Kastrieren ab wann und warum?

      Kastrieren ab wann und warum?

      Hallo

      ich schon wieder :lol: lacht mich jetzt bitte nicht aus, für die "Erfahrenen" unter Euch ist das jetzt vielleicht ne Pipifaxfrage. Ich weiß es aber echt nicht. :oops: Ab wann kann man nen Rüden kastrieren lassen? Und vor allem wofür soll das gut sein? Ich meine welche Vor- und Nachteile hat das? Sind Eure Rüden kastriert? Bei Weiblichen Tieren (ob Katze oder Hund) versteh ich das ja, damit die süßen nicht auf einmal Nachwuchs bekommen. Aber bei nem Rüden? Soll er doch sein Erbgut weitergeben :wink: Meiner ist jetzt 7 Monate alt.
      Also ab wann weiß ich nicht genau aber es kann von vorteil sein
      denn ein Rüde der nicht kastriert ist läuft schonmal weg wenn eine läufige Hündin in der gegend wohnt oder irgentwo vorbeigelaufen ist!
      sie jaulen an der tür und läufige hündinin können sie zeimlich verrückt machen. so das er teil nicht hören will und so! außerdem kann es sein das sein konkurenzdenken gegenüber anderen RÜden (revier und vermehrung) nicht mehr so stark ist und mit anderen Rüden besser auskommt!
      www.hundemix.de.vu
      Also sow eit ich weiß ab 6 Monaten. Aber genau weiß ich das auch nicht. Wir hatten katsrierte und unkastrierte Rüden. Der unkastrierte hat mal nen ganzen Holzzaun kaputtgefressen wegen ner läufigen Hündin. Jetzt habe ich wieder einen Rüden. Ich kann mir gar nicht vorstellen einfach seine Männlichkeit so wegschnibbeln zu lassen (unsere anderen Hunde kamen aus dem Tierheim, waren also schon kastriert). Schau dir doch erstmal an ob er einigermaßen hört wenn läufige hündinnen in der Umgebung sind. Dann würde ich es entscheiden.
      Hi Sunnycop,

      schwere Frage... . Es gibt da mit Sicherheit keine klare Antwort. Jeder muss es für sich selber entscheiden, ob er seinen Hund (egal ob Rüde oder Hündin) kastrieren läßt.

      Nur eines ist klar, wenn Du Dir erhoffst, dass Dein Hund durch die Kastration ruhiger wird oder besser hört - vergiss es! Aus Erzieherischen Gründen sollte man es nicht machen lassen. Denn nicht jeder kastrierte Hund wird ruhiger oder leichführiger. Nur bei sexueller Hyperaktivität hilft eine Kastration.

      Was den Zeitpunkt angeht - auch da gehen die Meinungen auseinander. Eines ist klar - will man sichergehen, dass der Hund sein Interesse an läufigen Hündinnen verliert, sollte man ihn früh kastrieren lassen. +/- 1, allerhöchstens 2 Jahre. Bei einer späteren Kastration kann es sein, dass sich am Verhalten nichts ändert.

      Klar, ein frühzeitg kastrierter Rüde haut mit Sicherheit nie wegen einer läufigen Hündin ab. Und er hockt auch nicht nachts heulend hinter der Tür, wenn Nachbars Schönheit heiß ist. In diesem Sinne ist eine frühe Kastration also sinnvoll. Vorallem, wenn der Hund viel Kontakt mit "intakten" Weibchen hat.

      Wie verhält sich Dein Merlin (so heißt er doch, gelle?) denn bis jetzt, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind? Flippt er jedesmal aus, oder ist er eher gelassen?

      Von wegen "der Rüde soll sein Erbgut weitergeben." Kein Besitzer einer Hündin wird begeistert sein, wenn Dein Merlin im Liebeswahn immer zu Besuch kommt und am Ende sogar Papa wird. Da mußt Du eben auf ihn aufpassen.

      Auch wenn es immer heißt, dass kastrierte Hunde dick werden und ein "Babyfell" bekommen. Das muss nicht sein. Angepaßte Ernährung und Bewegung helfen gegen Übergewicht. Und nicht jeder Hund bekommt das Babyfell.
      Als einziges wirkliches Risiko bleibt halt das Narkoserisiko.

      @ Liz:
      Wie Du schon schreibst, kann es sein, dass ein kastrierter Hund besser mit Geschlechtsgenossen auskommt, aber es muss nicht sein. Ich kenne genug kastrierte Rüden und vorallem Hündinnen, die sich nicht anders verhalten, bzw. sogar erst nach der Kastration aggressiv geworden sind. Das ist vorallem bei Hündinnen der Fall.

      ***************


      Nun mal ein Erfahrungsbericht. :wink:
      Vergiss alles, was ich bisher geschrieben habe. :D
      Nee, nee, aber ich habe hier wirklich eine Ausnahme neben mir liegen. Mein Prinz wurde im Januar aus gesundheitlichen Gründen kastriert. Da war er 6 1/2 Jahre alt. Und ich rechnete wirklich nicht damit, dass sich in seinem Verhalten etwas ändert.

      Aber es hat sich geändert.
      Früher war er immer sehr an läufigen Hündinnen interessiert. Mit den Jahren wurde es immer schlimmer. So, dass ich ihn manchmal nicht mal mehr von der Leine lassen konnte, wenn eine läufige Hündin in der Nähe war. Er stand wirklich immer unter Stress. Er hat nicht gefressen, hat angefangen, seine Stofftiere zu "besteigen" . Sogar Fluffy mußte ab und zu dran glauben. Und sie hat sich nichtmal richtig gewehrt. :rolleyes:

      Aber da ich eben auch gehört hatte, dass bei einem ältern Hund eine Kastration nicht unbedingt helfen muss, war mir das Risiko einfach zu groß.

      Dann die Kastration. Und seitdem ist Prinz nicht mehr oder kaum an läufigen Hündinnen interessiert. Wenn wir ihnen begegnen, dann schnüffelt er zwar, aber er läßt sich ohne Probleme abrufen. In dieser Hinsicht ist er also ruhiger geworden.
      Sonst nicht! Er tobt und rennt wie zuvor auch. Auch zunehmen tut er nicht, obwohl er es dürfte, da er eh etwas zu dünn ist. Sein Fell ist auch das Alte geblieben. :dance:

      Die Spaziergänge sind jetzt viel entspannter, da ich nicht dauernd aufpassen muss, dass er seine Angebetete vor mir sieht und abhaut. Wir stehen beide nichtmehr unter Stress. :dance:

      Nein, es heißt nicht, dass Prinz jetzt plötzlich gehorsam geworden ist. Er hat schon vor der Kastration gut gehört - aber der Trieb war manchmal eben stärker. Sobald er den bestimmten Duft in der Nase hatte, war es einfach schwer ihn noch auf andere Gedanken zu bringen. Und man kann ja keinen Hund bestrafen, der nur Natur folgt. :rolleyes:
      Zwar "bockt" er auch jetzt noch ab und zu, aber das liegt dann an der Sturheit nicht an den Trieben. :wink:

      In Prinz' Fall ist es also optimal verlaufen, aber es muss nicht so sein. Aber da Merlin ja noch jung ist, kannst Du ja davon ausgehen, dass seine Triebe nach der Kastration auf jeden Fall besänftigt sind. :wink:

      Es ist Deine Entscheidung. Aber ich würde jetzt erstmal abwarten, wie Merlin sich entwickelt. Du hast ja noch Zeit, Dich zu entscheiden.

      Liebe Grüße
      Melanie

      PS:
      Übrigens... im August-Heft von der Zeitschrift "Partner Hund" steht ein doppelseitiger Artikel genau zu diesem Thema. Das meiste habe ich schon geschrieben, aber wenn Du willst, schicke ich Dir den Artikel per Mail. Oder Du kaufst Dir das Heft.
      *~*~*~*~*~*Man kann ohne Hunde (Tiere) leben, aber es lohnt sich nicht*~*~*~*~*~*
      Wie verhält sich Dein Merlin (so heißt er doch, gelle?) denn bis jetzt, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind? Flippt er jedesmal aus, oder ist er eher gelassen? -> Hab ich bis jetzt noch nichts gemerkt. Vielleicht is er noch nicht so weit? :think: Aufm Hundeplatz war letztes mal ein Weibchen, das von 3 anderen (alle in etwa gleich alt) Rüden *belästigt* worden ist. Meinen Merlin hat das gar nicht interessiert, der hat lieber mit nem anderen Hundi gespielt. (Wird mein Hund schwu.l?) :wink:
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      Von wegen "der Rüde soll sein Erbgut weitergeben." Kein Besitzer einer Hündin wird begeistert sein, wenn Dein Merlin im Liebeswahn immer zu Besuch kommt und am Ende sogar Papa wird. Da mußt Du eben auf ihn aufpassen. -> Würd mich schon um meine Enkel kümmern :wink:

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      Ich werd jetzt einfach mal abwarten wie er sich so in Zukunft verhält.
      Danke für Eure schnellen und zahlreichen Antworten.
      Naja, mit 7 Monaten MUSS er sich ja auch noch nicht für Weiber interessieren. :wink:

      Glaube ich Dir, dass Du Dich um Deine Enkel kümmern würdest. Aber Die Frage ist, ob der Halter der Hündin Opa oder Oma Deiner Enkel sein will. :wink:
      Einfacher gesagt: ob er will, dass seine Hündin Junge bekommt. Auch rechtlich wärst Du der "Dumme". Wenn Dein Hund eine Hündin deckt und der Besitzer keine Welpen will, zahlst Du die TA-Rechnung.

      Beobachte es halt. Und wenn er's "spinnen" anfängt kannste es Dir ja überlegen.

      Liebe Grüße
      Melanie
      *~*~*~*~*~*Man kann ohne Hunde (Tiere) leben, aber es lohnt sich nicht*~*~*~*~*~*
      Machen Tierärzte denn das noch so einfach??? Ich dachte man müsste (wenn nicht gesundheitliche Probleme vorliegen) sehr trifitge Gründe vorweisen, damit der Hund kastriert wird. Überlege nämlich auch meinen kastrieren zu lassen , weil er sich jetzt schon für die Weiber interessiert und wir in einem Mietshaus wohnen. Da kommt es sicherlich nicht gut, wenn er im Liebeswahn ist.
      JA, die meisten Tierärzte machen das "so einfach"...

      Denn - im Tierschutzgesetz steht ja auch, wenn man ungeplanten NAchwuchs vermeiden will - ist es ok.... oder so...

      Ich denke - Kastrationen sind eines der besten Einnahmequellen für Tierärzte - da wär doch jeder dumm wenn ers nicht täte!!

      Wichtig ist, wenn du deinen Kastrieren lassen möchtest - daß du es zu einem Zeitpunkt tust - wenn du vollauf mit deinem Rüden zufrieden bist. Er hört gut, ist nicht unsicher, sozial fit....

      Kastration bedeutet nämlich besonders beim Rüden - einen Entwicklungsstop! Daher hat man dann wenn man eine Frühkastration z.B. mit 8 -9 Monaten macht, einen ewigen Welpen vor sich der auch noch mit 10 Jahren spielt wie ein Junger...

      Oder aber - wenn er unsicher ist - ein nicht abzuerziehendes Problem!!

      Man sollte sich das sehr gut überlegen!

      Liebe Grüße

      Tini
      Original von Tini
      Kastration bedeutet nämlich besonders beim Rüden - einen Entwicklungsstop! Daher hat man dann wenn man eine Frühkastration z.B. mit 8 -9 Monaten macht, einen ewigen Welpen vor sich der auch noch mit 10 Jahren spielt wie ein Junger...


      hm-fuck. Bei unserem Rüden hat uns das Tierheim einfach einen Termin zur Kastration vorgegeben und gesagt, wenn wir den nich einhalten kriegen wir den Hund nicht. Er ist jetzt ca. 10 Monate alt und wurde im Februar kastriert. Damals war er noch überhaupt nicht "fertig" und jetzt spielt er immer noch mit jedem Hund, der nur das geringste Anzeichen zum Spiel zeigt.
      Also müssen wir uns wohl jetzt darauf einstellen, dass das so bleibt? Er lässt sich zwar inzwischen aus dem Spiel abrufen, aber wir haben insgeheim gehofft, dass er mit der Zeit etwas ruhiger wird :|. Er kann sich auch noch nicht so lange konzentrieren und so... arrrrgghhhh dieses Tierheim :doh: :doh:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Zawinul“ ()

      Hi!

      Wir haben immer Rüden gehabt und keiner unserer Hunde wurde kastriert.
      Meiner Meinung nach ist dies auch nicht nötig, es sei denn der Hund zeigt eine Hypersexualität oder so - obwohl ich einen Rüden kennengelernt habe, bei dem sogar die Kastration nichts gebracht hat.
      Viele Leute wollen ihre Rüden ja kastrieren lassen.."dann wird er ruhiger" oder "dann hört er besser" ... tja, und wenn Hundi dann kastriert ist, dann ist das Problem aber immer noch da! Und was dann ?! Dann ist Hundi ein Problemfall und wird weggeben, was ?
      *grrrrrrrr*
      Nein, Rüden müssen wirklich nicht kastriert werden, es sei denn es liegt eine Hypersexualität vor oder, was ich auch schon gehört hab, dass eine Hündin in der Nachbarschaft dauernd läufig wird und der Rüde nur noch apathisch ist.


      www.amigoundbruja.de.vu
      Hallöle!!

      @Zawinul

      Ja, die Kastration wird heute einfach leichtfertig gemacht, was ich zum Teil wirklich dramatisch finde!!

      Klar wird dein Rüde mit der Zeit etwas ruhiger - altersbedingt!

      Aber er wird niemals ein erwachsener, ausgereifter, gelassener, erhabener Rüde werden!

      Diese Möglichkeit wurde ihm weggeschnitten - was ich immer wieder traurig finde!!

      Viele sagen zwar es ist Quatsch - aber man nimmt dem Hund unheimlich viele Entwicklungs- und Kommunikationsmöglichkeiten wenn man ihn kastriert! Ganz besonders Rüden!

      Ich weiß - jetzt fallen wieder einige über mich her - aber für mich ist ein kastrierter Rüde eigentlich ein Rüde mit Behinderung... :confused:

      Sicher kommt er damit klar, sicher fällt es so manchem Hundehalter auch nicht auf - aber dem Hund selbst fehlt das komplette Inventar an homoneller Kommunikation! Und das ist bei Caniden eine ganze Menge!!

      Ich selbst überlege zur Zeit auch ob ich nicht zumindest zwei meiner dann im September 5 Hündinnen kastrieren lasse - weil 4 läufige Hündinnen ist einfach eine ganze Menge - und Bonita wird außerdem oft scheinträchtig was ja auch nicht gerade toll ist...

      Aber da eine Entscheidung zu fällen, fällt mir unheimlich schwer!

      Ein Tierheim daß immernoch die sofortige Kastration verlangt - ist für mich sehr hinterwäldlerisch!! Wenn man bedenkt was für Konsequenzen das haben kann!

      Viel eher sollte man die Leute besser überprüfen und wirklich nur dann eine Kastration verlangen - wenn man den Leuten nicht zutraut den Hund so zu halten daß er sich nicht vermehrt!
      Oder solchen Leuten eben keinen Hund vermitteln denen man das nicht zutraut...

      Ich habe meine Hunde alle vier unkastriert aus dem Tierschutz bekommen.

      Liebe Grüße

      Tini

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Tini“ ()

      @ Zawinul: Falls es dich sehr stört, frage doch mal deinen TA, soweit ich weiß kann man da noch etwas mit Hormonen machen, damit der Hund noch reifer wird. Nagel mich jetzt nicht fest, aber ich glaube ich habe mal was davon gelesen...

      Ansonsten würde ich einen Rüden auch nicht vor 12 Monaten kastrieren, bzw eben erst, wenn er ausgereift ist. Zulange sollte man dann aber auch nicht mehr warten, damit sich die Verhaltensweise, die man ja eigentlich mit der kastraion beenden will (verfolgen von läufigen Hündinnen etc) nicht festesetzen.
      Hallo,

      ich habe ein ziemlich komplexes problem. Ich versuche das jetzt mal vernünftig zu erklären:
      Ich habe unseren Hund ja aus dem tierheim, dort war er in einem Mehrhundezwinger und ich schätze mal, dass es daher kommt, dass er teils aggressiv ist. Weibchen gegenüber klappt es eigentlich immer gut, doch neulich hat er mal wieder versucht einen anderen Rüden zu beissen und leider auch geschafft in ihns Ohr zu beissen.
      Er ist unglaublich temperamentvoll und ist weder durch geistige noch durch körperliche Anstrengung ruhig zu bekommen, andere Hunde sind fast immer ein rotes Tuch. Nun meine Frage: Wäre es eine Idee ihn zu kastrieren? Oder ist er mit 6 Jahren eh zu alt dafür?
      Ich ahbe mich hier ja schon etwas eingelesen, die Meinungen gehen ja sehr auseinander, aber ich weiss mir nicht mehr anders zu helfen. Eine Hundetrainerin hat ihn nicht ruhiger bekommen und Aufmerksamkeit auf uns lenken durch füttern beim Spaziergang bringt nichts, da er es wieder ausspuckt. Beides wurde lange versucht.
      Aber sobald es ans raus gehen geht ist er wie ausgewechselt, total unter Strom und teils fast schon von Sinnen. Er hat wohl schlimme Zeiten erlebt, aber erklärt das sein Verhalten? Bin wirklich verzweifelt, da ich ihn inzwischen kaum noch zu anderen Hunden lassen kann.
      Hilfe...
      Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt.Von außen wurd' ich hart wie Stein, und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich`s nicht mehr spüren kann,
      weiß ich, es ist für mich zu spät, zu spät, zu spät.
      Hallo, er wurde neulich komplett durchgechekt, da war alles völlig ok (Blutwerte, herz etc.) und er ist ein Labradormischling, er ist sehr schlank und agil, da muss was sehr aktives mit drin stecken.
      Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt.Von außen wurd' ich hart wie Stein, und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich`s nicht mehr spüren kann,
      weiß ich, es ist für mich zu spät, zu spät, zu spät.
      Wie lange hast Du ihn schon und wie lange saß er im Tierheim?

      Schwer zu sagen, ob es nach einer Kastration besser wird. Es ist ja meistens so, daß Rüden untereinander nicht so gut aufeinander zu sprechen sind. Eine Kastration kann, muß aber nicht helfen. Mit 6 Jahren finde ich ihn noch nicht zu alt dafür. Von einem Nachbarsrüden weiß ich, daß dieser auch nicht gut auf Rüden zu sprechen ist. Das ist noch harmlos ausgedrückt - er haßt alle Rüden. Er wurde mit über 8 Jahren noch kastriert, gebracht hat es in Bezug auf die anderen Rüden aber nichts. Vielleicht hatte sich die "Abneigung" schon zu sehr verfestigt in all den Jahren? :think:
      Wir haben ihn im seit über 1,5 jahren und er sass ca. 1 Monat im Tierheim.
      Ich ahbe auch Angst, dass sich das schon zu sehr gefestigt hat, aber immoment ist echt unerträglich, bei einem anderen Hund, der auf der anderen Strassenseite ist (weit weg) fängt er an zu jaulen, kläffen und völlig auszurasten...und nahe dran kommen kann man ihn nicht, schon zu oft etwas passiert und ich finde es unverantwortlich den anderen Hundebesitzern das weiter auszuprobieren...
      Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt.Von außen wurd' ich hart wie Stein, und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich`s nicht mehr spüren kann,
      weiß ich, es ist für mich zu spät, zu spät, zu spät.