kätzchen zähmen

      kätzchen zähmen

      hallo!
      vor zwei tagen haben wir zwei kätzchen gefunden. die mutter ist scheu, aber wir wollen die kleinen zähmen.
      wie finde ich heraus, wie alt die kleinen sind?
      kann ich sie anfassen oder werden sie dann von der mutter nicht mehr angenommen?
      wann ist der richtige zeitpunkt, um mit dem zähmen der keinen anzufangen? wenn sie noch kleiner sind, ist es leichter. später sind sie schon scheu. aber ich will auch nicht, dass sie von der mutter abgestoßen werden.
      was soll ich tun?
      liebe grüße
      Wenn ich wüsste, was ich dir da helfen soll...
      Also das Alter kann der TA bestimmen...
      kannst du Fotos von den kleinen Machen?? dann könnten wir auch versuchen das Alter raus zu bekommen.
      Also, ich glaube nicht, dass die Mutter die kleinen Abstößt, wenn du sie anfässt... aber ich weiß es nicht so genau!
      Wenn die kleinen schon festes Futter fressen, kannst du ihnen ja immer ein bisschen katzenfutter hinhalten... vielleicht etwas was besonder gut riecht :D
      ich hab mal eine erwachsene katze, bei meiner Oma, gezähmt...
      Da haben wir immer ein bisschen Milch mit Wasser verdünnt und haben das dann hingestellt, ich bin aber immer in sichtweite gewesen. Dann bin ich tag für tag immer näher ran gekommen und i-wann konnte ich sie auch streicheln... leider ist sie dann zwei tage später wegen Rattengift gestorben :sad: :cry:

      Lg Lena
      Hallo,
      hab dir mal folgendes aus einem anderen Thread rauskopiert


      Babies wilder Mütter. Wer Katzen vom Bauernhof oder auch aus einer Tierschutzeinrichtung holt kann die Katzen auch bedenkenlos jünger zu sich nehmen (gut, im Tierschutz wenns nicht anders geht ist das eh was anderes), aber bei wilden Mutties würde ich die Kleinen mit 7-8 Wochen von der Mutter trennen - je menschenscheuer die Mutter desto früher.

      Die wichtigen Dinge sind in dem Alter von der Mutter eigentlich schon gelernt, viele Mütter fangen da schon an sich langsam aus dem Geschehen zurück zu ziehen, oft sind die Zitzen wund genuckelt und sie halten schon deshalb Anstand. Wirklich wichtiges gelernt wird durch Spiel mit Geschwistern, wann beißen wehtut, wie Dominanz- und Unterlegenheitsgesten ausgedrückt und verstanden werden müssen , das ganze soziale Gefüge wird fast ohne Mutter aufgebaut.

      In der Natur würde die Katze den Kleinen Mäusefangen und so Zeug beibringen - das sind Dinge die Katzen bei Menschen nicht brauchen.

      Wichtig ist in diesem Fall, daß man ein Geschwisterpaar nimmt oder eine gleichaltrige Katze dazunimmt!

      Läßt man solche Kandidaten bis zur 10. oder 12. Woche bei der Mutter sind sie fast schon so schlimm wild wie die Mutter, eine liebe verschmuste Wohnungskatze oder eine menschenbezogener Freigänger wird selten draus werden. So ein Teenie kann schon ganz schön böse werden. Die wichtige Zeit der unbefangenen kindlichen Neugier muss mit Menschenbezug gestaltet werden... sonst wirds es für Besitzer und die Kleinen hammerstressig.

      Also optimalerweise 12 Wochen, bei wilden Müttern 7-8 Wochen, Notfälle wie Waisen und natürlich ohne Beschränkung - Katzenkinder aber bitte zu zweit!

      Grüße
      Tina

      Quelle: Zu frühe Abgabe der Katzenbabies

      Wo habt ihr die Kätzchen denn gefunden? Wollt ihr sie denn behalten?

      Liebe Grüße
      Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Hm , ich würde versuchen erstmal die Mutter mitsamt den kätzchen zu fangen , hol dir beim Tierschutz oder auch beim Tierarzt eine Katzenfalle .Würde dann mitsamt Mutter und Kindern zum Tierarzt gehen der kann dir das ungefähre Alter sagen ..Wichtig ist das de Teirarzt die kleinen und auch die Mutter erstmal entwurmt und entfloht und nach Ohrenmilben schaut .
      Wende dich mal an Higgins die kann dir tolle Tips geben .Habe auch seit einiger Zeit eine Katze die ürsprünglich Leute von einem " Tierschutzverein" vermittelt bekommen haben ,der kleine hatte so eine Panik vor Menschen , er ging nicht mal auf Katzenklo und verkümmerte total , die sind vom TSV total hängen gelassen worden die wollten ihn sogar einschläfern , als er zu mir kam war er nur haut und knochen .Wir haben ihn ein ein kleines Schlafhaus gegeben wo diirekt davor ein
      Katzenklo steht , aber nix half keine Bachblüten oder sonstiges , er versuchte weil er sich nicht aus dem haus traute seinen urin aufzulecken und das klappte nicht immer , sein Futter nam er nur wenn man es ihm ins Häuschen stellte .
      Nachts wenn wir alle im Bett waren kam der kleine Kerl dann raus , den angst vor unseren anderen katzen hatte er nicht . Ich habe dann leetzte woche mit jessica telefoniert und sie gab mir den Rat den kleinen Mann in einen Hunde canel zu setzen , und in einen extra Raum zu stelle, zum glück haben wir ein Gästezimmer das wurde dann kurzer Hand zum Kennyzimmer umgebaut . Mittlerweile ist es wirklich sein Zimmer , er geht auf Kazenklo , hat schon zugenommen . Und spielt auch , sitzt viel am fenster und ist alles im allem nicht mehr so ängstlich .Er muss wirklich super schlechte Erfahrungen mit uns Menschen gemacht haben denn sonst hätte er nicht so eine wahnsinne Angst . Ich bin jett am überlegen ob ich Nachts seine Zimmertür aufmachen soll damit er mit den anderen spielen kann , werde ihm aber noch ein wenig Zeit geben . Heute morgen stand er schon an der Tür und hat auf sein Futter gewartet . Ich bin froh das wir ihm diese Chance geben konnten und vielleicht überwindet er eines Tages die Angst uns gegenüber aber solange wird unser Gästezimmer Kennys Zimmer bleiben und wenn wir mal Besuch haben der über Nacht bleibt , die müssen dann mit der Couch vorlieb nehmen ..Bin Jessica echt dankbar für ihren tollen Rat !!! :hug:
      Hallo Zaubermaus,

      ich danke Dir für das tolle Feedback - und ich freue mich riesig! :clap:

      Suoer daß das klappt. Jetzt würde ich mich mal Phasenweise ins Zimmer setzen und etwas machen - etwas basteln, was lesen, oder zum bügeln reingehen. Ihn nicht beachten. er kommt von selbst!

      Wichtig ist auch ihn mit Geräuschen zu konfrintieren. Stelle ein Radio ins Zimmer und mach es leise an...

      Die Tüere würde ich nachts einen Spalt öffnen damit er den Kontakt zu den anderen nicht verliert. Du wirst sehen - er wird immer wieder in "sein" Zimmer gehen...

      So und jetzt zur eigentlichen Thread:

      Ich würde Mama mit Kindern einfangen. Es ist wichtig die Mutter gleich zu kastrieren - sonst habt ihr eigentlich nicht wirklcih geholfen. Wendet Euch an eine guite Tierschutzorganisation oder besorgt Euch selbst eine große Hundebox in die ihr Mutter und Kinder sperrt.

      Es hört sich schlimm an ist aber die einzige Möglichkeit erwachsene Katzen zahm zu bekommen. In der Box ist Klo und alles. Versucht die Katze mit der Hand zu füttern daß sie weiß sie kann vertrauen haben. Das kann lange dauern - auch mal 4 Wochen. Nicht verzagen- es funktioniert...

      Das ALter der babies kann man an den Zähnen sehen. Wie groß sind sie denn?

      Wenn sie noch nicht sicher auf allen Vieren herumtapsen wrde ich sie keinesfalls der Mama wegnehmen denn es kann tatsächlich sein daß sie sie ncht mehr annimmt :(

      Viele Grüße

      Jessica

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Higgins“ ()

      Habe auch seit einiger Zeit eine Katze die ürsprünglich Leute von einem " Tierschutzverein" vermittelt bekommen haben ,der kleine hatte so eine Panik vor Menschen , er ging nicht mal auf Katzenklo und verkümmerte total


      Manche Tiere sind nicht mehr zu sozialisieren, die vermittle ich auch nicht als ordentlicher TSV, da kann man höchstens dafür sorgen, dass diese Tiere kastriert und wieder in Freiheit gelassen werden. Und solche Experimente wären auch nur erfahreren Katzenhaltern zu empfehlen (wenn überhaupt). Einfangen, entwurmen und natürlich das Muttertier kastrieren lassen, wäre die vernünftigste Lösung, aber wer will das bezahlen? Am Ende wahrscheinlich der TSV, den man dann rufen müsste. Wichtig die Frage nach dem Alter der Kitten. Und natürlich nur paarweise (umsonst hab ich den Beitrag ja nicht rauskopiert).
      Die wilden Katzen und größeren Kitten bleiben nach der Kastration normalerweise an den Futterstellen oder werden höchstens an andere Aufnahmestellen in Freiheit vermittlelt, niemals in häusliche Haltung. Ein zwanghaftes Angewöhnen an den Menschen halte ich dann auch nicht mehr für sinnvoll. Da muss man sie einfach in der Freiheit lassen, auch wenn man sie noch so gerne aufgenommen hätte. Deswegen ist es in diesem Fall sorgfältig zu überlegen.

      Liebe Grüße
      Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Hallo Minnie,

      da bin ich mit Dir nur bedingt einer Meinung. Ich habe bei einer befreuindeten Teirschützerin wirklich extrem wilde Tiere gesehen welche "gezüähmt" wurden,. Sie wurden danach wieer in Freigang entlassen., kamen aber immer wieder uns liegen gemeinsam mit ihren Besitzern auf der Couch. So kann man sie auch mal im Krankheitsfall behandeln...

      Grüße

      jessica
      Das ist richtig, dass es auch gutgehen kann. Aber wie im Fall von zaubermaus (wenn das überhaupt die Ursache war) sind die Vorbesitzer ja nicht mit zurechtgekommen, es hat einfach nicht jeder die Geduld, Nerven und Erfahrung dazu. Und einige Tiere bleiben trotzdem unvermittelbar und sind in der Freiheit einfach besser aufgehoben. Aber im Moment bringt eine Diskussion darüber nicht viel, wir wissen nicht, wie alt die Kitten sind und ob die Katze auch wirklich "wild" ist. Und was für eine Haltung (Wohnung oder Freigang) vorgesehen ist. Und was mit der Mamakatze passieren soll. Kastriert gehört sie auf jeden Fall. Ist auch nicht meine Absicht, jemand die Hoffnung kaputtzumachen :wink:.
      Man muss einfach nur damit rechnen, dass auch Schwierigkeiten dabei auftreten können.

      Liebe Grüße
      Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg