So lange es so viele Unvernünftige gibt, lasse ich nicht locker ! - Abgabe / Abnahme von Katzenbabys bitte nicht unter 12 Wochen !!!

      Hallo alle zusammen, aus gegebenen Anlaß nochmal:

      Bitte, bitte, bietet keine Katzen unter 12 Wochen an ( und nehmt auch keine), die Kleinen müssen noch bei der Mutter bleiben, bis sie " ausgelernt" und abgestillt sind !!!!!!!!!!
      Es sieht zwar immer so aus, als ob sie kaum noch bei der Mutter sind, aber nur die Mutter selbst zeigt, wann die Kleinen abgestillt sind. ( ca. 12 Wochen, besser 14)


      Besser auch mal an die Katzen denken, nicht nur an uns selbst.

      Gruß Ally



      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Hallo an alle, die ein Katzenbaby möchten.

      ich bitte euch alle dringend, keine Kätzchen zu nehmen, die jünger als 10 Wochen sind - der optimale Abgabetermin für Katzenbabys ist NICHT VOR DER 12. Woche.

      Ihr tut weder euch und schon gar nicht dem Katzenbaby einen Gefallen, wenn ihr es früher von der Mutter "wegreißt"!. Meist sind die Babys erst mit 8 Wochen vollständig entwöhnt (auch wenn einige etwas anderes behaupten) und die Babys brauchen einfach die Nähe und den Kontakt der Mutter für mindestens 12 Wochen, um von ihr alles zu lernen, was sie für das Leben stark macht - sowohl physisch als auch psychisch.

      Hinzu kommt, daß die 7. -9. Lebenswoche GANZ wichtig für Katzenbabys ist. Das ist ihre sogenannte "Prägephase", in der sie von der Mutter den Kontakt zu Menschen, das Jagen und vielen andere wichtige Dinge lernen. Hier muß auch der Mensch, bei dem die Babys groß werden mithelfen und ihnen die notwendigen Kontakte z. B. zu Kindern, anderen Tieren und verschiedenen Menschen liebevoll zeigen und sie darauf vorbereiten.

      Fehlen all diese Erfahrungen, besteht die große Gefahr, daß sich das Katzenbaby zu einem "kleinen neurotischen Bündel" entwickelt, das z. B. durch permanente Unsauberkeit, Agression und gesundheitliche Probleme jeder Art für ständige Sorgen sorgt.

      Wenn ihr ein glückliches Katzenbaby wollt - und davon gehe ich mal aus - mit dem ihr lange Jahre viel Freude habt, laßt euch also bitte nicht dazu verleiten, ein völlig unreifes und somit letztendlich auch gesundheitlich noch nicht voll gestärktes Katzenkind zu nehmen. Auch mit 12 Wochen sind Katzenbabys ebenso süß - wahrscheinlich sogar umso mehr, weil sie mutig, gesund, zutraulich und noch neugieriger sind.

      Der Verlust von Mutter und Geschwister ist für ein Katzenbaby ohnehin schwer genug - macht ihr ihn bitte nicht noch unerträglicher und schwerer, indem ihr den falschen Zeitpunkt wählt.

      Ich würde mich freuen, wenn alle sich als WIRKLICHE Tierfreunde beweisen würden und in erster Linie an die Katzenbabys denken, nicht nur an sich.

      In diesem Sinne grüßt ganz herzlich catflower
      Hallo Katzenfreund, Dein Zuspruch freut mich natürlich und ich würde mich noch mehr freuen, wenn ganz viele hier im Forum mich darin unterstützen würden, den offenbar Unvernünftigen so lange "auf die Nerven zu fallen", bis wir zumindest einige eines Besseren belehren können.

      Die absolut Uneinsichtigen verzichten dann vielleicht "freiwillig" aufgrund unserer ständig wiederkehrenden Mahnungen auf derartige "Angebote" in diesem Forum.

      Damit keine Mißverständnisse entstehen: ich möchte hier keine PERSONEN vertreiben, es geht mir lediglich um Beiträge, in denen die eindeutig zu frühe Abgabe der Katzenbabys angeboten wird. Nebenbei gesagt sind auch solche Beiträge, in denen "bestätigt" wird, daß man selbst ein so junges Katzenkind aufgenommen hat, das "keinerlei Schäden" zeigt, nicht wirklich geeignet, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Schäden zeigen sich oft erst nach Jahren und dann kommt kaum einer auf die Idee, das mit diesem Umstand in Verbindung zu bringen - trotzdem ist es nur allzu häufig der Fall, wie viele, ganz verschiedene Beiträge ja auch hier im Forum zeigen.


      Ich hoffe, außer uns beiden finden sich noch ganz viele, die bereit sind, den Katzen zuliebe auch mal "zu nerven".

      Herzliche Grüße von catflower
      Hallo catflower, dein Engagement zu diesem Thema in allen Ehren. Deine Aussagen bzgl. des Zeitpunktes einer Trennung von Katzenmutter und -kind sind ja auch absolut richtig. Aber selbst wenn dies hier ein Forum ist, in dem sich alles um Katzen dreht, finde ich, daß man doch nicht vergessen sollte, daß hinter jedem Beitrag der hier eingestellt wird ein Mensch steht. Möglicherweise auch mal ein Mensch, der sich in einer Notlage befindet, dessen Katze vielleicht ungewollt trächtig wurde, weil er sich die Kosten für eine Kastration nicht leisten kann und somit auch nicht in der Lage ist die nach ca. 5 Wochen anfallenden zusätzlichen Kosten für Katzenfutter aufzubringen, dazu den Nachwuchs ärztlich versorgen zu lassen sprich nach 9 Wochen die ersten Impfungen und die Entwurmung zu bezahlen. Trotzdem kann derjenige ja ein Tierfreund sein und ist deshalb bemüht, so früh wie möglich die Katzenbabys in gute Hände abzugeben, wo dann sichergestellt ist, das sie dort die nötige Pflege und Versorgung erhalten. Jemand, dem das Wohl der Tiere am A.... vorbeigeht, der würde sich nicht die Mühe machen, die Katzenbabys zu vermitteln, sondern sie anderweitig "entsorgen". Sollte man dies nicht auch bedenken? Wieviele Katzen werden einfach ausgesetzt, landen im Müllcontainer oder werden ersäuft oder erschlagen! Wenn du diese Leute, die es mit Sicherheit auch hier gibt, so angreifst (oder nervst), könnte das evtl. viel schlimmere Folgen für die Katzenkinder haben, als eine zu frühe Trennung von der Mutter. Wie gesagt du hast Recht, aber du solltest zumindestens mal über meine Argumente nachdenken.
      Ich bin zwar erst kurze Zeit hier in diesem Forum, erlaube es mir aber trotzdem meine ganz persönliche Meinung hier kund zu tun, und werde mich aus diesem Forum jetzt auch wieder verabschieden!!!
      Gruß Tiger




      > Hallo Katzenfreund, Dein Zuspruch freut mich natürlich und ich würde mich noch mehr freuen, wenn ganz viele hier im Forum mich darin unterstützen würden, den offenbar Unvernünftigen so lange "auf die Nerven zu fallen", bis wir zumindest einige eines Besseren belehren können.
      >
      > Die absolut Uneinsichtigen verzichten dann vielleicht "freiwillig" aufgrund unserer ständig wiederkehrenden Mahnungen auf derartige "Angebote" in diesem Forum.
      >
      > Damit keine Mißverständnisse entstehen: ich möchte hier keine PERSONEN vertreiben, es geht mir lediglich um Beiträge, in denen die eindeutig zu frühe Abgabe der Katzenbabys angeboten wird. Nebenbei gesagt sind auch solche Beiträge, in denen "bestätigt" wird, daß man selbst ein so junges Katzenkind aufgenommen hat, das "keinerlei Schäden" zeigt, nicht wirklich geeignet, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Schäden zeigen sich oft erst nach Jahren und dann kommt kaum einer auf die Idee, das mit diesem Umstand in Verbindung zu bringen - trotzdem ist es nur allzu häufig der Fall, wie viele, ganz verschiedene Beiträge ja auch hier im Forum zeigen.
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      > Ich hoffe, außer uns beiden finden sich noch ganz viele, die bereit sind, den Katzen zuliebe auch mal "zu nerven".
      >
      > Herzliche Grüße von catflower
      Hallo Tiger, wenn Du länger im Forum wärst, wäre Dir sicher aufgefallen, daß ich für die von Dir beschriebenen "Notfälle" absolutes Verständnis habe.

      Andererseits stellt sich auch dann die Frage, warum machen sich die Leute nicht VORHER Gedanken darüber, was es bedeutet, ein Tier ins Haus zu nehmen? Warum denken sie nicht vorher daran, daß eine Katze auch Geld kostet und Nachwuchs bekommen kann? In Sachen Geld muß es nicht immer das Beste vom Besten sein, das man für das Tier kauft, hier kann man zweifellos sparen - Tierarztkosten hingegen sind im Ernstfall kaum zu vermeiden und sollten ebenso einkalkuliert werden wie eine rechtzeitige Kastration.

      Überlegungen im Vorfeld gehören nämlich nicht nur ebenso zur Verantwortung wie Liebe, Zuneigung und Pflege, sie sind die Grundvoraussetzung für ein solches Vorhaben und spätere "Entschuldigungen" oder "Ausreden" wie Allergie, Umzug, eigener Nachwuchs, Unsauberkeit und dergleichen, die oft genug dem eigentlichen Grund vorgeschoben werden, sind aus meiner Sicht keinesfalls (bis auf eben wenige Ausnahmen) eine Rechtfertigung für die spätere Abgabe der Tiere.

      Für das "Fehl"verhalten der Menschen - sie können im Gegensatz zu Tieren DENKEN - findet man immer Entschuldigungen, das "Fehl"verhalten der Tiere (z. B. bei der genannten Unsauberkeit) spielt dann meist nur eine untergeordnete Rolle, denn das Tier ist das schwächste Glied in dieser Kette.

      Keine Frage, Tiger, jeder hat seine eigene Meinung und das ist gut und richtig so. Ich kann auch verstehen, daß es im Augenblick den Anschein hat, als würde ich alle Leute "über einen Kamm scheren". Das ist ganz sicher nicht der Fall. Hier geht es einzig und allein um ganz bestimmte, einzelne Beiträge der letzten Wochen, die sich leider immer wieder wiederholen. Und ich finde es einfach wichtig, mich als Mensch nicht nur um meine eigenen Probleme zu kümmern, sondern mich auch für andere (einschließlich Tiere) einsetzen.

      Wenn jemand Hilfe braucht, ist er froh, wenn sich andere Menschen mit seinem Problem befassen und empfindet diese als "freundlich". Wenn es aber um Kritik geht, sind genau diese Menschen plötzlich unbequem und verbohrt und ihnen wird unterstellt, sie wollten andere "angreifen". Es ist halt sehr einfach, sich die Welt je nach eigenen Bedürfnissen "zurechtzubiegen".

      Ich für meine Person helfe weiterhin gerne - aber ich werde mich auch weiterhin für das Wohl von Katzen einsetzen, wenn ich das für nötig erachte.

      Herzliche Grüße von catflower
      Hallo Ihr!

      Zitat von catflower:

      "Andererseits stellt sich auch dann die Frage, warum machen sich die Leute nicht VORHER Gedanken darüber, was es bedeutet, ein Tier ins Haus zu nehmen? Warum denken sie nicht vorher daran, daß eine Katze auch Geld kostet und Nachwuchs bekommen kann? In Sachen Geld muß es nicht immer das Beste vom Besten sein, das man für das Tier kauft, hier kann man zweifellos sparen - Tierarztkosten hingegen sind im Ernstfall kaum zu vermeiden und sollten ebenso einkalkuliert werden wie eine rechtzeitige Kastration."

      Ja, genauso sehe ich das auch und ich finde man sollte sowas ernst nehmen!
      Ich habe diese langwierigen Diskussionen hier im Forum schon etwas länger verfolgt ( u.a. die Sache mit Dagmar) und Du Tiger hast nichts besseres zu tun, als hier das Mädel zu "beschimpfen" (ich glaube Meike hiess sie), dass sie mal was sinvolles ins Forum setzten solle. Meiner Meinung hat sie das getan!
      Und weiterhin möchte ich dazu sagen, dass Du hier nicht die "beleidigte Leberwurst" spielen musst, nur weil andere Leute eine andere Meinung haben, als Du! Immerhin wird hier alles sehr nett gesagt, es ist ja hier keiner dabei, der andere Leute als "dummes Ar..." usw. hinstellt...also kein Grund hier eingeschnappt zu sein.
      Ach ja, und noch was zum Thema "sinvolle Beiträge im Forum": Du bist ja auch net besser, wenn Du hier X-mal den gleichen Beitrag reinsetzt.

      Ich jedenfalls unterstütze da voll und ganz die Meinung von Catflower! es gibt nunmal Leute, die da etwas mehr Anhung haben und von denen darf man sich gerne einen Tipp geben lassen.
      Wie ich hier ja auch schon desweiteren mitbekommen habe, sind die Leute hier auch sehr zufrieden mit den Abtworten von Catflower (bis auf einige Querschläger hier). Kannst Dir ja gerne mal ein paar Antworten von den Leuten hier durchlesen, dann wirst Du es sehen.

      Viele Grüsse, Melanie.
      Hallo,
      ich muss catflower voll und ganz recht geben! Meine (momentan leider entlaufende) Katze Laura wurde von einem Katzenclub gefunden, als sie ca. 6-7 Wochen alt war. Ich habe sie mit ca. 6 Monaten bekommen. Laura ist zwar eine sehr liebe Katze, aber ich habe immer mit ihrer Unsauberkeit zu kämpfen. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, aber wirklich befriedigend hat nichts geholfen. Mir wurde von verschiedenen Tierärzten bestätigt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ihre Unsauberkeit in ihrer viel zu frühen Trennung von ihrer Mutter begründet ist (denn durch die Mutter lernen Kitten grundsaetzliche Punkte der Sauberkeit).

      Bei Laura war die frühe Trennung von ihrer Mutter leider nicht mehr zu vermeiden, weil ihre möglicherweise freilebende Mutter vielleicht irgendwie getötet oder Laura durch Menschen ausgesetzt wurde, ABER Tierbesitzer haben es in der Hand, wann sie ihre Kitten abgeben. Und dies sollte nicht passieren, bevor die Kitten 12 Wochen alt sind.
      Mir ist absolut schleierhaft, warum bezüglich dieser Tatsache überhaupt Diskussionen geführt werden müssen: jeder Tierarzt wird das Abgabealter bestätigen ebenso wie jedes Katzenbuch.

      Wenn man nicht die Zeit und Geduld hat, die Kitten 12 Wochen bei der Mutterkatze zu lassen, sollte man seine Katze eben kastrieren und auf den Katzennachwuchs verzichten.

      Gruesse
      Suse
      Hallo Tiger,
      sorry, aber die Argumentation, dass die armen Katzenbesitzer sich keine Kastration leisten können, ist etwas schwach. Wer sich ein Tier anschafft, muss auch mit Kosten rechnen - oder ist es auch legitim, wenn Katzenbesitzer mit ihrer kranken, leidenden Katze nicht zum Tierarzt gehen, weil ihnen das zu teuer ist? Wohl kaum.

      Im Übrigen gibt es in fast jeder größeren Stadt die Möglichkeit, Katzen kostenlos kastrieren zu lassen oder diesbezüglich Hilfe von Katzenclubs usw. zu bekommen.

      Gruss
      Suse
      Hey, hier gehts ja schlimmer zu wie im Bundestag! Bin zufällig auf diese Seite gestoßen und hab mir mal die Beiträge zum Thema durchgelesen. Wie ich das sehe, hat "catflower" wirklich viel Erfahrung mit Katzen, duldet aber scheinbar keinen Widerspruch.
      Die Aussagen von "Tiger" finde ich ziemlich bemerkenswert. Das sich jemand auch Gedanken über die Leute macht, die hinter diesen Beiträgen stecken. Vielleicht noch ne Anmerkung zu der Aussage "bevor man sich ein Tier anschafft, sollte man wissen, daß es auch eine Geldfrage ist", es läuft doch im Leben nicht immer alles nach Plan, die Dinge können sich von heute auf morgen ändern, man gerät aus welchen Gründen auch immer, in eine finanzielle Notlage. Na ja, habe eigentlich mit Katzen nichts am Hut, fand die Diskussionen hier aber sehr spannend, viel Spaß noch.



      > Hallo an alle, die ein Katzenbaby möchten.
      >
      > ich bitte euch alle dringend, keine Kätzchen zu nehmen, die jünger als 10 Wochen sind - der optimale Abgabetermin für Katzenbabys ist NICHT VOR DER 12. Woche.
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      > Ihr tut weder euch und schon gar nicht dem Katzenbaby einen Gefallen, wenn ihr es früher von der Mutter "wegreißt"!. Meist sind die Babys erst mit 8 Wochen vollständig entwöhnt (auch wenn einige etwas anderes behaupten) und die Babys brauchen einfach die Nähe und den Kontakt der Mutter für mindestens 12 Wochen, um von ihr alles zu lernen, was sie für das Leben stark macht - sowohl physisch als auch psychisch.
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      > Hinzu kommt, daß die 7. -9. Lebenswoche GANZ wichtig für Katzenbabys ist. Das ist ihre sogenannte "Prägephase", in der sie von der Mutter den Kontakt zu Menschen, das Jagen und vielen andere wichtige Dinge lernen. Hier muß auch der Mensch, bei dem die Babys groß werden mithelfen und ihnen die notwendigen Kontakte z. B. zu Kindern, anderen Tieren und verschiedenen Menschen liebevoll zeigen und sie darauf vorbereiten.
      >
      > Fehlen all diese Erfahrungen, besteht die große Gefahr, daß sich das Katzenbaby zu einem "kleinen neurotischen Bündel" entwickelt, das z. B. durch permanente Unsauberkeit, Agression und gesundheitliche Probleme jeder Art für ständige Sorgen sorgt.
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      > Wenn ihr ein glückliches Katzenbaby wollt - und davon gehe ich mal aus - mit dem ihr lange Jahre viel Freude habt, laßt euch also bitte nicht dazu verleiten, ein völlig unreifes und somit letztendlich auch gesundheitlich noch nicht voll gestärktes Katzenkind zu nehmen. Auch mit 12 Wochen sind Katzenbabys ebenso süß - wahrscheinlich sogar umso mehr, weil sie mutig, gesund, zutraulich und noch neugieriger sind.
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      > Der Verlust von Mutter und Geschwister ist für ein Katzenbaby ohnehin schwer genug - macht ihr ihn bitte nicht noch unerträglicher und schwerer, indem ihr den falschen Zeitpunkt wählt.
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      > Ich würde mich freuen, wenn alle sich als WIRKLICHE Tierfreunde beweisen würden und in erster Linie an die Katzenbabys denken, nicht nur an sich.
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      > In diesem Sinne grüßt ganz herzlich catflower
      >
      Hallo neutraler Leser, ich weiß zwar nicht, ob Du nochmal bei uns reinschaust, antworte trotzdem nochmal zu diesem (speziell Deinem) Beitrag:

      So ganz neutral bist Du ja dann eher doch nicht, weil Du Personen allein aufgrund dieser geführten Diskussion beurteilst *grins*.

      Wenn Du auch andere Beiträge von mir gelesen hättest, wäre Dir sicher auch aufgefallen, daß ich Widerspruch durchaus dulde, oft sogar selbst dazu auffordere (was sagst Du nun - böses Faul, oder?).

      Aber in diesem speziellen Fall ist ein Widerspruch tatsächlich ein Fehler, der u. U. nie wieder gut zu machen ist. Das hast Du sicher inzwischen auch aus den anderen Antworten lesen können. Und das möchten wir einfach nach Möglichkeit verhindern, denn wir möchten mit unseren Tipps helfen, nicht aber falsches Wissen oder Unkenntnis (was ja an sich nichts schlimmes ist) unterstützen bzw. rechtfertigen.

      Zum Thema "vorher überlegen": ganz klar hast Du recht damit, daß man nicht alle Entwicklungen im Leben vorhersehen kann (hab ich selbst an anderer Stelle hier im Forum auch genauso zu bedenken gegeben bzw. als absolut verständlich beschrieben).

      Aber mal ganz ehrlich - wenn ich mich dazu entschließe, ein Tier (wie hier eine Katze) aufzunehmen, gibt es Kosten, um die ich einfach nicht herumkomme und Kosten, die nicht unbedingt in jedem Fall anfallen müssen. Zu den Kosten, um die ich nicht herumkomme, gehören nunmal die für Impfungen, Kastration und Tierarzt, denn wenn ich nicht mal die aufbringen kann (oder will), erwachsen daraus mit 99 %iger Sicherheit weitere Kosten, deren Belastung ich eben durch vorheriges Nachdenken dann wiederum im Vorfeld aus dem Weg gehen kann.

      Ich weiß aus eigener Erfahrung nur zu gut, welches Ausmaß gerade nicht vorhersehbare Tierarztkosten aufgrund von Krankheit annehmen können. Hier wird im Ernstfall auch niemandem ein Vorwurf gemacht, wenn er finanziell kapitulieren muß. Aber die Tierarztrechnung für Impfung und Kastration kann und sollte wirklich VORHER überlegt und vor allem einkalkuliert werden. Die sind nicht sooo überdimensional hoch, daß man sie nicht auch mit kleinem Geldbeutel aufbringen kann. Impfkosten entstehen nur 1 x im Jahr, Kastration 1 x im Leben der Katze. Für eigene Bedürfnisse, auch für nicht wirklich zwingend notwendige, ist aber merkwürdigerweise doch immer ausreichend Geld vorhanden.

      Damit Du das nicht wieder mißverstehst: das hat alles nichts mit Widerspruch gelten lassen oder nicht zu tun. Das sind doch lediglich Diskussionen von Leuten, die unterschiedlicher Meinung sind. Und jeder versucht seinen Standpunkt so gut wie möglich klar zu machen und andere von der Richtigkeit bzw. Logik zu überzeugen. Das wirst Du selbst in vielleicht anderen Dingen ganz sicher nicht anders handhaben.

      Aber ich denke, wir sollte diese Diskussion jetzt auch langsam wirklich beenden. Leider ist sie offenbar auch nur entstanden, weil einige (noch) nicht wissen, daß "Diskussion" auch Kritik und / oder unterschiedliche Meinungen bedeutet, Kritik aber durchaus nichts schlechtes ist - sicher muß man aber auch erst lernen, damit richtig umzugehen.

      In diesem Sinne auch Dir weiterhin alles Gute von catflower
      Hallo catflower und katzenfreund,
      ich schließe mich Euch da voll an. Ich habe einen Kater, der ca. 3 Jahre alt ist, aus einer Katzenhilfe, die ihn auf der Straße aufgelesen haben. Er kommt offenbar aus einem Haushalt, wie er auf die Straße geraten ist, ließ sich nicht ermitteln - vielleicht ausgesetzt, jedenfalls nicht vermisst. Er wurde einmal vermittelt und zeigte dort viele Macken, u. a. Kratzen an der Wand, nachts Schreien, und - was in diesem Zusammenhang interessant ist - Kratzen, wenn man ihn streichelt. Den sog. Milchtritt. Aus dieser Vermittlung wurde der Kater wegen anderer Probleme bei der Haltung wieder rausgeholt und dann zu uns vermittelt. Bei uns zeigt er weder Kratzen an der Wand noch nachts Schreien oder andere Verhaltensweisen, deretwegen manche Menschen ihre Katzen wieder weggeben *schnaub*, der Milchtritt ist geblieben. Wenn man ihn krault, dreht er sich nach einer Weile auf den Rücken, wäscht sich mit den Vorderpfoten das Gesicht und schnurrt wie eine Nähmaschine. Und dann kommt das Kratzen mit den Vorderpfoten in der Luft oder an seiner Auflage. Dies wird von der Katzenhilfe, und ich teile diese Meinung, als Milchtritt interpretiert und als Zeichen dafür gedeutet, dass er zu früh von seiner Mutter getrennt wurde, aus welchen Gründen auch immer. Genauso trampelt und kratzt er mit den Vorderpfoten auf Unterlagen, die ihm behaglich sind (wir haben gegenwärtig noch ein Plüschkissen, das er sehr liebt, aber es ist bald auf dem Weg ins Nirwana *g*), herum, bevor er sich hinlegt, auch das kann man in Richtung Milchtritt deuten. Für manche Menschen ist sowas Unart, weil es letztlich Zerstörung bzw. Beschädigung bedeutet, also von dem Kissen oder was auch immer ihn veranlasst, etwas mit den Krallen zu bearbeiten, bevor er sich hinlegt - und ich denke, Katzenhalter sollten sich solche Folgen überlegen, bevor sie sich ein sehr junges Katzenkind anschaffen.
      Ich sags mal so: ich habe meine stoffbezogenen Möbel mit Decken verkleidet, obwohl ich Decken auf Sessel oder Sofa eigentlich total spießig finde....aber deswegen gebe ich meine Katzentiere nicht wieder her (der Kater frisst am liebsten neben dem Teller und lässt die Hälfte liegen, und meine Katze erbricht sich, wenn sie zu hastig gefressen hat, was solls?). von daher sollte sich jemand, der ein Katzenkind vor dem Alter von 12 Wochen unbedingt haben will, auch über die möglichen negativen Folgen Gedanken machen und die Katze nicht damit enden lassen, dass sie bei unerwünschtem Verhalten ins Tierheim abgeschoben oder in einer Kleinanzeige gegen Geld angeboten wird!!!
      Vor allem finde ich, ist das Angebot von noch sehr jungen Kätzchen ein Zeichen, dass ein Züchter unseriös ist und in erster Linie an Geld Interesse hat. Ein seriöser Züchter, so meine Meinung, wird sicherlich inserieren, wenn die Kitten auf der Welt sind, aber er wird sie nicht vor dem Alter von 12 Wochen abgeben, sondern "reservieren" oder wie immer sie das nennen. Natürlich spart es allerlei Kosten, wenn man die Kitten zwei oder vier Wochen nicht(mehr) durchfüttern und versorgen muss, besonders wenn die Würfe recht groß sind.... aber ein seriöser Züchter berücksichtigt dies letztlich auch im Preis für das Kitten, genauso wie vorher bei der Zuchtauswahl, bei der meiner Meinung auch der Charakter der Zuchttiere eine große Rolle spielen muss!!!!
      Für Kitten ohne Zucht, also z. B. Bauernkatzen, sollte das genauso gelten. Oder der Katzenhalter bringt die Jungen samt der Mutter ins Tierheim, wenn er Katzen nicht haben will. Bzw. lässt seine Katzen kastrieren, damit es eben nicht zu unerwünschten Katzenbabys kommen kann. so schön es ist, wenn Kinder kleine Katzen erleben können, so unverantwortlich finde ich den Gedanken, die Katze "einmal, nur einmal" Junge haben zu lassen, wenn man hinterher nicht weiß, wohin damit. Aber das "einmal, nur einmal" wird leider nicht aussterben - vielleicht kann man diesen Denkern aber doch mit Beharrlichkeit klar machen, dass sie dann wenigstens die Kitten behalten, bis sie 3 Monate alt sind - oder (meiner Meinung nach) noch besser 6-8 Monate (weil sie dann eben schon erwachsener und reifer sind) ---- viele Leute, die einfach ein süßes Katzenbaby wollen, machen sich auch nicht klar, dass man an dem Katzenteenie eben doch noch einiges zu erklären und Grenzen zu setzen hat *g*, bis Katze und Mensch ihre Gewohnheiten und Reviere soweit abgesteckt haben. Vor allem, wenn man berufstätig ist (und dann so einen Katzenteenie allein zuhause lassen? Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn dies oder das zu Bruch geht oder Frau oder Herr Katze ausgiebig den Autoschlüssel bejagt und ins Versteck schleppt ;-)).
      Wer mit Katze sehr tolerant ist und sich aus verschiedenen sogenannte Unarten nichts macht, dürfte auch mit einer zu früh von der Mutter getrennten Katze kein großes Problem haben (außer dem Problem, das die Katze mit sich selbst hat), aber dies sind nach meiner Erfahrung genau die Menschen, die Katze eh Katze sein lassen und nicht auf dem süßen Pelzknäuel bestehen, das gerade mal entwöhnt und stubenrein ist.
      Mein Milchtritt-Kater ist übrigens ansonsten der liebste und geduldigste Kerl, den man sich vorstellen kann, er hat sich sogar chippen lassen, ohne eine Kralle zu rühren, und nur leise und protestierend miaut (und danach einen grooooßen Bogen um den Katzenkäfig gemacht, als wir impfen gingen....). Einige Merkwürdigkeiten hat er in seinem Verhalten, der gewesene Straßenkater, aber keine, mit denen wir nicht klarkämen, Madame Katze und wir Menschen. Notfalls machen Katz und Katz und Mensch einmal einen Bogen umeinander oder Katz und Katz fetzt sich kurz, und dann ist wieder gut, schleckt sich gegenseitig ab und macht ein feines Nickerchen - vorzugsweise vorausahnend dort, wo Mensch sich eigentlich gern hingesetzt hätte *seufz*. Katzen!!! ;)
      Ach ja: Plüschkissenbezüge gips günstig bei Ikea.....;-)))))
      LG
      gina
      Hallo Gina!

      Toller Beitrag!
      Ich musste schonn echt grinsen, als ich die Sache mit dem Plüschkissen las...kommt mir irgendwie bekannt vor.
      Wir haben damals auch ein erst 6 Wochen altes Katzenbaby zu uns genommen, allerdings aus grosser Not heraus, da es dort in der Familie absolut nicht hätte bleiben können, da die Umstände enstprechend besch... waren. Ich hatte mir damals schon gedacht, was wohl mit der Kleinen wird, mir war ja damals schon klar, dass 6 Wochen absolut zu früh waren. Aber soll die Katze dort ohne Zukunftschance bleiben? Das war der Grund, weshalb wir sie dann nahmen.
      Heute ist Sally 2 Jahre alt und ihre absolute Lieblingsbeschäftigung ist auch das "kneten" (so nenne ich das immer *g*). Und nun rate mal was sie am liebsten dafür benutzt: Ein Plüschkissen ;) . Hmm, Plüsch muss ja echt was tolles sein, man hört immer wieder bei solchen Kneterein von Plüsch! Ist ja echt lustig, dass viele Katzen dabei den gleichen Stoff bevorzugen *g*.
      Zum Glück hat sie aber nicht soviele schwerwiegende Macken von der frühen Trennung davon getragen-zum Glück-ich habe da auch schon von sehr unerfreulicheren Dingen gehört. Das ist auch der Grund, warum ich das hier auch so wichtig finde, dass die Kleinen lange genug bei der Mutter bleiben! Klar, Ausnahmen gibt´s da immer, wenn z.B. die Umstände für die Kleinen nicht zumutbar sind. Nur leider verstehen das die Kleinen ja nicht und bekommen dann ihre Macken.
      Ach ja, Sally hatte sich anfangs wirklich sehr schwer getan bei uns, da hat man echt gesehen, dass sie eigentlich noch nicht soweit war. Man sieht da echt schon grosse Unterschiede; wir haben (hatten) auch noch andere Katzen/Kater, die sind aber immer im Alter von 12-16 Wochen zu uns gekommen.
      Und: mit 16 Wochen sind Babykatzen auch noch sehr süss!

      Viele Grüsse, Melanie.
      Der Milchtritt:
      Saugende Kätzchen bekneten die Zitze der Mutterkatze mit ihren Vorderpfoten, um den Milchfluß anzuregen.
      ERWACHSENE Katzen behalten diese Bewegung, die man auch Treteln nennt, bei, wenn sie "größtes Wohlbefinden" ausdrücken wollen!!!!!
      Spreche aus eigener Erfahrung über "schon immer Wohnungskater", welcher mit Mamakatze 2 Jahre zusammenblieb und genau so rumtrammpelt!!
      Madame Intellektuell ist da wohl nicht richtig informiert!




      > Hallo catflower und katzenfreund,
      > ich schließe mich Euch da voll an. Ich habe einen Kater, der ca. 3 Jahre alt ist, aus einer Katzenhilfe, die ihn auf der Straße aufgelesen haben. Er kommt offenbar aus einem Haushalt, wie er auf die Straße geraten ist, ließ sich nicht ermitteln - vielleicht ausgesetzt, jedenfalls nicht vermisst. Er wurde einmal vermittelt und zeigte dort viele Macken, u. a. Kratzen an der Wand, nachts Schreien, und - was in diesem Zusammenhang interessant ist - Kratzen, wenn man ihn streichelt. Den sog. Milchtritt. Aus dieser Vermittlung wurde der Kater wegen anderer Probleme bei der Haltung wieder rausgeholt und dann zu uns vermittelt. Bei uns zeigt er weder Kratzen an der Wand noch nachts Schreien oder andere Verhaltensweisen, deretwegen manche Menschen ihre Katzen wieder weggeben *schnaub*, der Milchtritt ist geblieben. Wenn man ihn krault, dreht er sich nach einer Weile auf den Rücken, wäscht sich mit den Vorderpfoten das Gesicht und schnurrt wie eine Nähmaschine. Und dann kommt das Kratzen mit den Vorderpfoten in der Luft oder an seiner Auflage. Dies wird von der Katzenhilfe, und ich teile diese Meinung, als Milchtritt interpretiert und als Zeichen dafür gedeutet, dass er zu früh von seiner Mutter getrennt wurde, aus welchen Gründen auch immer. Genauso trampelt und kratzt er mit den Vorderpfoten auf Unterlagen, die ihm behaglich sind (wir haben gegenwärtig noch ein Plüschkissen, das er sehr liebt, aber es ist bald auf dem Weg ins Nirwana *g*), herum, bevor er sich hinlegt, auch das kann man in Richtung Milchtritt deuten. Für manche Menschen ist sowas Unart, weil es letztlich Zerstörung bzw. Beschädigung bedeutet, also von dem Kissen oder was auch immer ihn veranlasst, etwas mit den Krallen zu bearbeiten, bevor er sich hinlegt - und ich denke, Katzenhalter sollten sich solche Folgen überlegen, bevor sie sich ein sehr junges Katzenkind anschaffen.
      > Ich sags mal so: ich habe meine stoffbezogenen Möbel mit Decken verkleidet, obwohl ich Decken auf Sessel oder Sofa eigentlich total spießig finde....aber deswegen gebe ich meine Katzentiere nicht wieder her (der Kater frisst am liebsten neben dem Teller und lässt die Hälfte liegen, und meine Katze erbricht sich, wenn sie zu hastig gefressen hat, was solls?). von daher sollte sich jemand, der ein Katzenkind vor dem Alter von 12 Wochen unbedingt haben will, auch über die möglichen negativen Folgen Gedanken machen und die Katze nicht damit enden lassen, dass sie bei unerwünschtem Verhalten ins Tierheim abgeschoben oder in einer Kleinanzeige gegen Geld angeboten wird!!!
      > Vor allem finde ich, ist das Angebot von noch sehr jungen Kätzchen ein Zeichen, dass ein Züchter unseriös ist und in erster Linie an Geld Interesse hat. Ein seriöser Züchter, so meine Meinung, wird sicherlich inserieren, wenn die Kitten auf der Welt sind, aber er wird sie nicht vor dem Alter von 12 Wochen abgeben, sondern "reservieren" oder wie immer sie das nennen. Natürlich spart es allerlei Kosten, wenn man die Kitten zwei oder vier Wochen nicht(mehr) durchfüttern und versorgen muss, besonders wenn die Würfe recht groß sind.... aber ein seriöser Züchter berücksichtigt dies letztlich auch im Preis für das Kitten, genauso wie vorher bei der Zuchtauswahl, bei der meiner Meinung auch der Charakter der Zuchttiere eine große Rolle spielen muss!!!!
      > Für Kitten ohne Zucht, also z. B. Bauernkatzen, sollte das genauso gelten. Oder der Katzenhalter bringt die Jungen samt der Mutter ins Tierheim, wenn er Katzen nicht haben will. Bzw. lässt seine Katzen kastrieren, damit es eben nicht zu unerwünschten Katzenbabys kommen kann. so schön es ist, wenn Kinder kleine Katzen erleben können, so unverantwortlich finde ich den Gedanken, die Katze "einmal, nur einmal" Junge haben zu lassen, wenn man hinterher nicht weiß, wohin damit. Aber das "einmal, nur einmal" wird leider nicht aussterben - vielleicht kann man diesen Denkern aber doch mit Beharrlichkeit klar machen, dass sie dann wenigstens die Kitten behalten, bis sie 3 Monate alt sind - oder (meiner Meinung nach) noch besser 6-8 Monate (weil sie dann eben schon erwachsener und reifer sind) ---- viele Leute, die einfach ein süßes Katzenbaby wollen, machen sich auch nicht klar, dass man an dem Katzenteenie eben doch noch einiges zu erklären und Grenzen zu setzen hat *g*, bis Katze und Mensch ihre Gewohnheiten und Reviere soweit abgesteckt haben. Vor allem, wenn man berufstätig ist (und dann so einen Katzenteenie allein zuhause lassen? Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn dies oder das zu Bruch geht oder Frau oder Herr Katze ausgiebig den Autoschlüssel bejagt und ins Versteck schleppt ;-)).
      > Wer mit Katze sehr tolerant ist und sich aus verschiedenen sogenannte Unarten nichts macht, dürfte auch mit einer zu früh von der Mutter getrennten Katze kein großes Problem haben (außer dem Problem, das die Katze mit sich selbst hat), aber dies sind nach meiner Erfahrung genau die Menschen, die Katze eh Katze sein lassen und nicht auf dem süßen Pelzknäuel bestehen, das gerade mal entwöhnt und stubenrein ist.
      > Mein Milchtritt-Kater ist übrigens ansonsten der liebste und geduldigste Kerl, den man sich vorstellen kann, er hat sich sogar chippen lassen, ohne eine Kralle zu rühren, und nur leise und protestierend miaut (und danach einen grooooßen Bogen um den Katzenkäfig gemacht, als wir impfen gingen....). Einige Merkwürdigkeiten hat er in seinem Verhalten, der gewesene Straßenkater, aber keine, mit denen wir nicht klarkämen, Madame Katze und wir Menschen. Notfalls machen Katz und Katz und Mensch einmal einen Bogen umeinander oder Katz und Katz fetzt sich kurz, und dann ist wieder gut, schleckt sich gegenseitig ab und macht ein feines Nickerchen - vorzugsweise vorausahnend dort, wo Mensch sich eigentlich gern hingesetzt hätte *seufz*. Katzen!!! ;)
      > Ach ja: Plüschkissenbezüge gips günstig bei Ikea.....;-)))))
      > LG
      > gina
      stimmt nicht GANZ. Das mit dem Treten zum Anregen des Milchflusses schon. Aber wenn erwachsene Katzen das machen, kann es 2 Gründe haben:

      1. und leider nur allzu häufig, aber somit völlig zurecht den von "Madame Intellektuell " genannten.

      2. Selbst wenn 1. nicht zutrifft, WOLLEN erwachsene Katzen mit dieser Bewegung das ehemals beim Säugen erzeugte wohlige Gefühl für sie wieder hervorrufen. Sie treteln also aus der Erinnerung an ein wohliges Gefühl und empfinden DADURCH erneut größtes Wohlbefinden. "Mensch" projiziert das aber darauf, daß Katze "Dankbarkeit" zeigt für seine "Anstrengungen".

      Da ist der so "erfahrene ehemalige Straßenkater" selbst wohl zumindest nicht ganz ausreichend informiert.

      Habe im übrigen jetzt bewußt die gleiche Ironie eingesetzt, wie sie denen, die hier im Forum so eifrig ihre Freizeit opfern, um möglichst viele und nützliche Tipps zu geben, so oft entgegengebracht wird. Warum muß so häufig "persönlich gezielt geschossen" werden? Reicht es nicht, wenn man sagt, was man besser oder anders weiß?

      Denen, die wirklich viel Erfahrung haben, reicht das in der Regel schon, aber wenn sie dann mit derartigen Bezeichnungen wie "Madame Intellektuell" betitelt werden - egal, wer damit gemeint war - braucht sich der "Autor" (meine ich allgemein, nicht allein auf Dich bezogen) nicht zu wundern, wenn er ebenso durch den Kakao gezogen wird. Ein Ergebnis zieht ein anderes nach sich - aber ist das hier wirklich nötig?

      Ich hoffe im Interesse aller, daß wir langsam wieder auf eine vernünftige - durchaus auch mal heftig konträre - Diskussionsbasis zurückfinden können.

      In diesem Sinne herzliche Grüße von der nach wie vor "widerspruchfreudigen" catflower
      sag mal tiger, reicht es jetzt nicht ma langsam?
      immer und überall mußt du deinen senf dazugeben und das immer unter anderem namen! ich bin mir sicher daß du es bist. denn immer sind die antworten der gleichen machart und das schlimmste ist daß du dich hier noch völlig aufregst über eine sache die mit dir(oder doch???)gar nix zu tun hatte(zum thema spinnern...)ich glaube daß du dahintersteckst, oder warum hast du dann sofort darauf so reagiert? das ist echt die frage die ich mir hier stelle. und immer haast du es auf catlower abgesehen, schon komisch! es gibt ja auch andere leute die eine gleiche oder ähnliche meinung haben wie er und die läßt du in ruhe, sehr merkwürdig!

      meike
      Hallo Meike!!!

      ich habe in diesem Forum D R E I Beiträge direkt an catflower gerichtet

      1. einen Hilferuf, da ging es um das evtl. bevorstehende Töten eines Katzenbabys, ist schon ein bischen länger her, habe darauf allerdings keine Antwort bekommen

      2. die Meinungsäußerung bzgl. "Thema: Abgabe von Katzenkindern
      nicht vor der 12.Woche", wobei ich ihr in punkto "richtiger Zeitpunkt" rechtgegeben habe, nur zu Bedenken gab, das es auch Leute geben könnte, die sich dadurch unter Druck gesetzt fühlen würden und möglicherweise zu anderen Handlungen bereit wären ...

      3. da ich hier weiterhin LESE aber NICHT SCHREIBE, fiel mir auf, daß zunehmend "merkwürdige Beiträge" geschrieben wurden, die irgendwie mit dem o.g. Thema zu tun hatten, und habe als dann diese "pornographischen Dinge" hinzukamen,
      doch noch mal geschrieben, nur um mitzuteilen, daß dies NICHT von mir stammt
      (wg. Rachegedanken oder so, die es hier wohl schon mal gegeben hat, wie ich beim durchblättern der Seiten feststellte und es ja auch diesbezüglich des öfteren Warnungen wg. Datenmissbrauch gab)
      da catflower und Melanie dachten, ich fühle mich durch die Überschrift "Spinnern ..." persönlich angegriffen, habe ich das wiederum aufgeklärt, das dem nicht so ist,
      und gleichzeitig erwähnt, das es mich nicht stören würde, wenn meine Beiträge gelöscht würden, weil ich eh nichts mehr schreiben wollte,
      dazu gab ich noch einen Kommentar zu Ginas Beitrag ab, der in meinen Augen darauf abzielte sich über Dagmar (Bauernhofkatzen) und Tiger also mich (Madame Katze und ihre Menschen) lustig zu machen

      zwei Beiträge gingen an dich bzgl. "Dagmar" und eine von mir gestellte Frage, wg. Kastration wurde mir von catflower beantwortet,

      zusätzlich hatte ich dreimal auf Fragen von ganz anderen Forumsteilnehmern geantwortet bzw. einmal eine Rückfrage gestellt

      ALLE ANDEREN BEITRÄGE STAMMEN NICHT VON MIR, AUCH NICHT UNTER EINEM ANDEREN NAMEN !!!!!

      da es ja Leute gibt, die sich veranlaßt sehen, anderer Leute Beiträge nochmal zu wiederholen oder zu unterstützen,
      könnte ich mir nur vorstellen, das dies in diesem Fall genauso passiert,

      ich hoffe, daß ich mit diesem ausführlichen Bericht, deine Fragen beantwortet, deine Zweifel ausgeräumt und vor allem deine UNTERSTELLUNGEN widerlegen konnte

      oder trägt dieser Bericht jetzt auch dazu bei, anzunehmen wer sich rechtfertigt klagt sich an

      Gruß
      EX TIGER





      > sag mal tiger, reicht es jetzt nicht ma langsam?
      > immer und überall mußt du deinen senf dazugeben und das immer unter anderem namen! ich bin mir sicher daß du es bist. denn immer sind die antworten der gleichen machart und das schlimmste ist daß du dich hier noch völlig aufregst über eine sache die mit dir(oder doch???)gar nix zu tun hatte(zum thema spinnern...)ich glaube daß du dahintersteckst, oder warum hast du dann sofort darauf so reagiert? das ist echt die frage die ich mir hier stelle. und immer haast du es auf catlower abgesehen, schon komisch! es gibt ja auch andere leute die eine gleiche oder ähnliche meinung haben wie er und die läßt du in ruhe, sehr merkwürdig!
      >
      > meike
      Hey Madame Widerspruch, du weißt es selbstverständlich besser, obwohl der GU Ratgeber es so schreibt. Woher weiß Mensch denn dann ob Katze ne Macke hat oder nicht, wenn auch normale Katze trammpelt? Du müßtest das doch beurteilen können, weil du doch auch festgestellt hast, und da bin ich mit der einer Meinung, daß Madame Tiger ne Macke hat.





      > stimmt nicht GANZ. Das mit dem Treten zum Anregen des Milchflusses schon. Aber wenn erwachsene Katzen das machen, kann es 2 Gründe haben:
      >
      > 1. und leider nur allzu häufig, aber somit völlig zurecht den von "Madame Intellektuell " genannten.
      >
      > 2. Selbst wenn 1. nicht zutrifft, WOLLEN erwachsene Katzen mit dieser Bewegung das ehemals beim Säugen erzeugte wohlige Gefühl für sie wieder hervorrufen. Sie treteln also aus der Erinnerung an ein wohliges Gefühl und empfinden DADURCH erneut größtes Wohlbefinden. "Mensch" projiziert das aber darauf, daß Katze "Dankbarkeit" zeigt für seine "Anstrengungen".
      >
      > Da ist der so "erfahrene ehemalige Straßenkater" selbst wohl zumindest nicht ganz ausreichend informiert.
      >
      > Habe im übrigen jetzt bewußt die gleiche Ironie eingesetzt, wie sie denen, die hier im Forum so eifrig ihre Freizeit opfern, um möglichst viele und nützliche Tipps zu geben, so oft entgegengebracht wird. Warum muß so häufig "persönlich gezielt geschossen" werden? Reicht es nicht, wenn man sagt, was man besser oder anders weiß?
      >
      > Denen, die wirklich viel Erfahrung haben, reicht das in der Regel schon, aber wenn sie dann mit derartigen Bezeichnungen wie "Madame Intellektuell" betitelt werden - egal, wer damit gemeint war - braucht sich der "Autor" (meine ich allgemein, nicht allein auf Dich bezogen) nicht zu wundern, wenn er ebenso durch den Kakao gezogen wird. Ein Ergebnis zieht ein anderes nach sich - aber ist das hier wirklich nötig?
      >
      > Ich hoffe im Interesse aller, daß wir langsam wieder auf eine vernünftige - durchaus auch mal heftig konträre - Diskussionsbasis zurückfinden können.
      >
      > In diesem Sinne herzliche Grüße von der nach wie vor "widerspruchfreudigen" catflower
      >
      >
      Hallo Tiger, Ex-Tiger, Straßenkater, oder wer immer Du bist,
      ich habe das gerade gelesen, von wegen "Madame Intelektuell" und den ganzen Schwanz dahinter, und fühle mich ziemlich unbehaglich.
      Was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte, waren nicht irgendwelche persönlichen Angriffe gegen Dagmar und Bauernhofkatzen (weder kenne ich Dagmar noch habe ich einen Beitrag "Bauernhofkatzen" gelesen) oder gegen Dich ----- mir geht es mit meiner Meinung um unverantwortliches Verhalten gegenüber Tieren. Sei es eben ein Landwirt, der auf dem Hof weitgehend freilebende Katzen hat und die Jungen entweder ertränkt oder um sie eben nicht weiter durchfüttern zu müssen, in jungem Alter irgendwie inseriert. Sei es die eigentlich wohlmeinende, aber nicht ausreichend informierte Familie, die meint, ihren Kindern etwas Gutes tun zu wollen, und die Kätzin nicht kastriert, sondern einmal Junge haben lässt, damit die Kiddies die Katzenbabys erleben können - und dann nicht weiß, wie sie die kleinen Katzen loswerden sollen. Seien es auch unverantwortliche Züchter - Hobbyzüchter oder berufsmäßige -, die in erster Linie auf Kapital bedacht sind und aus ihren Zuchtkatzen möglichst viel Profit rausholen wollen. Alle diese gibt es, wobei es natürlich auch die anderen gibt, und die habe ich auch nicht gemeint!!!
      Von daher wundere ich mich eigentlich, dass Du (oder wer auch immer das geschrieben hat) so empfindlich reagierst. Ist das Thema so ein heißes Eisen bei den Verfechtern, dass Kitten schon früh abgegeben werden sollten oder dürften? Ich meine, was ist der Hinderungsgrund, die vier Wochen noch zu warten - oder auch noch länger und einen Katzenteenager zu nehmen? Zur Klarstellung: ich meine nicht die Fälle, wo jemand ein Katzenbaby irgendwo in der Mülltonne oder so ausgesetzt hat, wo die Mutter gehindert ist oder sonst sachliche Gründe vorliegen. Ich meine konkret die Fälle, wo jemand bewußt ein Kitten haben will, das jünger ist als 12 Wochen. Und die entsprechenden Anbieter.
      "Madame Intellektuell" ---- falls das mir gilt (wie einige Beiträge andeuten), was ist der Grund dafür? Theoretische Rangehensweise an ein Problem, das hinter der Abgabe von jungen Katzen stehen kann, also Ausblenden anderer Gründe als Profitgier usw? Doch, ich sehe, dass es wirtschaftliche Notlagen hierzulande gibt, ich arbeite neben dem Beruf ehrenamtlich in einer Sozialhilfeberatung mit und erlebe da genug Geschichten über Arbeitsplatzverlust, Überschuldung, Pleite, Scheidung und was alles Menschen in die Sozialhilfe bringt. An ihren Haustieren hängen die meisten von den Hilfesuchenden sehr und kaufen lieber Aldiklamotten oder Flohmarkt, als dass sie ihr Tier vernachlässigen. Oder zerbrechen sich den Kopf, wenn das Sozialamt aus Kostengründen die Suche nach einer billigeren Wohnung fordert, wie sie mit zwei Hunden oder drei Katzen und drei Kindern samt Karnickel einen wohlwollenden Vermieter finden können. In dem Punkt lebe ich bestimmt nicht im Elfenbeinturm ;-). Von daher wundere ich mich über die Bezeichnung, die ja anscheinend irgendwie abfällig gemeint scheint.
      Mir geht es bei Tierhaltung genau und bewusst darum, dass sich Leute vorher Gedanken darüber machen, was auf sie zukommt. Ich bin nicht aktiv im Tierschutz, kenne aber verschiedene Leute, die da fit sind, und was die so erzählen, ist schon erschreckend. Sei es das Katzenelend in den Großstädten (so auch Berlin, wo ich wohne), gegen das man mit gezielten Kastrationsaktionen vorgeht (wo wir beim Thema sind: ich bin auch absoluter Befürworter von Kastration von verwilderten oder im Haushalt gehaltenen Katzen), seien es die Dinge, die genug Menschen ihrem Haustier antun. Die Katze zerkratzt das Sofa? Fort damit. Der Hund bellt in der Wohnung? Ab ins Tierheim. Das Meerschwein hat die Tapete angeknabbert? Kleinanzeige und 20 Euro Verhandlungsbasis. _Darum_ geht es mir, und dazu gehört auch die Geschichte mit Katzenbabys und ihrem Alter beim Wechsel zum neuen Halter. Meine Katzen gehören mir nicht, ich bin nicht Eigentümer. Die eine gehört der Katzenhilfe (der Kater), die andere dem Tierheim (die Kätzin): Schutzverträge. Ich unterstütze das und bin sehr dafür, dass sich sowas verallgemeinert. Ei, da krieg ich Besuch, die kommen nachgucken, die Leute, wie unbequem!!! Doch, unbequem ist das. Man sollte einigermaßen aufgeräumt haben, damit die nicht sonstwas denken (ich bin kein Fan von Aufräumen ;-)), und man mus Rechenschaft ablegen, wie man sein Tier hält und wie es ihm geht. Die könnten es auch wieder wegholen, und dann ist die ganze schöne Schutzgebühr futsch, und die ist nicht wenig. Ei ja, sehr unbequem, in der Tat! Ich halte das aber für gut, zum einen (wobei es natürlich auch wieder die Ausnahmen gibt, Fanatiker gibt es überall *g*) kümmern sich die Leute - ehrenamtlich - darum, dass es den Tieren auch wirklich gut geht, sie also nicht misshandelt werden, zum anderen weiß man auch selbst, dass man - falls etwas Unglückliches und Unvorhergesehenes eintreten sollte: man muss aus irgendwelchen Gründen umziehen und darf kein Tier ind er neuen Wohnung halten, man entwickelt eine Tierhaarallergie, man wird schwer krank, oder was auch immer - im absoluten Notfall das Tier wieder an das Tierheim oder die Katzenhilfe abgeben darf, also dass die ein gutes neues Zuhause für das Tier suchen. Würde man sich das für die eigenen Kinder nicht auch wünschen, also dass die für einen Unglücksfall versorgt wären?
      Aber ich schweife ab, sorry. Wie gesagt, mir geht es um die Tiere und dass Mensch daran denken sollte, dass sie artgerecht gehalten und auch groß werden können.
      Ich habe nie ein Katzenbaby gehabt, warum nicht? Weil ich berufstätig bin und so ein Würmchen bei mir nicht lernen könnte, was es braucht, um eine starke und schlaue Katze zu werden. Und ich hänge auch an meinem Nippes und Dippes und will nicht alles, was die zerstörerischen Jahre meiner eigenen Brut überlebt hat, im Schrank in Sicherheit bringen ;-). Man kann sich so leicht in so ein Kitten verlieben, das weiß ich ja selber, aber genau wie bei Kindern sollte man schon überlegen, wie groß die Einschränkungen sind, denen man sich damit unterwirft - und wie groß die Verantwortung, die man selbst trägt. Aus diesem Grund habe ich auch nie Rassekatzen gehabt - so sehr ich immer schon die Siamesen geliebt habe, und unsere Madame Siam ist in dem Punkt ein echter Zufall und Glücksfall, weil Rassekatzen im Tierheim die absolute Ausnahme sind - sondern bewusst tierheimmäßig geguckt; die kleinen Katzen "gehen" weitaus besser als die erwachsenen, ausgesetzten oder abgegebenen oder verhaltensgestörten oder kranken.
      *ooops*, ich schweife schon wieder ab....
      Naja, jedenfalls geht es mir nicht um persönliche Angriffe, sondern darum, dass sich die Menschen bewusst machen, was sie für Konsequenzen mit der Tierhaltung eingehen (und insbesondere, dass man einem Tier nicht "befehlen" kann, sich so zu verhalten, wie es menschlicher Sichtweise entspricht), und dass bestimmtes Marktverhalten, das ich als negativ betrachte, eingedämmt werden kann, durch Aufklärung ---- der Katzenhandel mit sehr jungen Katzen. Bzw. entsprechend auch andere Jungtiere. Und das Katzenelend in Großstädten, das mit diesem Thema durchaus eng verbunden ist. (Was man wiederum durchaus verallgemeinern kann - nach bestimmten Schönheitsidealen gezüchtete Tiere mit all ihren Malaisen; Madame Siam gehört z. B. auch zum sog. extremen Typ, also Hundeschnauze und Fledermausohren, und als sie zur Zucht nicht mehr taugte, wurde sie halt "überflüssig" ----)
      Oki, jetzt habe ich mich ausgemährt, ich bin kritikfähig, aber dann bitte auch ohne solche Etiketten wie "Madame" dingsda *g*.

      gina
      Hi gina,
      zunächst mal möchte ich dir sagen, unter welchem Namen ICH in diesem Forum geschrieben habe, "Tiger" und anschließend unter "EX-TIGER".
      Mit den anderen Beiträgen unter Namen wie "ehemaliger Straßenkater" habe ich NICHTS zu tun, die stammen nicht von MIR!!!
      Es wird sich da wohl um irgendwelche Trittbrettfahrer handeln, die sich an hier geführten Diskussionen ergötzen.
      Im Zusammenhang mit diesen Diskussionen, habe ich allerdings dich bzw. deinen Beitrag erwähnt, welcher von "catflower" als intellektuell hochwertig bezeichnet wurde, und dies dann in einer Antwort übernommen, ...gewisse intelluktelle Personen... !!
      Hintergrund dessen waren eben diese Disskussionen, die eigentlich ganz harmlos anfingen, dann chaotische Ausmaße annahmen und immer noch geführt werden, obwohl ich mich daran gar nicht mehr beteiligen wollte (daher vom "Tiger" zum "EX-TIGER").
      Nach deiner Erklärung im Bezug auf persönliche Angriffe, ist mir nun klar, daß ich dir Unrecht getan habe und möchte mich dafür entschuldigen, gleichzeitig aber auch anmerken, daß ich zuvor von mehreren "Seiten" angegriffen wurde und immer noch werde, dadurch auch entsprechend empfindlich war bzw. bin.
      Aktuelle Bezeichnung meiner Beiträge "psychologischer Stuhlgang".
      Übrigens beruhen meine Argumente in meinen Beiträgen zum Glück nicht auf persönlichen Erfahrungen, ich habe Wohnung, Auto, Beruf, Freund und zwei kastrierte Wohnungskatzen, "Junge" und "Mädchen", wobei mir das "Mädchen" über eine Tierschutzorganisation in Spanien vermittelt wurde.
      In meiner Heimatstadt blieb meine Suche nach einer Zweitkatze leider erfolglos, da die zu vermittelnden Tiere entweder nur als Einzelkatze oder Freigänger gehalten werden konnten oder charakterlich nicht zu meinem Kater paßten.
      Habe dann die Suche erweitert von Stadt über Bundesland bis hin ins Ausland.
      Dort werden die Babykatzen sogar unter 6 Wochen abgegeben, da das Tierelend so groß ist und die Tierschützer froh über jede schnelle Vermittlung sind, um sich weiteren herrenlosen Katzen widmen zu können.
      Meine war aber schon 3 Jahre alt, denn die erwachsenen Tiere
      haben am wenigsten Chancen auf ein besseres Leben, und ich wollte ja auch wirklich helfen, obwohl ich gerne noch zusätzlich ein Kleines hätte.
      Also in diesem Sinne,
      Gruß EX-TIGER


      > Hallo Tiger, Ex-Tiger, Straßenkater, oder wer immer Du bist,
      > ich habe das gerade gelesen, von wegen "Madame Intelektuell" und den ganzen Schwanz dahinter, und fühle mich ziemlich unbehaglich.
      > Was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte, waren nicht irgendwelche persönlichen Angriffe gegen Dagmar und Bauernhofkatzen (weder kenne ich Dagmar noch habe ich einen Beitrag "Bauernhofkatzen" gelesen) oder gegen Dich ----- mir geht es mit meiner Meinung um unverantwortliches Verhalten gegenüber Tieren. Sei es eben ein Landwirt, der auf dem Hof weitgehend freilebende Katzen hat und die Jungen entweder ertränkt oder um sie eben nicht weiter durchfüttern zu müssen, in jungem Alter irgendwie inseriert. Sei es die eigentlich wohlmeinende, aber nicht ausreichend informierte Familie, die meint, ihren Kindern etwas Gutes tun zu wollen, und die Kätzin nicht kastriert, sondern einmal Junge haben lässt, damit die Kiddies die Katzenbabys erleben können - und dann nicht weiß, wie sie die kleinen Katzen loswerden sollen. Seien es auch unverantwortliche Züchter - Hobbyzüchter oder berufsmäßige -, die in erster Linie auf Kapital bedacht sind und aus ihren Zuchtkatzen möglichst viel Profit rausholen wollen. Alle diese gibt es, wobei es natürlich auch die anderen gibt, und die habe ich auch nicht gemeint!!!
      > Von daher wundere ich mich eigentlich, dass Du (oder wer auch immer das geschrieben hat) so empfindlich reagierst. Ist das Thema so ein heißes Eisen bei den Verfechtern, dass Kitten schon früh abgegeben werden sollten oder dürften? Ich meine, was ist der Hinderungsgrund, die vier Wochen noch zu warten - oder auch noch länger und einen Katzenteenager zu nehmen? Zur Klarstellung: ich meine nicht die Fälle, wo jemand ein Katzenbaby irgendwo in der Mülltonne oder so ausgesetzt hat, wo die Mutter gehindert ist oder sonst sachliche Gründe vorliegen. Ich meine konkret die Fälle, wo jemand bewußt ein Kitten haben will, das jünger ist als 12 Wochen. Und die entsprechenden Anbieter.
      > "Madame Intellektuell" ---- falls das mir gilt (wie einige Beiträge andeuten), was ist der Grund dafür? Theoretische Rangehensweise an ein Problem, das hinter der Abgabe von jungen Katzen stehen kann, also Ausblenden anderer Gründe als Profitgier usw? Doch, ich sehe, dass es wirtschaftliche Notlagen hierzulande gibt, ich arbeite neben dem Beruf ehrenamtlich in einer Sozialhilfeberatung mit und erlebe da genug Geschichten über Arbeitsplatzverlust, Überschuldung, Pleite, Scheidung und was alles Menschen in die Sozialhilfe bringt. An ihren Haustieren hängen die meisten von den Hilfesuchenden sehr und kaufen lieber Aldiklamotten oder Flohmarkt, als dass sie ihr Tier vernachlässigen. Oder zerbrechen sich den Kopf, wenn das Sozialamt aus Kostengründen die Suche nach einer billigeren Wohnung fordert, wie sie mit zwei Hunden oder drei Katzen und drei Kindern samt Karnickel einen wohlwollenden Vermieter finden können. In dem Punkt lebe ich bestimmt nicht im Elfenbeinturm ;-). Von daher wundere ich mich über die Bezeichnung, die ja anscheinend irgendwie abfällig gemeint scheint.
      > Mir geht es bei Tierhaltung genau und bewusst darum, dass sich Leute vorher Gedanken darüber machen, was auf sie zukommt. Ich bin nicht aktiv im Tierschutz, kenne aber verschiedene Leute, die da fit sind, und was die so erzählen, ist schon erschreckend. Sei es das Katzenelend in den Großstädten (so auch Berlin, wo ich wohne), gegen das man mit gezielten Kastrationsaktionen vorgeht (wo wir beim Thema sind: ich bin auch absoluter Befürworter von Kastration von verwilderten oder im Haushalt gehaltenen Katzen), seien es die Dinge, die genug Menschen ihrem Haustier antun. Die Katze zerkratzt das Sofa? Fort damit. Der Hund bellt in der Wohnung? Ab ins Tierheim. Das Meerschwein hat die Tapete angeknabbert? Kleinanzeige und 20 Euro Verhandlungsbasis. _Darum_ geht es mir, und dazu gehört auch die Geschichte mit Katzenbabys und ihrem Alter beim Wechsel zum neuen Halter. Meine Katzen gehören mir nicht, ich bin nicht Eigentümer. Die eine gehört der Katzenhilfe (der Kater), die andere dem Tierheim (die Kätzin): Schutzverträge. Ich unterstütze das und bin sehr dafür, dass sich sowas verallgemeinert. Ei, da krieg ich Besuch, die kommen nachgucken, die Leute, wie unbequem!!! Doch, unbequem ist das. Man sollte einigermaßen aufgeräumt haben, damit die nicht sonstwas denken (ich bin kein Fan von Aufräumen ;-)), und man mus Rechenschaft ablegen, wie man sein Tier hält und wie es ihm geht. Die könnten es auch wieder wegholen, und dann ist die ganze schöne Schutzgebühr futsch, und die ist nicht wenig. Ei ja, sehr unbequem, in der Tat! Ich halte das aber für gut, zum einen (wobei es natürlich auch wieder die Ausnahmen gibt, Fanatiker gibt es überall *g*) kümmern sich die Leute - ehrenamtlich - darum, dass es den Tieren auch wirklich gut geht, sie also nicht misshandelt werden, zum anderen weiß man auch selbst, dass man - falls etwas Unglückliches und Unvorhergesehenes eintreten sollte: man muss aus irgendwelchen Gründen umziehen und darf kein Tier ind er neuen Wohnung halten, man entwickelt eine Tierhaarallergie, man wird schwer krank, oder was auch immer - im absoluten Notfall das Tier wieder an das Tierheim oder die Katzenhilfe abgeben darf, also dass die ein gutes neues Zuhause für das Tier suchen. Würde man sich das für die eigenen Kinder nicht auch wünschen, also dass die für einen Unglücksfall versorgt wären?
      > Aber ich schweife ab, sorry. Wie gesagt, mir geht es um die Tiere und dass Mensch daran denken sollte, dass sie artgerecht gehalten und auch groß werden können.
      > Ich habe nie ein Katzenbaby gehabt, warum nicht? Weil ich berufstätig bin und so ein Würmchen bei mir nicht lernen könnte, was es braucht, um eine starke und schlaue Katze zu werden. Und ich hänge auch an meinem Nippes und Dippes und will nicht alles, was die zerstörerischen Jahre meiner eigenen Brut überlebt hat, im Schrank in Sicherheit bringen ;-). Man kann sich so leicht in so ein Kitten verlieben, das weiß ich ja selber, aber genau wie bei Kindern sollte man schon überlegen, wie groß die Einschränkungen sind, denen man sich damit unterwirft - und wie groß die Verantwortung, die man selbst trägt. Aus diesem Grund habe ich auch nie Rassekatzen gehabt - so sehr ich immer schon die Siamesen geliebt habe, und unsere Madame Siam ist in dem Punkt ein echter Zufall und Glücksfall, weil Rassekatzen im Tierheim die absolute Ausnahme sind - sondern bewusst tierheimmäßig geguckt; die kleinen Katzen "gehen" weitaus besser als die erwachsenen, ausgesetzten oder abgegebenen oder verhaltensgestörten oder kranken.
      > *ooops*, ich schweife schon wieder ab....
      > Naja, jedenfalls geht es mir nicht um persönliche Angriffe, sondern darum, dass sich die Menschen bewusst machen, was sie für Konsequenzen mit der Tierhaltung eingehen (und insbesondere, dass man einem Tier nicht "befehlen" kann, sich so zu verhalten, wie es menschlicher Sichtweise entspricht), und dass bestimmtes Marktverhalten, das ich als negativ betrachte, eingedämmt werden kann, durch Aufklärung ---- der Katzenhandel mit sehr jungen Katzen. Bzw. entsprechend auch andere Jungtiere. Und das Katzenelend in Großstädten, das mit diesem Thema durchaus eng verbunden ist. (Was man wiederum durchaus verallgemeinern kann - nach bestimmten Schönheitsidealen gezüchtete Tiere mit all ihren Malaisen; Madame Siam gehört z. B. auch zum sog. extremen Typ, also Hundeschnauze und Fledermausohren, und als sie zur Zucht nicht mehr taugte, wurde sie halt "überflüssig" ----)
      > Oki, jetzt habe ich mich ausgemährt, ich bin kritikfähig, aber dann bitte auch ohne solche Etiketten wie "Madame" dingsda *g*.
      >
      > gina