eine jähe Wendung genommen werden kann.
      hallo ihr lieben,
      leider konnte ich euch nicht frueher zurueck schreiben, im internet cafe ist der browser abgestuerzt.
      :sad:vielenk fuer eure lieben worte, die haben gut getan.
      :biggrin:was du ueber die realitaet und ueber die Misshandlungen in Aegypten und in anderen Laenderm erzaehlt hast und die Machtlosigkeit der menschen die gerne helfen wuerden ist wirklich traurig. Als heilig kann man die Tiere hier nun wirklich nicht mehr bezeichnen eher als laestiges uebel fuer die Einheimischen, was mich einfach nur wuetend und traurig macht. :sad:Es ist schoen zu hoeren das ihr genauso denkt wie ich. das tut wirklich gut. :smile:

      Wie du schon geschrieben hast habe ich nicht unbedingt mit vielen Antworten gerechnet, aber ich bin sehr froh da zumindest ihr geschrieben habt.
      :biggrin:Damit ich zumindest ein bisschen was helfen kann werden wir eine Katze mit nach Deutschland nehmen wofuer wir auch schon eine sehr nette und verantwortungsbewusste Person gefunden haben. Dort wird es ihr wesentlich besser gehen als hier staendig misshandelt zu werden. :biggrin:

      Danke fuer Eure Antwort und eure guten Urlaubswuenschen (ist zum Glueck nur noch bis Montag. Dann werde ich endlich wieder ueber meinen PC in Deutschland schreiben koennen:smile:

      Euch auch erstmal alles gute und bis hoffentlich bald

      Lilelo
      (Sarah)
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo Sarah,
      Deine Gedanken finde ich wirklich toll, es wäre aber sicherlich sehr schwer, in Ägypten ein solches privates Tierheim aufzubauen. Wenn Du Dich in dieser Richtung engagieren möchtest, können Dir sicherlich die Betreiber der spanischen und sonstigen (z. B. auch türkischen) Tierheime ihre Erfahrungen mitteilen, die bei www.tierwaisen.de ihre Tiere nach Deutschland vermitteln. Wenn es in Spanien schon schwer ist, stelle ich mir vor, dass es in einem Staat wie Ägypten noch schwieriger sein dürfte, da der allgemeine Lebensstandard dort ja niedriger ist und entsprechend dem Tierschutz weniger Verständnis entgegen gebracht wird.
      Was ein Tierheim im Ausland mit Sicherheit braucht:
      1) engagierte Betreiber
      2) Spenden noch und nöcher
      3) einen "Absatzmarkt" (z. B. über tierwaisen.de oder eine eigene homepage mit entsprechendem Aufwand und Pflege)
      4) "Tierpaten", damit das Tier als Luftfracht auch mitgenommen wird (bei Vermittlung nach Deutschland oder sonst Europa)
      5) jemanden, der sich vor Ort auskennt mit den Behörden:
      - Genehmigungen
      - Bakschisch
      - gute Beziehungen zum örtlichen Tierheim
      - gute Beziehungen zu der Behörde, die unliebsame Tiere einschläfern lässt
      6) einen oder mehrere idealistische Tierärzte vor Ort
      7) Leute vor Ort, die die Katzen regelmäßig füttern und anlocken (für Kastrastionsaktionen, im Grunde fast wichtiger als das Füttern, denn auch unterernährte Katzen vermehren sich ziemlich schnell und verursachen damit noch mehr Katzenelend)
      8) ein Grundstück, wo keine Nachbarn gegen die Lärm- oder Geruchsbelästigung klagen (siehe Erfahrungsbericht aus El Moli, bei www.tierwaisen.de)

      Du siehst, wie schwer es ist, aus dem Mitfühlen ein Tierheim vor Ort zu machen, und ich gehöre zu denen, die nur davon gelesen haben. Und, um es nüchtern zu betrachten: ohne Leute vor Ort geht gar nichts. In Spanien - inzwischen ja auch andere Mittelmeerländer wie die Türkei - funktioniert da viel über Kontakte zu Auslandsdeutschen, die sich diesem Thema verschrieben haben. In Ägypten, denke ich, wird letztlich auch die Religion noch eine große Rolle spielen, also dass Europäer - soweit sie Christen sind - weniger zählen als Moslems; Ägypten ist zwar ein laizistischer (nicht religiöser) Staat, aber die Fundamentalisten gewinnen da inzwischen doch allerlei Oberwasser. Da bräuchte man dann vielleicht zusätzlich jemanden, der entsprechend mit dem *grübel* Mufti? Imam? also dem muslimischen Geistlichen vor Ort reden kann (im Koran gibt es bestimmt auch was über Tiere als "kleine Brüder" wie bei Franz von Assisi und Nächstenliebe und derlei) und sich den auf seine Seite zieht. Weil sonst Otto-Normalägypter vielleicht schon Schwierigkeiten hätte zu verstehen, warum so viel für streunende Tiere getan werden soll statt für kranke Kinder oder arme Alte oder sonstwen. Ohne die Kontakte vor Ort und jemanden, der vor Ort das Tierheim betreibt und sich auch mit dem Unschönen der Nachbarn und der Behörden mutig und konstruktiv auseinandersetzt, nützen allen Spenden der Welt nichts.
      Sarah, ich möchte Dir nicht Deinen Enthusiasmus nehmen, über tierwaisen.de geriet ich vor einiger Zeit an einen Bericht, wie jemand aus Mittelasien eine kranke Katze mit nach Hause gebracht hat, die dann nach längerer Zeit in Deutschland letztlich an ihren Malaisen verstarb, aber solange noch ein schönes Leben hatte. Allen behördlichen und sonstigen Widrigkeiten zum Trotz. Es fängt ja im Kleinen an, und ohne solche Bestürzung wie Deine wären auch die Tierheime in Spanien nie was geworden.
      Überleg Dir, was Du realistisch tun kannst, und wenn es nicht bis zum privaten Kleintierheim reicht, gibt es - ich denke, dass man das erfragen kann - vielleicht ein staatliches Tierheim in Deinem Urlaubsort, dem Du eine Spende von den restlichen Devisen zukommen lassen kannst (oder von DEutschland aus oder so oder anders). Oder einen Tierarzt, der sich um Kastrastionsgeschichten kümmert und dafür Geld braucht (es wird leider immer wieder unterschätzt, wenn man die hungrigen, dünnen Tierchen sieht, aber Kastration ist als Vorbeugung enorm wichtig, sogar in unserem reichen und fetten Deutschland; in Berlin, wo ich wohne, ist das Katzenelend, das aus der Vermehrung von Straßenkatzen entsteht, enorm und kann durch das hiesige Tierheim allein nicht bewältigt werden).
      Ich wünsche Dir trotzdem noch schöne letzte Urlaubstage.
      LG
      gina
      Hallo Sarah!

      Auf Anhieb fand ich Deine Idee super! Aber wenn man die Realität betrachtet, dann kommt leider die Ernüchterung aus den schon genannten vielen Gründen (Geld, Genehmigungnen etc.)

      Was mich gewundert hat ist, dass die Katzen in Ägypten teilweise nicht mal geduldet werden. Gerade in Ägypten, wo Katzen dort doch eigentlich heilige Tiere sind. Vor hunderten von Jahren wurden sie dort sogar mumifiziert und aufwendig bestattet!

      Aber es ist toll, dass Du wenigstens eine Katze retten kannst! Wenn es noch mehr Menschen gibt, die so etwas tun, dann haben wenigstens ein paar der armen Tiere eine Chance auf ein besseres Leben.

      Ich wünsche Dir noch einen schönen Rest-Urlaub und viel Glück für die kleine Katze! :biggrin:

      Liebe Grüße,
      Andrea
      :wink:
      Liebe Grüße, Andrea :wink:



      unser Blog
      hallo gina, hallo andrea,

      erst mal vielen dank für eure positiven antworten.
      ich habe die katze ( minnie genannt, wegen ihrer grossen schwarzen ohren) jetzt hier in deutschland. sie ist eine wunderbar liebe katze. wir hatten schon etwas angst, sie könnte sich in räumen unwohl fühlen, da sie ja eine wildkatze ist. aber pustekuchen, sie macht sogar von alleine ins katzenklo und nicht daneben!!!!!!!!!!! :biggrin: auch wenn sie ein paar minuten mal alleine ist, legt sie sich ganz ruhig hin und schläft.
      was krankheiten bei minnie betreffen, habe auch ein wenig angst. allerdings will ich ihr im moment den besuch und den damit verbundenen stress noch nicht zumuten.
      was genau sind denn Malaisen? und wie kann man die behandeln, oder vorbeugen?
      vielleicht finde ich ja einen tierarzt, der zu mir nach hause kommt, sonst werde ich diese woche doch mal zu meiner tierärztin fahren.
      langsam aber sicher habe ich begriffen, das zu meiner idee mit dem katzenheim in ägypten viel mehr gehört als bloser enthusiasmus und tierliebe. ich hoffe trotz allem, das sich mein traum irgendwann realisieren lassen wird. es gibt ja auch menschen ( auch in deutschland) die mehr als genug geld haben, einem von denen müsste mal diese idee kommen, denn der könnte sie mit weniger problemen als wir realisieren. aber ich froh, das ihr mich nicht für total übergeschnappt haltet :wink:
      bis bald
      und einen schönen heissen tag :biggrin:

      lilelo


      p.s: danke für eure anregungen
      ----

      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo Lileo!

      Das ist ja toll, das alles so super geklappt hat! Vor allem, dass Minnie so lieb ist. :biggrin::biggrin:

      Allerdings rate ich Dir, so schnell wie möglich zum Tierarzt zu gehen. Denn auch wenn man nichts auffälliges an ihr sieht, kann es sein, dass sie irgendwelche Krankheiten hat. Kann natürlich auch sein, dass diese auf Menschen übertragbar ist.

      Ich will Dir keine Angst machen. Aber nur aus reiner Vorsicht bei wilden Katzen solltest Du das ganz dringend machen. Das bißchen Stress macht den Kuchen dann auch nicht fett. Und so wie es sich angehört hat, hat sie ja die Reise super überstanden.

      Übrigens hoffe ich auch immer wieder, dass einer von den "Geldsäcken" (sorry für die Ausdrucksweise:biggrin:) mal ein paar Scheine für wohltätige Zwecke locker macht, statt sich den nächsten Ferrari zu kaufen. Es gibt zwar schon einige Reiche, die sich für sowas einsetzen, aber leider sind es viel zu wenige. :sad:


      Liebe Grüße,
      Andrea
      :wink:
      Liebe Grüße, Andrea :wink:



      unser Blog
      Hallo Lilelo,

      ich kann Andrea nur beipflichten, fahr mit Minnie doch schnellstens zum Tierarzt. Ich kann mir vorstellen, daß durch die schlechte Behandlung in Ägypten einige Mangelerscheinungen bei ihr aufgetreten sind. Und die sollten wenn sie wirklich da sind, doch schnellsten behandelt werden.
      Ansonsten finde ich es toll, daß Minnie sich so wohl bei Dir fühlt. Sie weiß wohl, wer es gut mit ihr meint.
      Von übergeschnappt sein kann keine Rede sein, es scheitert eben halt immer nur an das liebe Geld. Ich habe wenig Hoffnung, daß sich mal ein Reicher um dieses Tierelend im Ausland kümmert. Für die ist viel wichtiger, daß sie leben und noch reicher werden.

      Trotz allem, eine nicht so heiße Nacht
      wünscht das Katzentrio
      Gesundheit und Nichtbehindertsein ist wahrlich kein Verdienst, sonder ein Geschenk, dass jedem durch eine jähe Wendung genommen werden kann.
      hallo ihr lieben( katzentrio und andrea)

      wir haben jetzt auch jemanden gefunden, der minnie haben will und auch gut zu ihr ist. morgen soll ich sie ihr bringen.
      was den tierarzt betrifft, so habt ihr recht. morgen, bevor ich minnie weggebe (leider, aber wir haben schon drei katzen in einer wohnung):sad:, gehe ich mit ihr zum tierarzt und lasse sie mal durchchecken und auch impfen, damit nichts passiert.:smile:
      sie eine richtg süsse, und sie fühlt sich glücklicherweise wohl.
      aber ich werde sie schrecklich vermissen

      man müsste den reichen irgendwie mal klarmachen, das es wichtigeres im leben gibt, als sie neue klamotten oder luxusflitzer zu kaufen. anderen helfen, macht genauso, wenn nicht sogar noch glücklicher. aber das die es begreifen, ist auch total unrealitisch.:confused:

      noch einen angenehmen tag
      viele grüsse
      minnie und lilelo


      ----

      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo lilelo,
      habe gerade die Beiträge gelesen und muß dir meine Bewunderung aussprechen. Deine Gedanken mit dem Tierheim sind schon bemerkenswert, aber wie schon erwähnt, kaum durchzuführen. Leider! Aber immerhin hast du ja EINE Katze gerettet und das ist doch ganz toll!! Schön wenn Minnie nun auch noch ein liebevolles Zuhause bekommt. Ich kann mir kaum vorstellen, daß sie jemals Heimweh nach Agypten bekommt. Ich habe selber seit Febr. eine kleine Spanierin, die ich über den span. Tierschutz vermittelt bekommen habe. Bonny ist so ein liebenswürdiges kleines Kätzchen, leider aber auch ein "Hungerknochen", aber total anhänglich und wie ich meine, dankbar für jede kleine Aufmerksamkeit, Schmuseeinheit oder ganz normales Katzenfutter! Nach anfänglichen kleinen gesundheitlichen Problemen ist nun alles bestens und selbst meine kleine Prinzessin Mausi (1.Katze) hat von Anfang an die liebenswürdige kleine Bonny akzeptiert.
      Ich würde jederzeit wieder "ausländiche"Katzen nehmen, weil ich weiß, wie schlecht sie es in diesen Ländern haben.

      Ich wünsche Dir und der Minni alles Liebe
      Maritius
      hallo maritius,

      es freut mich, das du meine idee auch gut findest. aber..das liebe geld :sad:

      ich freue mich für dich, das deine erste mausie die bonny so schnell akzeptiert hat, und nun alles bestens ist.
      heute morgen war ich beim tierarzt und habe erfahren, das ich nicht nur eine katze "gerettet" habe sondern ca. fünf. meine minnie ist anscheinend schwanger und das im letzten drittel. da sie aber so mager ist, ist uns das nicht aufgefallen und die tierärztin in ägypten wollte oder konnte es uns nicht sagen. die kleine weg zu bekommen, sei aber kein problem meinte sie, da minnie auch schon eine wunderschöne katze sei.
      deas problem ist nur, das wir minnie heute eigendlich an eine nette frau mit tochter geben wollten, die sich auch schon ganz doll gefreut haben. aber eine schwangere war ihnen dann doch zuviel. also haben wir momentan vier katzen. auf jeden fall bis nach der geburt. naja, eigendlich ist das erst recht gut, denn wer weiss was die mit den katzenbabys gemacht hätten in ägypten!!??

      dir und deinen beiden süssen auch alles liebe und gute

      lilelo
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.