Gecko-Arten

      Gecko-Arten

      Hallo ihr lieben,

      mich hat es auch mal in den Reptilienteil verschlagen und zwar aus folgendem Grund:

      Es steht hier zur Zeit die Überlegung meinem Sohn zu einem passenden Zeitpunkt Terrarienbewohner zu schenken.
      Kurze Erklärunge vorweg:
      Natürlich weiß ich, dass Terrarienbewohner keine Kuscheltiere für Kiddies sind, dass soll es auch nicht werden.
      Mein Sohn ist einfach fasziniert von Reptilien und liebt es, diese zu beobachten. Stundenlang könnte er dann vor dem Terrarium sitzen.
      Die Pflege ist natürlich absolut mein Bereich, soll heißen das ich die Hauptverantwortung für die Tiere trage. Arbeiten bei denen mein Sohn helfen kann, wird er natürlich ausführen.
      Stehen wird das Terri dann in seinem Zimmer.
      Natürlich wird das ganze nicht morgen oder übermorgen passieren, erstmal sind wir mit Tieren ausgelastet, irgendwann steht hier auch noch ein Umzug an, usw.
      Nur gehöre ich einfach zu den Leuten, die sich gerne schon lange vorher über alles Wichtige und Nützliche informiert.

      Was die Art der Bewohner angeht, sind wir jetzt bei Geckos hängen geblieben, einfach weil wir Tiere möchten, die man mit Insekten füttern kann.
      Bartargamen fressen nicht gerade wenig (wie ich schon weiß), d.h. die fallen auch weg und, zugegeben, bleiben die ja auch nicht gerade klein.

      Was wir allerdings noch nicht wissen, ob Wüstengecko oder eher tropischer Bewohner...
      Wüstengeckos sind wohl, wenn ich richtig informiert bin, nachtaktiv...
      Da mein Sohn ja seine Tiere gerne beobachten würde, wäre es aber schon schön, wenn man auch tagsüber mal was von den Tieren sieht.

      Beim Surfen durchs www ist mir der Paroedura pictus ins Auge gefallen.
      Lässt der sich auch mal am Tag blicken...?
      Wäre der überhaupt als Anfängertier geeignet?

      Dann ist mir noch der Phelsuma laticauda aufgefallen, der ist wohl tagaktiv. Aber wie sieht es da als Anfänger mit aus?

      Leopardgeckos habe ich auch schon gegoogelt, nur wenn ich ehrlich sein soll, so sprechen uns die oberen beiden Arten optisch mehr an...

      Was die Größe des Terris angeht, da werden von uns soweit keine Einschränkungen gemacht, den Platz den die Tiere benötigen, sollen sie auch bekommen. Sollten wir den Platz nicht zur Verfügung stellen können, dann werden es andere Tiere werden.

      Gibt es denn irgendwas an Literatur, was ich auf jeden Fall lesen sollte?
      Vielleicht sogar speziell über die beiden Geckoarten die ich angesprochen habe?
      Oder irgendwelche Seiten im Netz?
      Ich bin da wirklich über jeden Tipp und Ratschlag dankbar, denn wie gesagt, ich möchte mich schon einiges vorher so gut wie möglich informieren. Auch damit wir uns der Sache zu 100% sicher sind.

      Achja, was mir gerade noch so einfällt:
      Bei beiden Geckos habe ich gelesen, dass ein Männchen mit mehreren Weibchen gehalten werde sollte, bzw. bei dem Phelsuma, dass ein Männchen mit einem Weibchen gehalten werden sollte.
      Aber wie sieht dass dann mit den Eiern aus, wenn ich keine Nachzuchten haben möchte???
      Nehme ich die dann einfach aus dem Terri und schmeiße sie weg?
      Ist das ständige Eier legen nicht sehr anstrengend für das weibliche Tier?

      Jetzt habe ich aber erstmal genug von mir gegeben und warte mal auf eure Meinungen.
      Und sorry für den langen Roman, nur sowas muss ja sehr gut durchdacht werden.

      LG Anke
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Huhu


      sooooooo, nach dem lesen setzte ich jetzt mal zur erwiederung an :lol:
      Wir sind ja selber im Thema Geckos viel unterwegs...
      Ich arbeite mich jetzt mal punkt für punkt vor:)

      Zu deiner Frage, als Anfängertier, antworten dir im Reptilienforum wo ich unterwegs bin immer alle: Fast jede Tier ist für einen Anfänger geeignet, wenn man sich vorher genug informiert.
      So sehe ich das auch :wink:

      Zu den Bartagamen, da hast du recht, sie sind teuer, sie brauchen viel platz, viel strom und viel futter...
      Erst ist die Anschaffung teuer und dann der unterhalt. Sie sind aber auch sehr niedliche gesellen :D Aber die Anschaffung muss sehr gut überlegt sein..

      Leopardgeckos sind sehr hübsche und lustige Gesellen, nur, ob ein Kind genug geduld für diese Dämmerungsaktiven kerlchen hat weiß ich nicht :think:
      Wir besitzen jetzt seit zwei Wochen zwei Junge Leos von einem Züchter aus unserer Nähe. die Tiere sind wunderschön in den Zeichnungen "Patterless" und "Tangerine het. Las Vegas Albino"
      Bei den Leos ist einfach auch das schöne, das man sie in allen Möglichen Farbformen bekommen kann. Demnächst zieht bei uns noch ein Mädel mit der Farbe "Tangerine" ein... (Das ist der Züchter, von dem wir unsere Tiere haben Link von Mederator entfernt, siehe Forenregel)
      Sie brauchen ein wenig, bis sie sich eingewöhnt haben, aber dann kann man sie auch schon in den frühen Abendstunden sehen, wenn sie an der Scheibe sitzen und warten, das es endlich was zu futtern gibt :biggrin:
      Aber bis sie soweit sind dauert es halt ein paar wochen :wink:

      Wo ihr euch gut über die beiden Arten, die du bis jetzt genannt hast informieren könnt ist die ig Phelsuma ig-phelsuma.de. Da gibt es auführliche Haltungsbeschreibungen.

      Was sonst eventuell für euch auch interessant wäre und einen sehr leichten Einstieg in die Welt der Terraristik bietet sind Vogelspinnen..
      Man kann sie je nach Art wunderbar am Tag beobachten, sie brauchen nicht viel Platz und Futter und man muss kaum was am Terrarium machen...
      wir besitzen mittlerweile innerhalb kürzester Zeit drei Stück und sind total begeistert(wobei bei jeder anderen spinne ich nach meinem freund schreie, damit er sie weg macht :whistle:)

      SO, und als letztes Fallen mir noch zwei Sachen ein :
      1. Es muss euch ganz klar sein, das Terrarien Tiere meistens nichts zum auf die Hand nehmen sind (aber hast du ja schon selber geschrieben)
      2. versucht an DNZ zu kommen (also deutsche nachzucht) die wildfänge sind grausam und meistens leben sie auch nicht lange bei uns.

      lg puschel
      :dance: :clap: :dance: :clap:
      Soo und jetzt ich :wink:

      Ich bin gegen die Aussage "Wenn man sich informiert ist jedes Tier ein Anfängertier". Denn das Stimmt nicht.
      Bei Spinnen mag das vieleicht zutreffen, aber niemals bei Schlangen oder Echsen.
      Bei Schlangen gibt es einfach Tiere die absolut garnicht für einen Anfänger geeignet sind. Genau so bei Echsen.
      Anfänger machen fehler, deswegen nennt man sie Anfänger. Es gibt Arten die Fehler verzeihen und es gibt Arten die gehen bei Fehlern zu grunde.
      Deswegen ist nicht jedes Tier für einen Anfänger geeignet.

      Ich würde die Phelsumas empfehlen. Denn Phelsumen sind relativ einfach zu halten. Jedoch muss dir bewusst sein das sich solche Geckos auch oft verstecken können. Vorallem wenn die ganze zeit ein Kind davor sitzt.
      Zudem find ich den standpunkt "Kinderzimmer" sehr schlecht gewählt. Ich nehm mal an dein Sohn bekommt irgendwann besuch von anderen Kindern. Es wird gespielt, die Kinder sind unter umständen sehr laut, etc. All das gibt erschütterungen im Terrarium, der horror für jedes Reptil.
      Reptilien sollten da stehen wo es ruhig ist, oder so ruhig wie möglich.
      Aber in einem Kinderzimmer ist es einfach nicht ruhig. Zudem, wär mir das Risiko zu gross das mein Sohn das Terrarium aufmachen würde wenn ich nicht da bin. Diese Tiere sind sehr schnell weg.

      Bei 90% alles Geckoarten musst du dir wirklich im klaren sein das man sie NICHT auf die Hand nehmen kann. Geckos kann man schlicht weg nicht auf die Hand nehmen. Erstens haben sie sehr sensible Haut welcher du schaden könntest, zweitens können sie ihren schwanz abwerfen und drittens mögen sie es absolut garnicht wenn man sie berührt. Diese Tiere sind, wenn du sie auf die Hand nimmst zu 98% sofort weg. Also ist das definitiv kein Tier das man "mal auf die Hand nehmen kann".

      Liebe Grüsse Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Hi puschel,

      egal was es für Tierchen werden sollten, ganz klar ist, dass es nur deutsche Nachzuchten werden. Wildfänge würden mir nie in den Sinn kommen.

      Vogelspinnen :eek:
      Mein Mann wäre da sofort begeistert von, nur weiß ich nicht ob ich mich damit anfreunden könnte.
      Ich habe eine doch schon recht ausgeprägte Arachnophobie.
      Ich bekomme nur schon bei Bildern eine Gänsehaut.

      Also ich denke Geckos werden es auf alle Fälle werden, nur welche genau, dass steht eben noch so gar nicht fest.
      Zu den beiden Arten, die ich angesprochen habe, habe ich auch 2 Bücher gefunden. Die werde ich mal bestellen, kann ja nie schaden :wink:
      Die Farbenvielfalt bei den Leos ist schon toll, aber die phelsumas wirken schon eine ganz besondere Faszination aus, auch auf meinen Sohn und darauf kommt es ja irgendwie auch an.

      Egal welcher, ich glaube kein Terrarienbewohner eignet sich als Kuscheltier und zum auf-die-Hand-nehmen, aber darauf kommt es ja auch gar nicht an.
      Zum kuscheln haben wir Hund und Katz.
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Hi Shizo,

      ok, dass mit dem Standpunkt Kinderzimmer hatte ich so noch nicht bedacht.
      Was aber im Grunde auch nicht so das riesen Problem darstellt, da wir das Terrarium auch ins Büro stellen könnten.
      Da ist es immer ruhig und wenn Besuch da ist, dann kann ich einfach die Türe zu machen und gut ist.
      Also danke schonmal für diesen Denkanstoß.
      Wie gesagt, wir sind da so flexibel, dass wir uns auf die Bedürfnisse der Tiere einstellen werden und nicht einen engen Rahmen vorgeben, in den dann irgendein Tier passen MUSS.

      Mein Sohn wird dann die Tiere mit betreuen und auch mit pflegen und er kann sie beobachten.
      Nur ist es auch nicht so, dass mein Sohn dann mit der Nase an der Scheibe klebt oder gar mit den Fingern an die Scheibe klopft oder sowas in der Art.
      Darauf werde ich schon achten und soviel Verstand hat er auch, wenn ich ihm das erkläre, dass er sich daran hält.
      Und das man diese Tiere nicht aus dem Terrarium nehmen soll, dass weiß er jetzt schon.
      Er weiß auch jetzt schon, dass das Terrarium zu zu bleiben hat.
      Dies alles ist ihm durchaus bewusst und es tut seinem Wunsch nach einem Terrarium keinen abbruch.
      Vielleicht mag das auch daran liegen, dass mein Sohn mit Tieren aufgewachsen ist. Er hat da allgemein einen ganz anderen Bezug zu, als andere Kinder in seinem Alter.
      Und wie gesagt, ich stehe zu 100% dahinter und habe die Hauptverantwortung, er muss sich nicht ganz allein darum kümmern.

      Freut mich schonmal das ich mit den Phelsumen nicht vollkommen daneben gegriffen habe, also werde ich mich mal gezielt über diese possierlichen Gesellen informieren.

      Ich bin aber weiter für jeden Ratschlag oder Tipp dankbar, es können einfach nicht zuviele Informationen sein, gerade für mich als Anfänger, denn das bin ich nunmal was die Terraristik angeht.
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Hi,

      heute müsste mein Buch ankommen, was ich bestellt habe, dann wird erstmal fleißig gelesen...

      Was ich mich aber schon die ganze Zeit frage:
      Wenn ich das Terrarium eingerichtet habe, werde ich es erstmal eine Weile ohne Besatz laufen lassen um zu schauen ob mit der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit alles passt, bis dann schließlich die 2 Geckos einziehen.
      Benötige ich dennoch ein Quarantänebecken?

      Und noch etwas,
      gibt es einen ungefähren Zeitrahmen, wann man den Bodengrund komplett erneuern sollte?
      Und vielleicht noch eine ganz doofe Frage, nimmt man dann die Tiere aus dem Becken raus?
      Wahrscheinlich schon, oder :oops: ?
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Huhu

      ja Quarantäneterrarium brauchst du trotdem noch. Es geht ja dadrum, das dir die Tiere nicht krank sind und du dann wohlmöglich alles aus dem Becken rausschmeißen und wegwerfen musst.
      Daher sind die Quarantäneterrarien auch eher spärlich eingerichtet.

      Zum Bodenwechseln solltest du die kleinen rausnehmen, weil, die sind so flink, wenn du nicht aufpasst sind sie schon oben durch die Türe abgehauen, während du unten hantierst.

      lg
      :dance: :clap: :dance: :clap:
      Huhu!

      Also, ich würde immer in Quarantäne "verdonnern" Einfach auch, um genauer beobachten zu können, wie das Tier sich verhält. Kot beobachten, Haut ansehen etc. Quarantäne Becken so karg wie möglich - so hast Du einen besseren Überblick.

      DAs Du das Terrarium erst mal "leer" laufen lassen willst ist sehr löblich :zustimm: So würde ich das auch machen, wenn mir nicht der technische Aufwand "zu groß" wäre, solche Tiere zu halten. Bei Aquarien ist sowas sogar Pflicht


      Bei Aufräumarbeiten im TErrarium die minimal sind - Kot wegsammeln o.Ä. würde ich das Tier nicht unbedingt aus seinem Lebensraum entfernen. (kommt auch immer auf en Bewohner an - bei sehr flinken Giftschlangen würde ich da vorsichtig sein - und mit fetten Handschuhen reingehen - aber ihr habt ja vor Geckos zu halten :D )
      Auch bedenken, dass ein Herumfuhrwerken im Terrarium immer ein Störfaktor für das Tier ist.

      Finds ja immer grauenvoll, wenn man in diversen SEndungen sieht, wie Echsen udn Co. gleich Plastiktieren in der ganzen Wohnung herumgetragen und bestreichelt werden..

      Bei Bodenwechsel allerdings schon.

      Gruß
      thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hi,

      gut, wenn es dann also soweit ist, wird ein Quarantänebecken auch noch auf den Einkaufszettel kommen.

      Habe das Buch schon durchgelesen und lasse das jetzt erstmal so auf mich wirken und mache mir meine Gedanken dazu, wenn noch ein paar Fragen auftauchen (und da wird es bestimmt noch ein paar geben) werde ich sie wieder hier posten.

      @thora aus der Aquaristik habe ich das auch mit dem leer laufen lassen :D hatte fast 10 Jahre lang Aquarien.

      LG

      Anke
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      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Und damit du noch ne andere Meinung hast :wink:

      Ich würde kein Quarantänebecken kaufen. Aus dem einfachen Grund, dass du mit grosser wahrscheinlichkeit die Tiere vom gleichen Orts holen wirst. Sprich wenn sie krank sind, sind sies beide.
      Quarantänebecken machen dann sinn, wenn du ein drittes Tier in die bestehende Gruppe machen möchtest.
      Denn beobachten kannst du die beiden auf im grossen Becken.
      Ob sie fressen, etc. siehst du, dafür brauchst du kein kleines Becken.
      Zudem ist es nur stress für die Tiere welcher sich nicht lohnt.
      Wenn du neue Tiere dazusetzt, dann lohnt sich der Stress, weil es um die Gesundheit geht. Aber so ist das unnötig.
      Und wie gesagt, wenn du an einem Tier bereits symptome erkennst, dann hat das der rest der im selben Becken lebt das gleiche. Denn lange bevor du siehst dass das Reptil krank ist, ist es bereits erkrankt.

      Was das fressen angeht. Es kann genau so gut sein das sie im Quarantänebecken ohne Probleme fressen, aber sobald sie ins grosse kommen machen sie einen Fressstopp. Also bringt das eignetlich bei 2 neuankömmlingen nichts.

      Shizo

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      Hi

      das sehe ich anders :D
      sinn macht es auch dann, wenn die Tiere vom gleichen Züchter kommen.

      sollte man das pech haben und die Tiere haben Milben oder ähnliches tut es nicht so weh die sachen aus dem spärlichen qurantäne terrrium weg zu tun, wie die, die schon im liebevoll eingerichteten großen sind.

      _Aber das muss jeder machen, wie er meint :zustimm:
      :dance: :clap: :dance: :clap:
      Guten morgen,

      gut, was das Quarantänebecken angeht, kann ich mir zum gegebenen Zeitpunkt nochmal genauer Gedanken machen.
      Gestern habe ich mir ja fleißig mein Buch durchgelesen und auch im Netz noch ordentlich gestöbert.

      Was das Terra angeht, denke ich jetzt an eine Größe von 60x50x90 (LxBxH), dachte erst an eine andere Größe, aber höher als breit ist, denke ich, angebrachter.
      Wahrscheinlich wird es dann ein Selbstbau mit integriertem Lichtkasten (weiß jetzt wie das mit dem Lichtkasten gemeint ist :wink: )

      Was die Beleuchtung angeht dachte ich jetzt an folgendes:
      Einen HQI-Einbaustrahler 70 Watt mit entsprechendem Vorschaltgerät.
      Eine Bright sun jungle 50 Watt mit entsprechendem Vorschaltgerät.

      Würde das genügen?
      Oder wäre noch ein zusätzlicher Spot nötig? Könnte ich dann einen normalen Halogenspot nehmen?
      Und wie lange lasse ich welche Beleuchtung brennen...?

      Fragen über Fragen..., gestern abend hat mir vor lauter Lampensuche und Fachbegriffen und Abkürzungen doch leicht der Kopf gequalmt....
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Was wird es denn nun für ein Gecko?

      Ich denke bei der Terrariengrösse reicht ein Spot, evt. 2.
      Denn ansonnsten wird es zu warm.
      Was du brauchst ist ein wärmespot und ein UV-Spot. Im HQI strahler ist soweit ich weiss zwar UV vorhanden, aber recht wenig. Man muss auch bedenken das je länger die Lampe brennt um so geringer wird der UV anteinl in der Birne.
      UV ist für Geckos überlebenswichtug, da das Vitamin D3 für die Regulierung des Kalziumhaushaltes verantwortlich ist.

      Wenn du dir neue Tiere holst welche mit Milben befallen sind, dann würd ich dem Züchter etwas erzählen...
      Zudem sieht man die Milben auf grünen Tieren (ich geh mal von Phelsumen aus) recht gut. Vorallem um die Augen rum.
      Deswegen gilt, die Tiere und das Becken genau anschauen wenn man sie beim Züchter holt.

      Shizo

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      Hi Shizo,

      also es sollen Phelsuma laticauda werden...

      Für das UV hätte ich dann ja die Bright sun jungle, wenn ich das richtig verstanden habe, gibt die aber zusätzlich auch wärme ab..., deswegen bin ich auch so unsicher was die Brenndauer angeht...
      Wenn ich richtig denke müsste es doch dann so sein, dass der HQI Strahler länger an ist, als die Bright sun, oder?
      Ich bin verwirrt.... :confused: :doh:
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Also man es ist so das es nichts besseres als das normale Sonnenlicht gibt. Da es aber leider nicht möglich ist dieses Licht in ein Terrarium zu bringen, gibt es die alternativlösung UV-Lampe.
      Das leide Thema bei den UV-Lampen ist die stärke des UV-Wertes (wird zwar nicht in Lux gemessen, aber es ist ein ähnlicher Wert). Viele Kobi-Lampen, also wärme und UV, sind nicht der hit, da sie zwar genügend wärme abstrahlen jedoch viel zu wenig UV Anteile haben. Es gibt allerdings auch Lampen welche nur UV abgeben, Arcadia führt solche Lampen, diese sollte es im Fachhandel geben. Jedoch muss man immer bedenken das eine UV-Lampe (egal welche) ein witz gegenüber dem Sonnenlicht ist.
      Für die Wärme in so einem Terrarium würde ich Basking Spots von ZooMed nehmen.
      Ich find die HQI strahler für eine Lichquelle sehr gut, jedoch sind es riesige Lampen die sich dann lohnen wenn man grosse Terrarien hat.

      Liebe Grüsse Shizo

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