Umzugshorror!!

      Umzugshorror!!

      hallihallo,

      bin neu hier und wollte mal um Rat fragen, da mir vorraussichtlich eine ganze Menge Probleme blühen... Im Moment wohne ich mit meinen zwei Miezen (2jähriger Kater und eine 6jährige Perser-Mix Dame) in einer 2-Zimmerwohnung im 4ten Stock. Soweit so gut, funktioniert auch alles recht ordentlich, bis auf die Nächte. Da schlafen die beiden nicht wirklich durch...
      Aber: ab Ende des Monats ziehe ich mit meinem Freund und meinen 2 Fellknäulen und seinen 2 Hasen in eine Gartenwohnung (wir ziehen also zusammen).
      1. Hasen kennen die beiden überhaupts nicht
      2. mein Persermädl liebt meinen Freund heiss und innig und folgt ihm wenn er bei mir ist, auf Schritt und Tritt (daß er dabei z.T. über sie stolpert weil sie ihm zwischen die Beide rennt, stört sie nicht wirklich)
      3. sie hasst geschlossene Türen (gibts sowas überhaupts?????) und veranstaltet Terror sobald ich dahinter bin. Ohne Rücksicht übrigens was hinter dieser Tür gerade passiert -> Schlafzimmer ist da so ein Thema...:oops:
      4. Im Moment pennen die beiden bei mir im Bett, was aber in der neuen Wohnung nicht mehr der Fall sein wird. Ist ein Zugeständnis an meinen Freund, der einfach mit Katzenhaaren und Schnurrterror im Bett ein Problem hat.
      5. Ich möcht die beiden an Freigang gewöhnen, weil wir ja jetzt einen Garten haben werden.

      Meint also: neuer Mensch (mein Freund) der sich ins Rudel als Alpha eingliedern muss, neue Wohnung, neue Möbel, kein Bett mehr, Hasen und Garten... Mir schwant da echt übles in Richtung Pieselatacken! Bin schon total verzweifelt, weil ich einfach nicht weiß wie ich die beiden auf diese Umstellung vorbereiten soll, bzw. das größte Problem wird einfach sein, daß ich die beiden nicht mehr mit ins Bett nehmen kann... Oder kann ich das den beiden vielleicht schmackhaft machen daß sie von sich aus gar nicht mehr zu mir ins Bett wollen? Ich hoffe echt daß jemand ähnliche Erfahrungen hat, bzw. habt ihr Tips wie ich den beiden den Umzug und die ganze Umstellung erleichtern kann??

      Vielen Dank schonmal!

      LG,
      Conny
      Hallo Conny!

      Erstmal solltest du versuchen selbst etwas ruhiger zu werden, auch wenn es wahrscheinlich und verständlicherweise sehr sehr schwer fällt.
      Deine Katzen spüren deine Aufregung und wenn der Umzug erstmal in vollem Gange ist wäre es besser für sie wenn ihre Dosine gelassen ist :smile:

      Ich kann verstehen das du dir den Kopf zerbrichst und in gewisser Hinsicht ist das ja auch gut so :wink:

      Deine Katzen werden mit dir ein für sie völlig fremdes und neues Revier einziehen.
      Geschlossene Türen akzeptieren Katzen meist nur dann wenn diese das schon immer waren.
      Klar ist es interessant was dahinter ist, aber es ist lange nicht so schlimm wenn sie noch nie rein durften.
      Ich würde dir also raten das Schlafzimmer von Anfang an geschlossen zu halten und die Miezen dann dort auch nie rein zu lassen.

      Hilfreich könnte auch ein sogenannter Feliway Stecker sein, der die Gesichtspheromone, den die Katzen abgeben wenn sie ihr Köpfchen an Gegenständen reiben, verstreut und sie so beruhigt (sie markieren ja so ihr Revier und fühlen sich dadurch, das ihr Duft vorhanden ist, wohler - genau das macht der Stecker).
      Den Stecker kann man über einige TA oder das Internet (in Online Shops oder auch Ebay) beziehen und er kostet ca. 20 Euro.
      Ein Stecker reicht meines Wissens nach für eine Fläche von 70 qm aus, ist die Wohnung grösser solltest du mehrere anschaffen :wink:
      Den Stecker würde ich dann schon ein paar Tage vor dem Einzug der Miezen in der Wohnung plazieren und keine Angst, Menschen nehmen der Geruch überhaupt nicht wahr.

      Das du dir Sorgen machst das die Katzen pieseln könnten kann ich zwar verstehen, es ist aber nicht die Regel bei einem Umzug :smile:
      Macht es den Fellis gemütlich und bleibt selbst ruhig und gelassen, das werden sie spüren :wink:

      Zu den Hasen kann ich dir leider nicht viel sagen, ausser das ihr aufpassen solltet und die Tiere nur unter Aufsicht zusammen!
      Die Katzen könnten sie als Beute sehen, es könnte aber auch sein das sie Angst haben und die Hasen natürlich auch, das müsst ihr eben einfach beobachten :|

      Bezüglich Freigang: die Katzen müssen sich erstmal an das neue Revier gewöhnen und 6 Wochen in der Wohnung bleiben.
      Sollte ja kein Problem sein wenn sie bis jetzt nur das Leben drinn kennen :wink:
      Bei den ersten Ausflügen nach draussen solltet ihr die Katzen begleiten und wenn sie das erste Mal alleine gehen dürfen würde ich sie hungrig raus lassen, so kommen sie nach kurzer Zeit wieder weil ihnen der Magen knurrt :cool:

      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche euch alles erdenklich Gute für den anstehenden Umzug :pray:
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      es ist zwar keine garantie, aber mit dem schlafzimmer machen wir das so:
      die katzen dürfen bei uns immer und überall in jeden raum rein! (natürlich gibts hier und da mal ausnahmen). tagsüber, wenn die tagesdecke drauf ist) dürfen die beiden sich auch auf dem bett mümmeln. nur sobald eben wir drin liegen und pennen möchten, müssen sie weg! wir haben u. a. deshalb einen großen kratzbaum im schlafzimmer stehen!!! meistens gehts gut und die beiden katerlies verschwinden jeder auf seinen platz wenn wir uns abends auch bettfein machen. natürlich gibt es ausnahmen, dass die zwei nachts mal angeschlichen kommen, da hat der eine kohldampf, oder der andere fühlt sich vernachlässigt und will auf der stelle geknuddelt werden. grundsätzlich denke ich aber, dass die zwei verstanden haben, dass sie nicht ins bett dürfen, wenn wir drin sind.



      Jemand, der nicht bereit ist seine Katze zu verwöhnen, bekommt niemals die Belohnung, die sie bereit ist demjenigen zu schenken, der sie verwöhnt.
      Compton MacKenzie
      Hallo!

      Du solltest deinen Katzen all die Veränderungen portionsweise servieren.
      Also nicht gleich in der neuen Wohnung die Hasen vor die Nase setzen und anschließend die Tür zum Garten öffnen...

      Gönne den beiden eine ruhige Eingewöhnungszeit, in der sie die neue Wohnung und neuen Möbel kennen lernen können.
      Nach ca. 6 - 8 Wochen kannst du ihnen dann mal zeigen, dass es auch noch eine Welt hinter der Wohnungstüre gibt...
      (die notwendigen Impfungen nicht vergessen!)

      Mit Hasen ist das so eine Sache - die Reaktionen auf solche "Langohr-Monster" können unterschiedlich ausfallen. Wie hier bereits erwähnt, würde ich die "Bande" nie unbeaufsichtigt lassen!

      Die verschlossene Schlafzimmertüre könnte problematisch werden. Du schreibst ja, dass die Perser-Mix-Dame keine verschlossenen Türen akzeptiert. Da könntest Du dich auf Gemaunze und Kratzen an der Türe vorbereiten.
      Da könnte ein hier bereits erwähnter Pheromon-Stecker behilflich sein. Wenn du die Schlafzimmertüre dann auch noch mit beidseitigem Klebeband und Alufolie unattraktiv gestaltest, könnte nach einer Weile Ruhe einkehren.

      Bewahre einfach die Ruhe.

      Drücke die Däumchen und wünsche alles Gute!
      "Die Katze ist das Meisterstück der Natur" (Leonardo da Vinci)
      Hmmmm.... vielleicht sollte sich das neue Alpha-Tier im Rudel (also der Freund) :D doch mit den Fellmonstern im Bett abfinden?

      Das scheint mir einfacher zu sein als die Katzen an eine geschlossene Schlafzimmertür zu gewöhnen.

      Obwohl Männer im Allgemeinen ja auch nicht grad superflexibel sind... was ist es denn für ein Exemplar???

      :D :D
      Cat, Binchen, Sandy
      Wer keine fremde Sprache spricht, kennt seine Muttersprache nicht (JWG)
      Beherrschst du deine Sprache nicht, bist du ein furchtbar armer Wicht (Cat)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „CatWoman55“ ()

      Hmmm, also das mit dem ruhigerwerden muss ich mir echt an die Brust heften... Ich glaub, wo ich am meisten Bammel hab sind die nächtlichen Tobeattacken. Die sind auch mal besser und mal heftiger (so wie heut ab 3 Uhr :evil: ). Ich bin das ja einigermaßen gewöhnt, aber mein Freund halt gar nicht.
      Von dem Feliway-Stecker hab ich hier ja schon einiges gelesen, ich glaub den werd ich besorgen. Schaden kanns zumindest nicht.
      Wie ich man ja so ein bischen raushört, ist meine Sorge mein Perser-Mädl und nicht mein Katerchen. Sie ist ein wenig empfindlich und auch nicht die klügste. Ist gar nicht bös gemeint, einfach nur eine Tatsache. Er ist von einem Bio-Bauernhof und dadurch einfach rubuster und "härter im Nehmen" was solche Umstellungen anbelangt. Der Tip mit dem Klebeband ist natürlich klasse, Alufolie dient im zusammengeknüllten Zustand bei mir als Spielzeug (logischerweise unter Aufsicht, damit nix geschluckt wird).
      Was ich natürlich unbedingt machen muss sind die Impfungen! Oh Mann, hab ich total vergessen. :doh:
      Leider hab ich mit meinem Süssen über das Thema Katzen im Bett schon ein, zwei Diskussionsrunden geführt. Aber ich verstehs halt, wenn er keine Haare und Schnurrattacken im Bett haben will, is echt nicht jederManns Sache...

      Obwohl Männer im Allgemeinen ja auch nicht grad superflexibel sind... was ist es denn für ein Exemplar???

      Nicht superflexibel ist die Untertreibung des Jahrhunderts :D :D :D (Hoffentlich ließt er das nicht ;-)) Ansich ist er ja ein echt Süsser und geduldiges Exemplar von einem Mann, aber wenns um seinen Schlaf geht, wird er recht schnell recht ungehalten :whistle:
      ich hoffe mal daß sich die 4 Fellnasen und 2 Dosies einfach nicht so stressen lassen; ansonsten hab ich immer noch meine Rescue-Bachblüten für uns 6 in petto. Man darf gespannt sein. Ich werd euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden halten! Und danke für die Tiips und die Ohren, is schön wenn jemand die Sorgen nachvollziehen kann :lol:

      LG,
      Conny
      Mit meinen ersten Katzen bin ich sag und schreibe 10 Mal umgezogen...dazuz kamen noch Reisen in die Ferien, wo sie immer dabei waren. Die hatten sich irgendwie dran gewöhnt, wichtig war ihnen nur immer, dass sie bei mir waren. War ich da, waren sie zufrieden. Sind aber vermutlich nicht alle Katzen so. Aber auch Katerchen jetzt ist schon einmal umgezogen, das nächste Mal steht bald mal bevor. Es geht, muss überhaupt keine Probleme geben.

      Meine ersten Katzen sind auch mit in die Beziehung gekommen, mein Mann wollte unter keinen Umständen Katzen im Bett. Der Kompromiss war, dass sie ins Schlafzimmer drüfen, aber nicht ins Bett. Das kriegten wir auch irgendwie schnell hin, wir zogen ja um und mit dem neuen Ort kam auch die neue Regel zum Zug, zuwiderhandeln wurde mit Wasser quittiert, sie haben sich schnell und problemlos dran gewöhnt. Meine Katzen jetzt dürfen von Anfang an nicht ins Bett, Katerchen durfte noch ins Zimmer, schlief immer neben dem bett, seit er Gesellschschaft hat, ist die Türe zu, dies, weil meine frühere Gefährtin Paschas sehr wild war und immer in die Zehen biss. :eek: Nino wär wohl wieder problemlos, aber nun sind wir das so gewohnt.
      Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig. Theodor Fontane
      Original von CatWoman55
      Hmmmm.... vielleicht sollte sich das neue Alpha-Tier im Rudel (also der Freund) :D doch mit den Fellmonstern im Bett abfinden?

      Das scheint mir einfacher zu sein als die Katzen an eine geschlossene Schlafzimmertür zu gewöhnen.


      Tendiere auch in die Richtung. Dein Freund ist ja selber Tierhalter, und vielleicht kannst Du da mit noch mehr Diskussionen erfolgreich sein. Nicht nur Deine Katzen, sondern auch Du selbst, Ihr wart es ja gewohnt, dass Ihr nachts im Schlafzimmer Geselligkeit hattet. Da wird nicht nur Deinen Katzen etwas fehlen, vielleicht Dir selber auch.
      Würde mir und meiner Freundin zumindest so gehen... :wink:

      Katzen sind neugierige Forscher, sie mögen, dass es jederzeit möglich ist, jeden Winkel ihres Reviers zu checken, sie hassen keine menschliche Errungenschaft mehr als die der verschlossenen Tür.

      Katzenhaare im Bett ist auch eine Frage des gewählten Farb-Designs der Bettwäsche... :D :D

      Ausgewachsene Hasen sind größer als die Standard-Beutetiere der Hauskatze wie Maus, Ratte... Sehr viele Freigängerkatzen vermeiden es auch ganz, mit Ratten kämpfen zu müssen. Katzen sind im Allgemeinen keine blindwütigen, amoklaufenden Beißer im Blutrausch, sie sind vorsichtige und geduldige Anpirscher, sie haben auch Gefühle der Furcht vor Ihrer potentiellen Beute. So seltsam das vielleicht auch zuerst klingen mag, aber siehe "Katzenseele" von dem (Katzen-) Ethologen Paul Leyhausen.
      Also da würde ich mir nicht so sehr die Sorgen machen. Beherzigt einfach die bereits hier gegebenen Ratschläge bezüglich der langsamen Annäherung der Katzen mit den Langohren unter Eurer Aufsicht, dann wird das sicher schon..., es gibt viele Beispiele, wo Katzen Freundschaften zu anderen Spezies außer Mensch und Hund geschlossen haben, und wenn keine Freundschaft, dann zumindest eine Art von konfliktvermeidender Koexistenz.

      Bezüglich des geplanten Freigangs haben Goldi und DrDoolittle schon alles gesagt. In den Wochen bis dahin habt Ihr ja auch etwas Zeit, ein bißchen mehr die Gegend zu checken. Wie sind die Nachbarn (jemand sich vielleicht gleich als Katzenhasser geoutet?), wie ist der Strassenverkehr, sind da Jäger in der Gegend unterwegs, usw..?

      [OffTopic=On]
      Das mit dem Alpha-Tier kenne ich z.B. aus dem Zusammenhang von Wolfsrudeln, usw...
      So ein Alpha-Tier wird Dein Freund für Eure Katzen nie sein. :D
      Laut Verhaltensforschern sehen unsere Katzen uns auch als eine Art Adoptiveltern an, wir geben als Halter vieles, was Ihnen auch Ihre Mutter gegeben hat, und so behalten sie uns gegenüber auch als Erwachsene kindliche Verhaltensweisen bei, aber andererseits haben sie auch ihren eigenen Kopp, und wenn sie zu uns kommen, und etwas tun, was wir mögen, dann ist es, weil sie es ihnen gerade so gefällt (wenn nicht gerade der Magen deutlich knurrt...), weil sie es jetzt gerade selber so wollen, also quasi "auf gleicher Augenhöhe"... :wink:
      Also nix mit Alpha-Tier... :D :whistle:
      Ich liebe diese feline Art und Weise...*schwärm* :wink: :cool:
      [OffTopic=Off]

      Ansonsten an die bereits angesprochene Sache mit dem Zettel bezüglich ruhig Blut bewahren denken... :wink:

      LG

      Falb

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Falb“ ()

      ''Leider hab ich mit meinem Süssen über das Thema Katzen im Bett schon ein, zwei Diskussionsrunden geführt. Aber ich verstehs halt, wenn er keine Haare und Schnurrattacken im Bett haben will, is echt nicht jederManns Sache...

      Nicht superflexibel ist die Untertreibung des Jahrhunderts (Hoffentlich ließt er das nicht ;-)) Ansich ist er ja ein echt Süsser und geduldiges Exemplar von einem Mann, aber wenns um seinen Schlaf geht, wird er recht schnell recht ungehalten.''


      Sag mal, Dein Freund hat Dich doch mit den Katzen kennen gelernt und hatte bis dahin nie ein Problem damit, nur in seiner eigenen Wohnung will er nicht das sie im Bett schlafen??? :D

      Was die Haare angeht, wir haben eine supertolle Erfindung namens Waschmaschine, da kommt die Waesche einfach rein und ohne Haare wieder raus, ganz einfach. :D

      Wo ist also sein Problem? Haare wird er immer wieder mal finden, die sind sowieso in der Wohnung, da kannst Du putzen wie Du willst... :rolleyes:

      Und was seinen 'ungestoerten Schlaf' angeht, das klappt bestimmt besser mit einer am Fussende zusammengerollten Fellnase als mit einer Terrorkatze vor der Tuer!!! :evil:

      Wenn ich mir da meinen Alex so ansehe... seine Erfahrungen bis dahin mit Katzen waren nicht so dolle. Irgendwie hat er sich aber doch entschlossen wohl mehr mir zuliebe Katzen ins Haus zu holen und jetzt sind sie ein Herz und eine Seele. Er ist richtig verliebt in die Bande und schmust stundenlang mit ihnen, auf der Couch, dem Bett... :dance:

      Wenn er sich schon wegen solchen Kleinigkeiten so quer stellt ist es vielleicht doch nicht der Richtige? :think: Sorry, war nur laut gedacht :oops:

      Gruss
      Chris
      Na Mädels, bleibt doch mal locker :wink:
      Ein bißchen Kompromißbereitschaft sollte man schon zeigen. Wenn der Männe es nicht möchte, muß man das eben halt mal akzeptieren. Es ist nicht jedermanns Sache mit einem Tier im Bett zu schlafen. Bei uns ist es so, das mein Freund es auch nicht will, so lieb er unseren Kater auch hat. Der Kater schläft auf meiner Seite am Fußende und damit mein Freund die Haare nicht sieht (die ja zwangsläufig auch auf seiner Seite sind) hab ich ihm die Tigerbettwäsche aufgezogen ( :D @ Falb)
      Unser Kater hat es mittlerweile schon kapiert wo sein Plätzchen ist und wir fahren mit dieser Lösung ganz gut. Ansonsten würde ich ihm sein Körbchen vors Bett stellen (dem Kater, nicht dem Freund :wink: ) damit er trotzdem im Schlafzimmer sein darf.
      Am Fußende im Bett liegen??? *lach* Das kommt bei ihr niiiee vor. Wenn man Glück hat, ist es "nur" die Brust auf der beide liegen, wenn ich "Pech" hab, dann wach ich irgendwann davon auf daß beide quasi auf meinem Kopf liegen und nur meine Nase frei ist... Meint, wenn er bei mir schläft, ist das echt eine unruhige und stressige Nacht für alle 4. Wie, Du magst das nicht wenn zumindest 1 Katze auf deinem Kopf liegt?? Man stelle sich das bitte bildlich vor: beide liegen wir auf dem Rücken und haben jeweils eine Katze auf dem Gesicht!. Scherz beiseite: sie liegt tatsächlich die ganze Zeit bei ihm am Kopf, zu schnurren hört sie auch nicht mehr auf (kenn ich von ihr eigentlich gar nicht), und nachdem er nochdazu eine leichte Katzenhaarallergie hat ist das echt ein bischen viel. Die is zwar gottseidank nicht schlimm (seine Schwester hat da sehr viel mehr Probleme), aber es muss echt nicht sein. Und deswegen wir haben uns halt auf zumindest 1 einigermaßen haarfreies Zimmer geeinigt. Weil: wie gesagt wurde, ganz vermeiden kann man die Haare eben nicht. Und die 2 Hasen geben ja auch welche ab, nicht wahr...
      Bezüglich der Hasen werden wir es so halten, daß sich die Bande Schritt für Schritt kennenlernt und nur unter Aufsicht. Im Sommer ist das sowieso kein solches Problem, da die 2 Langohren im Hasenhaus größtenteils draussen sind. Aber ich möcht halt nicht, daß wenn die vier drinnen sind, es dann Randale gibt. Über Stock und Stein sag ich da nur... Also Schritt für Schritt das Ganze.
      Na und ob mein Freund der Richtige ist, wird sich zeigen. Aber wenn nicht, dann werd ich das an anderen Sachen festmachen als daran ob die Katzen ins Schlafzimmer dürfen oder nicht... Da gibts echt wichtigeres (meiner Meinung nach).
      Und schlußendlich muss ich Fellini in Punkto Kompromissbereitschaft beipflichen, wir wohnen wir ja zu sechst unter einem Dach, und da müssen wir uns miteinander halt arangieren. Geben und nehmen sag ich immer und zwar auf jeder Seite. Mensch und Tier. Ich bin einfach der Meinung, daß nur so eine "krasse Herde" funktionieren kann. Amen. :silenced:
      Aber ihr seht, ich bin schon ein wenig ruhiger geworden. Und das nachdem ich meiner Illusionen bezüglich "Alpha" beraubt wurde. :tongue:

      LG, und danke für das tolle Feedback!
      Conny
      Den Mann daran aufhängen, dass er keine Katze im bett mag, finde ich nun ein wenig gar radikal. Flexibilität sollte auch von allen da sein, nicht der mit Katze - so sehr ich Katzen liebe - befielt und der andere hat alles zu schlucken. Ich denke, man ist in einer Beziehung oft nicht einer Meinung, dann heisst es eben, Kompromisse ausarbeiten, mit denen beide leben können. Wenn einer ist, die Katzen können überall sein, nur eben im Schlafzimmer nicht, ist das sehr weit in Richtung Katze gedacht, denn die Extreme wären Katze gar nicht oder Katze überall...mal so gesehen. :wink:
      Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig. Theodor Fontane
      Soooo, hier also mal wieder ein paar News. Hab ja gesagt daß ich euch auf dem Laufenden halte.
      Als erstes: unserem Privatzoo gehts gut (schwitz). Der neue Mann wurde ins "Rudel" integriert, die Hasen aktzeptiert, und die geschlossene Schlafzimmertür respektiert. Gehts besser???? Wir haben uns alle auf ein "Gentlemens-Agreement" eingelassen. Die 2 dürfen raus in Garten, und im Gegenzug dazu lassen sie uns in der Wohnung in Frieden. Also nix von wegen Piesel-Atacken. Wo ich echt am meisten Angst hatte war die geschlossene Schlafzimmertür. Hat sich dadurch entzerrt, daß das Schlafzimmer im Keller ist und die Wendeltreppe soooo eng, daß sich keiner von den beiden runtertraut. Mein Kater hats einmal versucht, und ist die Treppe runtergerasselt. Hab ihn unten völlig bedusselt aufgesammelt und wieder nach oben geschafft (der arme kleine). Seitdem ist da Ruhe ;-))). Ruhe zwar nicht ganz, weil meine 2 Tiger rausgefunden haben daß der Treppenabgang einen klasse Resonanzkörper abgibt... Meint: oben als Katze reinschreien, unten als Tiger rauskommen. Aber auch das hält sich zum Glück in erträglichen Grenzen.

      So, soviel zur Info.

      LG,
      Conny