heute brauche ich mal Euren Rat in Puncto Gesundheit meiner weißen Schäferhündin. Ich beschreibe Euch mal unseren gestrigen Abend:
Gegen 17.30 Uhr zog mein Männe mit der Kleenen los, um auf der nahe gelegenen Wiese noch ein bisschen Ballsport zu treiben. Als die beiden wieder rein kamen (ca 18.30 Uhr) bekam Carry, nachdem sie abgehechelt hatte, ein Stück Trockenpansen. Während sie sich genüsslich darüber her machte, reinigte ich den Käfig unserer "Pensionshasen", die seit ca 14 Tagen unsere Arbeitszimmer bewohnen. Irgendwann gegen 19.30 registrierte ich Carry, die herumlag, zuschaute, mal hier mal dort schnüffelte (Häschen sind ja interessant). Unter dem rechten Auge sah ich eine leichte Schwellung, ähnlich einem Insektenstich. Nun gut, da dachte ich mir noch nicht viel dabei. Als ich meinem Hund eine viertel Stunde später erneut ins Gesicht blickte,´war das Auge erheblich angeschwollen und auch die linke Fangseite war super-dick. Männe und ich haben uns kurz beratschlagt und beschlossen, in die nächste Tierklinik zu düsen.
Als die Maus dort aus dem Kofferraum sprang, waren die Schwellungen schon wieder zurückgegangen, aber noch zu sehen.
Nach einer halben Stunde im Wartezimmer stellten wir Carry einer jungen TÄ vor. Die Schwellungen waren derzeit schon fast verschwunden
. Carry wurde untersucht. Die TÄ tippete sofort auf eine allergische Reaktion, die von einer Pflanze hervorgerufen worden sei. Als ich fragte, ob es einen Zusammenhang mit Carrys Barfnahrung geben könnte, verneinte die TÄ dies vehement und erläuterte, dass Nahrungsmittelallergien meist von den Zusatzstoffen der Fertigfuttersorten hervorgerufen würden. Da die Kleene kein neues Gemüse, ungewohntes Fleisch oder sonstiges auf dem Futterplan hatte, schloß sie dies also aus. Auch von einer Cortisoninjektion riet sie uns ab, da die Schwellungen den Anschein erweckten, von allein zurückzugehen.
Wir fuhren also wieder Heim. Carry lümmelte ca ein halbes Stündchen auf der Couch rum, als ich feststellte, dass das gesammte Gesicht komplett mit Beulen übersäht und ganz fies angeschwollen war.
Lange Rede, kurzer Sinn: zurück in der Tierklinik bekam sie dann doch Cortison und seither sieht der Hund wieder normal aus.
Was kann das denn wohl gewesen sein? Ob der Hund gegen das Stroh, mit dem ich den Kaninchenstall einstreute, allergisch ist? Ich lasse sie seit diesem Verdacht nicht mehr in die Nähe des Arbeitszimmers, ich will nichts riskieren.
Eine Bekannte meinte, dass dies nur mit "meiner komischen Fütterei" zusammenhängen könne. Das verunsicherte mich nicht, machte mich lediglich wütend. Ich bin absolut überzeuter Barfer und weiß, dass es für Hunde nichts besseres gibt. Aber grübeln tue ich schon. Kann denn ein Nahrungsmittel solch heftige Reaktionen, die nur punktuell im Gesicht auftreten, hervorrufen? Und das auch, wenn die Nahrungsmittel bekannt sind und zuvor noch nie Probleme hervorriefen?
Ich beobachte Carry heute schon den ganzen Tag mit Adleraugen - bisher sieht ihr Geischt allerdings so hübsch aus, wie eh und je.
Habt ihr Erfahrungen oder Ratschläge, die mich irgendwie weiterbringen können?
Liebe Grüße - Tine
P.S. Vielleicht ist es erwähnenswert, dass die Lütte im vergangenen Sommer schon einmal ein geschlollenes Auge hatte, nachdem sie durch eine in voller Blüte stehende Wiese getobt war. Dies musste auch mit Cortisan behandelt werden.

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
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Ist ja auch echt ekelig da draußen.
(und die Sachen die da drin sind, braucht ein Hund größtenteils auch nicht mal - sie dienen nur als Füllstoffe die hinten wieder rauskommen - darum kackt ein Barf-Hund auch viel weniger als ein Tro-oder Nafu Hund)
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da hab ich wohl falsch gedacht