2. Hund zu Labradorhündin?

      Hallo Liebe Hundefreunde,
      Wir haben jetzt seit 4 Monaten eine Labradorhündin. Und ich denke jetzt schon an einen zweiten Hund... uuh... ich weiß, irgendwie scheiße....
      Aber ich frage jetzt einmal ganz generell, falls wir uns irgendwann mal einen 2. Hund holen sollten:
      Welche rassen passen noch zu einer Labradorhündin?
      Unsere Jana ist wild (jetzt noch...), hat manchmal aber auch gerne ihre Ruhe, hört gut, kann auch brav sein, ist definitiv nicht eifersüchtig auf einen 2. Hund aber leider unglaublich verfressen.

      Ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht:
      Vom Charakter sind sich ja Aussies und Labradors total ähnlich, beide kinderlieb (unsere vielleicht nicht...), verspielt und werden eigentlich nie erwachsen. Es sollte ja auch kein zu großer Hund sein, weil Labradors schon sehr groß werden.
      Kleine Rassen sind mir noch nicht so viele eingefallen...
      Hoffentlich habt ihr Vorschläge! :rolleyes:
      Und noch eine Frage: Wäre es besser einen Rüden oder eine Hündin zu holen? (unsere ist NICHT kastriert.)

      Lg Simon
      Hallo Simon,

      die selbe Frage habe ich mir auch schon gestellt und habe mir deshalb das Buch:"Hunde sind doch Rudeltiere" von Gudrun Beckman, Cadmos Hundepraxis, geholt.
      Darin gibt es viele nützliche Tips i.B.a. Zweithund und vieles was man so Bedenken sollte.

      z.B.: das die "richtige" Rasse und das "richtige" Geschlecht noch keine Garantie für ein friedliches Zusammenleben ist.
      Es wird immer wieder betont, dass man nur von Statistiken ausgehen kann. Jüngerer Hund, und anderes Geschlecht ist meistens günstiger. Anderes Temperament auch.
      Doch es muss nicht so sein.

      Ich habe mal auf einen zweiten Hund für mehrere Tage aufgepasst. Es war ein Rüde, so wie meiner, und 4 Jahre älter. (Genau das, was man nicht machen sollte.) Beide kannten sich und verstanden sich recht gut, deshalb habe ich es einfach mal gewagt...
      Und:
      Es gab Dominanzprobleme, die ich zwar durch strenge Worte schlichten konnte, doch es war seeeeeehr anstrengend.
      Genauso anstrengend, wie die erste Zeit mit dem Welpen.
      Da musste ich auch immer aufpassen, dass kein Unsinn geschieht.
      So wußte ich nun, dass ich zwar mit zwei Hunden klar komme, doch ich eigentlich keine Lust auf diesen Stess hatte.
      Ich musste es erst erleben, um mir darüber im klaren zu sein.
      Daher mein Tip:
      einfach mal auspobieren.
      Vielleicht hast du ja auch mal die Gelegenheit auf einen befreundeten Hund aufzupassen...

      Alle anderen Fragen kann dieses Buch beantworten.
      Ich fand es recht gut.
      Bis jetzt wurde das, was da drin steht von anderen Hundehaltern bestätigt und auch so ist es ganz nützlich, da man ja immer wieder auf fremde Hunde stößt, und ich nun die Situation vieles besser einschätzen kann.

      LG Strararu
      Hallo!

      Wenn man genug Zeit hat und sich intensiv mit seinen Hunden beschäftigen kann finde ich einen Zweithund immer gut!

      Zwei Hunde benötigen definitief mehr Zeit als einer - dessen sollte man sich sehr bewußt sein!

      Ich selbst habe drei Hündinnen, alle in relativ großen Abständen angeschafft.

      Meine Meinung ist, lass deine Labihündin erstmal erwachsen werden, schau daß sie gut erzogen ist und sich eng an dich bindet - erst dann denke an einen zweiten Hund!

      Hat das mit deinem ersten Hund gut geklappt - hast du deine zweiten schon fast erzogen weil der sich viel vom erstn abschauen kann!

      Ich habe drei Jagdhunde - also schon relativ ähnliche Tiere vom Charakter her.
      Darauf solltest du schon achten, sonst bekommst du Probleme - wenn der eine mehr, der andere aber wenig Bewegung braucht, an welchen passt du dich dann an u.s.w...

      Meine Hunde sind alle aus dem Tierschutz - aus Italien und Spanien. Sie sind sehr sozial und das aneinander Gewöhnen ist dann nicht so schwierig.
      Aber - wenn du der Rudelchef bist ist eine Integration eigentlich auch kein Problem weil du bestimmst wer zum Rudel gehört und wer nicht und nicht dein Hund.

      So hat es bei mir gut funktioniert obwohl ich die Hunde ja vorher nichtmal kannte die ich mir geholt hatte!

      Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht gleichgeschlechtliche Hunde zusammen zu halten. Seien es nun Rüden oder Hündinnen!

      Liebe Grüße

      Tini
      Danke für eure Tips!
      Tini: du hast sicherlich recht, dass meine Hündin erst einmal erwachsen werden muss. Das kann noch dauern, aber schon mal gut, dass mir jemand mit großer Erfahrung mit gleichgeschlechtlichen Hunden im Rudel geantwortet hat. (hätte nämlich lieber 2 Weibchen...)
      Staruru: Das testen mit einem 2. Hund werde ich bald mal versuchen, der hund meiner Oma kommt in einem Monaten für ein paar Tage zu uns.
      :cool: bis dann Simon