Yorki kläfft jeden an

      Yorki kläfft jeden an

      Hallo ich bin neu hier und hab gleich eine Frage.

      Meine Freundin hat einen Yorki ein Weibchen.Über 1 Jahr und ein richtiger Kläffer.Jedes Mal,wenn wir zusammen spazieren gehen,kläfft sie jeden Menschan an jeden Hund alles Mögliche.Sie sagt dann immer Platz und dann muss der Hund liegen bleiben bis sie still ist.Ich finde,dass aber nicht so toll,weil es überhaupt nichts bringt.Der Hund springt dann vor und kläfft wie eine Bekloppte.Die klemmt auch nicht den Schwwanz ein,sondrn stellt ihr auf und Ohren hoch und springt nach vorne.

      Habt ihr Tipps,wie man ihr das abgewöhnene kann???

      Freundliche Grüße NickyTapsy
      Hallo NickyTapsy,

      wieso willst du ihr das abgewöhnen? Das ist die Aufgabe deiner Freundin...

      Habt ihr euch schon Gedanken gemacht, was der Grund für ihr Verhalten sein könnte? Warum sie bellt, nach vorne zieht, den dicken Max markiert?

      Meisst ist es so, dass Hunde die aggressiv nach vorne gehen, völlig überfordert mit der Situation sind.

      Hunde haben immer mehrere Möglichkeiten, Stress, Angst, Aggression zu zeigen:
      Methode Antilope= Weglaufen
      Methode Mensch= Diskutieren
      Methode Böser Wolf= Drohen und Angriff
      Methode Kaninchen= Totstellen

      Hat eine Hund mit einer Methode Erfolg gehabt, wird er sie wieder anwenden. Sicherlich ist es auch eine Temperamentssache, welche Methode ein Hund wählt. Außerdem spielt die Art und Größe der "Bedrohung" eine Rolle. Alle Hunde greifen irgentwann an. Die Situation muß nur schlimm genug sein. (Aus Sicht des Hundes)

      Der Grundgedanke deiner Freundin ist erst mal richtig. (Grundkommandos wie Sitz und Platz können dem Hund helfen, Vertrauen in seine Bezugsperson aufzubauen.) Leider läßt die Ausführung wohl zu wünschen übrig. Wenn der Hund angeschrien werden muss, weil er sonst nicht reagiert, wird er kein Vertrauen aufbauen können, und das muss der Hund in seinen Besitzer schon haben.

      Deine Freundin sollte damit aufhören, sie wird ihren Hund nur immer mehr verunsichern und das Verhalten des Hundes wird sich immer mehr verschärfen. Besser wäre ein Anti Aggressionstraining und ein Anti Angsttraining. Dazu sollte sie ihren Hund Desensibilisieren und Umkonditionieren.

      Bei der Umkonditionierung bringt ihr den Hund dazu immer bei einen bestimmten Reiz (fremder Mensch nähert sich) eine bestimmte Handlung zu vollziehen. (Statt bellend nach vorne zu ziehen, sich umzudrehen und euch anzusehen)

      So eine Umkonditionierung ist sehr gut bei alles Aggressionsproblemen einzusetzen. Außerdem bei Angstproblemen.
      Allerdings ist ein sehr gutes beherrschen der Grundkommandos wie Sitz, Platz und Leinenführigkeit erforderlich. Da euer Hund, bzw. die Besitzerin dies nicht umsetzen kann, sollte dort nochmal angesetzt werden. Erst wenn der Hund, ohne das ihr laut werden müsst, die verschiedenen Grundkommandos ausführen kann, könnt ihr anfangen ihn zu desensibilisieren. Dazu solltest ihr euch schnellstens belesen und/oder einen guten Hundetrainer aufsuchen.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo,

      du würdest ihr dann die Tipps geben? *Kopfschüttel*

      (das ist ein Fake, oder?)

      Was für Tipps hast du ihr denn bis jetzt gegeben?

      Ich denke deine Freundin sollte ihr Zusammenleben mit dem Hund nochmal komplett überdenken und vor allen Dingen komplett ändern. Sie scheint völlig überholte Ansichten von Hundeerziehung zu haben.

      Ich glaube du schenkst ihr am besten einen Gutschein über 5 Std. bei einem guten, ohne Gewalt arbeitenden Hundetrainer.

      Ausserdem sollte sie selber ein wenig Geld in gute Fachbücher investieren.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Also ihre Mutter macht es genauso.Sie waren in der Hundeschule,da hat der Hund nie mit anderen Hunden gespielt hat sich immer hinter meiner Freundin oder der Mutter versteckt.Sie haben auch noch einen zweiten Hund der meine Freundin auch nicht akzeptiert als "Leittier".Bei ihr greift der Hund auch andere Hunde an,wenn der Yorki dabei ist.Sie geht schon nicht mehr an Hunden vorbei,wenn sie mit beiden spazieren geht,was ich persönlich ziemlich dumm finde,weil er es so nie lernen wird,aber es ist ihr zu viel.Hab ich ihr auch shcon gesagt,aber sie sagt immer:es ist mir zu viel.Hoffe ihr habt noch Tipps.lg
      Hallo,

      NickyTapsy, darf ich fragen, wie alt du bist? Und wie alte ist deine Freundin?

      Was für Tipps möchtest du denn? Es sind so gravierende Unzulänglichkeiten vorhanden, da kann man nicht einen Tipp geben und alles ist wieder 'Friede, Freude, Eierkuchen'. Deine Freundin und ihre Mutter müssen ihre gesammte Einstellung/Erziehungsmaßnahmen ändern.
      Du schreibst ja selber, dass deiner Freundin gewisse Dinge zuviel sind, und sie nicht auf dich hört, ich glaube auch nicht, dass du so viel Selbstbewustsein ausstrahlst, um ihr gute Ratschläge zu geben. Da gehört nämlich auch eine gewisse Sicherheit dazu, wenn man andere Menschen von Gegenmaßnahmen überzeugen will...
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo,

      NickyTapsy nichts für ungut, aber ich denke, du solltest dir keine Ratschläge aus dem I-Net für deine Freundin holen.
      Wenn sie Rat will, soll sie sich zusammen mit ihrer Mutter überlegen, was sie machen können. Ein letzter Rat von mir: Schaut euch nach einer anderen, guten Hundeschule um. Informiert euch, belest euch. Oder investiert ein wenig mehr Geld in einen Trainer, wo ihr Einzelstunden buchen könnt.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)