Ich bin meine ganze Jugend über geritten, also wirklich viele Jahre lang. Allerdings nicht in einem Reitstall, sondern auf Privatpferden. Ich hatte zwischendurch immer mal wieder Reitunterreicht, aber eben nicht jede Woche regelmäßig.
Im Urlaub wollte ich dann jetzt einen Ritt mitmachen, auf reitschulpferden. Und es gelang mir nicht, dieses Pferd zu galoppieren oder so lange zu traben wie ich wollte (also noch nicht mal eine Reitbahnlänge lang). In dem Stall sind auch einge mit Sporen durch die Gegend gelaufen.
Ich kenne das von den Pfernden, auf denen ich früher geritten bin, dass man die antrabt oder angaloppiert und natürlich zwischendurch noch Hilfen gibt, aber man musste doch nicht dauernd die Hacken in die seiten schlagen oder Sporen benutzen, damit die nicht sofort stehen bleiben... was ich einem Pferd auch gar nicht antun will.
Ist das bei Reitschulpferden normal? Kann ich nur nciht reiten? War das ein schlechter Stall?
Bisher war ich eigentlich der Meinung, ich könnte reiten...
Pferde sind ja nu nicht dumm, und gerade Reitschulpferde können so abgestumpft oder auch abgebrüht sein, daß sie halt einfach keine Lust haben und einen am langen Arm verhungern lassen. Nach dem, was Du so erzählst, könnte ich mir jedoch vorstellen, daß die armen Tiere es nicht anders kennen, als ständig sie Sporen in die Seite gerammt zu bekommen und daher wirklich völlig abgestumpft sind. In dem Fall ein Sch......-Stall! Ich kenne es nur so, daß man sich seine Sporen verdienen muß und sie nur dann benutzt, wenn man damit umgehen kann.
