Der Sinn des Lebens

      Original von poloni
      @Shizo : Ich denk, wir reden aneinander vorbei - ich denke auch, dass die Ursache nicht unbedingt Aufmerksamkeit sein muss (klar gibt es Menschen, die das wegen der Aufmerksamkeit machen) - sondern viel mehr mit Psyche zu tun hat - wer nicht mehr weiter weiß und hilflos und alleine dasteht - der denkt nunmal darüber nach. Der Schritt aber, das zu tun, ist ein harter - man muss mit allem abschliessen.
      Es gibt klar viele, viele Jugendliche, die nur auf Aufmerksamkeit aus sind (gerade in diesem Forum fällt mir ein Mädel ein :wink: ) - aber das ist auch irgendwo ein Hilfeschrei - meiner Meinung nach.
      Depressionen dagegen sind sehr komplex - die meisten Leute gestehen es sich nicht ein, bzw. erkennen es nicht.

      Naja, alles andre hat ja Doreen gesagt.

      Yasmin


      Dazu will ich was sagen. Ich bin seid ich 17 bin Diagnostizierte Borderlinerin mit allen neun sympthomen. Ich war bis jetzt in 3 Kliniken. 2 mal auf geschlossener abteilung. Ich weiss was es heisst täglich mit dem Leben zu kämpfen und ich weiss auch was es heisst zu überleben.
      Ich weiss was es heisst Depressionen zu haben, ich weiss was es heisst Psychisch so krank zu sein, dass man nicht leben kann. Ich habe keine ahnung was es heisst gesund zu sein, zu fühlen zu denken wie ein normal gesunder Mensch.


      Ich denke auch das wir 2 aneinander vorbei reden.
      Aufmerksamkeit zu wollen, das ist nicht schlimm. Aber aufmerksamkeit zu erzwingen, das find ich schlimm.
      Doreen hat das gut gesagt, sie ist zu ihrem engsten vertrauten und hat um hilfe geschrieen, sie hat gesagt, "ich weiss nicht mehr weiter, was soll ich tun". Das ist verzweiflung, das ist nicht, ich will auf jeden fall aufmerksamkeit.
      Aber aussagen wie hier im Forum gemacht werden, z.b wie: "wenn ich meine Katzen nicht hätte, wär ich schon lange nicht mehr da", diese aussagen sind absolut unnötig und sie wollen eines erziehlen, habt mitleid mit mir, ich will aufmerksamkeit.
      Das gleiche ist mit Menschen die zu jedem rennen und zu jedem sagen, ich bring mich um. Diese Menschen kann ich beim besten will nicht ernst nehmen.
      Aber wenn jemand wie Doreen zu ihrem engsten vertrauten gehen kann und es auch tut, dann ist das ein hörbarer hilfeschrei und nicht ein "los gib mir aufmerksamkeit".
      Das ist mir schon auch klar, aber die hab ich nicht miteinbezogen in meine ausführung, tut mir leid, mein fehler.

      @schandmaul
      Solche aussagen wie du sie machst, find ich nicht richtig.
      Es gibt Menschen die einfach nicht mehr leben können. Weil ihre Probleme ihr Leben einnehmen. Es gibt Probleme die nicht Lösbar sind, z.b. wenn sie in der vergangenheit ihren ursprung haben.
      Es gibt dinge die man nicht überwältigen kann, das geht nicht! Weil man so viel angst hat davor. Und es gibt definitiv ängste die man nicht überwinden kann und es gibt erinnerungen von denen man kotzen muss und sie nicht mehr länger ertragen kann. Und wenn sich solche Menschen umbringen, dann ist das nicht feige, es ist eine überlebensstraegie, so blöds auch klingen mag.

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Hi all

      Hierzu will ich auch noch gerne was sagen.

      Depression ist eine Krankheit offiziell anerkannt,ich habe Kurse besucht und arbeite auch mit depressiven Menschen,also hab ich auch ein bissel Ahnung von der Krankheit.

      Wenn jemand schwere depressionen hat,sagt er nicht dass er sich umbringen will sondern macht es ohne Vorwarnung!Die Menschen die es sagen oder ankündigen die suchen Hilfe wie oben schon geschrieben Hilfeschrei,die sollte man Ernst nehmen und solche Leute brauchen Professionelle Hilfe.

      Was ich absolut nicht begreife wenn man schreibt ich lebe nur noch für meine Katzen :eek:Dass iss für mich nicht ernst zu nehmen sorry.


      Der Sinn des lebens ist das beste daraus zu machen!
      mensch leute, wir leben in Luxus und haben alles und sind immer noch nicht zufrieden.
      Mein Sinn des lebens ist:
      Meine Kinder fröhlich lachen zu sehen,meinen mitmenschen zu helfen(beruf) eigentlich ist mein leben und der meiner angehörigen der sinn um zu Leben,wir haben es schön und wir haben uns gerne und sind zufrieden,man muss es nur nehmen wie es kommt.

      Grüsse Xeni
      @Xeni
      Du hast je wenigstens einen Sinn gefunden (Beruf z.B. ) aber manche sind ihr ganzes Leben auf der suche!


      Ich bin auch eine von denen die an Depressionen leiden.....die sind zum Teil sehr heftig....über den Freitod habe ich auch schon nachgedacht...es aber dann wieder verdrängt da ich denke einigen Leuten geht es schlechter als MIR und die leben auch noch!!

      Mein grösstes Problem ist das ich mit niemanden drüber reden Kann/mag....da es meinen Gatten nicht interessiert und meinen Freunden mag ich es nicht sagen! Also bleibt NÜX ausser immer wieder zu denken "es wird schon irgendwann werden"

      Ich bin ja selber schuld an den Depris....habe mir mein junges Leben verbaut und nun sitze ich hier und blase Trübsal.....da bin ich froh meine Tiere als Therapeuten zu haben denn einen Professionellen kann ich mir ja net leisten!
      Wo bleiben denn die Postings von Leuten, die auch was Positives am Leben finden? Kann doch nicht sein, dass hier alle so todtraurig und unzufrieden sind.... :think: :think:
      "A reader lives a thousand lives before he dies.
      The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)
      shizo, ich hatte es eigentlich von anfang an so verstanden, wie du es gemeint hast :wink:

      Orignial von Xeni
      mensch leute, wir leben in Luxus und haben alles und sind immer noch nicht zufrieden.


      der luxus ist ja auch der grund, warum es vielen so schlecht geht. weil es nur noch neid und missgunst gibt. "der hat ein größeres haus, ein besseres auto, nen schöneren mann usw.usw."
      es fängt doch hier im forum schon an. es gibt leute, die zwar katzen haben, aber nur ekh... und was heißt nur ?! anstatt froh zu sein, dass sie gesunde und schöne tiere haben wollen sie lieber ein rassetier. auch damit kann man anerkennung bekommen. einfach mal auf ne ausstellung gehen und sich das drama anschauen.

      und der luxus hat noch ein problem. wenn du jahrelang missbraucht, geschlagen, gedemütigt, vergewaltigt oder sonst was wurdest, dann hilft dir auch der größte luxus nicht. wenn du alleine bist, bringt dir luxus nichts.

      viele menschen beschweren sich, dass unsere gesellschaft zu kalt und gefühllos ist. aber letztendlich sind wir alle ein teil von. und wer von uns geht denn z.b. zu pennern auf der strasse und schaut, ob bei denen alles ok ist ? oder wer kennt seine nachbarn, weil er sich beim einzug vorgestellt hat ? oder zu wievielen menschen hat man nach dem ersten streit den kontakt abgebrochen ?

      es gibt meiner meinung nach 2 formen von depris: die menschen, die es wirklich schwer hatten. und die menschen, die den rachen nicht voll bekommen können und nur jammern, aber nichts ändern. letztere sind häufiger vorhanden. meiner erfahrung nach, sind die leute die es echt schwer hatten nämlich kämpfertypen.
      Original von Xeni
      Wenn jemand schwere depressionen hat,sagt er nicht dass er sich umbringen will sondern macht es ohne Vorwarnung!Die Menschen die es sagen oder ankündigen die suchen Hilfe wie oben schon geschrieben Hilfeschrei,die sollte man Ernst nehmen und solche Leute brauchen Professionelle Hilfe.


      Danke Xeni dass du das gesagt hat, denn genau das kenn ich auch und sag ich ja auch.
      Und das es von Proffesioneller Seite gesagt wird, find ich um so besser :wink:

      Original von sass
      shizo, ich hatte es eigentlich von anfang an so verstanden, wie du es gemeint hast


      Das freut mich, dann hab ich doch nicht sooo wirr geschrieben :wink:


      @all
      Ich bin trotz allem froh das ich hier bin und trotz allem hab ich den sinn meines Lebens gefunden.
      Ich denke jeder kann das. Aber wer immer sucht und sucht, der verschliesst sich davor. Und wieso muss der Sinn des Lebens immer so absolut toll sein? Viele Menschen haben ihn gefunden, wollen ihn aber nicht annehmen, so nach dem Motte, das kann doch nicht alles sein!
      Leute ihr Lebt! Ich habt zum grössten teil das was ihr euch wünscht! Mehr kann der Sinn nicht sein! Erwartet nicht immer grosse Dinge, die kleinen sachen im Leben sind nämlich viel schöner.
      Liebe Grüsse Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Shizo“ ()

      @ Sass
      Ähhh.... natürlich hast du AUF JEDEN FALL Verantwortung für andere WENN Du mit deiner Meinung an die Öffentlichkeit gehst darüber brauchen wir gar nicht disskutieren!?

      Wenn du nicht verstehst was ich damit meine, dann folgendes Beispiel ein Rapper singt über Schwulenfeindlichkeit und andere Verachtende Dinge, auch wenn sie beteuern sie meinen etwas anderes und es ist ihre Meinung haben sie Verantwortung der Gesellschaft gegenüber!

      Und das ist genau der Punkt, man kann nicht auf die Gesellschaft schmimpfen wenn man solche Aussagen von sich gibt, denn du beeinflußt sie dadurch genauso negativ wie alles andere.

      Und wenn Du Deine Meinung zu dem Thema hast und das für Dich als richtig, gute Lösung oder was auch immer ansiehst dann ist das okay denn jeder kann denken was er will.

      Aber aus welchen Grund hast du das Bedürfniss solch eine Meinung zu solch einen heiklen Thema öffentlich Kund zu tun? Wenn Leute die nach Hilfe suchen bei Problemen mit solchen Aussagen konfrontiert werden dann ist es kein Wunder das es heute so normal erscheint diesen Weg zu gehen.

      Ich gebe Dir völlig recht das jeder selbst über sein leben entscheiden kann, aber in der Verzweiflung sollte der Aussweg nicht eine Sackgasse sein!



      -> Ach und wie ich sehe kennst du dich richtig im Themengebiet der Depressionen aus.... :rolleyes: zwischen "Jammertypen" und Depressionen ist quasi eine Entfernung von der Erde bis zum Mond.
      Und selbst wenn es "Jammertypen" gibt, es ist doch kein Wunder das sich heute in der Welt soviele alleine und überfordert fühlen....warum müssen alle immer stark durch dir Welt gehen wenn man soviele Gründe hat nach zudenken über uns alle!?
      Was Du nicht willst was man Dir tu,
      das füg auch keinem Tierchen zu!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ElleDriver“ ()

      Genau....Kämpfertypen. Ein gutes Stichwort für mich!!

      Ich glaub ich kann das von mir selbst behaupten zu denjenigen zu gehören. Und kann Sass nur zustimmen. Genau der Luxus in dem wir leben, ist es den manche Leute so aus der Bahn wirft. Hast du nichts - bist du nichts! Das vergleiche ich mit dem Gefühl, wie sich ein kleines Kind an dem Fenster des Spielwarengeschäfts die Nase plattdrückt. Unereichbare Gegenstände zum greifen nahe..... Genauso verhält es sich in der Erwachsenenwelt. Der Nachbar hat das größere Haus oder Auto, der andere erstickt in den Schulden und kann sich gerade mal ne Bahn-Card leisten. Der Standardsatz (der meist von Leuten kommt, denen es sowieso gut geht) ist: seid froh, woanders verhungern die Penner unter Brücke! Nur das Prob ist, wir leben hier in Deutschland, wo so etwas gar nicht vorkommen dürfte. Und es passiert doch tagtäglich. Genauso, wie sich tagtäglich Menschen in den Suizid stürzen, weil sie sich in unserer konsumorientierten Gesellschaft einfach "ausgestoßen und wertlos" fühlen. Manche Menschen zerbrechen an diesem Gefühl, sehen den Sinn des Lebens darin, etwas zu erreichen und schaffen es irgendwie nie, ergo geht der Sinn des Lebens für diese Menschen verloren. Man sieht letztendlich nur noch was andere erreicht haben und man selbst wird nie auf den grünen Zweig kommen. Wenn dann einer, der sein Leben lang gekämpft hat und von der Luxusgesellschaft zermürbt wurde, den Freitod wählt, kann ich den verstehen.Als feige bezeichne ich das in keinster Weise!! Sich wert-u.nutzlos zu fühlen kann starke Depressionen aufwerfen, die meist von den Nicht-Betroffenen falsch gedeutet oder unterbewertet werden.

      Ich kann verstehen, wenn man schreibt, "ich lebe nur noch für meine Tiere.." Denn meist sind es die Tiere, bei denen man in seiner Depression noch Zuflucht und Halt findet. Sie hören zu und kritisieren nicht. Das sind dann die letzten bleibenden Freunde, und die will man nicht im Stich lassen. Was ist denn daran falsch??

      Wenn man ein Kämpfertyp ist, kann man Niederlagen schon mal einstecken, aber wenn man auf Grund einer nicht erkannten Depression, mit seinem Leben nicht mehr zu Streich kommt, was will man dann tun? Ohne die Aussage:"Ich denke über Selbstmord nach" würde ja gar keiner auf die Idee kommen, dir zu helfen. EIn Depressiver ist ein still Leidender, der nicht gerne über seine Probleme redet, weil es ihn noch mehr belasten würde. Alles andere sind nur Wichtigtuer....!
      Ich selbst habe in meinem Leben auch schon genug Scheiß gebaut und habe manches mal daran gedacht freiwillig aus dem Leben zu gehen, das aber nie an die große Glocke gehängt. Ich hab es immer wieder geschafft, mich selbst an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, weil ich für mein Leben gekämpft hab. Wenn es anderen nicht gelingt, kann ich das nur all zu gut nachvollziehen.
      Ich selbst hab wieder den Sinn meines Lebens gefunden, weil ich gelernt hab mich von den Konsumzwängen zu lösen. Mir kann keiner mehr vormachen, das Luxus und Proll, der Sinn der Sache wären. Mögen sich diejenigen darüber freuen ihr Geld und ihren Luxus zu horten. Ich dagegen bin mit meinem bescheidenen Leben zufrieden.

      Habe aber (im Prinzip) vollstes Verständnis für Menschen, die aus was für Gründen auch immer, den Freitod wählen. Was ist daran schlimm, das Ende des Lebens selbst zu bestimmen? Wer schreibt mir vor das ich das nicht darf? Ich werde ja schon, ohne vorher gefragt zu werden, geboren. Also hab ich doch wenigstend das recht mein Ende auf dieser Welt selbst zu bestimmen!
      Punkt, Ende, langer Text, schnauf..... :wink:
      @Shizo : Na dazu muss man nicht viel sagen :wink: :clap:.
      Allerdings - nicht jeder ist braunhaarig und versteht sofort :whistle:.

      Das Menschen für ihre Katzen nur noch leben.. naja, wenns sonst nichts gibt..
      Meine Schwiegermutter hat auch zwei Sätze mal gesagt, wo ich mir an den Kopf gefasst habe : "Wenn die die Kleine wegnehmen, dann spring ich mit ihr vom 8.Stock" (Zu der Zeit hatte ich Knatsch mit dem Jugendamt... und dieser Satz war wirklich fehl am Platz.. :doh:, denn ich durfte sie noch beruhigen, obwohl ich selber mit meinen Nerven auf Timbuktu war - aber ich bin nicht durchgedreht, das hätte keinem was geholfen :wink: ).
      Und der Zweite : "Das Einzigste, was ich noch habe, ist mein Gärtchen - wenn der mir weggenommen wird, dann bring ich mich um" - solche Aussagen vor dem Sohn zu machen, finde ich persönlich sehr, sehr riskant. Mir ist es wurscht, wenn sie sich umbringen will - hab ich ein Problem weniger (ist zwar herzlos, aber wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr mich verstehen) - bloss der Sohn, also mein Mann, der kann damit nicht umgehen, weil die verehrte Frau schon einen Selbstmordanschlag hinter sich hat (mit Tabletten) - und Benny durfte sie so auffinden...

      Solche Leute finde ich unter aller Sau. Das ist auch nur Aufmerksamkeit + nicht nachdenken - solche Leute gehören meiner Meinung nach weg. Sorry, aber was die da abgezogen hat, und was mein Mann für Ängste ausgestanden haben muss (ist ja immerhin noch seine Mutter)... das ist echt nicht mehr normal..

      @Elledriver :
      Und das ist genau der Punkt, man kann nicht auf die Gesellschaft schmimpfen wenn man solche Aussagen von sich gibt, denn du beeinflußt sie dadurch genauso negativ wie alles andere.
      Neee, du, wenn der Rapper das sagt - super, seine Meinung - bloss wo leben wir ? Wir haben ein Hirn geschenkt bekommen und wir haben hier Meinungsfreiheit - jeder , wirklich jeder, kann sich dann zu den Texten Gedanken machen.
      Ich höre mir auch solche Texte (eher die Rapper) an - jedoch bin ich nicht Schwulenfeindlich - im Gegenteil, für mich sind das meistens wunderbare Menschen - da muss man doch mal verlangen, dass die Gesellschaft nachdenkt - oder ist das zu schwierig und ich verlange zu viel ?

      warum müssen alle immer stark durch dir Welt gehen wenn man soviele Gründe hat nach zudenken über uns alle!?
      Das ist es.. Wer schwach am Boden liegt - bei dem tritt man noch rauf. So ist die Gesellschaft und sie wird sich kaum noch verändern, meiner Meinung nach.

      LG Yasmin
      In Liebe zu meinem Fietsche.. ich vermisse dich und liebe dich..

      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „poloni“ ()

      @ poloni:

      Liest sich etwas widersprüchlich dein posting :wink:

      Zum einen schreibst du, du kannst Leute nicht verstehen, die sich noch an ein kleines Stückchen ihrer heilen Welt (Katze, Gärtchen, usw.) klammern. Genau das ist das letzte Zipfelchen, das sie noch auf der Welt hält. So ne Aussage gegenüber einem Menschen zu machen ist nicht fein, da müßten aber bei demjenigen doch sofort die Alarmglocken läuten!! Der eine klammert sich an seine Tiere, der andere lebt nur für seine Kinder, wo ist da der gravierende Unterschied?

      Zum anderen bemerkst du, das Menschen, die am Boden liegen, nochmal einen Tritt drauf bekommen. Yepp, das ist richtig. Aber sehs mal so, ein Tritt drauf kann auch gleichbedeutend sein mit der Wegnahme des Gärtchens oder sonstwas. Es geht ja nur um den Sinn, den manche noch in ihrem Leben sehen. Und wenn es in diesem Fall halt das buddeln in Radischen ist, bitte schön.
      Klar hat man die Verantwortung gegenüber seinen Angehörigen, darf sie nicht in Trauer stürzen in dem man sich was antut, aber wer hat denn zu Lebzeiten danach gefragt, wie es einem geht? Bestimmt nicht die Verwandten, denn sonst würde man sie nicht hinter sich lassen. Man sollte immer eine gute Acht auf alles im Leben haben, und sich auch mal um seine Nächsten kümmern, dann wäre die Selbstmordrate bestimmt nicht so hoch!
      elle, wenn ich genau das sagen und denken würde, was die gesellschaft hören will, dann wäre ich ein bestimmter teil von ihr. der teil, der die menschen umfasst, die nicht selbst denken können oder wollen. die zu feige sind zu ihrer meinung zu stehen, weil sie nicht anecken wollen. und zu diesem teil der gesellschaft gehöre ich nicht.

      wenn jmd meine worte ohne nachdenken aufnimmt, dann ist er selbst schuld. denn eigenverantwortung hat nunmal jeder - auch wenn viele diese nicht annehmen.
      und was bedeutet schon verantwortung für andere ? ein gesellschaftlich konformes leben führen, damit man ja nicht auffällt ? wenn die rapper schwule nicht mögen, dann sollen sie es doch sagen. es ist wenigstens ehrlich. denn wenn ich mich hinstelle und sage "ich hab alle lieb und alle menschen sind gleich" dann ist das eine dreckige lüge. und genau diese lügen sind doch das problem. man kann nicht jeden menschen lieb haben. man wird von klein auf geprägt, sozialisiert. wenn man immer wieder zu hören bekommen hat, dass schwule schlecht sind, dann nimmt man das an und wenn man rapper ist, dann verbreitet man das eben auch (nicht unbedingt, weil man so denkt. es gibt auch gewisse sachen, die provozieren sollen, damit man auffällt...). zumindest wenn man den mut hat etwas auszusprechen, was nicht gerne gehört wird. schließlich sind wir ja eine tolerante gesellschaft (natürlich sind polen böse weil sie ALLE klauen, natürlich sind ALLE türken böse, weil sie uns die arbeitsplätze wegnehmen, natürlich sind ALLE italiener böse, weil sie die mafia sind - das sagen wir aber nicht offiziell, denn wir sind ja eine tolerante gesellschaft :rolleyes: )

      warum ich meine meinung kundtue ? wohl, weil ich nicht so einen blödsinn stehen lassen will, wie "suizid ist schlecht und böse und feige". wenn man nie jmd getroffen hat, der borderline hat/hatte oder der versucht hat sich umzubringen, wenn du nie die sorgen solcher menschen gehört hast - wie will man dann darüber urteilen können ?? warum ritzen sich die leute denn ? weißt du es ? nein, und ich weiß es auch nur bei wenigen. aber lustigerweise habe ich allen geholfen, so gut es ging und es gewollt wurde.
      nur ist es nicht mein recht mich als moralapostel aufzuspielen und zu sagen "suizid ist dumm". denn jeder einzelne hat mir eine geschichte erzählt, die nicht mehr lustig war. die nicht mehr einfach so zu verkraften war. aber das sieht die gesellschaft nicht. die gesellschaft sieht immer nur den kranken freak, der undankbar ist. dem man helfen muss. doch hilfe ist nicht jmd einen psychater zu beschaffen oder die nummer vom sorgentelefon zu geben. aber das elle, verstehst du nur, wenn du mal intensiv über das thema nachgedacht und auch mal andere meinungen eingeholt hast.
      Ich würde es persönlich jetzt mal so sehen (Achtung, ganz persönliches Geständnis - tief-Luft-hol):

      Man hat in dieser Welt zu funktionieren. Und man stellt ja auch demzufolge entsprechende Ansprüche an sich selbst, schließlich gilt: Haste was, biste was. Und selbst wenn man nicht viel will, muss man das Wenige trotzdem irgendwo herholen und schon hier werden wieder gewissen Mindestansprüche gestellt, in welcher Form auch immer.

      Von dem Punkt, an dem man einfach nur unglücklich ist mit seinem Leben bis zu dem Moment, an dem man das erste Mal an Suizid denkt, ist es ein langer Weg. Und ich persönlich habe mich ziemlich erschreckt, als ich mir den Gedanken das erste Mal eingestehen musste, denn ich bin ein rational denkender Mensch und weiß, dass nichts im Leben für mich so schlimm sein kann, dass ich es wegwerfen müsste. "Hauptsache gesund - alles andere lässt sich ändern", das ist meine Devise.

      Aber trotzdem versinkt man vielleicht so in seinem Sumpf aus Problemen, täglichem Stress und Belastungen, dass man die positiven Dinge nicht mehr sehen kann und auch die Lösungen, die es für die eigenen Probleme gibt, nicht erkennen kann. Das hat mit Wollen nichts zu tun, man kann es einfach manchmal nicht.

      Ich habe bisher mit niemandem darüber gesprochen, wie es manchmal in mir aussieht oder ausgesehen hat. Es gibt schließlich gute Phasen im Leben, genau wie es miserable Phasen gibt. Aber alleine die Tatsache, dass ich so Gedanken hatte, war für mich so schockierend und auch beschämend, dass ich es nicht über die Lippen gebracht hätte. Natürlich hätte es mir vielleicht geholfen, darüber zu sprechen, aber ich konnte einfach nicht und wollte auch niemanden mit meinen absolut lächerlichen Gedanken belasten, denn ich kam mir selbst total absurd und dämlich vor. Aber nichts desto Trotz hab ich drüber nachgedacht. Sobald es dann wieder gut läuft im Leben verdrängt man den Gedanken und schämt sich insgeheim für seine Schwäche.

      Ich habe vor kurzer Zeit mit meinem Partner über dieses Thema gesprochen, weil es mir sehr schlecht ging (auch beruflich bedingt) und ihm gestanden, dass ich offensichtlich nicht alle beisammen haben kann. Schließlich benimmt sich ein "normaler" Mensch nicht so. Zum Glück habe ich einen sehr verständnisvollen Mann, der mich in der Situation erfolgreich beruhigen konnte und mich auch nicht für einen "Jammerlappen" oder einen Psycho hält, sondern meine kleine Seele ernstnimmt und möchte, dass es mir gut geht. Er hilft mir, Probleme zu lösen, die ich alleine manchmal nicht so gut bewältigen kann, obwohl sie in den Augen Anderer vielleicht Lappalüschen sind und ich habe festgestellt, dass ich so sehr gut zurechtkomme.

      Und Hilfe bekommen geht nur, indem man etwas sagt! Das hat mit Jammerei oder Aufmerksamkeitsbedürfnissen nichts zu tun. Aber wenn man vor sich selbst erschrickt und sich dann lieber einigelt, um sich mit den gruseligen eigenen Gedanken alleine zu lassen, wird es NICHT einfacher! Ich mag mein Leben - nur vergesse ich es offensichtlich manchmal. Ich möchte leben und möchte auch, dass ich es noch eine ganze Weile tun werde. Und wenn mir jemand dabei helfen kann, das zu schaffen, warum sollte man dann nicht um Hilfe rufen dürfen? Warten bis es zu spät ist, damit man zu Lebzeiten nicht als Trottel oder Weichei oder Jammerlappen da steht? Lieber Suizid als Schwäche einzugestehen? Ich will leben. Basta. Und muss irgendwie damit umgehen können, dass mein grundsätzlicher Wille und meine Seele nicht immer einer Meinung sind.

      So, Seelenstriptease Ende. :oops:
      "A reader lives a thousand lives before he dies.
      The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kobold“ ()

      Jupp - stimm ich dir zu, dass die Nächstenliebe im wahrsten Sinne des Wortes "gestorben" ist.
      Allerdings würde ich eher n Besen fressen, als mich um meine Schwiegermutter zu kümmern :wink:.

      So ne Aussage gegenüber einem Menschen zu machen ist nicht fein, da müßten aber bei demjenigen doch sofort die Alarmglocken läuten!!
      Nö - das ist nur Aufmerksamkeit (ich spreche nur von meiner Schwiegermutter - bei den andren kann ichs nicht beurteilen, weil ich sie nicht kenne !) - und ehrlich gesagt, ist mir das scheiss egal, ob sie traurig ist oder sonst was..
      Ich bin nicht für sie verantwortlich und will sie auch nicht sehr oft in meiner Nähe haben.. Sie hat noch einen großen Sohn, der denkt genauso, also kann ich nicht allzu herzlos sein :wink:.

      Und wie kann man denn glücklich sein, wenn man nur für irgendwas lebt ? Ich mein, es ist ja ok, jedem das Seine, aber man muss doch erstmal für SICH leben und sich gut fühlen, selbstbewusst werden usw. damit man mit sich selbst zufrieden ist. (Apropo, ich habe ja auch geschrieben, mein Sinn des Lebens ist meine Tochter - weil ich mir nicht vorzustellen mag, wie es wäre, wenn sie stirbt... Klar, wäre ich dann auch todtraurig und so, aber umbringen würde ich mich nicht. Es ist jetzt nicht so, dass ich mein Leben auf meine Tochter fixiert habe (oder auf meinen Mann) - nur wenn sie glücklich sind - bin ich es auch, ich denke, jeder der ne Familie hat, wird das verstehen. Vl kommt in ein paar Jahren noch ein Sinn daher :wink: - wenn ich im Berufsalltag bin, aber so weit bin ich noch nicht und im Moment geht mir halt das Wohl meiner Tochter vor allem anderen :wink: )

      Zum anderen bemerkst du, das Menschen, die am Boden liegen, nochmal einen Tritt drauf bekommen. Yepp, das ist richtig. Aber sehs mal so, ein Tritt drauf kann auch gleichbedeutend sein mit der Wegnahme des Gärtchens oder sonstwas
      Ich meinte es eher so, dass wenn man am Boden liegt mit seinen Nerven und seinem Dasein - dann kommen noch Leute, die einem zusätzlich wehtun und daran ergötzen - da sprech ich aus eigener Erfahrung.
      LG Yasmin
      PS.: Wir driften ab :think:.
      In Liebe zu meinem Fietsche.. ich vermisse dich und liebe dich..

      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „poloni“ ()

      Yo, wir driften ab :oops:
      Das Thema allein wäre ein Thread wert gewesen, ich glaub nicht das Veli so ne Disku lostreten wollte, mit ihrer Frage :wink:

      Aber noch mal kurz @ poloni:
      Wenn deine Schwiemu solche Sätze vom Stapel läßt, meinst du es ist kein ultimativer Hilferuf? Auch wenn du sie nicht besonders magst, es ist eben ihre Art zum Ausdruck zu bringen: hier/mit mir stimmt etwas nicht! Und was muß ein Mensch dir so böses angetan haben, das du fähig wärst seinen Tod zu akzeptieren? Ich denk mal für deinen Benny wäre es doch schlimm seine Mutter zu verlieren,warum unterstützt du ihn dann nicht? Sorry, ich möchte mich da nicht in irgendwelche familiären Dinge bei dir einmischen, aber nachdem du ja schon manches rausgegackert hast( :D :wink:) denk ich halt auch drüber nach :wink: oder hinterfrage das eine oder andere! :whistle: Oder denkst du wirklich ein Mensch macht solche Aussagen nur um Aufmerksamkeit zu erregen? Ein Körnchen Wahrheit wird doch dran sein?
      und ehrlich gesagt, ist mir das scheiss egal, ob sie traurig ist oder sonst was..
      Ich bin nicht für sie verantwortlich und will sie auch nicht sehr oft in meiner Nähe haben.. Sie hat noch einen großen Sohn, der denkt genauso, also kann ich nicht allzu herzlos sein


      ja und das ist genau der fehler. wenn andere so denken, dann kann ich ja nicht falsch denken. warum sollte das so sein ???

      und es gibt mehr menschen die dir am arsch vorbei gehen. das forum hat 10000 mitglieder. und davon interessieren dich vllt 20. was ist mit dem rest ? der ist dir scheiß egal. du kannst das ganze auch auf deinen bekanntenkreis beziehen. wieviele kennst du denn wirklich ??

      also entweder ist man ehrlich und sagt: "die meisten menschen gehen mir am arsch vorbei, weil ich mit denen nichts zu tun habe und sie selbst verantwortung für sich und sein handeln tragen müssen." und dann kann man auch einen suizid akzeptieren ohne sich das maul zu zerreissen, wie blöd, dumm, undankbar, krank die leute sind.
      oder man setzt sich für menschen ein. auch für die, die probleme haben oder nicht schön oder nicht "besonders" sind und hört sich alles an ohne ein voreiliges urteil zu bilden.

      (und das ist nicht speziell auf dich gemünzt, yasmin)

      Zum Glück habe ich einen sehr verständnisvollen Mann, der mich in der Situation erfolgreich beruhigen konnte und mich auch nicht für einen "Jammerlappen" oder einen Psycho hält, sondern meine kleine Seele ernstnimmt und möchte, dass es mir gut geht. Er hilft mir, Probleme zu lösen, die ich alleine manchmal nicht so gut bewältigen kann, obwohl sie in den Augen Anderer vielleicht Lappalüschen sind und ich habe festgestellt, dass ich so sehr gut zurechtkomme.


      und genau da ist der unterschied. es gibt viele leute, die nach einem schicksalsschlag alleine sind. und wenn das der fall ist, wer soll ihnen dann helfen ? kein bescheuertes sorgentelefon...
      Und wenn man insgesamt mal ein bisschen netter miteinander umgehen würde im Leben, der Alltag nicht von Ellenbogenmentalität und Rivalität bestimmt würde, mal ein bissi aufeinander achten würde wären nicht so viele Menschen einsam. Man muss sich nicht um die Welt kümmern, kann man auch gar nicht, aber zumindest die Menschen um sich herum kann man gut behandeln, auf sie eingehen, versuchen das Beste für sie herauszuholen und sie so zu behandeln, dass sie nicht mit ihren Problemen alleine da stehen.

      Das ist für mich mein ganz persönlicher kleiner Sinn im Leben - den Tag ein bisschen schöner zu machen und von Problemen abzulenken oder sie zu lösen. Wenn jemand wieder lacht anstatt zu weinen hab ich persönlich gewonnen. :wink:

      Und das ist vielleicht so, weil ich weiß, wie sch.... man sich fühlen kann wenn das Leben schwerfällt.
      "A reader lives a thousand lives before he dies.
      The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kobold“ ()

      Original von Kobold
      Wo bleiben denn die Postings von Leuten, die auch was Positives am Leben finden? Kann doch nicht sein, dass hier alle so todtraurig und unzufrieden sind.... :think: :think:


      Ich finde eigentlich vieles Positiv,natürlich gibts höhen und tiefen im Leben,aber ich glaube da müssen wir alle durch und wenn du die richtige Einstellung hast kannst das auch gut meistern.Ich bin mit meinem Leben zufrieden und ich glaube ich strahle das auch auf miene Mitmenschen aus :biggrin:

      Nochmal was zu den depri,die meisten die einen Suizid versuch machen und es wirklich auch wollen,die machen dass so das sie niemand findet und retten kann,ich habe eine Patientin die ich 4 mal die Woche betreue die iss schwer Depressiv aber sterben will sie nicht wirklich da sie bei ihren Suizidversuchen immer so einrichtet dass entweder ich oder ihr mann sie rechtzeitig findet :confused:Sie schreit um Hilfe nimmt aber leider keine an :sad:

      Meistens ist der grund der schweren Depressionen etwas dass in der Jugend passiert ist.

      Auch gibt es 2 Arten der Depression die leichtere" Psychogene Depression" kann herrvorgerufen werden durch Verlust eines Menschen,scheidung ecc.die vergeht dann aber wieder.
      Dann gibts die schwere Depression "endogener depression"die ist dann schon schwer und auch immer da.


      So wollte ich nur noch gesagt haben :biggrin:

      Liebe grüsse Xeni
      Original von Shizo
      Original von Xeni
      Wenn jemand schwere depressionen hat,sagt er nicht dass er sich umbringen will sondern macht es ohne Vorwarnung!Die Menschen die es sagen oder ankündigen die suchen Hilfe wie oben schon geschrieben Hilfeschrei,die sollte man Ernst nehmen und solche Leute brauchen Professionelle Hilfe.


      Danke Xeni dass du das gesagt hat, denn genau das kenn ich auch und sag ich ja auch.
      Und das es von Proffesioneller Seite gesagt wird, find ich um so besser :wink:


      Mein Vater sagte mir eineinhalb Monate bevor er sich das Leben nahm das er keinen Sinn mehr in seinem Leben und sich nur als Last für andere sieht.
      Zu dieser Zeit hab ich schon für ihn getan was in meiner Macht stand.
      Wohnung gesucht, damit er wieder mehr Geld zum Leben gehabt hätte, ich war zu jeder Zeit für ihn da wenn er mich brauchte (das beruhte auch auf Gegenseitigkeit) aber das alles war für ihn nicht genug um weiter leben zu wollen.
      Er sagte mir an diesem Abend auch folgenden Satz: wenn ich dich nicht hätte wäre ich schon lange nicht mehr.
      Ist das in euren Augen (das bezieht sich nicht nur auf Xeni und Shizo, sondern auf alle die genauso denken :wink:) jetzt genauso ein "Blödsinn" wie die Aussage: wenn ich meine Katzen nicht hätte... (weiß jetzt leider nicht mehr wie genau der Satz weiter ging :oops:)?
      Mein Vater hat es ausgesprochen und somit Hilfe gesucht, es aber letztendlich doch getan!
      Ich hab seinen Hilferuf ernst genommen, wusste auch vorher schon das es ihm nicht gut geht und dennoch war es für ihn nicht genug bzw. wollte er sich in gewisser Hinsicht nicht wirklich helfen lassen.
      Eineinhalb Monate später nahm er sich das Leben.
      Das passt aber doch jetzt garnicht auf die Aussage das man es ohne Vorwarnung tut :confused: und genau das meinte ich - man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
      Der eine schreit so "nur" nach Hilfe, bekommt diese und fasst wieder Fuss, der andere schreit nach Hilfe es ist aber eigentlich schon zu spät.
      Vllt. wollte er mich in gewisser Hinsicht auch nur vorbereiten (ein sehr abstrakter Gedanke, ich weiß :confused:) das ich nicht all zu geschockt bin wenn es soweit ist, oder bildet er jetzt eine von 10 Ausnahmen?
      Man kann das meiner Meinung nach einfach nicht verallgemeinern und ich finde man sollte jeden Menschen der sowas in der Art von sich gibt absolut ernst nehmen!
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Hi Goldi

      Klar gibt es Fälle in denen der mensch um hilfe ruft und es dan auch tut,auch dass hab ich schon erlebt,natürlich kann man nicht alle über einen kamm ziehen da jeder mensch das anders empfindet.

      Ich wollte mit dem Satz eigentlich sagen dass die,die es ohne Vorwarnung machen keine Hilfe mehr wollen und wirklich abgeschlossen haben mit dem leben,die die es ankündigen noch hilfe wollen.

      Ich finde nicht dass man die die es immer wieder ankündigen nur alles Blödsinn ist hab ich ja auch oben geschrieben dass sie Professionelle hilfe brauchen,man muss jeden Hilferuf ernst nehmen.

      Goldi ich verstehe dass du sehr sensibilisiert bist bei dem Thema,ich ja auch hab 2 Famillienangehörige die schwer Depressiv sind un x Suizidversuche hintersich haben.

      Liebe grüsse Xeni