Diskusion über Arbeitshunde allgemein

      Hallo!


      Original von Rudeltier
      jaaa, dieses blöde Gerücht hält sich hartnäckig.

      Gerücht hin oder her!
      Ich kannte einmal einen weißen Schäferhund, der war sowas von ängstlich... :rolleyes:


      Original von Thora
      Diese extreme Menschenbezogenheit bei diesen Hunden kommt mir manchmal schon wie eine Art "Blödheit" vor - die Blödheit selbst zu denken und abzuwägen, ob der Mensch da nicht ein totaler Versager und ebenfalls Blödmann ist.

      Es gibt durchaus menschenbezogene Hunde, die äußerst eigenständig sind.
      Man sollte auch das nicht pauschalisieren!

      Den Pflegeaufwand von langhaarigen Hunden sollte man aber ebenso nicht verallgemeinern!
      Auch wenn ich keinerlei Erfahrung mit Bobtails habe, manche langhaarige Hunde sind pflegeleichter als kurzhaarige. Die kurzen Haare lassen sich auch oft wesentlich schwieriger entfernen.

      Mein Hund ist schon seeehr langhaarig, allerdings ohne gleich in Übertreibung auszuarten.
      Und ich muß mir immer wieder anhören, wie die Leute herumlamentieren, wieviel Arbeit ich doch sicher hätte, íhn so schön gepflegt zu erhalten!

      Schöner Trugschluß! :D


      Thallus.


      P.S.: Wenn man die Fellpflege gerade bei langhaarigen Hunden aber mit Verstand durchführt, dann ist sie ein effektiver und nützlicher Beitrag zum Vertrauen und zur Bindung des Hundes an den Menschen.

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      Original von Thallus
      Ich kannte einmal einen weißen Schäferhund, der war sowas von ängstlich... :rolleyes:


      Original von Thallus
      Man sollte auch das nicht pauschalisieren!



      :wink:

      Kennste einen, kennste alle?

      Ich würde den weißen bei guter Sozialisation gaaaanz anders beschreiben.
      Der DSH ist ja auch kein hysterischer Kläffer, der sich wie tollwütig auf jeden Hund stürzen will?
      Und ja, soclhe Exemplare kenne ich gleich zwei.

      Wie bei jeder Rasse erfolgt auch beim BBS eine Selektionszucht, und die geht in den letzten Jahren einfach weg von schnuckelig weiß zu wesensfest, alltagstauglich mit einer gewsisen Triebhaftigkeit aber ohne gezielte Schärfe.

      Oh weh - viel OT :oops: . Ich will den weißen nicht rechtfertigen, jedoch meinen Teil dazu beitragen, dass er sein blödes Image verliert.

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      @Thallus: Natürlich sollte man nie verallgemeinern. Dennoch kann ich es selbst beobachten, was die Hunde mit langem Fell so alles mit sich herumtragen würden, hätten sie nicht Herrchen oder Frauchen, welche/r es ihnen aus dem FEll pflückt. Und dass sich in Langhaar nun mal schneller Schneeklumpen bilden, lässt sich auch nicht abstreiten. Auch das lange Fell an Läufen oder zwischen den Ballen ist sehr hinderlich, sofern man es nicht kürzt (vor allem in pampiger Erde verklumpt auch hier das Fell schnell). Und ich muss bei meinen Hunden eben gar nichts kürzen und im FEllwechsel nur ab und zu mit einem Unterwollkämmchen durchstreifen. Fertig.
      Meine Hunde mögen auch nicht gerne gekämmt werden, egal, wie sanft man das macht. Thorin mag es lieber, mit den Händen gestreichelt zu werden - da könnte er stundenlang hinhalten. Und auch Talba zieht HAndgekraule dem Kammgekraule vor.


      Wenn Du mal genau schaust, habe ich in meinem von Dir zitierten Satz nicht pauschalisiert. Wenn das Wörtchen manchmal nicht wäre. Und manchmal ist bekanntlich nicht immer :wink:


      Im übrigen ist es mir auch völlig egal, was andere Leute mit ihren Hunden für einen Fellpflegeaufwand betreiben oder nicht betreiben. Ich käme nie auf den Gedankenk, darum jemanden zu bemitleiden. (man hat sich den Hund schließlich ausgesucht)
      ich bemitleide eher mich selbst, wenn Halter langhaariger Hunde ständig ihren Hund aus den Wiesen und Feldern und Bachläufen Zitieren - und dabei meine Hunde auch nch zur ordnung pfeiffen. Ich bemitleide mich selbst, wenn diese halter mir dann die Ohren vollquasseln, was man jetzt wie machen müsste, um die Unterwolle rauszubekommen -und ach wie aufwendig das immer wäre. :evil:



      @MontyP.: Bei mir ist es auch der Barsoi der die größte Faszination auf mich ausübt -oder der chart Polski
      Mit den Orientalen kann ich eher weniger anfangen - wobei sie auch schön anzusehen sind (Salukis mit Behang sehen einfach wie Wesen aus einer anderen Welt aus... )


      @Tine: KEnne leider auch ein paar ängstliche weiße Schäfis, dafür aber auch ein paar durchgeknallte DSH - dennoch gehe ich stets auf jeden fremden Hund mit Neugier und nicht mit Vorurteilen zu.
      Es wäre tatsächlich besser für diese schöne Rasse, wenn sie mehr auf Charakter als auf herrliches Äußeres gezüchtet würde. Jedem Hund stünde das eher an - auch den ganzen Aussies die jetzt massenhaft als "Show Linie" angeboten werden - und oftmals doch nicht wirklich so ganz Show Linie sein wollen....
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also was die Fellsache angeht..,

      auch unter Beardies, Collies oder sonstigen langhaarigen Rassen gibt es jene, deren Fell weitaus Pflegeleichter ist, als man denken mag.
      Bei einem Beardie denken die meisten: "oh mein gott, den muss ich ja jeden Tag bürsten". Stimmen tut das aber meist nur bei den Beardies, die nicht gerade aus der besten Zucht kommen.
      Bei den meisten genügt es nämlich wirklich, wenn sie alle 14 Tage gründlichst gebürstet werden, bei dem Beardie mit dem wir immer mal wieder unsere Runden drehen sind es sogar nur alle 3 Wochen.
      Und da kann ich nur neidisch werden, denn bei meiner Mischlingshündin ist jeden 2. Tag kämmen einfach Pflicht, weil ihr Fell so schnell verknotet, dass es nach einer Woche für mich und für Hummel die reinste Qual wäre.

      Für uns als Familie widerum würde auch nie ein kurzhaariger Hund in Frage kommen.
      Was denen bei einem langhaarigen Hund zu viel an Fellmasse ist, ist uns bei einem kurzhaarigen viel zu "nackt".
      Dennoch darf bei uns ein Wuschel all das, was auch ein "nackedei" darf, durch Felder und Wiesen toben, durch Schlammpfützen rasen und sich im Dreck suhlen, in jeden Bach oder Teich springen.
      Warum? Weil wir vorher wussten was wir uns ins Haus holen und was dies mit sich trägt.
      Wenn ich mit dem Dreck nicht klar kommen, den solch ein Hund verursacht (und selbst bei dem kleinsten Hund ist das ne Mege), dann habe ich mich offensichtlich für den falschen Hund entschieden.

      Aber prinzipiell kann man ja sagen, dass die Zucht bei vielen Rassen nicht nur das beste zum Vorschein gebracht hat, sondern das sehr viel kaputt gemacht wurde.
      So wurden bei Mops und Pekinese die Nasen immer platter, beim Neufundländer die Lefzen und Augenlider immer hängender, die Beardeux Dogge immer schwerer und massiver, beim Schäfer der Rücken immer krummer usw. usw.
      Und diejenigen, die sich dann einen Hund aus einer gesünderen Zucht holen, haben dann immer und immer wieder gegen diese ganzen "Vorurteile" anzukämpfen.
      Auch den Beardies sagt man ja den Angsthasen-Status nach..., die Geräuschempfindlichkeit und übertriebenen Sensibilität.
      Auch da kann ich wieder den Kumpel-Beardie von Hummel als Gegenbeispiel vorweisen: Lärm, Krawall macht diesem Hund gar nichts, er hat rein gar nichts von einem Weichei oder Angsthasen..., ganz im Gegenteil zu Hummel...
      Auch da kommt es einfach wieder drauf an, aus welcher Zucht man sich einen Hund holt und wie man ihn dann letztendlich groß werden lässt.
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke

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      Guten Morgen!

      Ui, heiße Diskussion, tollll.

      Unter Borders habe ich noch KEINEN wirklich ganz normalen getroffen, für mich haben die alle irgendwo einen Schatten.

      Einer hat sich schon mit 4 Wochen aggressiv gegen meinen Rüden gestellt, was dieser natürlich nicht einfach so hingenommen hat, dabei wollte mein Alter nichts weiter als eine angebrachte Unterwerfung, von dem Welpen, seit dem hatte er den auf dem Kieker, danach wurde dieser Border vom Zug überrollt, als er mit ner stehheißen Hündin durchbrannte.

      Einen weiteren haben sich zwei alte Säcke angeschafft, aus einer LEISTUNGSZUCHT, dass dieser Hund hoffnungslos unterfordert, innerhalb weniger Monate schwere Psychosen aufgebaut hat, ist kein Wunder, dies war der erste und letzte fremde Hund, bei dem ich mein "Herzblut" verschüttet habe, wie blöd ich war, dass ich den Leuten und dem Hund helfen wollte und mich so reingesteigert habe.

      Eine andere Hündin krankhaft eifersüchtig und auch real ständig krank, das Frauchen ein totaler Hibbel, was die gefährliche Mischung macht, zwei Hibbel (Frau und Hund) geht nicht gut.

      Und dann noch eine Hündin, zwar relativ gut erzogen, im Agility-Sport aber meiner Meinung doch nicht genug ausgelastet, wenn sie sich im Wald mit ner Rotte Wildschweine anlegt und dann dementsprechend zugerichtet wird.

      Das sind so meine Erfahrungen mit Borders und der Grund, warum ich so einen Hund nichtmal geschenkt will.

      Aussies sind aber tatsächlich nicht so tragisch, habe aber auch schon durchgeknallte kennengelernt, aber auch ganz toll, brave, Familienhunde, allerdings bei einer Züchterin, die sich VIEL Mühe gibt.
      Ich habe diese Hunde ca. 10 Tage betreut und es war eine Freude, mit ihnen ohne Leine spazierenzugehen.

      und was ist mit dem deutschen schäferhund? warum kommt der ohne spezifische aufgaben zurecht?


      Ich denke es ist wirklich das abwechslungsreiche Aufgabenfeld über 100 Jahre hinweg.
      Ein Border wurde eigentlich NUR zum Schafe hüten eingesetzt, ein Schäferhund, trotz Namen von Anfang an eigentlich NICHT NUR.

      Viele Schäferhunde sind heutzutage eher ungeeignet zum Schafe hüten, das sagen auch Schäfer, es gibt allerdings Zwinger wie "Kirschental" die noch "reine" Schäferhunde züchten.

      Ein Schäferhund sieht alles was der Mensch ihm gibt, als Aufgabe an, ein Border kann das nicht, weil er zu spezifisch ist. Für einen Schäferhund ist z.B. auch "brav durch die Stadt laufen" eine Aufgabe, die ihn mit auslastet, ein Border macht das zwar auch mit, aber es lastet ihn nicht aus.

      So sehe ich das.

      Weiße Schäferhunde kenne ich zwei Seiten, ausgeglichene, offene, aber auch total ängstliche, wesensschwache, was in diesen Fällen durchaus auch am Halter liegt, aber man muss natürlich daran denken, dass weiße Schäferhunde eine sehr schmale Zuchtbasis haben, wie alle "neueren" Rassen, so habe ich jetzt schon häufig von Zahnfehlern (fehlenden Zähnen) bei Weißen gehört.

      Zur Fellpflege kann ich auch was sagen, außer, dass man vielleicht 3 mal die Woche ne halbe Stunde bürsten muss, gibt es sonst nix zu tun bei den Altdeutschen.
      Ich bürste aber eher öfter, da Thallus völlig recht hat, es ist ein sozialer Akt und Zorro gefällt es (wenn es zipft nicht so sehr :D), da wird dann der ganze Hund abgekrabbelt, Ohren, Augen, Mund, A-löchlein. alles nachgeschaut, ob alles okay ist und jedem gefällts.

      Schutzhundesport finde ich nicht so prickelnd, es gibt Hunde denen das gefällt, es gibt aber vom Wesen her viele ungeeignete Hunde.

      Zudem bin ich mir manchmal nicht ganz sicher, ob diese extrem ruckartigen Bewegungen, wenn der Hund dann am Beißarm rumgeschleudert wird und den Kopf nach hinten überreißt auf Dauer so gesundheitsfördernd sind.

      Und dann hängt halt viel zu sehr der SV dran, da hat es mir noch nie gefallen, die Hunde sind in den Boxen eingepfercht, kläffen in einer Tour, zerren dann an der Leine und die Besitzer finden das auch noch richtig, weil ist ja ein Hund, der muss das so machen.
      Dann wird er auf dem Platz "gearbeitet" (klingt irgendwie pervers) um dann völlig überdreht wieder in die Box zu kommen.
      In die Vereinshütte dürfen keine Hunde und während die "Genossen" dann gemütlich beisammen sitzen und fachsimpeln, sind die Hunde entweder gar nicht dabei oder weggesperrt, so ist das in vielen SV´s noch gängige Praxis und sowas werde ich NIE unterstützen.

      Wenn mein Verein auch nicht perfekt ist, da dürfen die Hunde in die Vereinshütte, dürfen frei laufen, werden nicht weggesperrt und wenn ein Hund mal abhaut und beim Training stört, dann wird drüber gelacht und nicht rumgebrüllt.

      Dafür müssen wir uns halt von anderen Vereinen anhören, wir sind ein "Kaffeverein", aber es ist nicht schwer zu erkennen, welche Hunde mehr Spaß haben, die die kuchfressend, miteinanderspielend die Vereinshütte anpinkeln, oder die die in ner dunklen Box hocken müssen um dann über den Platz gehetzt zu werden. :evil:


      @Rudeltier

      Also bei diesem Seminar ging es um Fährtenarbeit und zwar nicht die SV-mäßige sondern eher die Rettungshundearbeit, weshalb es mich interessiert hat und der das Seminar gehalten hat ist so ein Experte für Rettungshundearbeit, die bilden die für reale Einsätze aus.

      Und ich habe dann nicht mehr ganz durchgeblickt, irgendwie ist der in Holland geboren, hat in Frankreich gelebt und jetzt in Österreich, keine Ahnung, kann auch andersrum sein :D, der Name war halt auch ein ausländischer, deshalb habe ich ihn mir nicht gemerkt, aber ich gucke auf jeden Fall noch.

      Die haben früher Schäferhunde gehalten, jetzt Malis und aufgrund ihrer Erfahrung gab es zum Schluss halt noch den Vergleich, quasi Vor- und Nachteile der jeweiligen Rassen.

      Ich werde es schon irgendwie finden, vielleicht weiß es meine Freundin, die dabei war.

      Wenn ich es noch schaffe, googel ich mal.

      Ciao Mimi
      ..........
      Huhu!!

      @Thora: Langes Fell muss nich unbedingt sehr pflegeaufwändig sein. Lucy hatte auch ne richtige Matte. Sie wurde vllt. ein, zwei Mal die Woche gebürstet, ok, im Fellwechsel öfter (je nach Lust und Laune :oops: )

      Und die Zecken konnten wir hervorragend raussuchen bei ihr, das war überhaupt kein Problem - trotz der wirklich richtig dicken Unterwolle (die wurd beim Baden überhaupt gar nicht nass :D ).
      Scheren kam auch im Sommer nie in Frage. Sie hat sich stets ein kühles Plätzchen gesucht, wenns ihr zu warm wurde. Außerdem meinte die TÄ, dass wir sie natürlich scheren lassen KÖNNTEN, dass das Fell aber dadurch noch viel wuscheliger nachwachsen würde.
      Ich weiß natürlich nicht, wie es jetzt so bei anderen Hunden ist, aber im Vergleich Lucy (mit ihrem langen, wuscheligen Fell) - Maja (kurzes, glattes Fell) war Lucy eindeutig pflegeleichter. Auch was ihr Haaren anging. Majas Haare fliegen hier momentan überall rum, egal, wie oft man staubsaugt, die stecken überall drin und gehen nicht wieder raus.
      Klar, als Lucy noch da war, mussten wir auch jeden Tag saugen, aber danach waren die Haare (zumindest kurzfristig) weg.


      Wo wir hier auch grad bei Zucht usw sind: Liegt es an der sogenannten "Überzüchtung", dass einige Hunde einfach jede Erkältung, jeden Magen-Darm-Infekt mitnehmen, oder ist es wie bei Menschen: einige sind halt ewig krank, andere sind total immun gegen alles.
      Maja ist ja wirklich oft krank, meine Mutter schiebt es gerne darauf, dass Maja ja "total überzüchtet" sei (und ihre Hinterlufe sind irgendwie viel zu lang im Gegensatz zu den Vorderläufen...).
      Hmmm...


      Grüße
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

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      Original von Wuschel87
      Wo wir hier auch grad bei Zucht usw sind: Liegt es an der sogenannten "Überzüchtung", dass einige Hunde einfach jede Erkältung, jeden Magen-Darm-Infekt mitnehmen, oder ist es wie bei Menschen: einige sind halt ewig krank, andere sind total immun gegen alles.
      Grüße


      Hmmm :think:, ich weiß nicht...
      Mein alter Drago nahm so ziemlich jedes Virus mit, dass bei uns in der Gegend kursierte. Der war aber ein Mischling - gut den DSH konnte man mit wenig Phantasie erahnen, aber der Rest war irgendwas großes (Hovawart, Rotti oder doch Labbi?).

      Carry war, außer anfänglichen Wachstumsstörungen, noch nie wirklich krank. Allerdings hatte sie bisher zwei Allergieanfälle (geschwollenes Gesicht) nachdem sie mit Gräsersamen und Stroh in Berührung kam.

      Die Zucht spielt sicherlich eine Rolle. Gerade der weiße (wie Mimi ja schon sagte) hat nen negen Genpool. Bei der Debatte, ob amerikanische fehlfarbene DSH in den BBS eingekreut werden sollen, kriegen sich die Züchter dermaßen in die Wolle :evil: :rolleyes:. Für den Genpool wär's nicht schlecht, für die Farbe vielleicht schon :rolleyes:.

      Ich denke, die nun schon Jahrzehte andauernde Fehlernährung unserer Haushunde trug maßgeblich zu fast allen chronischen Krankheitsbildern, so wahrscheinlich auch zur Infektanfälligkeit, bei.
      Der Hund ist eben ein Carnivor und kein Omnivor (und schon gar kein Getreidefresser...).

      Die Auswirkungen dieser Fehlernährung streitet die Fefu-Industrie ja vehement ab, aber wer weiß, wie lange die das noch so aufrecht erhalten können!?

      Das Rinder nicht mit Tiermehl ernährt werden dürfen ist seit BSE ja auch jedem klar.

      Für mich ist der Faktor Ernährung (auch der Elterngenerationen) sehr wichtig und auf jeden Fall in die Überlegungen mit einzubeziehen.

      @ Mimi: Das wär toll!!! Hört sich wahnsinnig spannend an!


      Liebe Grüße -- Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Also die Sache mit der Fellpflege lassen sich meine Hunde gern gefallen, sie sehen es als extra Kuschelrunde und wenns vorbei ist gibts auch noch ein Leckerchen. Einmal die Woche ist ausreichend. Klar muss ich manchmal nach einem Waldspaziergang was aus dem Fell entfernen aber weshalb sollte dies mich stören ? Oder mal die Haare zwischen den Ballen schneiden aber das ist doch kein wirkliches Thema ! Schneid mir ja auch die Fingernägel etc. Was für mich allerdings nie in Frage käme - eine Hunderasse die regelmässig Ihren Frisör benötigen. Aber bei allen
      Dingen sollte die Gesundheit der Hunde oberstes Gebot sein und leider
      gibt es da noch sehr wenige Züchter, die das genauso sehen. Wobei künftige Käufer auch dazu beitragen wenn es dann unbedingt z. B
      ein Blue-Merl sein soll oder bei Schäferhunden der abfallende Rücken etc.
      Hallo!


      Original von Rudeltier
      Kennste einen, kennste alle?

      Da kommt jetzt die Statistik ins Spiel!

      (Biste selber schuld! :wink:)

      Wenn unter 28451 normalfarbenen DSH sechs oder sieben verrückte dabei sind, so ist das ein statistischer Ausrutscher (Ausnahmen bestätigen die Regel).
      Wenn aber sechs oder sieben verrückte weiße Schäferhunde bei einem Bestand von 10 auftreten würden, dann wäre das eine Eigenschaft!

      Ich habe absolut nichts gegen weiße Schäferhunde!
      Sie sind wunderschön! Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen sehe.
      Aber nur aufgrund des Äußeren würde ich mir nicht gezielt einen anschaffen! :rolleyes:


      Original von Thora
      Meine Hunde mögen auch nicht gerne gekämmt werden, egal, wie sanft man das macht.

      Darum schrieb ich, daß man es mit Verstand machen muß!

      Vielen Hunden muß man es von klein auf beibringen, daß bürsten und kämmen etwas Wundervolles ist, indem man es mit der nötigen Sensibilität tut.

      Vielen Hunden wurde die Fellpflege nämlich gründlich verleidet.
      Fellpflege bei einem Hund, der es mit etwas Schlechtem verbindet, ist die Hölle, bei einem Hund, der damit etwas Gutes verbindet, ist es der Himmel.
      Mein Hund mag es glücklicherweise! Und nur mit den Händen hätte ich keine Chance - zumindest während des Fellwechsels.
      Aber dennoch lerne ich immer noch hinzu, wie ich es optimal tue.
      Ein Problem dabei ist nämlich auch, daß er sich genüßlich stöhnend fallen läßt, damit ich ausschließlich seine Lieblingsstellen kämme oder bürste.

      Ich habe aber auch Hunde durchgebürstet, die sonst nur mit Maulkorb gepflegt wurden.
      Allerdings Rüden und nur mit einer Hand...
      Oh, bin ich heute wieder einmal schlimm! :whistle:


      Original von Thora
      Im übrigen ist es mir auch völlig egal, was andere Leute mit ihren Hunden für einen Fellpflegeaufwand betreiben oder nicht betreiben. Ich käme nie auf den Gedankenk, darum jemanden zu bemitleiden. (man hat sich den Hund schließlich ausgesucht)

      Das ist richtig!
      Und genauso halte ich es auch bei der Pflege des Fells für wichtig, daß man es zu beiderseitigem Nutzen macht.
      Ich bin aber auch ein Gegner davon, Hunde so zu züchten, daß man wirklich zwingend Fellpflege betreiben muß, weil er ansonsten Probleme bekommt.

      Daher möchte ich es nur einmal erwähnen, daß es durchaus langhaarige Bauernhofhunde gibt und immer schon gab, bei denen nichts gepflegt wurde und die dennoch ein schönes Fell haben/hatten.


      Original von Thora
      @MontyP.: Bei mir ist es auch der Barsoi der die größte Faszination auf mich ausübt

      An dieser Stelle sollte vielleicht nicht ganz verschwiegen werden, daß auch der Barsoi zu den langhaarigen Vertretern seiner Art zählt! :wink:


      Original von Mimi
      Ich bürste aber eher öfter, da Thallus völlig recht hat, es ist ein sozialer Akt und Zorro gefällt es (wenn es zipft nicht so sehr biggrin ), da wird dann der ganze Hund abgekrabbelt, Ohren, Augen, Mund, A-löchlein. alles nachgeschaut, ob alles okay ist und jedem gefällts.

      Was mir aufgefallen ist, aber wahrscheinlich weißt Du es schon lange, wenn man zu langsam durch problematische Stellen geht, dann ist es schlimmer für den Hund, als wenn man sie "zügig nimmt".
      Aber das ist etwas, für das man ein Gefühl bekommen muß. Und es ist bei jedem Hund wiederum anders.

      Vielleicht bin ich dafür aber besonders sensibel, denn ich konnte es als Kind überhaupt nicht leiden, wenn man mir nach dem Haarewaschen unsensibel die Haare kämmte! :rolleyes:


      Original von Wuschel87
      Klar, als Lucy noch da war, mussten wir auch jeden Tag saugen, aber danach waren die Haare (zumindest kurzfristig) weg.

      Guter Punkt!
      Abgesehen von der Zeit des Fellwechsels (f)liegen bei uns so gut wie gar keine Haare herum.


      Thallus.
      Original von Thallus
      Darum schrieb ich, daß man es mit Verstand machen muß!



      Danke für den Wink mit dem zaunpfahl!


      Original von ThallusAn dieser Stelle sollte vielleicht nicht ganz verschwiegen werden, daß auch der Barsoi zu den langhaarigen Vertretern seiner Art zählt! :wink:
      .


      Nun ja, unter wirklich langhaarig verstehe ich etwas anderes. Vergleich gefällig?

      pyashkas-barsois.de/adash.bmp

      pups4sale.com.au/puli_03a.jpg


      dkimages.com/discover/previews/939/20022549.JPG

      AUßerdem muss man dazu sagen, dass es unter den Barsoi sowohl spährlich behaarte wie auch länger behaarte gibt. Die spährliche Version gefällt mir am besten.

      Ungefähr (achtung, MOntyP. - ich finde diese Hündin ist ein absoluter Traum)so...windhund-hilfe.de/de/newswrite…images/anastasiapro_1.jpg
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      @Thallus

      wenn man zu langsam durch problematische Stellen geht, dann ist es schlimmer für den Hund, als wenn man sie "zügig nimmt".


      Das klassische Pflaster-Abreiß-Prinzip, kurz und schmerzhaft :D :evil:.

      Wenn wir mal in so eine unangenehme Situation kommen, dann wird es schnell und zügig erledigt und vorne wedel ich ihm gleichzeitig mit dem Putenschnitzel vor der Nase, das ist DIE Ablenkung und Versöhnung, außer vielleicht noch Deine "Einhandmethode", Du Schlimmer Du. :D

      Ciao Mimi
      ..........
      Da fällt mir noch was ein^^

      Der Hund von meiner Tante (irgendein reinrassiger Straßenkötermischling aus Griechenland), kurzes Fell, hat es so sehr geliebt, abgesaugt zu werden. Das hat das Bürsten mehr oder weniger überflüssig gemacht, frische Zecken ausm Wald (die wohnt echt am A.... der Welt :eek: ) wurden gleich mit weggesaugt.
      Sobald man den Staubsauger anmachte, stand Jassu da und wich einem nicht mehr von der Seite, bis ER abgesaugt wurde, anstatt der Teppich :D

      Nur so als kleine Anekdote am Rande ;)
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Hallo!


      Original von Thora
      Danke für den Wink mit dem zaunpfahl!

      Kein Wink! Die Vorgeschichte des Hundes spielt auch eine entscheidende Rolle!

      Original von Thora
      pups4sale.com.au/puli_03a.jpg

      Na da hast Du Dir ja wohl das Komplizierteste an Fellpflege überhaupt ausgesucht! :rolleyes:


      Original von Wuschel87
      frische Zecken ausm Wald (die wohnt echt am A.... der Welt :eek: ) wurden gleich mit weggesaugt.

      Was waren denn das für lasche Zecken? :think:
      Bei unseren Zecken braucht man fast eine Brechstange, um sie zu lösen.

      Oder was war denn das für ein Staubsauger? :eek:


      Thallus.
      Ein guter, alter Vorwerk-Staubsauger^^ (darf man hier den Namen erwähnen??)

      Naja, meine Tante wohnt direkt am wald, in nem Kaff bei Garmisch-Partenkirchen. Und wenn die dann noch durchs Fell gewuselt sind, die Zecken, um nen schönes Plätzchen zu finden, wurden sie direkt weggesaugt^^
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuschel87“ ()

      Guten Morgen liebe sturmgebeutelte Welt!

      Wenden wir uns wieder dem eigentlichen Thema zu: Arbeitshunde (sonst krieg ich noch nen Anpfiff, dass ich da mit "offtopice" :oops:).

      Ist irgendwem schonmal aufgefallen, dass Malis trotz guter Sozialisierung als Welpe zu unkontrollierter Aggression gegen Artgenossen neigen?

      Kurz hintereinander habe ich das erlebt. Eine Hündin kenne ich vom Welpenalter an, war immer unter Hunden, hat auch keine schlechten Erfahrungen gemacht, an die ich mich erinnern kann, wird viel gefordert, trotzdem geht sie völlig hemmungslos auf alle Hunde los, außer auf die, die sie vom Welpenalter gut kennt und Respekt vor hat.

      Die Hündin selber ist eher unsicher, man hat das Gefühl, sie nutzt diese Aggression als Ventil, aber warum?
      Da die Besitzerin natürlich keinen Ärger will, schottet sie den Hund mehr und mehr ab und es wird immer schlimmer.

      Das Gleiche habe ich von einem Rüden gehört, innerhalb seines Rudels kein Thema, aber alles andere würde zerlegt werden, wenn der Halter nicht aufpasst.

      Bevor ich aber pauschalisiere, ich habe auch schon andere Malis erlebt, die schön mit Zorro gespielt haben, trotzdem beobachte ich da eine Tendenz, wenn von den paar Malis, die ich kenne, über die Hälfte solche Anzeichen zeigt.
      Sie sind so überreizt, "triebig" wie SVler gerne sagen, dass sie total durchgeknallt wirken.

      Einige Halter tauschen ihre Malis wieder gegen Schäferhunde ein, weil es wohl doch nicht das Wahre ist.
      Allerdings, wenn man Hundesportzeitschriften liest, dann sind da fast nur noch Malis auf den Fotos, voll der Modesporthund.

      Es ist traurig, dass die Menschen immer die ausgefallensten "Sachen" haben wollen, um sich abzuheben, weil sie selber so nichtig sind, Auffallen um jeden Preis, die einen mit lackierten Krallen und Schleifchen im Fell, die anderen mit einem übereifrigen Arbeitshund, damit wenigstens einer in der Familie einen IQ von über 100 hat. :think: :confused:

      Ciao Mimi
      ..........
      was mich grad tierisch an der diskussion hier stört ist die sache, dass wieder nur augenmerk auf ein paar bestimmte rassen gelegt wird.

      wie monty schon angemerkt hat gibts auch aussies in der showlinie, die kaum noch trieb haben. die frage ist halt, ob das sinn und zweck der sache ist. bei aussies ist die arbeitswut teilweise aber auch antrainiert. meine bekannte hat mit ihrem immer wieder ruhephasen während des trainings eingelegt, eben um ihn nicht hyperaktiv zu machen. genutzt hat es wenig: der hunde kam leider nicht vom züchter mit verstand und hat ein schilddrüsenproblem mit angstattacken und teilweise hyperaktivität. sie bekommt es nur mit medis in den griff. tja, wohl eine schattenseite von modehunden: züchter, die von genetik keine ahnung haben (wollen). :confused:

      aber wenn wir von hütehunden reden, dann sollten wir auch corgies (ja, die würstchenhunde der queen :wink: ) bedenken. das sind hütehunde - für rinder (!!!!). bei youtube gibts arbeitsvideos, dieser eigentlich kleinen hunde. und es ist einfach nur beeindruckend, wie die zwerge es schaffen rinder zu treiben und zu hüten. und dann komm ich auch gleich wieder zum nächsten punkt: terrier sind kleine hunde und können viel leisten, wenn sie dürfen.

      das ist wahrscheinlich auch der grund, warum ich agility so bekloppt finde. ich sehe keinen sinn dahinter, warum hunde etwas machen sollen wofür sie nicht gezüchtet wurden. klar, es bringt auslastung. aber ist diese wirklich sinnvoll? ich kenne keine rasse, die darauf gezüchtet wurde durch ringe zu springen, über wippen zu rennen oder einen slalom in kürzester zeit hinzulegen :whistle: ich verstehe, wenn man agility als training für rettungshunde (trümmer) einsetzt. ich verstehe es nicht, wenn man mit seinem hund das als auslastung praktiziert. hunde haben so viele tolle fähigkeiten, sie sind so intelligent. warum dann so etwas simples? (für den menschen mag es schwierig sein sich den parcours zu merken, für den hund ist es kein größerer akt die "kunststückchen" auszuführen).

      jeder hund sollte eine aufgabe haben und diese sollte dem wesen entsprechen. wenn man diese wesensgerechte auslastung nicht im ansatz bieten möchte, dann wird es wohl schwierig. aber dann ist halt auch die frage: was ist wesensgerecht? und was haben die menschen aus manchen rassen gezüchtet? (siehe mops, der einst mal nicht fettleibig und in der lage zu atmen war). man kann fast alle bedürfnisse befriedigen, mit ein wenig phantasie (jagdspiele, nasenarbeit, hütespiele oder ähnliches).

      und labradore würde ich in die arbeitshunde diskussion definitiv auch berücksichtigen. die "spitzen-familienhunde" werden mir zu wenig bedacht :wink:
      Hi Eva!!

      Was meinst du mit Hütespiele? Ich überlege schon lange hin und her, wie man mit Maja ihre ürsprünglichen Fähigkeiten nutzen könnte, so dass sie vllt. etwas weniger Fußgänger und Radfahrer an der Ampel hütet :rolleyes:
      Aber ich hab nunmal keine anderen Tiere (Schafe oder sowas). Und eigentlich ist es ja auch die Aufgabe ihrer Besitzer, aber Gedanken mach ich mir trotzdem.
      Wie könnte man einen solchen Hund auslasten, ohne dass man sich andere Tiere zulegen muss, die der Hund hüten kann??
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      es gibt beispielsweise treibball, aber da wird heftig drüber gestritten obs sinnig ist oder nicht (vor allem für border, es gibt ja unterschiedliche hütetechniken). der ball sollte groß genug sein, um nicht zerbissen zu werden. der halter gibt anweisungen, die der hund befolgen muss.

      bemängelt wird halt, dass border eigentlich durch augenkontakt die tiere treiben und nicht berühren. das kann dazu führen, dass der hund eben den ball versucht stundenlang zu fixieren oder das er eben total durchknallt, weil sich der ball nicht bewegt (wie schafe es natürlich tun würden). das habe ich allerdings nur gelesen. ich bezweifle, dass alle border so "dämlich" sind und nicht wissen was zu tun ist.

      aber es ist halt bei allem so: wenn das tier spaß an der sache hat und der mensch nicht zu viel verlangt (so das der hund kein zwanghaftes verhalten entwickelt), dann ist es ne gute sache. ansonsten nicht zu empfehlen. wenn man sieht, dass der hund fixiert, dann kann man ihm ja auch einfach mal zeigen was man von ihm möchte.

      richtige hütearbeit ist es natürlich nicht, aber es soll abwechslung und auslastung bieten. ansonsten massig kopfarbeit (unterordnung). bei hütehunden würde ich weniger wert auf nasenarbeit legen, sie aber gelegentlich zur abwechslung mit einbauen.

      es gibt ja wahnsinnig viele sachen, die man mit hunden machen kann. vllt sollten wir das mal auflisten.