Martin Rütter - Hundeprofi

      Sehr schön, DLzH! :clap:
      Es ist doch eigentlich fast schon "pervers" einen Hund für etwas zu bestrafen für was er evtl sogar gezüchtet wurde! (Es ist als würde man einen Menschen fürs Reden bestrafen...)

      Ich kann einem Hund auch anders zeigen, dass ich es nicht wünsche und ihm eine andere Beschäftigung anbieten.

      Verstehe auch nicht, wozu der Mensch immer und für alles ein Hilfsmittel benötigt. Im Garten unseresd Hauses bin ich der "Chef" und wenn ich nicght will, dass im Garten Katzen verjagt werden reicht da einfach ein grummeln oder ein Nein (der Ton macht die Musik)

      Solche Dinge haben meist eine ganz andere Ursache und den Hund so zu erschrecken ist meiner Ansicht nach nur Symptom Bekämpfung
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Ei, sorry. Dazu muss ergänzt werden, dass der Hund im Gegenzug von seinen Besitzern geworfene Käsewürfel jagen sollte, bzw allgemein mehr beschäftigt werden sollte (immer nur Käsewürfeln hinterherrennen ist ja auch nicht so spannend und gesundheitsfördernd...). Die, ich nenns mal Schocktherapie war lediglich dazu gedacht, den Hund aus dem Konzeot zu bringen, weil er schlichtweg nicht ansprechbar war.
      Und M.R. sagte ebenfalls, dass der Hund schlichtweg ZU HAUSE nicht dieses Verhalten an den Tag legen dürfte, auf dem Feld sähe das schon wieder anders aus (ja, auch da gehen die Meinungen auseinander ;) ).
      In dem Hund steckte eindeutig ein Terrier. Das war nicht zu übersehen. Ein Tierheimhund... möglicherweise eine unüberlegte Anschaffung, bzw. eine Anschaffung ohne verherige Infortmation über verschiedene Rassen? Sonst wäre man vom Jagdverhalten des Hundes nicht so "überrumpelt" gewesen und hätte schon von Anfang an dem entgegensteuern können... möglicherweise, dazu wurde nix gesagt (außer, dass er ausm TH ist).


      Allgemein sehe ich das aber auch so, dass wenn man sich halt einen Hund ins Haus holt, der nunmal ein Jagdverhalten in seinen Genen hat, dieses auch ausleben können sollte, ob nun bei der richtigen Jagd oder einem Jagdersatzspiel, das den Hund in genau diesem Bereich auslastet.
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuschel87“ ()