Ab wann Deckrüde

      Hallo!


      Original von Mabel
      "Auf der anderen Seite ist es aber auch lästig, wenn so viele im Prinzip nur eine verbreitete Meinung nachplappern, ohne zu begreifen, daß diese aus bestimmten Gründen und Interessen in die Welt gesetzt wurde!"

      ???????????

      Schau Dich einmal um!
      Überall, nicht nur in diesem Forum, herrscht die Meinung, daß ein Decken ohne die nötigen Hintergrundinformationen mit Vermehrerei gleichzusetzen ist.
      Die Forderung, Zuchthunde auf alle möglichen Erbkrankheiten zu untersuchen, ist doch eigentlich ein Armutszeugnis für die angeblich so ehrbaren Züchter! Und dennoch bringt das nicht viel.
      Und gleichzeitig heißt es, man solle sich einen Hund aus dem Tierschutz oder von einem eingetragenen (und damit teuren) Züchter holen.
      Diese Meinung kommt aber nicht von ungefähr!!!
      Ich habe geschrieben, Züchter organisieren sich in Verbänden, das ist was richtig Großes!
      Solche Züchter zahlen Mitgliedsbeiträge und auch sonst sind Veranstaltungen, die zur Züchterei gehören, nicht kostenlos.
      Allein die damit verbundene Bürokratie verteuert die Welpen von solchen Züchtern.
      Auf der einen Seite wollen die zwar alle nur "rein hobbymäßig" züchten, auf der anderen Seite jammern sie ob der hohen Kosten und begründen damit die Welpenpreise.
      Wenn Du Dir Deinen ST kaufen würdest, dann würdest Du ja auch nicht verlangen, daß der Tankwart Dir das Benzin billiger verkauft, weil Du Großverbraucher bist. :wink:

      Die Züchter haben aber auch handfeste Vorteile, die sich aus diesen Vereinen ergeben!
      Die Vereine haben Macht! Sie können verdeckt Werbung betreiben! Sie können Meinung machen.
      Was glaubst Du, wie sich z.B. Hundezeitschriften finanzieren?
      Nur durch den Verkaufspreis, die Werbung und die Inserate?
      Das läuft ein wenig anders, wie übrigens auch anderswo!
      Bei Automobilzeitschriften läuft das beispielsweise folgendermaßen:
      Eine Automarke ordert bei einer Zeitschrift großflächige Werbeanzeigen.
      Das genügt ihr aber nicht!
      Für diese Werbeanzeigen bezahlen sie Geld, auf das die Zeitschrift bzw. der Verlag dringend angewiesen ist.
      Nun macht die Automarke zur Bedingung, daß die Werbung nur beauftragt wird, wenn gleichzeitig über diese Marke oder das Modell ein positiver Bericht gebracht wird.
      Das aber ist voll im Sinne der Zeitschrift!
      Denn so hat sie die Möglichkeit, Seiten mit interessanten(!!) Beiträgen zu füllen. Und außerdem wird ihren Journalisten garantiert kostenlos ein neu erschienenes Fahrzeugmodell gestellt.
      So macht Arbeit Spaß!

      Warum mußten die Japaner sich ihren Ruf mittels Qualität und Ausstattung mühsam erkämpfen, während es bei manchen deutschen Marken gerade Lenkrad und Sitze serienmäßig gab?
      Weil sie in der Berichterstattung schlechter wegkamen! Es wurde regelrecht darauf geachtet, daß ihr Ruf nicht zu gut wird.
      Hätte eine Zeitschrift gewagt, es anders zu machen, dann hätte sie bald sehr wenig zu berichten gehabt.

      So oder zumindest sehr ähnlich läuft das bei den Hundezeitschriften, bei den Katzenzeitschriften... - ich kenne die anderen nicht so genau, um weiter ausholen zu können.

      Wer hat denn Interesse daran, irgendeine exotische Rasse bekannt zu machen, wenn nicht die Züchter und die damit verbundenen Verbände?
      Wer hat denn Interesse daran, die Vermehrer in einem möglichst schlechten Licht stehen zu lassen?
      Wenn neutral berichtet würde, dann würden wesentlich mehr Skandale von "ehrbaren Züchtern" ans Licht kommen.
      Aber was man nicht weiß, macht einen nicht heiß!


      Original von Mabel
      Ja, den Ford Focus ST gibts mit Flügeltüren, natürlich gebraucht :zustimm:

      Also nicht ab Werk?
      Dann möchte ich auch einen, aber einen Turnier (Kombi)! :lol:


      Original von Mabel
      ...wie alt bist du eigentlich?

      Manchmal fühle ich mich wie 96 und frage mich, wo der Pfleger mit der Heizdecke nun schon wieder bleibt! :wink:


      Thallus.
      @ Thallus
      Siehste :wink: jetzt bin ich wieder a bissle schlauer :smile:

      Im Übrigen find ichs toll, dass dein Arbeitgeber (geh irgendwie davon aus, dass du einen hast?) es erlaubt, dass dein Hund mitkommen kann.
      Bei mir als Lehrerin wär das nur schwer möglich :whistle:

      Sag mal, ne andere Frage...(ist mir bissl peinlich, da das ja nun doch etwas vom Thema des Threads abweicht und ich Threads ungern "missbrauche"...)
      Ich war gerad beim TA und hab mich mit paar Hundehaltern (von einem winzigen Westie-Mischling und einem großer Schäferhund) unterhalten. Beides Rüden. Die sagten, sie würden ihre Tiere NIE kastrieren lassen. Käme für sie überhaupt nicht in Frage. Und sie meinten, die Halter, die das tun, machen das nur, damit der Hund "ruhiger" wird.
      Ist das bei Hunden allgemein (nicht nur Rüden) so, dass man sie meistens NICHT kastriert? Bei Katzen ist das irgendwie undenkbar...da passierts einfach viel zu schnell, dass -schwupps- mal Nachwuchs kommt...
      Sry, falls das ne doofe Frage ist...bin halt bei Hunden nicht sooo informiert :whistle:

      LG,
      Mabel
      Hallo Mabel!

      Bei mir als Lehrerin wär das nur schwer möglich pfeifen


      Aber möglich ist es durchaus, guckste hier:

      schulhundweb.de/wiki/index.php/Hauptseite

      Das ist gerade sehr im Kommen, dass Lehrer ihre Hunde mitnehmen, nicht nur in Grundschulen, sondern sogar schon in Berufsschulen, um das "Lernklima" zu verbessern.
      Solange der Hund daraus keine Nachteile hat, oder er schlicht charakterlich ungeeignet ist, finde ich das schon eine gute Sache.

      Ciao Mimi
      ..........
      Hallo!


      Original von Mabel
      Im Übrigen find ichs toll, dass dein Arbeitgeber (geh irgendwie davon aus, dass du einen hast?) es erlaubt, dass dein Hund mitkommen kann.

      Ich sehe mich da auch durchaus priviligiert! :zustimm:


      Original von Mabel
      Ist das bei Hunden allgemein (nicht nur Rüden) so, dass man sie meistens NICHT kastriert? Bei Katzen ist das irgendwie undenkbar...da passierts einfach viel zu schnell, dass -schwupps- mal Nachwuchs kommt...

      Wenn das die Frage ist...
      Katzen sind selbständiger und meist unabhängiger.
      Daher lassen sie sich viel schwerer als Hunde von ihrer Fortpflanzung abhalten.
      Außerdem haben Kätzinnen ihren Eisprung erst bei der Begattung. Das macht ihre Fortpflanzung so äußerst effektiv.
      Und bei Katern muß man damit rechnen, daß sie alles und jedes markieren, was ja nicht unbedingt gut riecht.
      Ansonsten könnte man sie ja auch einfacher intakt lassen (auch wenn mir jetzt ein paar Katzenfreunde ins Gesicht springen :wink: ).

      Hunde begleiten ihren Menschen im Extremfall auf Schritt und Tritt und lassen sich da eher von der "Willkür" ihres Menschen leiten.
      Ob sie nach einer Kastration ruhiger werden, darüber herrschen Glaubenskriege. Bei den einen "klappt es" bei den anderen nicht.

      Ich hoffe, ein wenig zur Aufklärung beigetragen zu haben, auch wenn es vielleicht ein wenig offtopic war.


      Thallus.

      P.S. und btw.: Eine Siamkatze kannst Du vielleicht dennoch mit zum Unterricht nehmen.
      Es ist ein wenig schade, finde ich, daß es viel zu wenige Möglichkeiten gibt, (s)einen Hund am GANZEN Leben teilhaben zu lassen.
      Ein Hund mag sich vielleicht nicht immer unbedingt vollkommen konform in einer menschlichen Umgebung benehmen, jedoch macht es nicht wirklich Probleme, wenn er gut erzogen ist und auch die übrigen Menschen keine fatalen Fehler begehen.
      Es wäre und ist überall dort, wo es möglich ist, ein echter Gewinn!