Hund knurrt sobald er an der Leine ist

      Hund knurrt sobald er an der Leine ist

      Hallo
      Ich habe ein Problem mit meinem 4-jährigen Labrador-Mix-Rüden.
      Wenn er einen anderen Hund sieht will er natürlich hin. Wenn er aber an der Leine ist und merkt er darf nicht zu ihm hin fängt er an zu bellen und zu knurren. Genauso ist es wenn er frei läuft und andere Hundebesitzer sagen ich soll meinen Hund an die Leine nehmen weil ihr Hund sich nicht mit anderen Hunden verträgt. Sobald ich ihn am Halsband festhalte fängt er an zu knurren und die Haare zu sträuben.
      Ich denke dann immer die anderen Hundebesitzer denken dass mein Hund total agressiv ist. Aber wenn er zu den Hunden hin darf freut er sich immer rießig. :)
      Habt ihr Tipps was ich dagegen machen kann?
      Danke für eure Antworten! :biggrin:

      Viele Grüße,
      Nabo :D

      RE: Hund knurrt sobald er an der Leine ist

      Hallo,

      ich glaube dein Hund ist einfach frustriert das er nicht zu dem Hund darf. Versuch es mal mit ablenkungnz.B. Leckerlies füttern, bis der andere Hund vorbei ist oder spiel mit ihm an der Leine. Am besten währe, wenn du dich an eine Hundeschule wenden würdest, die können dir am besten helfen.

      Tschüß

      Jann


      Hundeschulen müßen pflicht werden.
      Hallo Nabo,

      dein Hund knurrt, weil er sich in deiner Nähe dem anderen Hund gegenüber sicherer fühlt. Er übernimmt die Führung und verteidigt sein Rudel. Das erklärt auch,warum er ohne Leine absolut friedlich ist.
      Des Rätzels Lösung ist, dass du die Führung übernimmst und ihm zeigst, dass du ihn aus dieser Situation sicher herausführst.
      Wenn er an der Leine ist und beginnt zu knurren, gibst du das Kommando Fuss (setzt vorraus,dass dein Hund das kennt) und läufst zielstrebig an dem anderen Hund vorbei. Du führst.
      Nach ein paar Mal beginnt er zu verstehen,dass sein Verhalten keinen Erfolg hat,da er von dir keine Aufmerksamkeit bekommt. Kommt ihm ein anderer Hund zu nahe, während er bei dir an der Leine ist, verscheuchst du ihn mit lautem Getöse. Das macht Eindruck. Dein Hund wird erkennen, dass du diese Situationen löst und er ganz entspannt neben dir herlaufen kann.

      Grüsse Fine
      Hallo!

      Grundsätzlich kann ich Fine zustimmen - du mußt deinem Hund zeigen daß du ihn führst und er kein so ein Theater zu machen braucht!

      Aber der Punkt mit - den anderen Hund lauthals verscheuchen - ne, ich denke das ist nicht so gut!

      1. fühlt sich dein Hund berufen gleich mit dir loszuknurren und zu bellen - was ganz normal wäre - schließlich seid ihr ein Rudel und geht dann mal zusammen auf den Anderen los!!

      2. nicht jeder Hund flüchtet dann - sondern fühlt sich provoziert und geht evtl. und je nach Sozialisationsgrad zum Angriff über!

      Mein Tip:

      Sobald dein Hund an der Leine auf andere Hunde negativ reagiert - beim ersten Anzeichen sozusagen - sagst du NEIN und drehtst dich mit deinem Hund um und gehst ein paar SChritte zielstrebig in die andere Richtung. Sobald dein Hund mit dir locker an der Leine geht und auf dich fixier ist - belohnst du ihn!

      Dann drehst du wieder bei und steuerst auf die Situation zu - dasselbe Spiel!

      Dreh dich so mit deinem Hund um, daß du ihn quasi mit deinen Schenkeln wegdrängst in die andere Richtung - schubs ruhig ein wenig -damit er merkt - so nicht Burschi!

      Machst du das konsequent bei jeder Hundebegegnung - bzw. Reaktion deines Hundes, hast du es ganz schnell geschafft...

      Liebe Grüße

      Tini :wink:
      Hallo Tini,

      das mit dem verscheuchen, funktioniert immer bei mir. Man darf natürlich keine Angst vor dem anderen Hund haben. Meine Hündin weiss, dass sie sich auf mich verlassen kann, weil ich auf diese Weise die Situation regle.
      Dein Vorschlag mit dem NEIN finde ich nicht so gut. Nein ist kein Kommando und unverständlich für den Hund. Du bietest ihm keine Alternative an. Eine Alternative wäre das Kommando Fuss, dann versteht der Hund auch, was er anstelle seines unerwünschten Verhaltens tun kann. Dann bist du unmissverständlich und klar für den Hund.
      Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ein Hund mich angreifen würde, wenn ich ihn verscheuche. Sollte es aber mal passieren, bin ich darauf vorbereitet. Die Hunde sind so verblüfft, von meiner Abwehr, da genügt schon ein Handzeichen und ein kurzes SCHT um sie wegzuscheuchen.

      Grüsse Fine
      Hi!

      Naja - wenn ein Hund NEIN als Verbot versteht - kann ich es in dieser Situation auch anwenden!

      Dann drehe ich mich weg und fordere den Hund aufmerksam auf mich zu sein...

      Wie auch immer - unsere Beiden Angebote können ja problemlos nebeneinanderstehen ohne daß eines besser oder schlechter wäre....

      Allerdings kenne ich eine Menge Hunde die bei einem Handzeichen und ein wenig Kusch mit Sicherheit nicht weggehen - im Gegenteil aggressiv bellen würden....

      Und meine Kelly zum Beispiel -als recht ängstlicher Hund - würde sofort den anderen atackieren wenn ich eine Regung in dessen Richtung zeigen würde....

      Liebe Grüße

      Tini :wink:
      Hallo Tini,

      warum würde deine Kelly deiner Meinung nach den anderen Hund attackieren, wenn du ihn verscheuchen würdest?

      Grüsse Fine

      PS:@Nabo: gern geschehen. Wir wollten dich mit unseren unterschiedlichen Ansichten sicher nicht verwirren. Keine Antwort war besser oder schlechter. Du musst für dich rausholen, was für dich stimmt. Das alleine zählt.
      Hi Fine!

      Wenn ich so weit an einem fremden Hund mit Kelly bin daß ich diesen verscheuchen muß - dann ist Kelly bereits so aufgeregt, daß sie jede Aktion meinerseit in Richtung fremden Hund als "Unterstützung" ihrer Aversion betrachten würde!

      Für Kelly ist der beste Weg - wegdrehen, Schluß und ablenken....

      Ich muß dazusagen daß Kelly extrem ängstlich ist was andere Hunde angeht! Dies ist zwar besser seit Kelly hier im Rudel lebt - aber immernoch nicht harmlos...

      An der Leine am Schlimmsten...

      Ich habe es mittlerweile akzeptiert - sie wird es auch nicht mehr anders hinbekommen als jetzt - ist schon tausend mal besser als es mal war...

      Liebe Grüße

      Tini :wink:

      Bindungsaufbau

      Hallo,

      würde es ebenfalls mit viel Leckerchen und Gewöhnung probieren. Vielleicht holt man sich mal jemanden mit nem anderen Hund und probierts einfach mit viel Geduld - vielleicht sogar einen Hund den er so schon kennt und mit dem er vorher ohne Leine schon gespielt hat?

      LG
      If you trust someone illusion has begun

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Purgatori“ ()

      Hi Tini,

      ich habs gecheckt, wir haben aneinander vorbei geredet. Ich hab dich missverstanden. Ich hab gemeint, dass ich einen fremden Hund nur verscheuche, wenn meine Hündin bei mir an der Leine ist und ein anderer kommt ohne Leine (Besitzer 30 m entfernt und sinnlos am Hund zurückrufen) auf uns zu geschossen. Dann verscheuche ich den anderen Hund, weil meine Angst hat. Wenn es sich natürlich anders lösen lässt,weiche ich aus. Ist doch klar. Ich gehe selbstverständlich nicht auf Konfrontationskurs mit jedem Hund. :rolleyes:

      Grüsse Fine
      Hi Fine!

      Ja DAS mache ich notfalls natürlich auch! Klaro! Dann haben wir uns JETZT richtig vestanden! :wink:

      Ich denke mal - hoffe ich hab das richtig verstanden - Nabo meint daß sein Hund bellt angeleint wann immer er andere Hunde sieht, und stell dir vor er hat seinen Hund an der Leine und verscheucht quasi den anderen, vermutlich angeleinten Hund.... :lol:

      Die Besitzer müssen denken - balla balla.....lach!

      Ja, ja - schriftlich ist manchmal schwer was zu erklären - da frägt man lieber tausendmal nach.... :smile:

      Liebe Grüße

      Tini