Hundeerziehung

      Hundeerziehung

      Hallo,

      ich habe seit drei Tagen einen Schäfi-Welpen zu meinem beiden anderen Hunden geholt. Meine 10-jährige Hündin hat am 1. Tag direkt zugeschnappt und die kleine in die Ohren gebissen, es ist ziemlich viel Blut geflossen.
      Die kleine ist sehr selbstbewußt und hat nicht wirklich was gelernt. Sie bellt meine großen Hunde an und riskiert eine ziemlich dicke Lippe. Kann mit jemand einen Tipp geben, wie ich die Hunde am besten aneinander gewöhne ohne das es nochmal Schwierigkeiten gibt. Ich war heute mit allen im Gelände und dort gab es keine Probleme. Mit meiner zweiten Hündin gibt es übrigens keine Probleme
      Also ich sehe da jetzt kein Problem...
      Mein alter Rüde sagt den Junghunden/Welpen auch mal das er das nicht will und ich würde sagen das deine alte Dame den Welpen einfach nur falsch erwischt hat...
      Ich würde das einfach weiter beobachten und den Welpen immer und immer wieder versuchen von der alten fernhalten...
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Würde da persönlich jetzt auch kein Problem sehen
      als mein 2 jähriger Rüde zu meinen Rudel kam, musste der auch lange Zeit ganz schön einstecken
      Das einzige wofür ich sorgen würde, dass deine große eine Rückzugsmöglichkeit hat wo der Welpe nicht ran darf, was du strikt einhalten musst.
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hallo,

      ich war beim lesen des Post etwas iritiert. Ausserdem habe ich vorweg einige Fragen.

      Wie jung ist der Schäfer Welpe denn überhaupt?

      Wie verhält sich deine Althündin sonst gegenüber anderen Hunden? Ist sie eher aufgeschlossen und friedlich oder ist sie eher distanziert?
      Was für eine Rasse ist die Althündin?

      Wie alt und zu welcher Rasse gehört deine zweite Hündin? Und wie verhält diese sich zu fremden Hunden?

      Wie kommst du darauf das der Welpe selbstbewust ist und (aus der Situation) nichts gelernt hat?

      Ich höre und lese immer wieder von solchen Schwierigkeiten und nicht immer können so verschiedene Charaktere zueinander finden. (Siehe den Post von Chaos: Menschenbezogene Rentnerin sucht dich/euch !!!!! (Rotti) ) Da musste die Hündin auch wieder weg, weil der Rüde mit der Situation nicht klarkommt:

      Unser Rüde fühlt sich seit langem nicht mehr wohl hier zu Hause, seit sie da ist. Wir dachten, das würde sich legen, das hat es aber leider nicht.


      Es ist sehr dringend denn leider kommt es nun immer öfter zu Streit zwischen meinen Rüden und ihr, und das ist kein Zustand für beide Hunde, und für uns auch nicht.


      Daher finde ich es extrem wichtig die bereits vorhandenen Hunde in die Entscheidung mit einzubeziehen ob, und falls ja, welcher Hund zusätzlich aufgenommen wird.
      Auch Hunde haben Sympathien und Amtisympathien. Sie können mit dem einen gut und mit dem anderen weniger gut. Manche Hunde sind sogar gar nicht 'kompatibel' und sollten nur als Einzelhund gehalten werden.
      Deswegen bin ich auch über eure Aussagen @Koyuki und Chaos etwas iritiert :confused: denn gerade ihr beide habt doch schon mal jeweils einen eurer Hunde aus diesen Grund abgegeben? Oder täusche ich mich da? :think:

      Meistens machen wir Menschen uns viel zu wenig Gedanken ob die Passung zwischen den Althunden und dem Neuzugang auch stimmt. Wir überlegen nur, dass wir gerne eine bestimmt Rasse oder einen bestimmten Hund, den wir kennengelernt haben, aufnehmen möchten. Wenn die Passung dann aber nicht passt, bringen wir alle Hunde in arge Bedrängnis. Der neue kann sich nicht einleben, die bereits vorhandenen fühlen sich nicht mehr uneingeschränkt wohl.
      Wie würdest du dich fühlen, wenn in deinem Zuhause, dem Ort, wo du dich entspannen und wohl fühlen möchtest, immer jemand ist, den du nicht leiden und nicht ausstehen kannst? Eine sehr anstrengende Situation, die leicht in einen ernsthaften Konflikt ausarten kann...
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Nee, aus diesem Grund hab ich keinen Hund abgegeben... Die Hunde kamen prima miteinander aus, nur ich und die Hündin waren nicht das beste Team, das ich mich für den Hund entschieden hab ihr ein besseres zu Hause zu suchen und es war die beste Entscheidung überhaupt, sie ist wieder Lebensfroh, spielt und freut sich wieder :biggrin:
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      nach über einen Jahr, weil die Zeit zeigte es wird nicht klappen, ja
      aber nach 3 Tagen würd ich kein Drama machen, weil ne althündin nen welpen zurechtweist

      Nami hat Oujo mehr als harsch zurechgeweisen die erste Zeit und jetzt mögen die beiden sich richtig.
      Daher würde ich nach ein paar tagen die situation nicht so verfahren sehen
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Ach soo :think:

      Ich musste sie weggeben da sie sich hier nicht wohlgefühlt hat, hier war sie lahm und zu nichts zu begeistern und nun ist sie bei ner Freundin udn da blüht sie auf, läuft, spielt und ist ein ganz anderer Hund
      aus Post: 'Frage zur Stubenreiheit eines wohl gestörten Welpen'

      Dies liest sich zwar anders, aber :silenced: ich schweige ja schon. :whistle: Wobei ich mich frage, warum der Hund in dem Mehrhunde- und Kindhaushalt lahm und zu nichts zu gebrauchen war, und nun aufblüht und ein ganz anderer Hund ist? :think: Vielleicht weil die Passung einfach nicht stimmte? Egal ob HUnd-Hundpassung oder Hund-Menschpassung. Oder beides!

      Ich will dich auch gar nicht angreifen, im Gegenteil, manchmal ist es besser sich zum Wohle des Hundes zu entscheiden und ihn abzugeben. trotzdem verstehe ich nicht, wie man dann noch sagen kann:

      Also ich sehe da jetzt kein Problem...
      :think:
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hey,

      @Koyuki wenn du aber mal ganz ehrlich bist...

      Du wusstest bevor du Nami dazu geholt hast, dass Benny noch nie andere Hunde richtig gut fand. Er hatte schon immer so seine Probleme und im Grunde deines Herzens wusstest du auch, dass es Schwierigkeiten geben würde. Und diese Schwierigkeiten waren vom ersten Tag an da, sie haben sich nicht gelegt, von da her verstehe ich auch hier nicht wie du noch schreiben kannst:

      Würde da persönlich jetzt auch kein Problem sehen


      und

      als mein 2 jähriger Rüde zu meinen Rudel kam, musste der auch lange Zeit ganz schön einstecken


      Muss das wirklich so sein? Müssen die Neuzugänge immer erst richtig einstecken? Ist das Normal?
      Sicher nicht, wenn der Mensch von vorne herein richtig aussucht, seine (vorhandene) Hunde in die Entscheidung mit einbezieht und sich einen Hund aussucht, der zum Althund passt.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo,

      viele Fragen auf einmal. Also, meine 10-jährige Hündin ist ebenfalls ein Schäfi und verhält sich gegenüber anderen Hunden eher distanziert.Bis letztes Jahr habe ich mit ihr Agility gemacht und auf diversen Hundeplätzen war das überhaupt kein Problem mit ihr. Meine zweite Hündin ist eine Groenendahl-Weißer Schweizer Schäfi-Mix und sie ist sehr ruhig und hat mit meinem Weplen kein Problem mehr. Ich weiß selbst, dass man nicht alle Hunde zusammenbringen kann, aber mit meiner Althündin und meiner Mixhündin hat es vor fünf Jahren überhaupt kein Problem gegeben. Sie waren von Anfang an sehr lieb miteinander und sind es bis heute ohne das es je zu einem Streit oder sonst was gekommen ist. Deshalb bin ich ja auch etwas iritiert das meine Althündin jetzt so anderes reagiert. Zu deiner Frage wie alt die Kleine ist:
      Sie ist jetzt 11 Wochen und quicklebendig und sehr aufgeschlossen, wie halt ein Welpe in dem Alter ist. Ich habe übrigens alle drei Hunde im Haus. Außerdem habe ich noch nicht einmal den Gedanken gehabt einen von meinen Hunden abzugeben und glaube mir, dass wird auch nicht passieren.
      nö alex das siehst du falsch
      Benny und Nami miteinander hatten keine Probleme, Benny hatte ein Prolem mich teilen zu müssen und er mochte keine Rüden, mit Hündinnen kam er gut klar.
      Und ich erwartete keine Probleme, das die ENtscheidung falsch war, wurde mir nach und nach bewusst

      Und ja ich seh es so, dass Hunde die miteinander leben sollen, untereinander klarkommen müssen und keiner in der Rudelhaltung leidet. Keiner meiner 3 Hunde hat drunter gelitten. Oujo kannte keine anderen Hunde und musste Benimmregeln lernen. Nami hat ihm die beigebracht, wie sie es übrigens auch bei meinen Pflegewelpen in München machte, ohne übermäßige Härte, aber ewas übereifrig.
      Finde daran nichts schlimmes und Oujo hat es absolut nix geschadet.

      Zudem bin nicht ich das Problem hier und nach 3 Tagen sind Abgabegedanken nun ect nicht das wahre.
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hallo,

      ich glaube hier verstehen einige Leute etwas falsch. Wie schon geschrieben, ich denke nicht daran einen meiner Hunde abzugeben. Nicht nach 3 Tagen, sondern überhaupt nicht. Ich habe lediglich um einen Rat gefragt. Es wäre gut, wenn einige Leute zuerst mal richtig lesen lernen und dann antworten würden
      Hallo,

      nun, :eek: ich kann mich nicht erinnern, geschrieben zu haben, du sollst einen hUnd wieder abgeben??

      Wenn ich mir deinen letzten Post durchlese, bemerke ich das einiges was ich vorher zu bedenken gab recht gut zutrifft.

      z. B. schrieb ich, dass es Sympathien und Antisympathien zwischen Hunden gibt. Deine beiden vorhandenen Hunde konnten sich augenscheinlich vom ersten Augenblick an gut leiden und sind sich bis heute sympathisch. Mit dem jetzigen Neuzugang scheint das nicht so zu sein. Er scheint der einen Hündin unsympathisch zu sein.

      Ausserdem solltest du ihr Alter bedenken. Mit 5 Jahren war sie sicher noch selber dynamisch und leistungsfähig. Mit 10 Jahren zählt sie eher zu den Rentnern, ist eine Omi und braucht mehr Ruhe. Ihr so einen 'Jungspund' zuzumuten ist natürlich sehr gewagt, vorallen Dingen wenn sie anderen Hunden gegenüber sowieso eher distanziert ist.
      Die Gefahr, dass der Althund eben nicht in die Rolle der 'gutemütigen Tante' schlüpft ist bei distanzierten Hunden wesentlich größer!

      Es wäre besser gewesen, du hättest ausprobiert, wie beide Althunde auf den quirligen Welpen reagieren. Vielleicht hätten sie ja schon auf einen Geschwisterhund aus dem gleichen Wurf ganz anders reagiert? :eh:

      Da nun der Welpe aber bereits eingezogen ist, nützt es nichts darüber zu philosophieren, was du hättest tun können, jetzt ist er da, und bleibt jawohl auch da. Also solltest du es allen dreien so angenehm wie möglich machen. Die Althündin zu drangsalieren und ihr aufzwingen den Welpen zu mögen wird nicht funktionieren. Wenn du Pech hast, wird sie den Neuzugang bis an ihr Lebensende mobben und nötigen.

      Vielleicht wird der Neue aber auch das Zepter 'in die Hand' nehmen und den Spieß irgendwann umdrehen und die Alte mobben und nötigen, wer weiß das schon. Auf jeden Fall können sehr turbulente Zeiten auf dich zukommen und du solltest den Gedanken an Abgabe nicht zu weit wegschieben. Vielleicht wendet sich aber auch alles zum Guten und deine Hündin gewöhnt sich an die neue Situation und du hast ein tolles 'Dreiergestirn'. (Die dann gemeinsam andere Hunde mobben :D )

      :think:
      nach über einen Jahr, weil die Zeit zeigte es wird nicht klappen, ja
      :think:

      wann ist es Zeit zu sagen es klappt oder es klappt nicht'? Nach 1 Tag? Nach 3 Tagen? Nach 3 Monaten oder wirklich erst nach einem Jahr? Soll der Welpe (und die Althunde) tatsächlich erstmal ein ganzes Jahr in Twist und Zank und Streit leben?

      Wir würdet ihr euch fühlen, wenn ihr jeden Tag in ein Zuhause müstet, wo schon jemand wartet der euch mobbt und ärgert? Tolle Perspektive...

      Also sagt mir: Wann ist der richtige Zeitpunkt?? Wann weiß ich, diese Hunde werden sich nie verstehen?? Denn ich weiß es nicht!

      P.S. Wie kommst du jetzt eigentlich darauf, dass dein Welpe aus dieser Situation nichts gelernt hat??

      Hier mal ein Expertenrat von Herrn Thomas Niepel. Dem Mann der verstorbenen Gabriele Niepel. (Kann ich nur hier reinkopieren, da nur als Datei vorhanden.)

      [
      I]Wir möchten uns einen LabradorRetriever-Welpen anschaffen.
      Unsere 12-jährige DeutscheSchäferhündin ist aber auf
      fremde Artgenossen nicht gerade gut zu sprechen. Nur einen
      Rüden in unserer Nachbarschaft kann sie gut leiden.
      Ihr geht es nach zwei schweren Tumor-Operationen den
      Umständen entsprechend wieder sehr gut. Wird sie den Welpen
      (Rüde) akzeptieren oder ist sie schon zu alt, um sich an
      einen so jungen Hund zu gewöhnen?
      Frage von S*** A***, 029** K*****[/I]

      Antwort Niepel:

      Es ist sehr gut, dass Sie sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, ob Ihre Althündin noch einen neuen Hund akzeptieren wird. Oft ist es für Hund und Mensch eine Bereicherung, wenn in einem Haus zwei Hunde miteinander leben. Aber es ist auch schwer vorhersagbar, wie die Reaktion eines Althundes auf einen neuen, jungen Hund sein wird.
      Man sollte nicht von vornherein davon ausgehen, dass sich der Ersthund über den neuen Mitbewohner gleich freuen wird. Viel hängt davon ab, wie der Ersthund allgemein mit anderen Hunden umgeht. Ist er noch sehr verspielt und freut sich über Kontakte zu Artgenossen, dann stehen die Chancen sicherlich besser, als wenn es sich um einen Einzelgänger handelt, den Kontakte zu anderen Hunden nur stressen.

      Aber man kann auch nicht pauschal sagen, dass sich solch
      ein Hund gar nicht mit einem Welpen zusammenführen lässt.
      Es kommt letztlich sehr darauf an, wie man diese Zusammenführung
      bewerkstelligt.

      Viele Aspekte wichtig. Mit einem Senior im Haus muss man sich die Anschaffung eines Zweithundes sehr gut überlegen. Viele alte Hunde
      wollen nur noch ihre Ruhe und vor allem nach 12 oder mehr Jahren des alleinigen Zusammenlebens mit ihrem Menschen keine Konkurrenten
      im Haus haben. Hinzu kommt bei Ihrer Hündin, dass sie nicht allzu gut auf andere Hunde zu sprechen zu sein scheint. Außerdem hängen
      Hunde nach schweren Krankheiten oftmals noch mehr an ihren Menschen als sonst. Dies kann zusammengenommen dazu führen,
      dass die Hündin einen Welpen nur schwer akzeptieren wird. Ich würde mir also gut überlegen, ob dies jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt
      für die Anschaffung eines zweiten Hundes ist. Allerdings gibt es auch viele ältere Hunde, die durch das Zusammenleben mit einem jungen
      Hund noch einmal aufblühen.
      Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Sie Ihre Hündin noch einmal genau unter diesen Gesichtspunkten betrachten:
      • Wie reagiert Ihre Seniorin auf andere junge Hunde?
      • Inwieweit können Sie sie kontrollieren, wenn Artgenossen in der Nähe sind bzw., wenn sie Stress mit anderen Hunden hat?
      • Möchte sie gern ihre Ruhe haben? Sind ihr wildes Gerenne, Aufregung, Unruhe lästig?
      • Wie sehr braucht sie Ihre Zuwendung, Aufmerksamkeit und Nähe?
      • Inwieweit ist sie körperlich noch in der Lage, sich zu bewegen und sich im Notfall zurückzuziehen?
      • Können Sie Ruhephasen sicherstellen und ihr Orte sowie Zeiten für den Rückzug garantieren?
      • Inwieweit haben Sie beide Zeit, sich um die Hunde zu kümmern, vor allem dann, wenn die zwei sich anfangs nicht sofort verstehen würden,
      sie eventuell häufiger getrennt werden müssten oder aber gar nicht allein zusammengelassen werden könnten?
      • Haben Sie genügend Zeit, um sich mit den beiden Hunden auch einzeln zu beschäftigen?


      Sorry, Text zu lang
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „neonworksii“ ()

      Hier geht es weiter:

      Sollten Sie zu dem Schluss kommen, dass

      • Ihre Althündin mit all diesen Dingen noch souverän umgehen kann,
      • dass Sie Ihre alte Hündin in brenzligen Situationen kontrollieren
      können,
      • dass Sie genug Ruhephasen und Einzelbeschäftigung für Ihre Althündin sicherstellen können und
      • dass Sie genügend Zeit für die Zusammenführung haben, dann sollten Sie folgende Dinge bedenken bzw. beachten:

      Die meisten Probleme zwischen einem Althund und einem neu hinzugekommenen Welpen resultieren daraus, dass sich der Ersthund zurückgesetzt fühlt, weil man sich mit dem jungen Hund so viel beschäftigt. Hat man vorher sehr eng mit seinem alten Hund zusammengelebt, so kann die neue Situation ein Schock für ihn sein und
      er versucht möglicherweise, den Konkurrenten zu vertreiben.
      Deshalb ist es wichtig, dass sich Gewohnheiten und Rituale
      für den Althund nicht ändern.
      Bis zur Geschlechtsreife des neuen Hundes sollte der Senior immer deutlich bevorzugt werden.
      Als Neuankömmling hat sich der Welpe aber noch dem Ersthund unterzuordnen. Und hier muss der Mensch das Verhalten der beiden Hunde sehr aufmerksam beobachten: Was ist eine angemessene Reglementierung des neuen Hundes durch den Althund? Wo beginnt
      pure Schikane? Sollte der alte den jungen Hund ungerechtfertigter
      Weise schikanieren, dann müssen Sie als Mensch eingreifen und dem
      Althund Grenzen setzen. Häufig allerdings greifen Menschen in diesen Fällen viel zu schnell ein, weil sie im Welpen das wehrlose Opfer sehen –
      selbst dann, wenn der es faustdick hinter den Ohren hat und die Reglementierung durch den Althund nur allzu berechtigt gewesen ist.
      Nicht selten ist es nämlich so, dass der Ersthund vor dem neuen Mitbewohner geschützt werden muss, weil der ihn andauernd triezt und ihm keine Ruhe lässt. Viele Althunde lassen sich einfach viel zu viel
      von Welpen gefallen. Das ist für beide Seiten nicht gut!

      Der passende Welpe

      Wenn Sie sich einen Welpen aussuchen, dann achten Sie darauf, einen Hund zu sich zu nehmen, der nicht ganz so wild ist, der andere nicht rücksichtslos umrennt und der vor allem mit stressigen Situationen,
      wie es die Ablehnung durch einen Althund sein kann, souverän umgehen und solche Situationen gut wegstecken dürfte. Dabei sollte
      Ihnen der Züchter des neuen Hundes helfen. Er kennt die Welpen ja schon lange und konnte sie gut beobachten.
      Am besten nehmen Sie den Althund mit, wenn Sie den neuen Hund abholen. Die beiden sollten sich auf neutralem Boden zum ersten Mal beschnuppern dürfen. Wenn Sie unsicher hinsichtlich der Reaktion
      Ihres Seniors sind, dann lassen Sie den Welpen erst einmal auf Ihrem Arm und den Ersthund an der Leine.
      Man merkt sehr schnell, ob der Althund interessiert, gelangweilt,
      unangenehm berührt oder aggressiv gestimmt ist. Entsprechend lockern Sie die Vorsichtsmaßnahmen oder passen gut auf.
      Wenn man sich einen Zweithund anschafft, sollte man aber nicht nur die Problematik des friedlichen Zusammenlebens im Auge haben, sondern noch einen zweiten Aspekt: Der Welpe muss unbedingt die wichtigen Erfahrungen seines Lebens ohne Begleitung durch den Althund machen. Und auch der alte Vierbeiner ist froh, wenn er
      mal ohne den Welpen mit Ihnen spazieren gehen kann.
      Die Entscheidung für oder gegen einen zweiten Hund kann ich Ihnen aus der Ferne, ohne Ihren Althund und Ihre Lebenssituation zu kennen,
      nicht abnehmen. Aber ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Hinweisen die Entscheidung etwas leichter machen konnte.


      Thomas Niepel betreibt nach
      dem Tod seiner Frau Dr. Gabriele
      Niepel die hundepädagogische
      Beratungsstelle in Bielefeld weiter,
      deren Schwerpunkt in der
      Arbeit mit Problemhunden und
      der Erziehung des Familienhundes
      liegt. Der Diplom-Pädagoge
      und Briardzüchter lebt mit drei
      Hunden zusammen.

      Redaktion DERDER H UNDUND
      Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      @neon

      ja das ist ne andere Geschichte, das war ein Pflegekind von mir der sich so daneben benommen hat mit dem überall hin machen...
      Meine alte Hündin passte halt einfach nicht zu mir und deshalb weil sie sich nicht wohl gefühlt hat bei mir hab ich zum Wohle des Hundes entschieden und sie abgegeben...

      Und nur weil der Althund den Welpen halt mal zurecht weißt, sehe ich da eben kein Problem, das macht mein alter auch, der hat den Welpen meiner Mutter sehr häufig und auch recht unfreundlich für uns zurecht gewiesen und heute lieben sie sich...
      das macht er wirklich bei jedem Welpen da ihm die einfach zu aufdringlich und stürmisch sind und passiert ist bis jetzt außer lautres gejaule nichts...
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chaos“ ()

      Hallo Alex,

      sorry, dich habe ich auch nicht gemeint in meinem letzten Beitrag. Wie ich auf die Idee komme, dass die Kleine nichts gelernt hat? Nun, sie geht meiner alten Hündin nicht wirklich aus dem Weg. Aber ich habe große Hoffnung, dass es irgendwann klappen wird. Vor allem weil im Gelände nicht´s passiert. Ich kann beide zusammen an der Leine führen ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt. Natürlich darf meine alte Hündin den Welpen zurecht weisen, ich denke,das ist sogar gut. Nur möchte ich nicht, dass nochmal Blut fließt.Mittlerweile denke ich, dass das auch nur ein Versehen war, denn meine alte Hündin versucht die Kleine einfach zu übersehen. Wir haben sie jetzt räumlich getrennt, d.h. wir haben ein Gitter in der Tür. Sie können sich jetzt zwar sehen, aber ich muß nicht immer aufpassen das die Kleine zu meiner alten Hündin hinläuft. Mit meiner zweiten Hündin ist seit heute spielen angesagt und das klappt super. Ich hoffe, dass ich in ein paar Wochen doch noch von einem Erfolg berichten kann.

      LG