Es geht um eine 17jährige Mieze, die auch genauso heisst. Diese gehörte einer alten Frau, die nun im Heim lebt und eine Nachbarin meiner Mutter war. Der Sohn der alten Frau hat Mieze irgendwann ins Tierheim gegeben (kein Bock auf die alte Katze, aber jetzt nen 10 Monate alten Kater um den sie sich kaum kümmrn) und nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass meine Mutter davon hörte. Sie fuhr hin und als sie Mieze sah (totunglücklich, fraß nicht und wäre wohl bald gestorben) nahm sie sie kurzerhand mit. Das war im Mai 2007. Nun hat Mieze vor 3 Wochen Blut im Urin gehabt, die Tierärztin hat einen Nierenschnelltest gemacht, die Werte waren angeblich in Ordnung. Mieze kriegt man in keinen Transporter, das heisst, es muss jemand rauskommen. Nun hatte meine Mutter vor einigen Tagen den TA kommen lassen, weil das Blut nunmal leider da war, aber Mieze zu untersuchen grenzt auch fast an ein Ding der Unmöglichkeit. Sie ist sehr eigen und hat in früheren Jahren wohl nichts schönes erlebt. Sie steht auch gut im Futter, ist unter Mamas Pflege zu einem richtig guten Brummer geworden. Aber, seit einigen Tagen vermehrt sich das Blut in der Katzentoi, wenn sie Pipi macht. Auch ist meiner Mutter aufgefallen, dass, wenn Mieze von draussen reinkommt, sie zig mal auf die Toi geht. Sie möchte an der Mieze nicht mehr rumdoktern lassen, aber das Blut bereitet ihr schon Sorgen. Ihr allerdings alle 2 Wochen irgendwas spritzen auf Verdacht ist auch doof. Und für eingehende Untersuchungen müsste man sie in Narkose legen, was wohl nicht das Optimalste wäre. Fressen tut sie aber wirklich gut. Hat jemand eine Ahnung, einen Hinweis oder eine Vermutung? Ich weiß, Ferndiagnosen sind nix, aber das is der einzige Weg ihr evtl helfen zu können.
Lg, Nicky
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.


IN LOVING MEMORY
FUSSEL + 10.02.2006 

