Gräser Allergie - Offene Stellen

      Gräser Allergie - Offene Stellen

      Ich habe es am Freitag bemerkt und dacht, Lotte hätte sich gewälzt, bei näherem Hinsehen, erkannte ich eine Art Wunde und dachte Lotte habe sich gekabbelt oder sei irgendwo hängen geblieben. Mein Freund ist mir ihr am Abend zum Tierarzt, der eine Allergie feststellte. Die Wunde wurde ausrasiert und jetzt sieht es echt schlimm aus. Eine 5cm x 5cm offene Stelle, die nässt und aussieht als würde der Hund abfaulen. Am Kopf rundherum hat sie weitere Pickelchen, etc., die aber weitaus nicht so schlimm sind, wie diese Stelle unter dem Ohr. Nun bekommt sie Antibiotika und eine Art Gel auf diese Stellen 2 mal am Tag, das die Hautregeneration erleichtern sollen und eine Art Schutzfilm bilden soll.

      Die TÄ sagte wohl, dass das bei Golden Retrievern mit sehr hellem Fell keine Ausnahme sein soll. Oh Mann, dieser Hunde bekommt einfach alles. Vorletzte Woche war es noch der Pilz im Ohr und nun sowas.

      Hoffentlich ist es wirklich eine Gräser Allergie und nichts bedeutenderes. Alle Leute, die Lotte sehen, erschrecken sich, weil das so unangenehm aussieht.

      Meine arme Lotte.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peanut“ ()

      Ähhm :think: wie hat der TÄ die Allergie denn festgestellt? Und wogegen ist deine Maus allergisch? Ne Allergie mit ner Antibiose zu versorgen, ist auch eher eigenartig, muss ich gestehen. Cortison ja, aber AB?
      AB's sollen doch in erster Linie das Wachstum von Mikroorganismen hemmen. Können die dem Immunsystem überhaupt sagen, dass es nicht überreagieren soll?

      Ich finde die Behandlung eigenartig, daher würde mich die vorangegangene Diagnostik interessieren...

      Liebe Grüße und gute Besserung an die Maus - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Ich war nicht mit beim Tierarzt. Ich werde am Montag selbst alles genau erfragen. Ich vertraue im Allgmeinen einfach darauf, was die Tierärztin gibt und verschreibt, weil ich es nicht besser weiß. Da meine TÄ keine ist, die Geld schöffelt auf Teufel komm raus und nicht vorsichtshalber alles mögliche verschreibt, habe ich ihr bisher in allen Punkten vertraut.

      Wenn ich meinen Freund richtig verstanden habe, soll es sich hier um eine Hautkrankheit (Allergie) handeln, die beim Golden Retriever häufig anzutreffen ist und auf Gräser zurückzuführen ist. Allergietests wurden nicht gemacht.

      Ich danke Dir für Deinen Einwand, dann kann ich auch fundierter nachfragen, was es mit der Diagnose und Behandlung auf sich hat. Es scheint mir auf jeden Fall ein wenig besser geworden zu sein.

      Danke
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Hi Anna,

      ja, dass Goldies zu Hautprobs neigen, davon hab ich gehört. Halt uns doch mal auf dem Laufenden, ja? Ist ja interessant!

      Nochmals gute Besserung an die Lütte - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Letztes Jahr hatte ich selbst eine Gasmilben-Allergie. Meine Beine sahen aus wie .....und der Juckreiz war enorm. Ich bekam Antibiotika.
      Und ja zwei Goldies , aus der Nachbarschaft haben ähnliche Probleme wie beschrieben, im Sommer vor allem.
      Ich war über meine Diagnose verblüfft weil früher bin ich auch über Wiesen gelaufen ohne solche Allergien, die Antwort der Ärtztin war auch einleuchtend - durch Umwelt und mehr giften sind die Milben, sehr verändert und dadurch schädlicher.
      Tja und wer da mehr empfindlicher reagiert, hat schlechtere Karten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Tammi H.“ ()

      Ja klar schreibe ich, sobald ich am Montag beim Tierarzt war.

      Es ist bisher halt meiner Meinung doch nicht so wirklich viel besser geworden. Die Sache ist, dass die Stelle zwar etwas besser aussieht, weil wieder ein Paar Haare nachgewachsen sind, die eigentliche Wunde aber, heilt über Nacht ein wenig zu und dann kratzt sie sich einmal und alles ist wieder auf.

      Ich will mal fragen, warum man das nicht mit einem Pflaster kleben kann oder sowas. Das Gel kitzelt Lotte halt und sie kratzt immer wieder, auch wenn man aufmerksam ist. Halsband kann man im Moment auch nicht benutzen und eine Halskrause scheidet wegen der Stelle eben auch aus. Ist echt fies und unangenehm alles. Zudem sieht es auch wirklich sehr unappetitlich aus.

      Seufz.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Also die offene Stelle ist viel besser geworden. Antibiotika - so sagte meine TÄ mir, sei gegen die Bakterien, die sich außen auf der Wunde ablagern.

      Offenbar hilft es ja auch. Nun nochmal Cortison-Spray bekommen, weil Lotte das Gel nicht so mag und danach immer gekratzt hat.

      Und Allergie-Shampoo, damit ich immer den Sutsch aus der Wunde und dem Fell waschen kann.

      Es handelt sich um eine Grasmilben-Allergie, die wohl im Sommer von jetzt an immer mal wieder auftreten wird. Das haben wohlin der Form viele sehr helle Goldies und Labradore.

      Langsam wachsen auch wieder Haare... endlich.
      LG Anna



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      Original von Peanut
      so sagte meine TÄ mir, sei gegen die Bakterien, die sich außen auf der Wunde ablagern.

      ich hoffe nur, dass das AB nur äusserlich verabreicht wurde. Vor den Einsatz von AB, weil es das Imunsystem gerade bei innerlicher Verabreichung schwächt, würde ich es in Deinem und ähnlichen Fällen mit Kolloidales Silber probieren.

      Grüsse
      Frankl


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Also ganz ehrlich: Ich habe von Tiermedizin null Ahnung und ich MUSS mich darauf verlassen, was die Ärztin mir sagt. Sie kennt Lotte von Anfang an und ich vertraue ihr auch. Sicher hole ich ab und an eine zweite Tierarztmeinung ein, aber das ist eher selten und sie stimmten bisher immer überein.

      Wenn jetzt einer sagt, probiere lieber das oder das, kann ich mir keine eigene Meinung dazu bilden, weil ich medizinisch einfach zu wenig Wissen habe.

      Das Antibiotika wird als Tablette gegeben, also innerlich, das Cortison Spray äußerlich. Es sah wirklich, wirklich schlimm aus letzte Woche und breitete sich am ganzenm Kopf aus, nun ist es viel besser und auf eine 10 cent Stelle zusammengeschrumpft und darüber bin ich sehr froh.

      In anderen Fällen von Lotte und sie hat ja häufig etwas, versucht die Ärztin es immer zunächst ohne Antibiotika, in den meisten Fällen fruchtet die Behandlung dann auch. In diesem Fall war es direkt notwendig denke ich, weil es einfach so schlimm entzündet und offen war.

      PS: Gute Besserung an Gizmo!!!
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peanut“ ()

      Original von Peanut
      Sicher hole ich ab und an eine zweite Tierarztmeinung ein, aber das ist eher selten und sie stimmten bisher immer überein.

      Du solltest Rat nicht nur bei Vertretern der klassischen Medizin suchen, denn diese betreibt in vielen Fällen nur Symtomarbeit. :wink:
      Habe ich die Verantwortung über ein Tier übernommen, dann gehört meiner Meinung nach ein wenig Wissen über eine artgerechte Haltung dazu, was Kenntnisse über artgerechte Ernährung und Krankheiten und deren Bekämpfung einschliesst.
      Fakt ist, dass in der klassischen Medizin zu oft und damit zu viel AB verschrieben wird und in den meisten Fällen mit " Kanonen auf Spatzen geschossen wird". Dabei wird der Patient in der Regel von den "Göttern in weiß" nicht aufgeklärt, dass die Verabreichung von AB auch erhebliche Nachteile für das Imunsystem hat. Ganz klar, AB hat seine Berechtigung bei schweren und lebensbedrohenden bakteriellen Krankheiten und hat somit schon viele Leben gerettet, aber der übermässige und teilweise falsche verabreichung führt dazu, dass immer mehr Keime resistent werden d.h. es wirkt nicht mehr und einige Menschen und auch Tiere mussten dies schon mit Ihrem Leben bezahlen. Daher sollte die Verabreichung und besonders die innere immer kritisch hinterfragt werden. Es gibt andere antibakteriell und virenhemmende Substanzen, die vieleicht nicht ganz so wirksam wie AB sind, aber bei vielen Erkrankungen und Wehwechen vollkommen ausreichend sind und dies fast immer mit weniger schädlichen Nebenwirkungen.

      Grüsse
      Frank und gute Besserung für Deine Wuff´s


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FlyingGin“ ()

      Danke für die Besserungswünsche!

      Mir ist schon bewusst, dass AB kein Kamillentee ist. Das ist ja beim Menschen nicht anders. Zuviel Antibiotika macht uns ja auch resistent. Dementsprechend ist es schon so, dass ich jetzt nicht in Freudentaumel ausbreche, wenn mein Hund AB bekommen muss.

      Ich finde aber auch, dass sehr viele Tierärzte besser sind als ihr Ruf allgemein. Meine TÄ ist bei sehr vielen Dingen aufgeschlossen, rät nciht zur Kastration und versucht stets ohn "Hämmer" auszukommen. Wenn sie dann sagt, AB muss sein, glaube ich ihr das dann auch. Besonders wenn ich sehe, mein Hund sieht aus, als würde er von außen nach innen abfaulen.

      Ich stimme zu, dass man immer hinterfragen sollte und sich über Ernährung und Gesundheit informieren sollte, aber ich habe jetzt kein schlechtes Gewissen, weil ich nicht für Ekzeme, Knubbel, Ohrenpilze, etc. pp die Behandlung oder Alternativmedikamente kenne.

      Es ist nun wirklich fast komplett abgeheilt und Lotte ist nicht mehr entstellt :whistle::biggrin:
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Original von Peanut
      Es ist nun wirklich fast komplett abgeheilt und Lotte ist nicht mehr entstellt :whistle::biggrin:

      Es ist schön zu lesen, dass die Symptombehandlung mit AB und Cortison Früchte trägt. :clap: Wie geht denn die Therapie gegen die eigendliche Ursache weiter, mal neugierig frag ?
      Original von Peanut
      aber ich habe jetzt kein schlechtes Gewissen, weil ich nicht für Ekzeme, Knubbel, Ohrenpilze, etc. pp die Behandlung oder Alternativmedikamente kenne.

      Schade, Dir ist anscheinend immer noch nicht ganz bewusst, wie schädlich und auch teilweise kontraproduktiv eine AB- bzw. Cortisonbehandlung sein kann, da der Patient damit in den seltensten Fällen geheilt werden kann und die tatsächliche Ursache der Krankheit nur unterdrückt wird und nach dem Absetzen der Therapie wieder auftritt.
      Das Imunsystem wird durch die Verabreichung von AB und Cortison geschwächt und nicht. was eigendlich wünschenswert wäre, gestärkt. Durch die Unterdrückung des Imunsystems durch die Verabreichung von Cortison wird der erkrankte Organismus empfänglicher für weitere Erkrankungen ! .

      Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Was würdest Du denn machen? Soll ich mit Lotte zu einem Hundeheilpraktiker oder soll ich selbst einen Heilpraktikerkurs machen, um die Ursache zu ergründen, weil ich mich damit nicht gut genug auskenne? Eine Art Aufbaukur für das Immunsystem?

      Beispiel: Ich google nach kolloidalem Silber, weil ich das noch nie gehört habe- da lese ich auch viele schlechte Dinge drüber. Irgendwem muss ich aber wohl glauben/vertrauen.

      Lotte ist anfällig - ja. Ich versuche das mit guter, gesunder Ernährung, einem guten Gewicht und viel Bewegung und Auslastung zu kompensieren. Außerdem bekommt sie in regelmäßigen Abständen eine Art Aufbaukur ins Wasser mit Mineralien. Mehr fällt mir bei ihr nicht wirklich ein.

      Sicher kann ich ihr auch, wenn sie nichts hat, mit pflanzlichen MItteln, dieangeblich das Immunsystem stark machen, geben. Aber auch da ist eine Menge Geldmacherei im Spiel. Wie bei den Menschen, Nahrungsergänzungsmittel für jede Gelegenheit.

      Versteh mich nicht falsch, Du hast ja wirklich Recht mit dem, was Du sagst und ich möchte auch nicht, dass mein Hund mit irgendwas unnötig vollgepumpt wird. Aber es war keine Kleinigkeit; also nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

      Am liebsten komme ich, wie bisher bei Mona, einfach ohne sämtliche Medikamente aus.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Original von Peanut
      Was würdest Du denn machen?

      Falls ich nicht weiter wüsste, zu einem TA gehen, der sowohl klassisch als auch alternativ ausgebilded ist. Solche TÄ gibt es, man muss sich nur die Mühe machen, sie zu finden. :wink: Ein solcher würde z.B. keine interne AB-Behandlung ohne nachfolgende Darmsanierung empfehlen !

      Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FlyingGin“ ()