Asperger-Autist - oder andere schlimme Schicksalschläge
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Ich weiß nicht, aber ehrlich gesagt, zweifel ich jetzt, nachdem was Shizo gesagt hat, auch daran, jemals einen richtigen Job zu bekommen
Ich danke allen, die mich vergessen haben, sie lehrten mich die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Ich danke allen, die sich Freunde nannten, nun weiß ich, wie Freunde sich NIE verhalten würden.
Ich danke denen, die nie an mich glaubten, nun bin ich noch mehr angespornt, meine Ziele zu erreichen! -
Wenn man mal die ganzen schreib und Gramtikfehler in meinem Text üersieht...
ich glaub die Medikamente von gestern wirken noch nach. Also nehmt mir mein Buchstabenchaos bitte nicht übel, das wird sich im laufe des Tages auch hoffentlich wieder ändern.
Hey Percykater
Weisst du, ich hab 6 Jahre Therapie gebraucht bis ich verstanden habe wie ich funktioniere. Ich hatte 2 mal die Woche sitzung. Und selbst nach diesen 6 Jahren und diversen Klinikaufenthalten kann ich mit den Situationen in denen ich mich unsicher fühl immernoch nicht umgehen. Ich weiss zwar wie ich reagiere, ich weiss zwar was passiert, aber ich kann aus diesen Mustern nicht raus. Ich handle immernoch genau gleich. Ich weiss zwar was ich alles falsch mache, aber ich kann es nicht ändern. Dazu braucht es wohl nochmal 6 Jahre Therapie bis ich weiss wie man das auch umsetzen kann.
Was ich dir damit sagen will ist, ich weiss wie schwer es ist sich mit irgendwelchen Mustern rumzuschlagen. Aber wenn du bereit bist hilfe anzunehmen, dann kann man dir auch helfen. Es geht nicht darum das von heute auf morgen zu ändern, das brauch zeit, sehr viel zeit. Und wenn du soweit bist, dann wird sich dein ganzes verahlten auch ändern. Egal ob du Autist bist oder nicht. Natürlich ist Autismus nicht heilbar, aber da du keine stark Ausgeprägte Form des Autismus hast ist es für dich mit viel zeit und mühe zu schaffen ein einigermassen normales leben zu führen. Was du brauchst ist vertrauen zu dir, viel Mut und Kraft den weg zu gehen und einen guten, verständnissvollen Therapeuten.
1 mal sitzung alle 2 Wochen ist definitiv zu wenig. Ich würd dir auch raten die Sitzungen zu Intensivieren. Denn sonnst ist zu viel zeit vergangen und du kannst schlecht auf die Situation zurückgreifen. Evt. findest du ja auch einen therapeuten der Telephonisch erreichbar ist und mit dem du sprechen kannst wenn du dir in einer situation nicht sicher bist.
Wichtig ist das du dich in den sitzungen wohl fühlst und nicht das gefühl hast das du fehl am platz bist.
Wenn du dir zeit gibst, und das musst du, dann wirst auch du einmal arbeiten können, das versprech ich dir. Aber du musst das alles ganz langsam angehen und nicht sofort in etwas reinstürtzen, denn das bringt nur den umgekehrt effekt, nämlich der, dass du am schluss angst davor hast und das darf nicht passieren.
Wie gesagt, sprich mit deinem Therapeuten wegen der Tierthera. Das wird dich denk ich ein ganzes stück weiter bringen.
Hab einfach geduld.
Liebe Grüsse Shizo
Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you -
Liebe Shizo,
wie stellst du dir eine tiergestützte Therapie für mich vor ? Weil, tiergestützt hört sich für mich irgendwie nach Delphinen oder Bauernhof an...das ist natürlich auch eine tolle Sache, aber um ganz ehrlich zu sein, bin ich am liebsten bei meinen Katzen, oder bei Katzen generell :smile:...
Ich verstehe auch nicht ganz, wie diese tiergestützte Therapie bei mir funktionieren soll, werden wir die Therapiesitzungen etwa im Tierheim machen, während ich die Katzen streichel, oder wie :think:?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass mein jetziger Therpeut mir wirklich weiterhelfen kann, ich habe ihn schonmal wegen einer eigenen Wohnung angesprochen, wir reden ja viel über Selbstständigkeit usw. und er wollte eigentlich schon vor 4 Wochen bei einer Kollegin von ihm anrufen, die eine WG für Autisten hier in Norddeutschland leiten soll...bis heute hat er es nicht geschafft, weil er entweder selber Termine hatte, oder weil die Frau nicht da war...
Ehrlich, ich überlege manchmal, den Therapeuten zu wechseln, aber ich habe Angst, dass mein jetziger sagt "Also, das ist ja wohl eine Frechheit, seit drei Jahren hocke ich hier mit dir, damit du mal deinen Arsch aus der Versenkung holst, und das ist der Dank dafür ? Schäm dich !!!"
Ich habe echt Angst, dass sowas von ihm kommt...Ich danke allen, die mich vergessen haben, sie lehrten mich die Vergangenheit ruhen zu lassen.
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kurz zum thema tiergestützte therapie.
delfine (abosluter blödsinn, da es keine forschungsergebnisse gibt, die die wirkung bestätigen) und bauernhof (wahrscheinlich pferde noch) trifft es ganz und gar nicht
das feld der tiergestützten therapie (oder pädagogik) ist unfassbar weit. man kann theoretisch mit jedem tier helfen (es gibt leute die mit insekten arbeiten, andere mit schildkröten, dann gibt es lamas/alpakas die bei der therapie helfen, enten, schafe, kaninchen, hunde, katzen, wildvögel usw.). voraussetzung ist, dass der mensch tiere mag. dieser fall liegt bei dir ja vor.
eine sache ist extrem wichtig:
die tiere sind NICHT die therapeuten. sie unterstützen die therapeutische arbeit. der therapeut ist da, um dem patienten zu helfen. um mit ihm zu reden. um ihn zu beraten. das tier soll "lediglich" dem patienten sicherheit geben, blockaden (z.b. sprachblockaden) lösen, beruhigen.
tiergestützte therapie ist auch nur dann sinnvoll, wenn ein ausgebildeter therapeut mit dem tier arbeit.
ich habe mal im internet eine psychotherapeutin gefunden, die sich auf katzen spezialisiert hat. während der besprechung sind die tiere eben mit ihm raum. man unterhält sich mit dem therapeuten und die katzen bewegen sich frei. so etwas könnte ich mir für dich vorstellen, percy. man müsste halt mal schauen, was so angeboten wird.
noch kurz zur unterscheidung, was tiergestützt angeboten wird.
es gibt die tiergestützte therapie (aat), die NUR von therapeuten ausgeführt wird.
es gibt die tiergestützte erziehung (aae), die von pädagogen ausgeführt wird.
es gibt die tiergestützte aktivität (aaa), die jeder laie ausführen kann (allerdings sollte man von diesem dienst nicht allzu viel erwarten. und schon gar keine therapeutische hilfe.) -
Also, bei einer katzengeschützten Therapie wäre dann während der Therapiestunde auch eine Katze mit im Raum und läuft da rum, richtig ?
Sind diese Katzen eigentlich auch irgendwie darauf trainiert, dass sie vielleicht beim Patienten sind, also ihm vielleicht auf den Schoß klettern, oder dass der Patient die Katze während der Sitzung streicheln kann ?
Ich habe mal ähnliches mit Hunden erfahren, dass die Patienten aufgetragen wurden, mit dem Hund alleine im Raum zu sein. Der Therapeut sah sich alles aus gewisser Entfernung an, und nach und nach löste sich die Sprachblockade der Patienten und sie erzählten ihre Sorgen dem Hund. Sie sprachen mit ihm, redeten über ihre Probleme und konnten den Hund dabei kraulen und ihn streicheln, das löste auch die Spannungen in den Patienten selbst...
Vielleicht, aber dazu müsste ich dann wahrscheinlich einen anderen Therapeuten aufsuchen, gibt es dasselbe auch mit Katzen, dass man mich mit der Katze alleine lässt und ich ihr so die Dinge erzählen kann, die mich bedrücken und auch einige Peinlichkeiten gleich welcher Art, die man selbst einem Therapeuten nicht anvertraut...
Übrigens: Es gibt neues von der Tierheimfront
!!!! Ich danke allen, die mich vergessen haben, sie lehrten mich die Vergangenheit ruhen zu lassen.
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Von tiergestützten Therapien habe ich auch schon gehört zwar mit Pferden oder Hunden. aber ich glaube nicht alle Krankenkassen zahlen das, weil es da auch wieder ein Hick Hack wegen der Gesundheitsreform gibt. Kommt drauf an ob es anererkannt wird.
Drücke Dir jedenfalls die Daumen und wenn du sowas mit Katzen findest und machen kannst wäre doch fantastisch. Aber wenn Sass viel darüber weiß villeicht kann sie ja mal in Erfahrung bringen wo es das in Deiner Nähe gibt. Auf jeden Fall bin ich auch immer dafür ausgebildete Therapeuten zu suchen und sich nicht von Hobbypsychologen beraten zu lassen. Die Beiträge von Sass finde ich auf jeden Fall sehr gut und sachbezogen. Da bekommst Du wirklich sehr gute Ratschl#ge die Du wirklich mal ins auge fassen solltest.besucht mich einfach auf meine hompage, dort steht alles über die Sandy und die bekloppte Oma
und viele dumme Sprüche -
erstmal zum thema trainieren. so gut wie jedes tier hat ein empathie vermögen. sprich: es kann gefühle von anderen wahrnehmen und darauf reagieren. also mitfühlen. einen hund zu trainieren, dass er etwas macht, nur damit er den kontakt zum patienten sucht ist meiner meinung nach schmu. das liegt einfach daran, dass der patient ja nicht dumm ist und man "tricks" sehr schnell merkt (sei es jetzt dadurch, dass der besitzer leckerlis oder lob verteilt oder weil man sich mit anderen patienten über die therapie austauscht).
die meisten "therapie"hunde suchen von sich aus den kontakt zum menschen, aber sie merken auch, wenn sie unerwünscht sind.
katzen sind nun ebenfalls extram feinfühlig. die katzen sind nicht trainiert, schon alleine weil es schwierig ist eine katze auf so etwas zu trainieren. katzen sind individuen und lassen sich nicht (wie hunde z.b.) einfach packen und knuddeln. wenn sympathie da ist, dann werden sie die nähe zum menschen suchen. aber sie machen es von sich aus und genau das ist einfach das besondere an katzen. sie sind absolut ehrlich.
als tipp:
gib bei google einfach mal tiergestützte therapie und dahinter katze ein. es gibt ganz viele (auch brauchbare) links, damit du dir ein bild von der sache machen kannst.
wichtig ist, dass du einen fähigen therapeuten bekommst, der sowohl als dich als patient wie auch auf die tiere eingehen kann. es gibt nichts schlimmeres als therapietiere die ausgebeutet werden. auch tiere brauchen pausen und können nicht nonstop durch "arbeiten". auch muss der patient einsehen, dass auch ein tier mal einen schlechten tag haben kann und eben nicht die nähe sucht. dies sollte dir ein guter therapeut jedoch erklären.
ich schau, ob ich morgen nochmal was genaueres finde und schick dir dann ne pn
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Hi
Also sass hat das schonmal klasse erklärt
Die Pferde sind eigentlich eher für Körperlich behinderte Menschen da, da man lernt seine Bewegungen zu kontrolieren und sich im gleichgewicht hält (mal kurz formuliert) eine Form von Ergotherapie. Die sache mit den Bauernhöfen ist die, dass es viele Bauern gibt die Psychisch Kranke bei sich aufnehmen. Es sind auch Fachpersonen auf dem Bauernhof an die man sich wenden kann wenn es einem schlecht geht. Und ansonnsten hat der Bauer eine Psychologische ausbildung auf die jeweilige Betreute Krankheit. Der Kranke kann dort in einem geschützten Rahmen arbeiten und wohnen und kann, wenn es ihm schlecht geht, gespräche mit therapeuthen oder eben der Bezugsperson führen.
Für eine normale Psychotherapeutisch Behandlung in einer Praxis werden Hunde oder Katzen miteinbezogen.
Ich mach zwar keine Tiergestützte Therapie, allerdings darf ich, wenn mir schlecht geht, meinen Hund mit in die Stunde nehmen. Mein Hund ist dermassen sensiebel, dass er jede meiner stimmungsschwankungen, und sei sie noch so klein, spührt. Für mich ist das ganz wichtig, denn so weiss ich, dass jemand auf mich achtet. Und für meinen Therapeuten ist das wichtig, weil er dann merkt was mit mir los ist. Ich kann sehr gut schauspielern. Ich kann dermassen mies drauf sein und man merkt mir nichts an, auch mein Thera nicht. Aber meinem Hund kann ich nichts vormachen, der merkt alles. Mein Thera achtet deshalb auch extrem auf meinen Hund und schaut mich eigentlich garnichtmehr an, sondern hört nur zu und reagiert so wie mein Hund reagiert. Wenn mein Hund auf dem Boden liegt, dann redet er ganz normal mit mir. Wenn mein Hund jedoch aufsteht und zu mir kommt, dann weiss er, jetzt muss er aufpassen und feinfühlig sein. Somit ist mein Hund für ihn auch eine sehr grosse hilfe und unterstützung. Weil ich auch nicht über alles rede.
Das nur mal also beispiel wie es bei mir läuft.
Liebe Grüsse Shizo
Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you -
kurze anmerkung noch zur therapie mit pferden.
diese therapieform ist auch für menschen sinnvoll, die ständig kontrolle ausüben müssen oder wollen. durch das reiten müssen sie ihre kontrolle aufgeben. sie legen alles mehr oder weniger auf den rücken des pferdes. sie stehen über den dingen, sehen die welt anders und lassen los. sie können keinerlei kontrolle auf das tier ausüben, weil das pferd ja geführt wird. dies muss eine sehr, sehr krasse erfahrung für den menschen sein. (das können die reiter unter uns aber besser beschreiben.)
auch bei magersucht bzw. bulimie können pferde helfen, weil durch das reiten ein ganz anderes körpergefühl vermittelt wird.
ich schreibe das hier nur noch schnell, weil ich zeigen will wie vielseitig tiergestützte therapie ist. mehr als "nur" die delfintherapie
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Cool sass, das wusst ich nicht, find ich aber sehr interessant.
Weil wenn ich aufem Pferd sitze, dann bin ich doch sehr froh das ich die Kontrolle über dieses Tier (teilweise) habe. Ich mag es garnicht da die Kontrolle jemand anderem zu überlassen.
Aber ich denke als Therapie ist das sehr wirksam.
Danke für die Info!
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Von Euch beiden kann man viel über dinge erfahren, die man gar nicht wußte finde ich gut, ich habe aber da mal eine Frage wie ist das mit der tiergetützen therapie wird die von der Krankenkasse anerkannt. Viel hört man ja neuerdings davon, das gerade seit der Gesundheitsreform die Kassen nicht mehr alles zahlen was früher mal selbstverständlich war. Ist diese tiergestützte Therapie anerkannt bei den Kassen?besucht mich einfach auf meine hompage, dort steht alles über die Sandy und die bekloppte Oma
und viele dumme Sprüche -
Hi
Da kann ich leider nit viel dazu sagen, da ich in der Schweiz wohne.
Wenn der Therapeut einen Hund oder eine Katze mit dabei hat, dann fällt das eigentlich nicht ins gewicht. Da es ja trotzdem eine gesprächstherapie ist, egal ob das tier dabei ist oder nicht.
Was ich jedoch weiss ist, dass die Hypotherapie bezahlt wird. Sofern sie von einem Dr.med. geleitet wird.
Hier ist es eigentlich generell so das alles was man bei einem Dr.med. machen kann von der kasse bezahlt wird.
Bei allen andern ist das nicht der fall, da muss man selber zahlen.
Da gibts zwar noch die ausnahme mit der Deligation, aber das ist dann wieder etwas anderes.
Dann gibts bei uns noch die IV (Invalidenversicherung). Wenn man bei der angemeldet ist und eine Rente oder etwas in der art empfängt, dann wird ziehmlich viel von denen gezahlt. Da die ja wollen das es weiter geht und du möglichst schnell von der Rente weg kommst. Aber das kommt dann auch immer wieder auf den jeweiligen fall drauf an.
Aber wie das in Deutschland ist weiss ich nicht.
Liebe Grüsse Shizo
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Hi,
eins kann ich schon jetzt sagen, wenn ich mich wirklich dazu entschließe, eine tiergestützte Therapie zu machen, dann werde ich auf jeden Fall den Therapeuten wechseln müssen...Ich danke allen, die mich vergessen haben, sie lehrten mich die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Ich danke allen, die sich Freunde nannten, nun weiß ich, wie Freunde sich NIE verhalten würden.
Ich danke denen, die nie an mich glaubten, nun bin ich noch mehr angespornt, meine Ziele zu erreichen! -
Hey Percykater
Du brauchst keine angst zu haben das dein Thera irgendwas sagt wenn du nicht mehr zu ihm kommen willst. Erstens hast du gute Gründe, weil 1 mal alle 2 wochen zu wenig sind und zweitens, das ist sein Job, ihr zahlt im Geld für dass das er dir hilft und es ist deine freie entscheidung wem du geld zahlen willst

Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you -
Hallo Ihr,
ich muss mich jetzt mal einklinken. Ich hab nun die letzte Stunde alle Berichte von Euch gelesen. Wow.
Würde mich gerne in Eure Diskussion einfach so mit reinschleichen.
Percy, hast Du mal das Buch gelesen: Buntschatten und Fledermäuse ? Das hat ein Autist geschrieben. Ich habe das Buch in 1 1/2 ausgelesen. Das ist echt der absolute Hammer.
Und sag mal, mit welchem Alter hat man den Autismus bei Dir festgestellt?
Wünsch Euch noch viele sonnige Stunden.
Lichtvolle Grüße
Ich meine natürlich in 1 1/2 TAGEN.
Sorry, der Fehlerteufel hast einfach zugeschlagen
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Jaja, und "Ich will kein In-Mich mehr sein" von Birger Sellin....
Und "Ich Igelkind" von Katja Rohde....
Und noch viele andere Bücher, geschrieben von Autisten gibts hier:
aspiana.de/neben/autautor.htm
Nur helfen Bücher hier nicht weiter."A reader lives a thousand lives before he dies.
The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin) -
Guten morgen,
das hört sich sehr interessant an. Ich liebe alle Bücher, die auf wahre Begebenheiten ruhen. Da könnt ich glatt vergessen, das es auch noch andere Dinge im Leben gibt, außer lesen.

Unter anderem alles was mit Hochbegabung zu tun hat. Mein Sohn ist hochbegabt. So diagnostizieren es die Ärzte. Habe mich diesbezüglich auch mit Autismus beschäftigt. Er hat ziemliche Schwierigkeiten seine Gefühle zu äußern, geschweige dann, seine Mimik sprechen zu lassen.
Vielleicht sollte ich auch so ein Thread aufmachen.
Bis bald
Stephi -
Hallo batman, naja, eigentlich batwoman :smile:,
Also, den Autismus hat man bei mir vor ein paar Jahren festgestellt.
Und ich wollte noch etwas sagen: Es ist ja die Rede davon, dass Autisten ihre Gefühle nicht so gut zeigen können, jedenfalls habe ich das in einer Fachliteratur mal gelesen.
So, wenn ich aber bei den Katzen bin, dann finde ich, kann ich sehr gut meine Gefühle, die ich für sie empfinde, zum Ausdruck bringen. Normalerweise hab ich eine eher tiefe Stimme, aber da spreche ich höher, weil...weiß ich nicht, es kommt einfach, und ich lächle auch viel, wenn ich bei ihnen bin und so weiter, und wenn dann die Josie auf mir liegt, dann bin ich immer ganz froh und glücklich und auch ein bisschen gerührt, weil ich ja sowas noch nie erlebt habe, nicht mit Menschen und auch nicht mit Tieren, bis jetzt.
Und ich streichle sie auch viel und ich erzähle ihnen auch viel, und ich meine, dass man an meinem Benhmen, wie ich mich bei den Katzen verhalte, gut ablesen könnte, wie ich fühle...Ich danke allen, die mich vergessen haben, sie lehrten mich die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Ich danke allen, die sich Freunde nannten, nun weiß ich, wie Freunde sich NIE verhalten würden.
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So, wenn ich aber bei den Katzen bin, dann finde ich, kann ich sehr gut meine Gefühle, die ich für sie empfinde, zum Ausdruck bringen. Normalerweise hab ich eine eher tiefe Stimme, aber da spreche ich höher, weil...weiß ich nicht, es kommt einfach, und ich lächle auch viel, wenn ich bei ihnen bin und so weiter, und wenn dann die Josie auf mir liegt, dann bin ich immer ganz froh und glücklich und auch ein bisschen gerührt, weil ich ja sowas noch nie erlebt habe, nicht mit Menschen und auch nicht mit Tieren, bis jetzt.
das funktioniert aber nicht nur bei autisten
ich habe einen freund, der es nicht unbedingt leicht im leben hatten. er wurde sehr häufig enttäuscht und war dementsprechend sehr verbittert. im laufe der zeit hat er eben gelernt, dass es besser ist keine gefühle zu zeigen und nicht angreifbar zu werden. er war eigentlich ständig depressiv, war eher der ernste mensch, sehr nachdenklich.
er hat dann irgendwann meine katzen kennen gelernt. am anfang war er nicht wirklich begeistert von ihnen, meinte immer, dass er keinen draht zu tieren hat. er hatte einfach auch immer angst etwas falsch zu machen.
es ist jetzt ein jahr her und im laufe dieser zeit hat er meine 2 wirklich lieb gewonnen. er lächelt die ganze zeit, wenn er bei ihnen ist. knuddelt sie, spielt mit ihnen, beobachtet sie, spricht ganz ruhig und lieb mit ihnen - und ist wesentlich ausgeglichener mit sich und seinem leben. (hinzu kommt noch meine hobbypsychotherapie
)
vor 2 wochen ging es ihm ziemlich schlecht. er war nervlich fertig. ich hab ihn dann zu mir geschickt und daheim haben sich dann die katzen um ihn gekümmert. sie sind zu ihm gekommen, haben von sich aus mit ihm geschmust, sich auf ihn gelegt, ihn angemaunzt, köpfchen gegeben usw...
sie waren da für ihn und nach wenigen minuten ging es ihm schon viel besser.
katzen sind meiner meinung nach ideale seelsorger. egal ob autist oder nicht. wichtig ist einfach nur, dass man tiere mag. der rest ergibt sich von alleine.
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