Läufige Hündinnen - Rüde wird kirre

    Hallo!

    Okay, dann erklärt mir doch bitte noch mal eines: Gehen wir also davon aus, dass Hunde, wie Menschen, ein sexuelles Lustempfinden haben.

    -> Warum sprecht ihr dann nur von der Befriedigung der Rüden? Was ist mit den Hündinnen? Bzw. warum machen sie - in dieser Hinsicht - nicht solche "Probleme" wie Rüden?


    -> Und die Befriedigung des Rüden liegt also allein darin, zu ejakulieren? Es geht ihm also in keinster Weise auch um den Kontakt mit der weiblichen Artgenossin, so dass es ihm egal ist, ob Hündin oder Mensch Abhilfe schaffen?
    Original von Mimi
    Erstmal ist ein Kind bis zur Pubertät von sich aus gar nicht sexuell interessiert, es ist ein Kind.

    auch kinder haben sexuelles interesse (ob dieses sexuelle interesse jetzt auch medienabhängig ist, darüber lässt sich streiten) und für eine entwicklung unabdingbar. aber bereits babys berühren ihr geschlechtsteil. sie lernen ihren körper nicht nur so kennen, sie stimulieren sich auch. im laufe der jahre experimentieren die kinder auch mit ihrem körper (wir erinnern uns alle an freuds anale, orale und genitale phase :wink: ). und dennoch gibt es gesellschaftliche regeln die besagen wie man mit seiner sexualität umzugehen hat. wenn ein 50 jähriger keine frau, aber lust hat, kann er auch nicht los ziehen. so wie mein hund nicht los ziehen darf.


    Danach hat ein Kind die Möglichkeit mit seinen Artgenossen (nicht mit seinen Eltern) erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln und dann erwachsen eine feste Beziehung einzugehen.

    jungen können im alter von etwa zwischen 11 - 13 jahren das erste mal "richtig" ejakulieren. mädchen können mit 12 ihre erste blutung bekommen (viele inzwischen auch früher. die zahlen variieren leider sehr stark. ist halt von der statistik abhängig...). das ist kein alter für eine penetration (auch weil die organe selten schon weit genug entwickeln sind). der punkt ist aber: sex muss bei weitem nicht genitalbezogen sein (und ist es bei kindern auch nicht ausschließlich).


    Das Grundbedürfnis "Sex" kann also, wenn gewünscht befriedigt werden.

    wenn das kind (gesellschaftlich) alt genug ist: ja.


    Ein Hund in einer Familie ist mit nicht mal einem Jahr jenseits der Pubertät und darf dieses Bedürfnis NICHT ausleben.

    wie gesagt: ich sehe es ein, wenn es sich um ein phantom handelt. ich sehe es nicht ein, wenn es sich um menschliche nachhilfe handelt. interessant bei der diskussion ist aber eigentlich, dass nur der rüde befriedigung erfahren soll. das weibchen ist in der läufigkeit ja genauso willig. wäre dann nicht der korrekte schluß, dass auch sie befriedigt wird?


    Da gab es keine Überlegungen der Menschen zur "kontrollierten Fortpflanzung", die Kontrolle bestand dann eher darin, dass es zum Abendessen mal einen überzähligen Hundewelpen gab, klingt grausam, aber wir reden ja gerade über "früher" (wobei das auch noch näher definiert werden sollte :think:).

    eine klärung um welches früher es sich handelt wäre noch gut gewesen :wink: vor 20 jahren wären die unnötigen welpen wohl eher ertränkt oder erschlagen worden.

    Original von ThoraAußerdem wollte ich nicht pauschalisieren, dass jeder Hund Sex braucht! Es gibt hier solche und solche.. aber das wissen wir hier wohl alle.- Dachte nicht, dass man es extra erwähnen müsste.

    das ging auch eher an thallus als an dich :wink:
    Hallo!


    Original von Eva
    dann könnten nämlich auch eltern ihre kinder befriedigen. und das geht wohl wirklich zu weit.

    Danke zu Deinen weiteren Informationen Kinder betreffend!
    Mimi hat es bereits gut dargelegt. Ein Kind, besser ein junger Mensch, kann sich leicht selber helfen - ein Hund aufgrund seiner in vielerlei Hinsicht ungünstigen Anatomie NICHT!

    Original von Mimi
    Das kann man nun wirklich nicht vergleichen.

    Und das finde ich auch!
    Außerdem ist der Vergleich regelrecht kontraproduktiv, weil er oft subtil vollkommen falsch geraten kann und außerdem meist zwangsläufig in einen unnötig emotional belasteten Abgrund führt!
    KEINER würde die Methode z.B. bei Welpen vorschlagen!
    Aber Moralvorstellungen sind oft eine Erscheinung ihrer Zeit!
    Ich schreibe hier besser nicht, was früher Ammen mit vorwiegend männlichen Säuglingen getan haben, um sie zu beruhigen. :confused:


    Original von Eva
    viele männer hätte auch lust es mit mir zu machen und behaupten, dass sie mich mehr lieben als alle anderen frauen :D
    das seh ich nicht als argument.

    Ich gehe davon aus, daß ein durchschnittlicher Mann die (Aus-)Wahl hat.
    Eine Wahl, die ein durchschnittlicher Hund eben nicht(!) hat.


    Original von Eva
    und das ist ein punkt, den ich einfach nicht ok finde: die pauschalisierung, dass alle rüden das brauchen und nur der eine weg der richtige ist.

    Akzeptiert!
    Ich habe allerdings niemals behauptet, daß
    a) alle Rüden es bräuchten,
    b) es der einzig richtige Weg ist.

    Allerdings habe ich bei den allermeisten Rüden äußerst positive Auswirkungen beobachten können. Aber natürlich "will" ein Hund nicht, dessen Halter nicht will, oder? :wink:
    Ich möchte aber nochmals betonen, daß es eigentlich grundsätzlich positiv ist, einem Lebewesen die Möglichkeit zu geben, einen Trieb (jedwelcher Art) abzubauen.
    Und das wird im Allgemeinen auch so gesehen - nur halt in diesem speziellen Fall nicht! :rolleyes:


    Original von Eva
    der punkt ist aber: sexualität hat mit arbeit überhaupt rein gar nichts zu tun. das sexuelle verlangen ist auch da, wenn er der ausgelasteste hund der welt ist.

    Richtig!
    Und deshalb sind die von Thora geschilderten Aktivitäten auch sehr oft für die Katz!
    Aber umgekehrt fokussiert sich die Aufmerksamkeit eines nicht ausgelasteten Rüden nur zu oft auf das eine Thema.


    Original von Eva
    und als weiterer denkanstoß: was ist mit behinderten menschen? diese haben auch einen sexualtrieb. warum hilft man da nicht nach?

    Da kann ich mich nur Thora anschließen!
    Das wird in der Tat gemacht! Es gibt sozusagen und gewissermaßen :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: "helfende Schwestern".
    Aber auch das ist ein Tabuthema! :rolleyes:
    Und man findet das auch nicht in Stellenanzeigen der katholischen Pflegedienste! :wink:
    Da bekäme der Begriff "barmherzige Schwestern" auch eine völlig neue Bedeutungsschwere. :pray:
    Es gibt da offenbar erhebliche "Bildungslücken". :rolleyes:
    Du siehst sicher ein, daß die Dinge, welche für Dich anscheinend vollkommen absurd sind, nicht unbedingt so abwegig sind, wie Du es vermutest!
    Aber ich fürchte, es ist ebenfalls ziemlich unglücklich, Hunde mit Behinderten zu vergleichen - egal von welcher Seite man es betrachten möchte!
    Hier kannst Du wieder einmal sehen, wie sensibel die Thematik ist! :rolleyes:

    Bitte nicht falsch verstehen! Ich möchte keinem unbedingt auf die Füße treten!
    Es gibt ausgerechnet in diesem Bereich viel Halb- und Unwissen.
    Und mit diesem Halb- und Unwissen wird versucht, ein Weltbild aufzubauen, was zwangsläufig schief geraten muß.
    Erschwerend kommt hinzu, daß man darüber nicht spricht und nicht schreibt, weil Kinder dann evtl. ein gerades Weltbild aufbauen könnten, was sich nicht mit dem der meisten Erwachsenen deckt! :eek:
    Btw.: Die Menschheit ist richtig gut darin, war es schon immer gewesen, sich ein schiefes Weltbild aufzubauen und es gegen jegliche Korrektur vehement zu verteidigen!
    Ich möchte nur das heliozentrische Weltbild als Beispiel nennen!


    Richtig ist, daß Hunde "gut" ohne auskommen.
    Wobei "gut" natürlich relativ ist - im Sinne von besser als die meisten Menschen an ihrer Seite.
    Aber nicht jeder Hund kommt mit seinem erzwungenen Zölibat gleichermaßen zurecht, vor allem dann nicht, wenn man ihm dann ein Leben in einer dichten Hundepopulation zumutet.
    Und so argumentieren auch viele Kastrationsbefürworter!
    Aber kaum jemand von ihnen kommt auf den goldenen Mittelweg! Nämlich dem Hund seine (angebliche) Qual zu nehmen, ihm aber auch eine Verstümmelung zu ersparen! Das würde ich wahren Tierschutz nennen! :zustimm:

    Das Argument "normal" ist einfach nur unwürdig!
    Streicheln wäre im artgerechten Leben eher unnormal, als die Methodik, über die wir hier debattieren!
    Es gibt nämlich keine allgemeingültige, scharfumrissene Normalität, sondern jeder möchte seine Haltung in bezug auf Normalität zum Standard erklären!


    Keiner zwingt Dich, Eva (aber auch die anderen Zweifler und Negotiatoren), etwas zu tun, was Dir unmöglich erscheint.
    Aber Dein Unglauben, über die positiven Aspekte macht sie keineswegs unwahr.

    Wie es sich mit Frettchen verhält und welche Möglichkeiten sie haben, darüber fehlen mir die nötigen Erfahrungen, daher kann und werde ich hier bei ihnen nicht argumentieren.
    Aber soweit ich weiß, muß sich kein Zoodirektor Sorgen machen, daß seine Bonobos irgenwelche Entbehrungen in dieser Hinsicht erdulden müßten! :lol:


    Original von Mimi
    Das mag stimmen, nur "früher" war alles besser :D .

    Früher gab es aber auch "alles"!
    Nur wird das eben nicht öffentlich überliefert.


    Original von Wuschel87
    @Shizo: Im Fernsehen gibt es doch fast nur noch "Sex" zu sehen, nackte Frauen sind nichts Ungewöhnliches mehr. Und auch in Tierdokumentationen werden poppende Tiere gezeigt... wieso also nicht eine sachlich geführte Diskussion?

    Das Fernsehen hat mehr Möglichkeiten gegen Protest (und mehr) vorzugehen!
    Daher sollte man die Diskussion aber auch mit besonderer Sorgfalt sachlich führen.
    Ich bemühe mich jedenfalls stets um eine Wortwahl, die möglichst nur von denen verstanden wird, die ich mit meinen Aussagen und Fakten nicht "aufkläre".
    Es ist eher unwahrscheinlich, daß der Jugendliche, der das versteht, was ich sage, "gefährdet" wird.

    Und nicht zuletzt sieht der Hund es nicht als soetwas Besonderes, wie es von vielen Menschen dazu gemacht wird!
    Besonders ist es höchstens, weil es nur wenige ausgesuchte Menschen tun! :smile:
    Daher kann ich es auch nicht verstehen, wenn Argumente kommen wie, "Ich weiß nicht, was mein Hund tun würde, würde ich ihn *dort* anfassen!"
    Ich kann meinen Hund überall anfassen! Und so sollte es auch sein!


    Original von Eva
    das weibchen ist in der läufigkeit ja genauso willig. wäre dann nicht der korrekte schluß, dass auch sie befriedigt wird?

    Im Zuge der Gleichberechtigung? :wink:


    Thallus.
    Original von Le Chat
    Hallo!

    Okay, dann erklärt mir doch bitte noch mal eines: Gehen wir also davon aus, dass Hunde, wie Menschen, ein sexuelles Lustempfinden haben.

    -> Warum sprecht ihr dann nur von der Befriedigung der Rüden? Was ist mit den Hündinnen? Bzw. warum machen sie - in dieser Hinsicht - nicht solche "Probleme" wie Rüden?


    -> Und die Befriedigung des Rüden liegt also allein darin, zu ejakulieren? Es geht ihm also in keinster Weise auch um den Kontakt mit der weiblichen Artgenossin, so dass es ihm egal ist, ob Hündin oder Mensch Abhilfe schaffen?



    heee, meine fragen hast du übergangen, thallus :rolleyes: :wink:
    Original von Eva
    und als weiterer denkanstoß: was ist mit behinderten menschen? diese haben auch einen sexualtrieb. warum hilft man da nicht nach?


    Öhm, als kleiner Tipp am Rande: da wird auch nachgeholfen! Nur nicht in verklemmten katholischen Einrichtungen.

    Einfach mal googeln :wink: !

    Tine

    Edit: Upps - ich seh grad - Thora hat schon...


    Seelenhunde hat sie jemand genannt...
    ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
    die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
    Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()

    ich muss mich kurz fassen, weil ich sonst zu spät komme. mal schauen, wie weit ichs schaffe :wink:

    Original von Thallus
    Danke zu Deinen weiteren Informationen Kinder betreffend!
    Mimi hat es bereits gut dargelegt. Ein Kind, besser ein junger Mensch, kann sich leicht selber helfen - ein Hund aufgrund seiner in vielerlei Hinsicht ungünstigen Anatomie NICHT!

    er könnte sich an allen möglichen gegenständen austoben. das spricht noch nicht dafür, warum der mensch sich einmischen muss.


    Und das finde ich auch!
    Außerdem ist der Vergleich regelrecht kontraproduktiv, weil er oft subtil vollkommen falsch geraten kann und außerdem meist zwangsläufig in einen unnötig emotional belasteten Abgrund führt!
    KEINER würde die Methode z.B. bei Welpen vorschlagen!
    Aber Moralvorstellungen sind oft eine Erscheinung ihrer Zeit!

    du kannst welpen auch nicht mit kindern vergleichen. stimmt (obwohl ich jetzt nicht weiß, ob welpen auch sexuelle bedürfnisse haben. seine maus hat er schon mit 8 wochen bestiegen... vllt doch?!). kinder haben sexuelle bedürfnisse. nur werden von erwachsenen sexuelle bedürfnisse allein auf die genitale befriedigung beschränkt und das ist einfach nur ein teilaspekt der sexualität.
    und da wir alle eine gewisse zoophilie haben, ist das thema so oder so emotional vorbelastet. letztendlich will man nur das beste für sein tier. nur gibt es dennoch gewisse grenzen. für die einen ist es eben ein teletakter, für die anderen eine kastration, für die nächsten ein zu ausgiebiges sexuelles verlangen des tieres.... es gibt einfach keinen konsens. nur würde ich gerne drüber reden, weil es ja gut sein kann, dass meine argumente mies sind.


    Ich gehe davon aus, daß ein durchschnittlicher Mann die (Aus-)Wahl hat.
    Eine Wahl, die ein durchschnittlicher Hund eben nicht(!) hat.

    die hat mein hund im frühjahr und herbst auch. zumindest theoretisch. genauso wie theoretisch jeder mann auswahl hat - nur nicht überall drüber darf. und wo mann sich selbst hilft, kann hund sich daheim auch selbst helfen. wieder seh ich keinen grund, warum mensch nachhelfen muss.


    Allerdings habe ich bei den allermeisten Rüden äußerst positive Auswirkungen beobachten können. Aber natürlich "will" ein Hund nicht, dessen Halter nicht will, oder? :wink:
    Ich möchte aber nochmals betonen, daß es eigentlich grundsätzlich positiv ist, einem Lebewesen die Möglichkeit zu geben, einen Trieb (jedwelcher Art) abzubauen.
    Und das wird im Allgemeinen auch so gesehen - nur halt in diesem speziellen Fall nicht! :rolleyes:

    dann müsste ich hunde aber auch hüten oder jagen (und vor allem töten) lassen.



    Es gibt da offenbar erhebliche "Bildungslücken". :rolleyes:
    Du siehst sicher ein, daß die Dinge, welche für Dich anscheinend vollkommen absurd sind, nicht unbedingt so abwegig sind, wie Du es vermutest!

    die argumentation finde ich etwas gefährlich, weil du damit jeden gegner ausargumentieren kannst. letztendlich stellst du aber wieder deinen weg als den richtigen hin und akzeptierst nur diesen.


    Aber ich fürchte, es ist ebenfalls ziemlich unglücklich, Hunde mit Behinderten zu vergleichen - egal von welcher Seite man es betrachten möchte!
    Hier kannst Du wieder einmal sehen, wie sensibel die Thematik ist! :rolleyes:

    es geht um die unfähigkeit sich selbst befriedigung zu beschaffen. wir können auch sehr alte menschen nehmen, wenn behinderte menschen nicht passend sind.


    Erschwerend kommt hinzu, daß man darüber nicht spricht und nicht schreibt, weil Kinder dann evtl. ein gerades Weltbild aufbauen könnten, was sich nicht mit dem der meisten Erwachsenen deckt! :eek:

    dem schließ ich mich an.


    Btw.: Die Menschheit ist richtig gut darin, war es schon immer gewesen, sich ein schiefes Weltbild aufzubauen und es gegen jegliche Korrektur vehement zu verteidigen!

    gute argumente sind aber immer noch besser als zu sagen "ich habe die erfahrung gemacht, dass..." :wink: ich sehe ein, dass rüden danach glücklicher sind, aber warum geht hier niemand auf risiken ein? was ist, wenn ich den griff falsch setze und das tier verletze? was ist, wenn der hund dann ständig will?


    Richtig ist, daß Hunde "gut" ohne auskommen.

    davon bin ich nicht ausgegangen.


    Und so argumentieren auch viele Kastrationsbefürworter!

    bin ich nicht.


    Aber kaum jemand von ihnen kommt auf den goldenen Mittelweg! Nämlich dem Hund seine (angebliche) Qual zu nehmen, ihm aber auch eine Verstümmelung zu ersparen! Das würde ich wahren Tierschutz nennen! :zustimm:

    das sehe ich alles ein, aber nochmal die ausgangsfrage: warum muss der mensch sich aktiv einmischen? wieso sollte der hund nicht allein in der lage sein, mit seinem sexualverhalten zu recht zu kommen? strassenhunde müssen das auch und nicht jeder hund wird drüber gelassen.


    Es gibt nämlich keine allgemeingültige, scharfumrissene Normalität, sondern jeder möchte seine Haltung in bezug auf Normalität zum Standard erklären!

    und deshalb mag ich argumente, anstatt erfahrungen. :wink:


    Keiner zwingt Dich, Eva (aber auch die anderen Zweifler und Negotiatoren), etwas zu tun, was Dir unmöglich erscheint.
    Aber Dein Unglauben, über die positiven Aspekte macht sie keineswegs unwahr.

    wie gesagt: gefährliche argumentation. so kann sich jeder pädophilie ohne probleme rausreden.


    Aber soweit ich weiß, muß sich kein Zoodirektor Sorgen machen, daß seine Bonobos irgenwelche Entbehrungen in dieser Hinsicht erdulden müßten! :lol:

    bonobos sind auch nochmal ein ganz spezieller fall :wink:


    Daher kann ich es auch nicht verstehen, wenn Argumente kommen wie, "Ich weiß nicht, was mein Hund tun würde, würde ich ihn *dort* anfassen!"
    Ich kann meinen Hund überall anfassen! Und so sollte es auch sein!

    ohne stimulation wird wohl nicht viel passieren. aber das ist wieder nicht die antwort auf meine frage.


    Im Zuge der Gleichberechtigung? :wink:

    nein, eigentlich weil auch weibchen einen sexualtrieb haben. wieso wird dieser nicht befriedigt? das ist eine reine interessensfrage (die lechat mit einer weiteren interessanten frage vor meinem post gestellt hat).


    achso, und nicht das ich hier aus der reihe falle:
    :rolleyes:
    (es gibt wenig menschen die so viele von diesen smilies verwenden ... :whistle: )

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    Zur Thematik der Befriedigung von weiblichen Hunden fällt mir ein:
    Ich stelle es mir erheblich schwieriger vor, bei einem weiblichen Hund eine korrekte Methode anzuwenden - und zudem ist der Druck nicht so stark und eben nur auf ein-bis zweimal (SWH´s und TWH´s werden oft nur einmal im Jahr läufig) im Jahr reduziert, wohingegen der Rüde das ganze Jahr über könnte - also auch häufiger darum unter STress stehen kann.

    Dennoch können Hunde jeden Geschlechts lernen mit sexueller Frustration, klarzukommen - Selbst Bloch beschreibt in seinem aktuellsten Buch, welches wir nun mittlerweile schon alle zu kennen scheinen, dieses "klarkommen müssen mit sexueller Frustration" - denn die rangniedrigsten R üden in dem von ihm beobachteten Rudel dürfen eben auch nicht! Und oha - siehe da! Sie kommen tatsächlich nicht zum Zuge, obwohl die läufige Hündin quasi vor ihrer Nase herumläuft und den ganzen Tag rund um die Uhr "zur Verfügung stünde".

    Das sagt aus, dass ein Hund auch ohne kann, dass es jedoch einen gewissen Frust beinhaltet der (wie Bloch schreibt) "kompensiert werden muss" .

    Nerviges Verhalten von Rüden die sexuell nicht ausgelastet sind und eigentlich stark eine solche Auslastung anstreben, machen sicherlich weniger "Stress" , wenn man ihnen diese Art der BEfriedigung ermöglicht.
    Und eben hier glaube ich, gibt es enorme Unterschiede. Der eher "unterwüfige" Rüde mit sehr wenig Triebigkeit wird eher weniger dazu neigen solches einzufordern als der "Cheftyp" - so kann ich es jedenfalls auf den Wiesen beobachten. Hunde, die total unter der "Fuchtel" stehen zeigen kaum sexuelle Avancen. Andere Hunde hingegen, die einen recht starken, eigenständigen Charakter besitzten (also eher "lupus Hunde" sind) fordern schon häufiger. Hier denke ich , würde die Beziehung "Hund-Mensch" wesentlich harmonischer verlaufen, wenn Mensch sich dem Hund als helfender Partner anböte.


    Hätte ich einen sehr triebigen Rüden, würde ich durchaus versuchen, wie sich diese Methode auswirkt.
    Allerdings könnte Thallus mir dann sicher einen Kurs anbieten :wink: denn einfach so drauf los tun möchte ich auch nicht unbedingt.

    In der Theorie weiß ich mittlerweile, wie es zu funktionieren hat.

    Ich bin froh, in diesem Forum auf Leute gestoßen zu sein, die mir von dieser Methode berichteten - wie ich schon schrieb,. nehme ich dies als eine Erweiterung meines Horizontes an.

    - frage mich allerdings auch, welche GEfahren die Anwendung birgt? Schlimmer als das OP-Messer können sie wohl kaum sein?

    denke nicht,d ass man mit genug ausgeübter Vorsicht etwas "kaputt machen könnte" :think:


    @Eva: Ich weiß schon, dass ein Hund nicht wirklich guckt wie ein Mensch - ich wusste nur nicht, wie ich diesen "dämlich, hechel-lächelnden" GEsichtsausdruck beschreiben sollte - sie guckt dabei.. ganz "blöde" - vielleicht sollte ich mal so frech sein, und das fotografieren?

    So, nun gibts eine Orange für mich und die hund

    Gruß
    Thora
    Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

    Original von Thora
    vielleicht sollte ich mal so frech sein, und das fotografieren?


    dann gibts auch ein frettchen video :wink:

    ich bin grad eh stolz auf ihn. er ist heute zu keinem anderen hund gerannt, obwohl er abgeleint war. keinerlei probleme. wirklich schön. :dance:
    Hallo!

    Es gibt doch einen nicht zu verachtenden Unterschied zwischen Männlein und Weiblein, nicht nur bei Hunden.

    Demnach ist der Sexualtrieb auch bei Frauen IN DER REGEL :wink: nicht so ausgeprägt wie bei Männern.
    Das bestätigen auch verschiedene Studien, leider keine Quelle, schlampig sorry, aber ich habe es erst kürzlich irgendwo gelesen.

    Bei Hündinnen, wie Thora schon schrieb, kommt noch dazu, dass sie ja in der Regel nur 2 mal im Jahr läufig werden, doch in dieser Zeit ihren Hintern zur Not auch nem Menschen hinstrecken, so ist das ja nicht, aber auch ich, stelle es mir hier wesentlich schwieriger vor, bei der Befriedigung zu helfen, auch wenn es von der Hündin gewünscht würde.

    Das Hunde nicht ihr Leben lang sexuell frustriert sind, wenn sie nicht dürfen, glaube ich auch. Mein Hund durfte außer flirten auch nie und hat nie den Anschein erweckt, als hätte er damit ein Problem.
    Es macht aber doch einen Unterschied ob viele Grundbedürfnisse befriedigt werden, oder der Hund total unausgelastet versauert.

    Ihr wisst ja, Alt-Zorro war mit uns immer auf Achse, der hatte daher denke ich kaum Zeit über Sex nachzudenken.

    Es ist ja so, dass man "hypersexuelles" Verhalten schwerpunktmäßig bei unausgelasteten Hunden, mit schlechter Bindung und wenig Umweltreizen findet, also Hunde in einer unbefriedigenden Mensch-Hund-Beziehung.

    Zorro-Junior ist mitten in der Pubertät, er ist interessiert an Hündinnen, schlabbert an deren Pipi rum (dafür gibt es dann stundenweises Gesichabschleckverbot :Dbäähhh :sick:), aber irgendwie überreagiert hat er noch kein einziges Mal.

    kinder haben sexuelle bedürfnisse. nur werden von erwachsenen sexuelle bedürfnisse allein auf die genitale befriedigung beschränkt und das ist einfach nur ein teilaspekt der sexualität.


    Es spielt aber letztendlich keine Rolle ab wann Kinder oder Welpen sexuelle Bedürfnisse haben, es geht doch eher darum, wann es für ein Lebewesen belastend wird, diese nicht Ausleben zu dürfen, egal auf welche Art.

    Wenn ein Säugling sich an seinem Schniegel zupft, wird der sich kaum bewusst darüber klar sein, was er tut.

    Wenn ich als junges Mädchen in der Pubertät meine Sexualität ergründet habe, mit allem was dazu gehört, war es nichts, was ich in diesem Alter UNBEDINGT gebraucht habe, irgendein Bedürfnis verspürt habe, dass ich nicht befriedigen konnte, allerdings ändert sich die Intensität der Bedürfnisse mit zunehmendem Alter, genauso wie diese Bedürfnisse ab einem gewissen Lebensalter wieder abnehmen.

    Daher passt auch das Beispiel mit den alten Leuten nicht wirklich. Obwohl auch hier die Tendenz in Studien deutlich wird, dass Frauen wieder einen schwächeren Sexualtrieb haben, als Männer, von denen viele bis ins hohe Alter nicht "ohne" können.

    Ich finde Thoras Ausführung sehr gut:

    Das sagt aus, dass ein Hund auch ohne kann, dass es jedoch einen gewissen Frust beinhaltet der (wie Bloch schreibt) "kompensiert werden muss" .

    Nerviges Verhalten von Rüden die sexuell nicht ausgelastet sind und eigentlich stark eine solche Auslastung anstreben, machen sicherlich weniger "Stress" , wenn man ihnen diese Art der BEfriedigung ermöglicht.


    Völlig unabhängig davon, ob ein Hund in der Natur dürfte oder nicht, wieso nicht helfen, wenn ich kann.
    Ein Hund ist nunmal nicht in der Natur, er genießt alle bequemen Vorzüge der Domestikation, warum nicht auch den, befriedigt zu werden, was er in der Natur evtl. nicht erreichen könnte.

    Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir auch nen Ferrari kaufen, auch wenn es vielleicht nicht notwendig wäre, mein süßer Hondaflitzer tuts auch, aber Ferrari würde ungemein mehr befriedigen. :D

    Ciao Mimi
    ..........
    Hallo!


    Original von Eva
    heee, meine fragen hast du übergangen, thallus Augen :rolleyes: :wink:

    In allgemeinerer Form bin ich auf sie eingegangen.
    Aber ich kann hier keine Lektion zur allgemeinen Aufklärung erteilen.
    Daß Hunde ein Lustempfinden haben, ist recht wahrscheinlich, was sich durch ihr dem Menschen ähnliches Nervensystem begründet.
    Hündinnen übernehmen normalerweise (von Ausnahmen abgesehen) den passiven Part.
    Sie machen keine Probleme, weil die Rüden ihnen ihre Aktivitäten abnehmen.
    Worin die Befriedigung eines männlichen Säugers begründet liegt, findest Du sicher in anderen Quellen.
    Zum Kontakt mit weiblichen Artgenossen muß man sagen, daß es eine sehr vielschichtige Sache ist. Ein Hund ist ein soziales Lebewesen. Allein der Kontakt bringt ihm aber nicht die hier diskutierte Befriedigung.
    Für ein artgerechtes Leben benötigen Hunde aber Sozialkontakte. Das sollte nicht neu sein.
    Die Rolle kann aber auch der Mensch erfüllen.


    Original von Eva
    er könnte sich an allen möglichen gegenständen austoben. das spricht noch nicht dafür, warum der mensch sich einmischen muss.

    Du hast immer noch nicht verstanden, daß er nicht mit allen möglichen Gegenständen zum Hängen kommen würde. Aber DAS ist eben ein ganz entscheidender Punkt. Und deshalb habe ich auch die Möglichkeit eines Phantoms erwogen.
    Die Funktion dieses Phantoms wäre aber ganz anders, als es bei den Phantomen der Fall ist, wie sie bei Huftieren zum Einsatz kommen.


    Original von Eva
    die hat mein hund im frühjahr und herbst auch.
    ...
    wo mann sich selbst hilft, kann hund sich daheim auch selbst helfen. wieder seh ich keinen grund, warum mensch nachhelfen muss.

    Ich wiederhole mich: Du hast nicht verstanden!
    Aber vielleicht ist Dein Hund auch ein Ausnahmetalent! :rolleyes:


    Original von Eva
    dann müsste ich hunde aber auch hüten oder jagen (und vor allem töten) lassen.

    Wir sind uns sicher einig, daß Hunde, die nicht ihre Bedürfnisse stillen können, eigentlich arme Schweine sind!
    Ich sehe es durchaus so, daß Jagdhunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb oder Hütehunde mit ausgeprägtem Hütetrieb, wenn beide ihn nicht ausüben dürfen, ein ziemlich eingeschränktes Leben führen.
    Aber nicht jeder Hund, nicht jede Rasse, hat derart extreme Bedürfnisse.
    Der Drang zum Vermehren ist aber bei allen Lebewesen essentiell.


    Original von Eva
    die argumentation finde ich etwas gefährlich, weil du damit jeden gegner ausargumentieren kannst.

    Mindestens genauso gefährlich ist es aber, anscheinend absurde Vergleiche anzustellen, die sich aber als Fakt erweisen, so daß seine eigene Argumentation sich ins Gegenteil umkehrt! :smile:


    Original von Eva
    letztendlich stellst du aber wieder deinen weg als den richtigen hin und akzeptierst nur diesen.

    Nein! Ich gebe meine Erfahrungen wieder!
    Eine vernünftige Alternative habe ich hier noch nicht lesen können.
    Eine Kastration ist im Vergleich zu der Methode nur grausam und auch mit krassen Nebenwirkungen verbunden.
    Den Rüden selber machen lassen, halten nur diejenigen, welche die Anatomie und die Funktion nicht kennen, für eine Lösung!
    Womit Du aber Recht hast ist, daß man auf der Basis, wie sie hier vorliegt, kaum eine vernünftige (argumentative) Diskussion führen kann, weil offenbar außer mir keiner über wirkliche praktische Erfahrung auf dem Gebiet verfügt.
    Es wird doch nur angestrengt mit Mutmaßungen argumentiert und diese mit praktischen Erfahrungen gleichgesetzt.
    Das ist in etwa so, als wenn irgendwelche Buschleute nicht glauben würden, daß Wasser zu Eis gefrieren kann und Eisberge als eine fragliche Fiktion definieren würden - egal was Forscher, die Eisberge mit eigenen Augen gesehen haben, auch sagen!


    Original von Eva
    wir können auch sehr alte menschen nehmen, wenn behinderte menschen nicht passend sind.

    Du verlagerst nur ein problematisches Beispiel zu einem anderen ebenfalls problematischen Beispiel.
    Ohne auch nur darauf zu achten, ob die Rahmenbedingungen überhaupt vergleichbar sind!
    "He Oma! Du keuchst genauso wie der Hund unseres Nachbarn, der kurz darauf gestorben ist!" :pray:


    Original von Eva
    gute argumente sind aber immer noch besser als zu sagen "ich habe die erfahrung gemacht, dass..."

    Nein, das Gegenteil ist der Fall!
    Man könnte argumentieren, daß die Welt keine Kugel ist, denn sonst würden die Australier und Neuseeländer von ihr herunter fallen!
    Ein gutes Argument aber in der Praxis wertlos!
    Ein Argument, was sich nicht auf praktische Fakten bezieht, ist wertlos.
    Nimm doch nur die Astronomie!
    Das Wissen, was vielleicht vor nicht einmal 50 Jahren bestand, ist grundlegend und nachhaltig durch Sonden, die vor Ort waren und dort direkt Beobachtungen und Messungen vorgenommen haben, grundlegend revidiert worden.
    Da halfen keine noch so guten Argumente seitens der gebildetsten Fachleute und auch keine Berechnungen seitens der hochbegabtesten Mathematiker!


    Original von Eva
    aber nochmal die ausgangsfrage: warum muss der mensch sich aktiv einmischen? wieso sollte der hund nicht allein in der lage sein, mit seinem sexualverhalten zu recht zu kommen? strassenhunde müssen das auch und nicht jeder hund wird drüber gelassen.

    Weil der Mensch sich darüber hinaus "aktiv eingemischt" hat.
    Kaum ein Hund darf über seine Fortpflanzung selber bestimmen. Und da sind die Tierschützer die ersten, die ihm das verbieten!
    Straßenhunde sind, so interessant sie auch sein mögen, keineswegs "normal"!
    Hunde sind allesamt domestiziert - selbst die verwildeten unter ihnen waren einmal domestiziert, und diese Eigenschaft legen sie nur verhältnismäßig langsam ab!
    Aber selbst Deine Straßenhunde haben die Möglichkeit, in ihrem Rang aufzusteigen und sich dann zu vermehren.
    Und der Fortpflanzungstrieb mag so manches Mal der Motor oder eher der Katalysator zum Aufsteigen in der Rangfolge sein.
    Ich weiß nicht, was Du Dir von einem Zusammenleben mit einem oder mehreren Hunden erhoffst!
    Ich für meinen Teil aber liebe es, wenn das Zusammenleben harmonisch verläuft, wenn der Hund mit seinem Leben zufrieden ist, wenn er keine Veranlassung sieht, mit irgendwelchen Aktionen mehr daraus zu machen.
    Und das erreiche ich durchaus durch die hier diskutierte Methode, ohne daß dabei seine Gesundheit beeinflußt wird!
    - Vielmehr wird seine Gesundheit wahrscheinlich positiv beeinflußt.
    Es gibt Anzeichen, daß in dieser Hinsicht "aktive" Hunde ein geringeres Risiko für Prostatavergrößerungen aufweisen.


    Original von Thora
    Das sagt aus, dass ein Hund auch ohne kann, dass es jedoch einen gewissen Frust beinhaltet der (wie Bloch schreibt) "kompensiert werden muss" .

    Das ist sehr schön ausgedrückt!
    Es ist angenehmer, mit einem nicht frustrierten Hund zusammen zu leben!


    Original von Eva
    und deshalb mag ich argumente, anstatt erfahrungen. :wink:

    Aber was ist ein Argument wert, ohne Erfahrungen (die wenigstens irgendjemand gemacht hat) dahinter? - Gar nichts!
    Mit Logik allein kannst Du das Leben nicht begründen!


    Original von Eva
    bonobos sind auch nochmal ein ganz spezieller fall :wink:

    Sie sind eher die Spitze eines Eisberges! :wink:


    Original von Eva
    nein, eigentlich weil auch weibchen einen sexualtrieb haben.

    Es ist mir schon klar, wie Du es gemeint hast!
    Ich halte es aber für wenig konstruktiv, das Thema auf einen weniger einfachen Bereich zu erweitern, wenn noch nicht einmal die simplen Rüden verstanden wurden! :wink:


    Original von Thora
    ich wusste nur nicht, wie ich diesen "dämlich, hechel-lächelnden" GEsichtsausdruck beschreiben sollte - sie guckt dabei.. ganz "blöde"

    Ich habe in dem Thread, den ich neulich über Google gefunden habe, ein sehr schönes, weil sehr gut passendes Wort gelesen!

    - V e r k l ä r t -



    :whistle:

    Original von Mimi
    Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir auch nen Ferrari kaufen, auch wenn es vielleicht nicht notwendig wäre, mein süßer Hondaflitzer tuts auch, aber Ferrari würde ungemein mehr befriedigen. :D

    Ich bin mir sicher, daß die Vorstellung Dich mehr befriedigt als der echte Ferrari.
    Mit einem Ferrari kämen auch Probleme auf einen zu, auf die man gut verzichten kann!


    Thallus.
    Original von Mimi
    Wenn ein Säugling sich an seinem Schniegel zupft, wird der sich kaum bewusst darüber klar sein, was er tut.

    es geht um das gefühl. so wie jede berührung wichtig ist, um den körper kennen zu lernen. das hat nichts mit fortpflanzung (oder genitaler fixierung) zu tun, sondern mit dem angenehmen gefühl, welches berührungen auslösen. das gehört bereits zur sexualität dazu. allgemein habe ich das gefühl, dass du kindliche sexualität unterschätzt - auch wenn das hier nicht wirklich zum thema gehört :wink:


    Daher passt auch das Beispiel mit den alten Leuten nicht wirklich. Obwohl auch hier die Tendenz in Studien deutlich wird, dass Frauen wieder einen schwächeren Sexualtrieb haben, als Männer, von denen viele bis ins hohe Alter nicht "ohne" können.

    wenn ein alter mensch sich allein nicht befriedigen kann, wo ist der unterschied zum rüden (der kann)? der hauptunterschied ist, dass der mann sich meist artikulieren kann und sagen kann, was er möchte und was nicht.


    Völlig unabhängig davon, ob ein Hund in der Natur dürfte oder nicht, wieso nicht helfen, wenn ich kann.
    Ein Hund ist nunmal nicht in der Natur, er genießt alle bequemen Vorzüge der Domestikation, warum nicht auch den, befriedigt zu werden, was er in der Natur evtl. nicht erreichen könnte.

    jetzt ist aber immer noch nicht geklärt warum der mensch hand anlegen soll und das tier nicht einfach sich allein befriedigen kann. wenn mir das jmd erklären kann, dann hör ich auch auf zu fragen. aber im moment hat diese frage noch niemand geklärt. :wink:
    und ich finde das argument mit der natur nicht wirklich unwichtig, schließlich wird immer wieder darauf gepocht, dass der hund in der natur dies und jenes verhalten zeigen würde. hier wird plötzlich eine ausnahme gemacht?

    und nochmal zum sexualtrieb von weibchen: in der regel heißt nicht alle. soll das nun bedeuten, dass ein stark triebhaftes weibchen befriedigt werden sollte? das wäre die logische konsequenz, wenn ich es rüden zuspreche, weil sie unter ihrem trieb leiden.
    Genau deshalb , habe ich das Thema ja schon fast aufgegeben. Es ist einfach unlogisch. Rüden soll man behiflich sein - Hündinen haben so was nicht. Von Natur kann auch keine Rede sein , da dürfen nur die Ranghöchsten. Was macht den da der Rest ? Mein Rüde hat es selbst gelöst - Ende war die Sache. Die Diskussion ufert schon lange aus - soll jeder wie er will. Die die selbst Hand an Hund legen wollen - bitte - schaden tut es dem Hund ja auch nicht.
    der war nicht von mir, sondern le chat. aber nicht weiter wichtig.
    Original von Eva
    heee, meine fragen hast du übergangen, thallus Augen :rolleyes: :wink:


    Original von Eva
    Du hast immer noch nicht verstanden, daß er nicht mit allen möglichen Gegenständen zum Hängen kommen würde. Aber DAS ist eben ein ganz entscheidender Punkt. Und deshalb habe ich auch die Möglichkeit eines Phantoms erwogen.
    Die Funktion dieses Phantoms wäre aber ganz anders, als es bei den Phantomen der Fall ist, wie sie bei Huftieren zum Einsatz kommen.

    gut, damit ist punkt 1): der hund muss hängen, weil er sonst deiner erfahrung nach keine befriedigung hat. halten wir fest.



    Ich wiederhole mich: Du hast nicht verstanden!
    Aber vielleicht ist Dein Hund auch ein Ausnahmetalent! :rolleyes:

    abgesehen, dass er der tollste hund der welt ist :D
    wie soll man etwas verstehen was immer wieder nur angedeutet wird. die vorstellung meinen hund an seinem geschlechtsteil zu berühren bis er kommt und dann dieses noch eine halbe stunde festzuhalten, leuchtet mir einfach nicht ein. sorry, mein horizont endet bereits an dem punkt auf die idee zu kommen mein tier an seinem geschlechtsteil zu stimulieren. das könnte daran liegen, dass das kapitel "sexuelle hilfen des menschen" in hundebüchern nicht vorkommen.

    Original von Eva
    Aber nicht jeder Hund, nicht jede Rasse, hat derart extreme Bedürfnisse.
    Der Drang zum Vermehren ist aber bei allen Lebewesen essentiell.

    punkt 2: nicht jeder hund braucht menschliches eingreifen bei seinem sexualverhalten.


    Mindestens genauso gefährlich ist es aber, anscheinend absurde Vergleiche anzustellen, die sich aber als Fakt erweisen, so daß seine eigene Argumentation sich ins Gegenteil umkehrt! :smile:

    der satz ergibt so geschrieben keinen sinn. wenn ich absurde vergleiche aufstelle, die sich aber dann als fakt erweisen, können sie nicht so absurd gewesen sein. :confused:


    Eine vernünftige Alternative habe ich hier noch nicht lesen können.
    Eine Kastration ist im Vergleich zu der Methode nur grausam und auch mit krassen Nebenwirkungen verbunden.

    davon hat niemand gesprochen.


    Den Rüden selber machen lassen, halten nur diejenigen, welche die Anatomie und die Funktion nicht kennen, für eine Lösung!

    nicht nur, weil ich ein totaler vollidiot bin, denke ich, dass es für mein tier das richtige ist. es ist eher die zufriedenheit, wenn er danach neben seinem stofftier einschläft. wieso sollte ich mein tier zu irgendwas zwingen, was es von sich aus nicht möchte? die initiative würde von mir ausgehen. nicht von meinem hund.


    Womit Du aber Recht hast ist, daß man auf der Basis, wie sie hier vorliegt, kaum eine vernünftige (argumentative) Diskussion führen kann, weil offenbar außer mir keiner über wirkliche praktische Erfahrung auf dem Gebiet verfügt.

    das ist wohl wahr.


    Das ist in etwa so, als wenn irgendwelche Buschleute nicht glauben würden, daß Wasser zu Eis gefrieren kann und Eisberge als eine fragliche Fiktion definieren würden - egal was Forscher, die Eisberge mit eigenen Augen gesehen haben, auch sagen!

    und du denkst also nicht, dass deine meinung die einzig wahre ist :D


    Nein, das Gegenteil ist der Fall!
    Man könnte argumentieren, daß die Welt keine Kugel ist, denn sonst würden die Australier und Neuseeländer von ihr herunter fallen!
    Ein gutes Argument aber in der Praxis wertlos!
    Ein Argument, was sich nicht auf praktische Fakten bezieht, ist wertlos.
    Nimm doch nur die Astronomie!
    Das Wissen, was vielleicht vor nicht einmal 50 Jahren bestand, ist grundlegend und nachhaltig durch Sonden, die vor Ort waren und dort direkt Beobachtungen und Messungen vorgenommen haben, grundlegend revidiert worden.
    Da halfen keine noch so guten Argumente seitens der gebildetsten Fachleute und auch keine Berechnungen seitens der hochbegabtesten Mathematiker!

    astronomische annahmen schaden aber im seltensten fall dem individuum :wink: (schaden ist der falsche begriff, weil ich ja nicht glaube, dass der rüde ein riesen problem mit der sexualität hätte...)



    Aber selbst Deine Straßenhunde haben die Möglichkeit, in ihrem Rang aufzusteigen und sich dann zu vermehren.

    das beispiel kam nicht von mir und ich ging auch nicht näher darauf ein :wink:


    Ich weiß nicht, was Du Dir von einem Zusammenleben mit einem oder mehreren Hunden erhoffst!

    definitiv keine sexuelle beziehung.


    Ich für meinen Teil aber liebe es, wenn das Zusammenleben harmonisch verläuft, wenn der Hund mit seinem Leben zufrieden ist, wenn er keine Veranlassung sieht, mit irgendwelchen Aktionen mehr daraus zu machen.
    Und das erreiche ich durchaus durch die hier diskutierte Methode, ohne daß dabei seine Gesundheit beeinflußt wird!

    ich erreiche es dadurch, dass er sich an seinem stofftier befriedigt und ich viel mit ihm unternehme. und es läuft auch harmonisch (auch wenn das jetzt sicher wieder angezweifelt wird)


    Es gibt Anzeichen, daß in dieser Hinsicht "aktive" Hunde ein geringeres Risiko für Prostatavergrößerungen aufweisen.

    das stand wo?


    Aber was ist ein Argument wert, ohne Erfahrungen (die wenigstens irgendjemand gemacht hat) dahinter? - Gar nichts!
    Mit Logik allein kannst Du das Leben nicht begründen!

    argumente setzen sich aus erfahrung und belegbarkeit zusammen. und nein, mit logik kann man nicht alles begründen. aber sehr, sehr vieles. :wink:
    Hallo!

    das hat nichts mit fortpflanzung (oder genitaler fixierung) zu tun, sondern mit dem angenehmen gefühl, welches berührungen auslösen. das gehört bereits zur sexualität dazu. allgemein habe ich das gefühl, dass du kindliche sexualität unterschätzt


    Das passt aber doch nicht zum eigentlichen Thema. Ein Hund empfindet Berührungen allgemein auch als angenehm, auch Hunde haben ein Vorspiel das bereits zur Sexualtiät dazu gehört.
    Rüden empfinden es als äußerst angenehm, wenn man sie im Genitalbereich einfach nur streichelt, die klappen sofort ihre Schenkel auseinander und grunzen und räkeln sich total entspannt und genießen es, kann gut sein, dass dies auch schon eine sexuelle Stimulation ist, es gefällt sichtlich meinem Hund, also streichle ich ihn da.

    Und warum unterschätze ich kindliche Sexualtiät? Verstehe ich jetzt nicht?

    Kann jetzt nur von meinen Erfahrungen als Kind ausgehen, natürlich experimentiert man da rum, natürlich ohne den Drang sich gleich fortpflanzen zu wollen, aber der Hund muss sich ja auch nicht zwangsläufig fortpflanzen wollen, sondern einfach nur den kompletten Akt ausführen um wirklich befriedigt zu sein.

    Als Beispiel: Es gibt eine wissenschaftliche Erklärung dafür, warum Wölfe, die in ein Schafgehege eindringen, nicht einfach nur EIN Schaf reißen und dieses fressen, sondern meistens VIELE und die dann aber oft nicht alle anrühren.
    Der Wolf hat eine Art Jagdkreislauf "vorprogrammiert": Suchen-Jagen-Töten-Fressen so ähnlich läuft das ab. Er ist ein Jäger der auf Bewegungen reagiert. Dringt er in das Schafgehege ein, erlegt er ein Schaf, er tötet und sollte dann eigentlich zum Fressen übergehen, aber, drumherum wuseln die ganzen Schafe weiter herum, die können ja nicht wegrennen, also ist der Wolf in einer abgebrochenen Schleife gefangen, solange sich was bewegt, muss er töten, kann nicht zum Fressen übergehen, also tötet er solange weiter, bis er es endlich schafft aus der Schleife rauszukommen, meistens dann, wenn er völlig ermüdet ist, oft kommt er dann gar nicht mehr richtig zum Fressen und verlässt das Schafsgehege unverrichteter Dinge.

    Ich glaube man nennt das: "Surplus (oder Surpuls) killing" (bin aber nicht sicher).

    So denke ich auch, ist es beim Hund mit dem Geschlechtsakt, er muss einschließlich Hängen (wenn auch nur simuliert) abgeschlossen zu sein, um wirklich zu befriedigen.
    Ansonsten ist es ne halbe Sache. Der Hund wird immer weiter das Frettchen rammeln, ohne eine vollständige Befriedigung zu erhalten, würde er die kriegen, würde er das Frettchen sicher nicht so oft berammeln.

    jetzt ist aber immer noch nicht geklärt warum der mensch hand anlegen soll und das tier nicht einfach sich allein befriedigen kann. wenn mir das jmd erklären kann, dann hör ich auch auf zu fragen. aber im moment hat diese frage noch niemand geklärt.


    Mit oben ist es doch hoffentlich erklärt, ein Rüde kann ohne Hündin, oder entsprechendes Hilfsmittel (Hand/Phantom) den vollständigen Geschlechtsakt NICHT selbst simulieren.

    Mal ehrlich, ne menschliche Frau tut sich ohne Mann oder ohne Hilfsmittel da auch schwer :wink:, wie das bei Männern ist, kann ich nicht sagen, bin keiner :D, welcher Mann gibt Auskunft :whistle:?

    und ich finde das argument mit der natur nicht wirklich unwichtig, schließlich wird immer wieder darauf gepocht, dass der hund in der natur dies und jenes verhalten zeigen würde. hier wird plötzlich eine ausnahme gemacht?


    Eigentlich keine Ausnahme. Natur ist gut, Vergleiche anzusetzen auch, viele Dinge sind noch äquivalent, aber manche Dinge sind dies eben bedingt durch Domestikation nicht mehr.
    Ich habe es doch schon geschrieben, bei Alt-Zorro wäre ich nie im Leben drauf gekommen "Hand anzulegen", zum einen hatte ich noch NIE was von gehört, zum anderen wäre ich anhand eines rundum zufriedenen und umgänglichen Zorros nie drauf gekommen.

    Allerdings war das VERKLÄRTE Grinsegesicht beim Flirten mit ner läufigen Hündin nicht zu übersehen.

    Wir erfinden den größten Schrott um unsere Hunde vermeintlich glücklich zu machen, doch die simpelsten Sachen, worauf man eigentlich als erstes kommen müsste, lehnen wir so grundlegend ab.

    und nochmal zum sexualtrieb von weibchen: in der regel heißt nicht alle. soll das nun bedeuten, dass ein stark triebhaftes weibchen befriedigt werden sollte? das wäre die logische konsequenz, wenn ich es rüden zuspreche, weil sie unter ihrem trieb leiden.


    Zum Glück habe ich einen Rüden, daher habe ich mir darüber weniger Gedanken zu machen, aber im Grunde ja.

    Wie Thallus schon anmerkte, klären wir erstmal das Einfachere und das sind Kerle. :D

    Zeit für die Heia, guts Nächtle!

    Ciao Mimi
    ..........
    Original von Mimi
    Das passt aber doch nicht zum eigentlichen Thema. Ein Hund empfindet Berührungen allgemein auch als angenehm, auch Hunde haben ein Vorspiel das bereits zur Sexualtiät dazu gehört.

    das thema war am anfang, dass eltern kinder auch bei ihrer sexualität unterstützen könnten, weil die kinder auch nicht genau wissen was zu tun ist und den richtigen akt nicht ausüben können.


    Und warum unterschätze ich kindliche Sexualtiät? Verstehe ich jetzt nicht?

    weil die aussage "Erstmal ist ein Kind bis zur Pubertät von sich aus gar nicht sexuell interessiert, es ist ein Kind." darauf schließen lässt. :wink: sexualität ist einfach mehr als nur der akt.


    Kann jetzt nur von meinen Erfahrungen als Kind ausgehen, natürlich experimentiert man da rum, natürlich ohne den Drang sich gleich fortpflanzen zu wollen, aber der Hund muss sich ja auch nicht zwangsläufig fortpflanzen wollen, sondern einfach nur den kompletten Akt ausführen um wirklich befriedigt zu sein.

    ja, letztendlich geht es um den höhepunkt. auch hier könnte man die argumentation "die eltern können ja nachhelfen" verwenden.


    So denke ich auch, ist es beim Hund mit dem Geschlechtsakt, er muss einschließlich Hängen (wenn auch nur simuliert) abgeschlossen zu sein, um wirklich zu befriedigen.
    Ansonsten ist es ne halbe Sache. Der Hund wird immer weiter das Frettchen rammeln, ohne eine vollständige Befriedigung zu erhalten, würde er die kriegen, würde er das Frettchen sicher nicht so oft berammeln.

    er macht es am abend, in ca. 3 anläufen und dann kuschelt er sich zu seinem stofftier oder zu uns. ich weiß wie mein hund aussieht, wenn er glücklich oder entspannt ist. und wenn der kreislauf ein anderer wäre, dann würde ich mir auch sorgen machen. aber wieso soll ich in etwas eingreifen, dass für mein tier super funktioniert? es ist nicht so, dass ich ihm seine sexualität unterbinde. nur mische ich mich nicht aktiv ein, weil er es selbst super hinbekommt.


    Mit oben ist es doch hoffentlich erklärt, ein Rüde kann ohne Hündin, oder entsprechendes Hilfsmittel (Hand/Phantom) den vollständigen Geschlechtsakt NICHT selbst simulieren.

    weil der ganze wichtige teil aufs hängen konzentriert wird.


    Mal ehrlich, ne menschliche Frau tut sich ohne Mann oder ohne Hilfsmittel da auch schwer :wink:, wie das bei Männern ist, kann ich nicht sagen, bin keiner :D, welcher Mann gibt Auskunft :whistle:?

    dann machst du was falsch :D


    Ich habe es doch schon geschrieben, bei Alt-Zorro wäre ich nie im Leben drauf gekommen "Hand anzulegen", zum einen hatte ich noch NIE was von gehört, zum anderen wäre ich anhand eines rundum zufriedenen und umgänglichen Zorros nie drauf gekommen.

    und das ist der punkt: solange mein hund glücklich (und nach seinem stofftier ausgeglichen ist), wieso sollte ich es ändern? wenn wir meinen ausgangspost sehen, dann hat mein hund eine phase von 2 wochen gehabt. wenn das zweimal im jahr der fall ist, dann kann ich wirklich gut damit leben.


    Wir erfinden den größten Schrott um unsere Hunde vermeintlich glücklich zu machen, doch die simpelsten Sachen, worauf man eigentlich als erstes kommen müsste, lehnen wir so grundlegend ab.

    naja...


    Zeit für die Heia, guts Nächtle!

    wir sind wohl schon bei guten morgen :wink:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gast3208“ ()

    Hallo!


    Oh Mann, Leute! Ich habe ja auch noch einen Job! :eek:


    Original von Eva
    das thema war am anfang, dass eltern kinder auch bei ihrer sexualität unterstützen könnten, weil die kinder auch nicht genau wissen was zu tun ist und den richtigen akt nicht ausüben können.

    ja, letztendlich geht es um den höhepunkt.

    Bei einem Kind geht es bewußt jedenfalls keineswegs um einen Höhepunkt, sondern vielmehr um ein Körpergefühl!
    Ich möchte aber anmerken, daß diese Thematik sich auf äußerst dünnem Eis bewegt!
    Eltern ihre Kinder unterstützen...
    Zum einen müßten die Eltern die Überzeugung haben, daß dafür überhaupt eine Notwendigkeit besteht, was mir zweifelhaft erscheint.
    Zum anderen gibt es... ich weiß nicht ob Studien, deshalb sage ich einmal Annahmen, daß es negative Auswirkungen auf die spätere Entwicklung des Kindes geben könnte oder gibt, weshalb sich die Eltern per se strafbar machten, wenn sie in diesem Sinn auch nur einen Blick auf gewisse Regionen des Körpers ihres Kindes werfen würden.
    Das ist heutzutage ein moralisch und strafrechtlich gefestigter Fakt!
    Es gibt durchaus auch Bemühungen, welche diese Ansicht auch auf Tiere ausweiten möchten. Dabei fehlen aber halbwegs vernünftige Fakten, um es zu begründen.
    Wenn man aber nicht nur die Gegenwart betrachtet, dann haben Erwachsene durchaus legal Kindern... öhm! "Hilfestellung" gegeben... aus welchen Beweggründen auch immer.

    Das ist wieder solch eine Annahme von Dir, hinter der keineswegs die von Dir vermutete Eindeutigkeit steht, Eva!


    Original von Mimi
    welcher Mann gibt Auskunft :whistle: ?

    Daß man nicht sich selber kitzeln kann, ist sicherlich bekannt!
    Das andere funktioniert aber glücklicherweise.
    Ansonsten hätten wir Menschen vielleicht auch mehr Verständnis für Hunde.


    Original von Eva
    das könnte daran liegen, dass das kapitel "sexuelle hilfen des menschen" in hundebüchern nicht vorkommen.

    Das fällt mit schöner Regelmäßigkeit der Zensur zum Opfer! :wink:


    Original von Eva
    ich erreiche es dadurch, dass er sich an seinem stofftier befriedigt und ich viel mit ihm unternehme. und es läuft auch harmonisch (auch wenn das jetzt sicher wieder angezweifelt wird)

    Es läuft harmonisch?
    Also gefällt es auch dem Stofftier? :wink:


    Original von Mimi
    Mit oben ist es doch hoffentlich erklärt, ein Rüde kann ohne Hündin, oder entsprechendes Hilfsmittel (Hand/Phantom) den vollständigen Geschlechtsakt NICHT selbst simulieren.

    Ich habe einmal einen Bericht gelesen, wo sich ein Rüde offenbar sehr(!) gezielt stimuliert hat.
    Das hat mich sehr verwundert.
    Theoretisch wäre es aber möglich! Es soll ja auch Hunde geben, welche ein WC benutzen und danach sogar abziehen!
    Wenn beim Rüden eine bestimmte Phase überschritten ist, dann kann ein Pseudohängen stattfinden, wobei sich sein Vorhautschlauch hinter seinen Knoten klemmt.
    Ein richtiger Zug, der vielen Rüden aber wichtig ist, kommt so aber nicht zustande!
    Es wäre die Ausnahme, welche die Regel bestätigt!


    Original von Eva
    wenn ein alter mensch sich allein nicht befriedigen kann

    Ich habe schon wirklich viele alte Menschen kennengelernt. Aber ich kann es mir bei keinem vorstellen, bei dem das Bedürfnis hätte bestanden! :think:
    Über Leute im Koma brauchen wir sicher nicht zu sprechen.
    Und bei geistig verwirrten kommt es öfter einmal zu Situationen, auf die man als Unbeteiligter gerne verzichten kann... :rolleyes:


    Original von Eva
    punkt 2: nicht jeder hund braucht menschliches eingreifen bei seinem sexualverhalten.

    Wäre das Gegenteil der Fall, dann wären alle Hunde kastriert oder man hätte die Methode schon längst zum Standard erklärt.


    Original von Eva
    der satz ergibt so geschrieben keinen sinn. wenn ich absurde vergleiche aufstelle, die sich aber dann als fakt erweisen, können sie nicht so absurd gewesen sein. :confused:

    Du hast die Behinderten hier in den Thread geschubst in der Annahme, daß bei ihnen nichts "gemacht" wird, was sich aber als Trugschluß erwies!


    Original von Eva
    wieso sollte ich mein tier zu irgendwas zwingen, was es von sich aus nicht möchte? die initiative würde von mir ausgehen. nicht von meinem hund.

    Ich möchte noch einmal betonen, ich habe ansonsten das Gefühl, falsch herüber zu kommen, daß ich NICHT propagiere, jeder MUSS "es" bei seinem Hund machen, ob er oder der Hund will oder nicht!
    Wenn ein Hund aber in dieser Hinsicht Probleme macht, dann ist es ein sehr effektives Mittel. Und es tut auch sonst den meisten Hunden nur gut!


    Original von Eva
    und du denkst also nicht, dass deine meinung die einzig wahre ist :D

    Nö!
    Ich kenne aber keine Alternative, die an sie auch nur heranreicht! :smile:


    Original von Eva
    astronomische annahmen schaden aber im seltensten fall dem individuum :wink:

    Das erklär mal Giordano Bruno! :D :D :D


    Original von Eva
    das stand wo?

    Es ist eine Annahme, weil Zuchtrüden vergleichsweise seltener an Prostataproblemen leiden.
    Erspare es mir bitte, hier nach Quellen zu suchen!
    Im menschlichen Bereich ist es angeblich übrigens genauso!


    Original von Mimi
    Ansonsten ist es ne halbe Sache. Der Hund wird immer weiter das Frettchen rammeln, ohne eine vollständige Befriedigung zu erhalten, würde er die kriegen, würde er das Frettchen sicher nicht so oft berammeln.

    Das ist durchaus schlüssig!
    Und nach dreimaligem Versuch, liegt der Hund nicht zufrieden daneben, sondern erschöpft! :D


    Original von Eva
    wir sind wohl schon bei guten morgen :wink:

    Die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert! :wink:


    Thallus.
    Hallo!

    Und nach dreimaligem Versuch, liegt der Hund nicht zufrieden daneben, sondern erschöpft!


    Da fällt mir auch noch was lustiges ein, noch gar nicht so lange her.

    Ricci-Monster war da, knapp zwei Jahre alt und hätte eine andere Schäferhündin decken dürfen.
    Wir haben uns getroffen, Hündin hat sich hingestellt, Schwanz zur Seite und hatte eine unendliche Geduld mit Ricci, doch der Depp hats vermasselt.
    Er hat sich abgemüht, aber war so hektisch, dass er nicht getroffen hat. :D
    Nach ner halben bis dreiviertel Stunde, haben wir dann abgebrochen, meine Bekannte ist mit Ricci gleich weiter in Urlaub gefahren.
    Hinterher hat sie mir dann erzählt, dass Ricci die ganzen 700 km Fahrt durchgeschlafen hat, nichtmal an der Autobahnraststätte wollte er zum Pinkeln raus. :D

    Ich denke auch nicht, dass er "befriedigt" war, aber verdammt fertig. :D

    So sans die Hünd!

    Ciao Mimi
    ..........
    Hallo!


    Original von Mimi
    Ich denke auch nicht, dass er "befriedigt" war, aber verdammt fertig. :D

    Oh! Oh!
    Ich denke nicht, daß wir das noch weiter vertiefen sollten, sonst kommen solche Plüschfrettchen noch als "Beschäftigungsmittel" auf den Markt.
    Für Border Collies, Malinois und so! :D


    Thallus.