Die ganze Zeit hatten wir es echt gut im Griff mit unserem Kater und der Nachtruhe. Er darf immer bei mir im Bett schlafen und wenn er dann doch gegen Morgen so ab 4.00 Uhr anfängt zu stören (durch Katzenwäsche oder spielen) setzen wir ihn "vor die Tür". Dann schläft er normalerweise ganz brav auf seinem Katzensofa direkt vor dem Schlafzimmer weiter, bis ich aufstehe.
Seit ca. ein bis zwei Wochen ist das aber anders:
Erstens putzt er sich nachts viel mehr als sonst, was schon tierisch nervt wegen dem Geschmatze (ist ja noch ok
) und wenn ich ihn dann des Zimmers verweise, was ja nichts ungewohntes ist, fängt er an fast unaufhörlich an der Tür zu kratzen und fast kläglich, jedoch leise zu miauen. Das nimmt fast kein Ende. Wenn er sonst ab und an mal an der Tür kratzt dann gibt er auch nach relativ kurzer Zeit wieder auf wenn keiner auf macht, aber zur Zeit kommt er immer und immer wieder!Ich weiß nicht woran das liegt, dass er plötzlich so nervig geworden ist.
Ein Bekannter meinte, dass Kater trotz Kastration noch "Katergefühle" bekommen können (weil die Hormone noch immer vorhanden wären) und er deshalb wohl zur Zeit etwas anhänglicher und unpässlicher wäre. Da es jetzt ja schon fast gegen Herbst geht denke ich dass das sogar sein könnte (Ist das nicht immer im Frühjahr und im Herbst?). Zudem habe ich vor fast zwei Wochen zwei kleine Flecken im Haus direkt vor der Katzenklappe entdeckt, was mich stark an seine erste "Markierung" erinnert hat (jedoch wesentlich weniger). Aber wenn dies alles der Fall ist, wie kann das sein, wenn er kastriert ist???
Irgendwie werde ich derzeit nicht schlau aus dem kleinen Kerl.
Ach ja, er ist jetzt knapp über ein Jahr alt und wurde Anfang Februar kastriert...Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Viele Grüße
Cori78
In Memory of Robin, mein Ein und Alles *23.06.2004 - 27.08.2009
und Tiny, den süßesten Hasen der ganzen Welt 2000 - 28.07.2008
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Cori78
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Tagsüber ist derzeit mein Freund zu Hause und außerdem haben wir noch drei Hühner, die den ganzen Tag im Hof herum rennen. Zudem haben wir noch einen großen Garten, der einiges an Mäusen hergibt. Unsere Scheunen voller Rundballen stellen für ihn auch ein absolutes Schlaraffenland an Erkundungs- und Klettermöglichkeiten dar. Also genug Beschäftigung - auch wenn wir nicht zu Hause sind.