Kastration vor erster Läufigkeit?hilfe

      Kastration vor erster Läufigkeit?hilfe

      Was haltet ihr davon?habe mich ausführlich vom ta beraten lassen und der meinte es hätte nur vorteile.
      habt ihr damit erfahrung gemacht? :think:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „axgirl“ ()

      tja, da gibt es so unterschiedliche Meinungen. Da kann man wohl nur persönlich nach Abwägung entscheiden. Richtig ist wohl, das das
      Krebsrisiko bei einer Frühkastration am geringsten gehalten wird aber
      andere Auswirkungen ? Manche sind absolut dagegen (nach Tierschutz)
      Ich habe entschieden zu warten bis sie erwachsen ist also nach frühstens der ersten Läufigkeit ( je nach dem wie alt sie dann ist).
      Meine erste Hündin hab ich nach 3 J. kastrieren lassen. Es gab keinerlei
      Probleme ihr Leben lang (wurde 13 J.), weder das Fell wurde anders,
      noch bekam sie Figurprobleme, noch wurde sie im Wesen anders.
      ich denke das muss jeder selbst wissen, wie schon gesagt es gibt unterschiedliche meinungen und auch erfahrungen.
      fakt ist das wenn man eine hündin vor der 1. läufigkeit kastriert bekommt sie keine hormone und bleibt somit im grunde baby.
      der hund wächst natürlich, und die entwicklung geht nbatürlich normal weiter aber ohne hormonschub, bleiben die hunde meisstens etwas kindlicher
      Wie auch das mit dem "kindisch" bleiben, ist auch alles andere bei jedem einzelnen Hund unterschiedlich!
      Es gibt Rassen, die eh "Kindlicher" und verspielter bleiben mit oder ohne Kastra als andere.

      Von daher find ich es quatsch zu sagen, eine Hund bleibt bei der Frühkastra "kindlicher".

      An deiner Stelle würde ich zu den TA deines Vertrauens gehen, der deinen Hund schon kennt. Und würde mit ihm die Vor- und Nachteile durchsprechen und ihn fragen was er empfehlen würde!
      I'll be watching you!
      dagegen!!!
      erstmal die hormone sich einstellen lassen, den hund "groß" werden lassen.
      das risiko, dass der hund es nicht gut wegsteckt wäre mir zu hoch.

      bin generell gegen kastration ohne medizinische indikation.
      unsere hunde laufen heut zu tage nicht mehr frei im ort rum.
      und nichtmal zu der zeit wurde es praktiziert ....

      was überzeugt dic die hündin überhaupt zu kastrieren?

      WICHTIG: nicht als provokation zu verstehen!!!! bitte !!!
      ich lass mir noch ne nette sig einfallen ....
      also ich bin generell für die kastration.
      also:
      ich würde dir empfehlen, sie erst nach der 1. läufigkeit,aber vor der 2. kastrieren zu lassen. lass ihr doch zeit vorher noch die zeit erwachsen zu werden.

      wir lassen unsere hündin erst so spät kastrieren, weil wir vorher noch einen wurf wollen.


      LG
      danke für die vielen anmerkungen.
      möchte sie kastrieren lassen da in unsem umfeld nur rüden leben und ich generell dafür bin,möchte auf keinen fall nachwuchs.
      der ta sagte er macht es so zwischen 7. und 8. monat,wenn die neuen zähne da sind,das fell sich erneuert hat und die knochen ok sind.
      meine emma ist ein schäferhund-bernasennen mix und jetzt 4 monate alt.
      sie hat schon 3 zähne verloren,und das fell erneuert sich.
      ich werde sehen ob sie mit 8 monaten so weit ist wenn ich denke das sie zu wenig selbstbewustsein hat warte ich die 1. läufigkeit ab.
      aber sie hat jetzt schon mächtig Selbstbewustsein.
      Hallo,

      ich möchte gar keine Empfehlungen ausprechen, sondern nur auf Vor und NAchteile hinweisen.
      1. Das Krebsrisiko steigt mit zunehmendem Alter bis zur Kastration. Das heisst, je früher du kastrierst, desto unwahrscheinlicher ist die Tumorbildung an Gesäuge und GEbärmutter
      - dieses ist für mich die Hauptindikation für eine Frühkastration, ich kann nicht bestätigen, dass eine Frühkastrierte Hündin nicht erwachsen wird
      2. Die Gafahr von Inkontinenzen steigen, je früher du kastrierst. Gerade Sennenhunde neigen zur Inkontinenz.
      - dies ist mein Hauptargument gegen die KAstration
      entscheiden musst du dich selbst- das kann dir keiner Abnehmen.
      Inkontinenz ist letzten Endes leichter zu therapieren, als Tumore, aber da die Sennenhunde eh schon zur hormonell bedingten Inkontinenz neigen, slolltest du vielleicht einen Mittelweg suchen

      Liebe Grüße
      Rita
      Liebe Grüße
      Rita
      also das kann ich jetzt wiederrum nicht bestätigen, wir hatten schon viele berners und auch mischlinge und keine davon war inkontinent.
      auch all die anderen rassen waren nie inkontinent.
      ich glaube da hat jeder seine erfahrungen gemacht.
      wollte nur los werden das das nciht immer stimmen muss, wir hatten noch nie eine hündin die nach der kastra (egal ob früh oder spät) inkontinent war und es waren mittlerweile schätze mal so 200 hündinnen die bei uns im verein vermittelt wurden. :D
      und auch bei den neuen besitzern sind sie nicht inkontinent, das würden sie uns sagen, wir haben ja kontakt.
      und auch eine hündin die nicht kastr. wurde kann inkontinent werden, das ist auch noch ein punkt.
      also aber ich denke da hat jeder seine erfahrungen, ebenso wie die das die hunde bene kindlicher bleiben, da die hormone eben erst gar nicht kommen die den hund erwachsen machen
      hab mich entschieden,dass ichs machen lasse wenn sie soweit ist aber möglichst früh.
      das mit der inkontinenz ist halt bei jedem hund unterschiedlich,aber ich gehe liebe dieses risiko ein als das mit den tumoren.
      vertraue da jetzt mal dem ta,hab ja auch noch mindestens 3 monate zeit.
      aber da ihr so viele erfahrungen mit hunden habt,
      habt ihr schon erfahrungen mit fehlenden pangrexenzymen gemacht?
      meine süße hat nämlich anstatt dem richtwert 40 nur 22 und muß deshalb über den tag verteilt zum futter 10 tabletten bekommen.
      Hallo!

      Also ich bin (außer wenn es um die Gesundheit geht) generell GEGEN eine Kastration. Das Gesundheitsrisiko ist nur ein statistisches, genauso wie: "statistisch gesehen passieren so und so viele tödliche Autounfälle im Jahr", hört man daher mit dem Auto fahren auf oder hat man ständig wenn man fährt Todesangst, es könnte ja einen treffen: Nein!

      Genauso ist es mit dem Risiko einer Hündin ausgerechnet am Gesäuge einen Krebs zu kriegen, natürlich bekommen manche Hündinnen das, aber erstmal die meisten frühestens in ihrer zweiten Lebenshälfte so mit 8 Jahren und dann überlegt doch mal wo Krebs überall auftreten kann, überall da wo Zellen sind, die mutieren können und ach Du Schreck, ein Hund wie eine Mensch besteht ja nur aus Zellen, so ein Pech! Ich kenne zig Hunde die an Krebs gestorben sind, sie hatten ihn in den Beinen, im Kiefer, im Darm, überall, nur eine Hündin die an Gesäugekrebs gestorben ist kenne ich persönlich nicht. Ich kenne eine Hündin die hatte einen gutartigen Gesäugetumor, das kommt noch dazu, in der Statistik wird nicht nach gut- und bösartig unterschieden, die gutartigen kommen aber realtiv häufig vor und werden dann eben operativ entfernt.

      Das war jetzt der Gesundheitsaspekt, obwohl der für mich eine eher untergeordnete Rolle spielt, eben weil die Statistiken immer falsch interpretiert werden.

      Viel wichtiger ist der moralische und der verhaltensbiologische Aspekt. moralisch gesehen finde ICH es einfach widerlich an einem gesunden, denkenden und fühlenden Lebewesen herumzuschnippeln.
      Verhaltensbiologisch gesehen gab es seit ich Hunde kenne immerwieder Probleme mit Kastraten und unkastrierten Hunden und je mehr ich mich mit Hunden beschäftigt habe, desto offensichtlicher wurden Probleme.
      Hündinnen werden nicht nach der 1. Läufigkeit erwachsen, ihre soziale Reife erreichen Hunde zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr, erst dann sind sie wirklich erwachsen und dazu brauchen sie ihre geschlechtsspezifischen Hormone. Hormone sind so unerlässlich wichtig, dazu findet man im Internet schon genug.

      Hier bin ich im Hundeforum noch genauer darauf eingegangen, denn ich möchte nicht alles nochmal aufschreiben, einfach auf den Link klicken:

      http://www.haustiere.de/forum/thread.php?threadid=18980

      Da habe ich alles noch ausführlicher erörtert.

      Ciao Mimi
      ..........
      Original von axgirl

      vertraue da jetzt mal dem ta,hab ja auch noch mindestens 3 monate zeit..


      Ja das habe ich auch getan!
      Und was war? 1 Tag später war meine Hündin tot!
      Du musst bedenken der Tierarzt macht damit Geld!!
      Nicht jeder aber mansche sind echte Ar...... :sick:

      Vertraue keinem außer dir selbst!





      aber da ihr so viele erfahrungen mit hunden habt,
      habt ihr schon erfahrungen mit fehlenden pangrexenzymen gemacht?
      meine süße hat nämlich anstatt dem richtwert 40 nur 22 und muß deshalb über den tag verteilt zum futter 10 tabletten bekommen.


      Wenn dein Hund schon krank ist dann noch ne große Op reinhaun bitte mach weiter so und dein Hund wird keine 2 Jahre :sick:

      Ps. Herzliches Beileid (an deinen Hund) :doh:


      Liebe Grüße Tammy
      also so krass wie du es getan hast @ whitelady würde ich es nicht ausdrücken. Klar, wenn ein hund krank ist dann hätte es fatale fogen noch zusätzlich kastrieren zu lassen!
      Aber das mit deinem tierartzt und hund ist jetzt ein schlechtes beispiel. Klar kann sowas passieren und du hast damit auch etwas recht das man tierärtzte heutzutage kritischer hinterfragen sollte, aber vielleicht könntest du genauer begründen? warum war deine hündin nach einem tag tod? das hatte doch sicher andere gründe auch noch...

      mfg
      das find ich aber auch krass habe bei meinem ta auch verwantschaft arbeiten und vertraue denen blind.
      das mit dem pancrex ist ja nur ne unterfunktion und keine krankheit,das kann auch weg gehen wird diese woche untersucht ob es vererbt wurde oder nur mit dem futter was zu tun hatte.
      ansonsten ist meine süße putzmunter.
      war am samstag in der hundeschule und hab mich dort bei mehreren hundebesitzern über die kastration unterhalten,
      und die mehrzahl der besitzer hat damit ne gute erfahrung gemacht.

      p.s:mein hund braucht kein mittleid,ich mache alles für sie und halte es für eine frechheit so was zu behaupten ohne uns zu kennen!
      und wenns mir egal wäre würde ich mich hier auch wohl kaum informieren!überleg lieber tammy bevor du jeden in eine schublade steckst.

      RE: Kastration vor erster Läufigkeit?hilfe

      Nach der ersten Laeufigkeit ist der richtige zeitpunkt nach aussage meiner TA
      Da ist der Hund erwachsen und sie hat sich richtig entwickelt.
      Richtig ist wenn sie vor der ersten Laeufigkeit Kastr. wird das sie keine Gesaeugetumore bekommt.
      Bei einer Kastr. nach der ersten Laeufigkeit steht die chance immer noch bei 5%
      immerhin.
      nach der 2 Laeufigkeit ist die Gefahr genauso gross als ohne Kastr.
      Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie
      ein mißtrauischer Blick von meinem Hund.


      Pauli
      Uiuiuiui

      :sad:

      Ich hatte heute den 1.Tag vom Praktikum in einer Tierarztpraxis.

      Ohje, da wurde eine kleine YorkieHündin kastriert und ich war dabei und durfte zugucken.

      Und nach dem Ich das gesehen habe würde ich das keinem Hund zumuten.
      Das ist ein hammer eingriff der bis zu 2 stunden dauert.
      Das ist ja ein 10cm Schnitt bei einer Yorkie Hündin :eek:
      Leute lasst euch erstmal Bilder Zeigen von solch einer Operation.
      Original von WhiteLady
      Uiuiuiui

      :sad:

      Ich hatte heute den 1.Tag vom Praktikum in einer Tierarztpraxis.

      Ohje, da wurde eine kleine YorkieHündin kastriert und ich war dabei und durfte zugucken.

      Und nach dem Ich das gesehen habe würde ich das keinem Hund zumuten.
      Das ist ein hammer eingriff der bis zu 2 stunden dauert.
      Das ist ja ein 10cm Schnitt bei einer Yorkie Hündin :eek:
      Leute lasst euch erstmal Bilder Zeigen von solch einer Operation.


      Glaubst du etwa op´s sollen gut aussehen? Der Hund bekommt von alledem nix mit,dafür gibt es die Anästhesie :D Geht nunmal nicht immer ästhetisch zur Sache in dem Beruf. Und deswegen sind die Besitzer auch nicht dabei.

      lg
      Dona