Im Moment macht mir unser kleiner "Puma" ganz schön zu schaffen. Meine Mutter würde sagen "er hört, wie ein Backofen". Nun ja, Katzen haben ihren eigenen Kopf und den sollten sie auch behalten - dennoch, denke ich, dass es manchmal notwendig ist, ihnen beizubringen, dass manche Dinge tabu sind - größtenteils auch zu ihrem eigenen Schutz.
Aber wie soll ich das dem kleinen Teufel klar machen?
Die einen empfehlen die Blumenspritze, die anderen schimpfen laut, andere ignorieren die Katzen einfach u.s.w.
Tjaaah, die Blumenspritze ist unheimlich komisch. Wasser, das durch die Gegend spritzt ist sowieso das Coolste überhaupt. Wenn man schimpft, stört ihn das eigentlich recht wenig. Einen schiefen Blick bekomm ich dann: "Ey, was regste dich so auf" - und weiter gehts mit dem Schabernack. Wenn ich ihn ignoriere, springt er mir halt ins Kreuz, dann muss ich ihn ja beachten.
Und ganz ehrlich: Wir beschäftigen uns viel mit der Katze. Er ist morgens alleine so von acht bis eins - in dieser Zeit schläft er (auch am Wochenende). Und ab diesem Zeitpunkt kümmern wir uns zusammen oder abwechselnd um ihn - er ist überall dabei und wir spielen viel mit ihm. Solange er alleine ist, braucht er ja Beschäftigung und die soll er auf jeden Fall auch haben. Wenn er später rausgeht, hat er ja ne Menge Kollegen draußen. Denn leider kommt für uns wohl keine Zweitkatze in Fragen - muss ja auch der Rest der Familie mitspielen...
Puma ist jetzt 4 Monate alt und wir wollen ihn langsam an den Freigang gewöhnen. Ich denk mir immer, vielleicht erledigt sich das Problem dann von selbst. Aber, das ist auch wieder so eine Sache... wir waren ein paar mal mit ihm im Garten. Er blieb immer in Sichtweite, kam rein, wenn wir ihn mit Futter gelockt haben oder ihn gerufen haben. Gestern jedoch, ist er auf einmal losgebrettert und abgehauen, da hat kein rufen und kein locken mit Futter mehr genutzt. Mag sein, dass er irgendwas gesehen oder gehört hat. Nur, wenn er davonzischt und bei der Nachbarin übern Zaun will, ist das auch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hab... Wenn er wie ein Irrer in komplett fremdes Terrain rennt, weiß ich nicht, ob er das mit dem Heimweg auch wieder auf die Reihe bekommt.
Tipps zu anderen kleinen Schwierigkeiten mit ihm habe ich bereits in anderen Threads entdeckt... wie z.B. dass er beim Spielen mit vollem Karacho zubeißt oder sich in unseren Kniekehlen festkrallt, um sich dann dort baumeln zu lassen.
Dass er so auf gar keinen Tadel reagiert, ist derzeit mein größtes Problem - es nutzt nunmal nix, wenn er die Musikboxen hochkrabbelt und dann von dem Ding fast erschlagen wird oder wenn er sämtliche Zimmerpflanzen zu pflücken beginnt. Manche Dinge sind und bleiben einfach gefährlich, auch wenn ich die Bude noch so Katzensicher mache - er lässt sich ja immer was neues einfallen.
Habt Ihr noch Tipps zur Katzenerziehung, die bei Euren kleinen Rackern vielleicht gut funktioniert haben? Mir fällt nämlich bald nix mehr ein...






...oder ? 





