Komme gerade mit niederschmetternder Diagnose von Bonnie´s Herzkontrolle und da wir vor einigen Tagen irgendwo das Thema "Hecheln und herauhängende Zunge" hatten, wollte ich allen nur empfehlen, derartige Symptome nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern wirklich abklären zu lassen.
Es muß dahinter nicht immer gleich ein Herzleiden stecken, das ist auch mir klar und ich will weiß Gott zu keinem Thema hier Panik schüren. Leider kann hecheln aber eben doch auf ein Herzproblem hinweisen - wie bei Bonnie.
Das schlimme daran ist, daß es nicht halb so dramatisch aussieht, wie es sich dann u. U. doch beim Befund herausstellen kann. Und seit einer halben Stunde weiß ich auch, daß selbst ein gründliches Abhören von Herz und Lunge keinen wirklichen Hinweis bzw. keine Sicherheit bietet.
Meine TÄ hat ihn vor ca. 4 Wochen wegen zunehmendem Husten gründlich untersucht, keinerlei Geräusche in diesem Bereich gehört und mir versichert, ich bräuchte wegen der eigentlich bevorstehenden Zahnsteinentfernung - genauer gesagt wegen der Narkose - keine Bedenken haben. Da ich ja aber von Natur aus in einigen Dingen übervorsichtig bin,:wink: haben wir vereinbart, daß ich vorher doch noch ein Kardiogramm machen lasse.
Den Termin habe ich aufgrund der seit Wochen hohen Temperaturen immer wieder verschoben, wollte meinem ohnehin herzkranken Kater nicht auch noch eine halbstündige Autofahrt unter Temperaturen von ca. 50 ° im Auto zumuten.
Ergebnis der heutigen Herzuntersuchung: starke Verschlechterung der Herzdurchblutung. Somit Verdoppelung der bisherigen Herztablette (1 x täglich), zusätzlich 2 x täglich ein Mittel zur Weitung der Bronchien und in spätestens 4-6 Wochen erneute kardiologische Kontrolle, bei der dann entschieden wird, ob auch noch Entwässerungstabletten notwendig sind.
Da ich ja in allem , was Medizin angeht, gründlich bin, um dadurch vielleicht noch Schlimmeres zu verhindern,:wink: wollte ich natürlich auch wissen, was diese Diagnose schlimmstenfalls bedeuten kann. Auskunft der Kardiologin: er kann von jetzt auf gleich tot umfallen.
Wie gesagt - ich will absolut keine Panik machen und möchte auch das lediglich als "Empfehlung" verstanden wissen. Ich habe anfangs auch geglaubt, es wäre normal, wenn eine Katze nach ausgelassenem Toben mal ein wenig "außer Atem" kommt - es ist aber leider nicht immer normal.....
Das soll selbstverständlich nicht heißen, daß jetzt alle morgen mit ihrer Katze zum Kardiologen fahren oder sich mehr Sorgen als bisher machen müssen :wink:. Wer der Meinung ist, für seine Katze ist das normal und das hört man ja öfter, daß auch Katzen hecheln - auch gut. Wollte lediglich (mal wieder) meine ganz persönlichen Erfahrungen weitergeben, auch wenn die "nicht normal" sind.
Liebe Grüße von catflower
