Fip Übertragung!!

      Hay, ich bin neu hir!:biggrin:

      Mich würde es sehr interessieren, wie lange Katzen ander mit Fip anstecken können, auch wenn es bei ihnen nicht ausbricht!!!

      Mein Kater Geatsby, ist letztes Jahr, im August, mit 7 Monaten an Fip gestorben.
      Zu diesem, auch jetzt noch, hatte ich 3 weitere Katzen.(Freigänger)
      Sie haben Fip seitdem nicht bekommen. Gott sei Dank!!

      Jetzt wollte ich meinem Mann eine BKH zum Geburtstag schenken.
      Die Züchetrin hat aber jetzt bedenken wegen dieser Krankheit.
      Sie hat Angst, das der Kleine sich ansteckt.

      Habe vie gestöbert, aber ncit´s über die langfristige Ansteckung gefunden.
      Wäre schade wenn er krank werden würde.:sad:

      Kann mir jemand einen Tip geben, oder aus Erfahrung berichten??

      Vielen Dank für die Hilfe
      hexchen
      Hallo Hexchen, kann leider erst heute antworten und bin scheinbar die einzige :wink:, die über FIP einigermaßen Bescheid weiß - im Grunde auch gut so, denn diese Krankheit wünsch ich keinem für seine Samtpfote !

      Ich habe selbst 2 Kater an FIP verloren und es tut mir jedesmal unendlich leid, wenn ich lese oder höre, daß andere das gleiche erleben mußten. Ich weiß also auch, wie verunsichert man in Bezug auf seine möglichen anderen Katzen ist. Da ich ebenfalls einen Kater habe, der mit dem zuletzt an FIP verstorbenen Kontakt hatte, hab ich auch versucht, mich versucht schlau zu machen und bin auf folgende, neueste Erkenntnisse gestoßen:

      Entgegen bisheriger Meinungen ist man sich inzwischen relativ sicher, daß FIP nur ganz selten direkt von Katze zu Katze übertragen wird. Vielmehr vermutet man inzwischen eine "genetische Veranlagung" zum Ausbruch dieser Krankheit - ähnlich wie in Sachen Krebs beim Menschen.

      Aus diesem Grund nimmt man mehr und mehr Abstand von der bisherigen Empfehlung und Meinung, man sollte kein weiteres Tier in einen "FIP-Haushalt" nehmen.

      Da rund 98 % aller Katzen Kontakt mit dem Coronavirus - dem Auslöser von FIP - haben oder hatten, gibt es einfach keine Sicherheit, einer möglichen Infektion vorzubeugen. Weder die Isolierung von infizierten Katzen noch die Impfung zeigten in Studien diesbezügliche Sicherheit.

      Wichtig wäre es lediglich, daß Du die gesamte Wohnung gründlich reinigst und wenn möglich desinfizierst, bevor das neue Katzenkind ins Haus kommt. Alles, was waschbar ist, in die Waschmaschine und den Rest z. B. gründlich mit Sagrotan (Apotheke) einsprühen und danach gründlich lüften.

      Empfehlenswert wäre - rein um absolut sicher zu gehen - wenn Du Katzenklo sowie Futter- und Trinknäpfe komplett entsorgst und durch neue ersetzt. Alles Katzenspielzeug und sonstige Katzenutensilien ebenfalls desinfizieren oder in ganz heißem Wasser reinigen - Kratzbaum und mögliche Schlafkörbchen nicht vergessen.

      Leider machen nicht nur Züchter, sondern selbst Tierheime hier eine absolut ungerechtfertigte Panik und verlangen häufig einen negativen FIP-Test. Hab mich diesbezüglich mit unserem Tierheim schwer in die Wolle bekommen, weil dieser Test absolut hirnrissig und überflüssig ist, denn das Coronavirus bildet nicht nur ständig neue, völlig unbekannte Virenstämme - ein FIP-Test kann beispielsweise im Endstadium der Erkrankung eindeutig negativ sein. So geschehen bei meinem 1. Kater, bei dem der Test 2 Tage vor seinem Tod dieses offenbar "beruhigende" aber letztendlich trügerische Ergebnis aufwies.

      Ich habe nicht nur den mit dem an FIP verstorbenen Kater, sondern inzwischen eine weitere Katze im Haus - bisher beide ohne jegliche Anzeichen dieser Erkrankung - und das seit nunmehr fast 1 Jahr. Denn (ebenfalls nach neuesten Erkenntnissen) ist man inzwischen sogar der Meinung, daß Katzen, deren Körper sich eigenständig gegen diese mutierten Coronaviren wehren können, sich mit zunehmender Dauer dieser Auseinandersetzung quasi "selbst impfen".

      Dringend abzuraten ist auf jeden Fall von einer Behandlung z. B. mit Baypamun zur Stärkung des Immunsystems.

      Auch das wird leider noch von ganz vielen TÄ empfohlen und so therapiert - eine Stärkung des Immunsystems kann bei FIP-infizierten Katzen (also Katzen, die lediglich Kontakt mit den FIP-Viren hatten, jedoch noch nicht eindeutig erkrankt sind) nach neuesten, bisher leider wenig bekannten Studien die FIP erst "anschieben" und somit zum Ausbruch bringen. Ebenso übrigens wie eine FIP-Impfung.

      Wenn überhaupt, ist eine FIP-Impfung nur bei ganz jungen Katzen (also mit 16 bzw. Wiederholung in der 19 Woche) anzuraten. Quasi als u. U. mögliche "Barriere" für die Viren. Aber selbst dann kann Dir niemand garantieren, daß dieses Tier nicht doch auch irgendwann an FIP erkranken wird - sorry, aber das ist der aktuelle Stand der Forschung bei FIP.

      Also, laß Dich nicht zusätzlich verunsichern und entmutigen. Wenn diese Züchterin Dir keine Katze geben will, weil sie selbst nicht ausreichend informiert ist, es gibt jede Menge anderer Stellen, die Kätzchen abgeben. Ich habe für mich daraus gelernt, daß man nicht allen Menschen alles erzählen sollte, denn die Unwissenheit vieler Leute macht manche Probleme größer als sie tatsächlich sind.

      Bitte aber keinesfalls falsch verstehen - ich will damit auf gar keinen Fall den Eindruck erwecken, als wäre FIP harmlos - ganz sicher nicht ! Aber man kann im Leben leider nie alle Risiken völlig ausschließen, FIP ist ein solches Risiko und wird es so lange bleiben, bis die Medizin darüber genauer Bescheid weiß.

      Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig Mut machen, trotz dieser schlimmen Ereignisse nicht aufzugeben - eine Garantie für lebenslange gesunde Samtpfoten kann ich leider auch nicht geben und jeder muß für sich das Risiko selbst einschätzen und bewerten.

      Drücke Dir und Deinen kleinen Fellmonstern dennoch beide Daumen und vielleicht wird die Rasselbande ja doch noch durch ein weiteres Adoptivkind "verstärkt" :biggrin::biggrin:.

      Herzliche Grüße von catflower
      Hay Catflower:smile:

      Vielen Lieben Dank, für deine Antwort.
      Dachte schon, ich bin die einzige mit einer Fipkatze und "Überlebenden" Mitbewohnern.:confused:

      Was mich anfangs sehr irritiert hat, war die Aussage der Züchterin: Ihr Tierazt meinte, der Einzug der BKH in meine Wohnung, wäre zu 80% ein todesurteil!!
      Habe aber jetzt rausgefunden, das sie den Coronavirus schon haben müßte, damit er unter Streß ausbricht bzw. mutiert!!
      Sie versicherte mir aber, das ihre Katzen Virus-frei seien!!

      Muß heute noch zu meinem Tierazt, wegen einer Impfung meiner Katzen und vieler kranken Goldfische!!!!!
      Dort werde ich ihn auch noch fragen. Bin gespannt was er dazu meint!!

      Melde mich dann nocheinmal!

      Grüsse
      hexchen

      Hay

      War allso heute beim Tierazt.
      Meine Katze ist wieder geimpft und alles ok.

      Ich stellte ihm allso die große Frage.
      Wie sieht es mit der Ansteckung aus???

      Das er nicht lachte, war alles.
      Er meinte, das niemand wisse, wann eine Katze Fip bekomme.
      Die meisten Katzen bekommen es nicht-trotz Coronavirus!!

      Das mit dem Ausbruch durch Streß, hat er bestätigt. Könnte ein Auslöser sein.
      Der kleine Kater, müßte den Virus aber schon haben, damit er "mutieren" kann!!!!!!:confused:

      Die Ärzte schüren nur die Angst, die aber nicht begründet sei.
      Es gäbe so viel mehr, was Katzen schadet!!!!

      Impfen könnte ich ihn lassen, sofern er wirklich Virusfrei ist!!!!

      Ein Bluttest bei meinen Katzen, ist vollig sinnlos.
      Man könne damit garnicht´s nachweisen.
      Man könnte sehen das da "Hunde" drin sind, aber nicht welche Rassen!!:wink:

      Es ist wie Krebs. Aus welchen Gründen er ausbricht, weiß man heute auch noch nicht genau!!!

      Er möchte sich aber noch in einem ganz neuen Buch, für mich schlau machen!! Ist von einem Arzt, der angeblich der "Guro" der Fipforschung sein soll!!
      Bin gespannt was er berichtet!!

      bis bald und vielen Dank
      hexchen
      Hallo Hexchen, das soll jetzt wirklich nicht überheblich klingen, aber das, was Dein TA Dir heute gesagt hat, ist doch Punkt für Punkt genau das, was ich bisher in Erfahrung gebracht habe. Freu mich also ehrlich für Dich, daß er Dich als wirklicher "Fachmann" tatsächlich ebenfalls beruhigen konnte.

      Jetzt könntest Du mir aber vielleicht einen Gefallen tun: frag doch Deinen TA bitte mal, wie das Buch genau heißt und vom wem es ist, denn daran wär ich natürlich auch brennend interessiert. Und meine TÄ - wenn sie es nicht schon hat - ganz sicher auch.

      Wäre echt toll, wenn Du das in Erfahrung bringen könntest und noch etwas: Kannst Du ihn mal fragen, ob er möglicherweise auch irgendwelche Kenntnisse über den Zusammenhang zwischen SARS und FIP hat ? Diesbezüglich bin ich seit einigen Wochen nämlich ebenfalls auf der Suche nach Infos, weil ja SARS (die beim Menschen auftretende Lungenkrankheit) ebenso wie FIP durch Coronaviren ausgelöst wird. Für mich ist es durchaus möglich, daß es in Sachen Übertragung da evtl. einen Zusammenhang geben könnte und vielleicht weiß Dein TA ja etwas darüber.

      Ich selbst komme in der nächsten Zeit wahrscheinlich (Gott sei dank) eher nicht zu meiner TÄ, die will ich das nämlich auch ohnehin noch fragen, aber vielleicht hat ja auch Dein TA diesbezügliche Infos. Also frag dem armen ruhig Löcher in den Bauch, kannst Dich ja auf mich berufen und sagen, ich wäre schuld, weil ich das von Dir "verlangt" hätte :biggrin:. Bin halt eine "spinnerte" FIP-Geschädigte, die ständig auf der Suche nach neuesten Erkenntnissen ist.

      Wäre echt toll, wenn Du was in Erfahrung bringen könntest.

      Holst Du jetzt das Kätzchen von der Züchterin oder suchst Du woanders nach einem neuen? Auf jeden Fall bin ich mal auf Deinen weiteren Bericht gespannt, was die für ein Gesicht macht, wenn Du ihr die Aussagen Deines TA wiedergibst. Schade, daß man hier keine weiteren Fotos einfügen kann - das Gesicht wäre sicher einen Schnappschuß wert :wink:.

      Also, weiterhin alles Liebe und viele Grüße von catflower
      hallo catflower,

      du scheinst ja etwas ahnung vin FIP zu haben und vielleicht kannst du mir auch weiter helfen, ich hoffe es.
      Vor knapp drei Jahren haben wir ein Geschwisterpärchen adoptiert. Ein weiblein und ein männlein. beide verstanden ich unheimlich gut und standen sich auch sehr nahe.
      ungefähr acht monate später erkrankte unser lui dann an FIP ( es sammelte sich Wasser im Bauch) kurze zeit später mussten wir ihn einschläfern lassen. ich habe alles ( so hoffe ich), ausprobiert um ihm zu helfen, homöopathika usw, aber nichts half. und ich werde niemals vergessen, wie er mich beim tierartz angesehen hat. er schien zu flöehen, ich solle ihn nicht aufgeben, dann hat auch noch die erste spritze versagt, weil er sich bewegt hat, es war einfach schrecklich.
      nun geht es lilly( dem schwesterchen) zum glück gut. wir haben damals alle fressnäpfe und das katzenklo entsorgt und die wohnung desinfiziert. 11/2 monate später haben wir auch wieder zwei neue katzen in die wohnung geholt, da wir beide ganztags berufstätig sind. beide katzen im alter von lilly und auch gegen FIP geimpft. aber ich mache mir noch immer schreckliche sorgen, dass meiner lilly das gleiche wie ihrem bruder passieren kann, deshalb versuche ich so wenig stress wie möcglich zu zu muten ( kaum besuche, kaum neues katzenstreu etc.) ausserdem gebe ich ihr täglich eine gewisse anzahl homöopathischer mittel ( ecinacea und Sulfur).
      nach drei jahren soll ja der virus vollständig ausgeschieden worden sein, worauf ich noch ein langes jahr warten muss. mein grosses problem ist nun vor allem: kommenden montag fahren wir in urlaub und die mutter meines freundes passt auf die katzen auf, was sie schon öfters gemacht hat, und ich brauche eine rat, wie ich meiner katzen stress ersparen kann( Musik?? Lichttherapie o.ä). meine lilly ist sehr auf mich fixiert, sprich sie hört wenn ich sie rufe, sie kennt meinen tagesablauf und rennt bsp. morgens nach dem frühstück auch immer zuerst ins bz und legt sich ins waschbecken weil sie weiss ich komme dann und streichle sie. oder sie läuft vor mir ins schlafzimmer, weil sie meint es wäre zeit zum schlafen gehen. ich habe einfach tierische angst sie zu verlieren, wenn ich nicht alles versuche, und ich weiss nicht wie ich dann damit umgehen könnte. das klingt jetzt wohl alles ziemlich extrem, aber so ist es halt.
      vielleicht kannst du mir einen rat geben, ich wäre dir sehr dankbar. ( eigendlich bin ich ein rational denkender mensch):biggrin:
      vielen lieben dank für eine antwort ( auch gerne von anderen, die mir helfen können/möchten)
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo Lilelo, ist das ein Shit, schon der X-te Versuch, diesen Beitrag ins Netz zu kriegen und jedesmal geht´s mir wie der armen Tini - die Kiste schmiert ständig ab. Ist wohl wieder zu lang, also der X + 1. Versuch, es vielleicht in "2 Häppchen" zu schaffen, sorry :wink:

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      TEIL 1

      Es tut mir leid, daß Du leider auch bereits diese schlimmen Erfahrungen mit dieser schrecklichen Krankheit machen mußtest und Deine Schilderung über den Tod Deiner kleinen Lui ähnelt sehr dem, was ich mit meinem Shiva erlebt habe.....:confused:

      Leider hast nichts über das Alter Deiner Katzen geschrieben - das ist in Sachen FIP nicht ganz unwesentlich. Generell haben Studien gezeigt, daß Katzen bis zum Alter von 3 Jahren das größte Alter aufweisen, danach relativ "sicher" sind und sich ein erneutes höheres Risiko ca. mit 10 Jahren entwickelt. Die Erklärung erscheint meiner Meinung nach logisch: bei jungen Katzen ist das Immunsystem noch nicht ausreichend ausgebildet, bei älteren Katzen nicht mehr ausreichend.

      Entgegen Deiner Info hab ich die Kenntnis, daß Katzen, die mit einer an FIP erkrankten anderen Katze Kontakt hatten, nach bereits 1 1/2 Jahren als "über dem Berg" angesehen können. Selbstverständlich ist das keine Garantie - Studien haben aber diesen Zeitraum bestätigt, wobei man vermutet, daß diese ja aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls zumindest infizierten Katzen sich im Kampf gegen diesen Virus quasi "selbst impfen". Je länger sie ohne eigene Krankheitsanzeichen bleiben, umso so größer wird ihre Chance, daß der Körper die Viren selbst eliminiert.

      Somit wäre Deine kleine Lilly aller Voraussicht nach bereits "aus dem Schneider" :biggrin: und das wünsch ich Dir von ganzem Herzen.

      Allerdings bin ich natürlich auch sehr vorsichtig mit meiner Aussage, denn FIP ist noch so wenig erforscht und eine so heimtückische Krankheit, daß im Grunde niemand etwas wirklich Zuverlässiges darüber sagen kann. Trotzdem bin ich zunehmend der Meinung, daß man diese Krankheit wiederum auch nicht zu sehr dramatisieren sollte - hört sich vielleicht jetzt widersprüchlich an, aber eben genau aus den gleichen Gründen: man weiß viel zu wenig darüber. Warum soll also das wenig Positive nicht stimmen, das viele Negative aber schon ?.

      Mein Bonnie ist auch so ein "Wackelkandidat" - er ist jetzt 10 Monate (wenn ich Shiva´s Krankheitsausbruch und nicht seinen Tod als "Datumsgrenze" nehme) ohne Anzeichen. Hat allerdings in den letzten Tagen etwas Probleme mit dem Kot und da klingeln auch bei mir schon wieder alle Alarmglocken. Aber obwohl wir also noch mindestens 8 Monate Zittern vor uns haben, versuche ich auch einfach rational damit umzugehen - mal klappt´s ganz gut, dann mal wieder weniger - ist wohl normal :wink:.

      Was bei Dir auf jeden Fall gut und völlig richtig war, waren die Hygienemaßnahmen und auch die Tatsache, daß die neuen Kätzchen erst nach so langer Zeit ins Haus kamen. Obwohl man (ebenfalls nach neuesten Studien) selbst im akuten Fall nicht mehr zu einer Trennung von im Haus lebenden Tieren rät, weil selbst der Infektionsweg dieser Krankheit noch nicht wirklich sicher erforscht ist. War man bis vor kurzem noch der Meinung FIP würde durch Urin, Kot und / oder Körperflüssigkeiten übertragen, vermutet man inzwischen eher eine genetische Veranlagung - ähnlich wie beim Krebs beim Menschen.

      Mit dem Coronavirus haben ca. 98 % aller Katzen Kontakt - das allein kann also nicht der Auslöser sein, sondern eher die bereits nachgewiesene Mutation dieser Viren. Und für diese Mutation scheinen einige Katzen anfälliger zu sein als andere.

      Und hier sind wir an einem Punkt Deiner Schilderung, der mir persönlich etwas Sorgen macht. Du kannst Dir vorstellen, daß ich mich sehr um Infos zu FIP bemüht habe (und mich noch immer darum bemühe) und in diesem Zusammenhang bin ich immer wieder - mehr oder minder deutlich - darauf gestoßen, daß bei Verdacht auf FIP keinesfalls das Immunsystem mit immunstärkenden Medikamenten unterstützt werden sollte - das ganze Gegenteil ist der Fall, die Immunabwehr sollte möglichst niedrig gehalten werden. Die Stärkung des Immunsystems regt nämlich neuesten Studien zufolge nicht nur den Körper dazu an, allgemein vermehrt Abwehrstoffe zu bilden (was ja grundsätzlich gut wäre), leider scheint diese vermehrte Anregung auch das Wachstum und die Mutation der Killerviren anzuregen.

      Ebenso vermutet bzw. z. T. bereits bekannt ist der Zusammenhang bzw. die Wirkung von Impfungen bei FIP-Verdacht. Auch hier gibt es zunehmend Hinweise darauf, daß eine Impfung - egal wogegen - die Killerviren erst richtig anschiebt.


      ENDE Teil 1
      Jetzt scheint´s zu klappen, Gottseidank. Zum Glück lernt man ja aus Erfahrungen und ich hatte es gespeichert :wink:

      --------------------------
      TEIL 2

      Es gibt eine Studie im Netz, die ganz ausdrücklich und deutlich davor warnt, immunstärkende Mittel wie z. B. Baypamun einzusetzen - leider ist diese Erkenntnis noch immer viel zu wenigen TÄ bekannt. Ich weiß im Augenblick auch leider nicht Link zu dieser Studie, habe gerade meine Unterlagen durchgesehen und festgestellt, daß ich alles über FIP im Büro haben muß. Wenn ich Zeit habe, schau ich Montag also diesbezüglich nochmal nach und würde Dir Bescheid geben.

      Der Einsatz selbst von homöopathischen Mitteln ist also eher äußerst skeptisch zu bewerten, da diese zum größten Teil das eben auch bewirken. Meine TÄ riet mir bei Shiva damals explizit von Echinacea ab !!!.

      Bonnie, mein kleiner "Wackelkandidat", wird aus diesem Grund keinerlei Impfungen mehr erhalten und wenn er wirklich mal krank ist - vor einigen Monaten erst schwere blutige Blasenentzündung - verzichten wir selbst dann auf jegliche Immununterstützung. Der bisher einzig erkennbare "Nachteil" ist der, daß er einfach etwas länger braucht, um gesundheitliche Probleme welcher Art auch immer wieder "in den Griff" zu bekommen. Bis jetzt klappt es jedenfalls zum Glück (tiefesdurchatmen) ausgesprochen gut.

      Was Du auf jeden Fall absolut richtig machst und dafür könnt ich Dich knutschen :wink: - weil das fast alle absolut unterschätzen und es aber nicht nur im Zusammenhang mit FIP unendlich wichtig ist :

      die Vermeidung jeglicher Form von Streß !!

      Vielleicht hast Du an anderer Stelle meinen Bericht über meine "Höllenbrut" :biggrin: gelesen und daß die Beiden bei mir absolute Narrenfreiheit genießen. Also nix mit "da darfst du nicht rauf" oder "gehtst du da weg". Sie dürfen sich überall und immer frei und ungehindert bewegen - nicht zuletzt aus diesem Grund ! Jegliche "Erziehungsmaßnahmen" in dieser Hinsicht sind aus meiner Erfahrung mit Streß verbunden - sowohl für die Tiere als auch für den Menschen. Und wozu ? Spätestens wenn wir Dosis aus dem Haus sind, tanzen zwar nicht die Mäuse, sondern in unserem Fall die Katzen trotzdem auf dem Tisch (und das wörtlich).:biggrin:

      Warum soll ich also ständig hinter ihnen her sein und sie irgendwo rungerjagen, wo sie in meiner Abwesenheit wahrscheinlich stundenlang ihr Unwesen treiben :wink: ?

      Aber das nur so nebenbei, um dieses Thema vielleicht zumindest ein wenig aufzulockern. :wink:

      Bezüglich eures bevorstehenden Urlaubs würd ich an Deiner Stelle gar nichts weiter machen. Sag auch Deiner Mutter einfach, sie soll sie so wenig wie möglich versuchen zu stressen und das einzige, was Du tun könntest wäre, in der ganzen Wohnung von Dir getragene Kleidungsstücke "zu verteilen" :wink:. Damit haben sie Deinen vertrauten Geruch ständig um sich und der beruhigt wahrscheinlich mehr als irgendwelche Musik. Vielleicht läßt Du ja Klassik laufen und Deine Rasselbande ist geschlossen Techno-Fan :wink::biggrin:.

      Ansonsten kann ich zum Thema Urlaub nur sagen: sooo mutig bin ich nicht. Ich bin seit mehr als 2 Jahren nicht eine Nacht weggeblieben, habe aber im August vor, für 2 Tage wegzufahren. Mich graust jetzt schon davor, aber ich versuch es trotzdem "durchzuziehen" und auch entsprechend vorzubereiten (so gut man das halt kann). Ich bin in Bezug auf diese Krankheit inzwischen wohl doch schon etwas ruhiger geworden. Das heißt nicht, daß sie ihren Schrecken für mich verloren hat - ganz sicher nicht - aber ich habe begriffen und begreifen müssen, daß man dieses Risiko (wie auch viele andere) einfach nie gänzlich ausschalten kann. Und wenn es nicht FIP ist, dann kann ebenso gut etwas Anderes, nicht weniger Schlimmes passieren - das zeigen die vielen traurigen Berichte hier leider nur immer wieder allzu deutlich.

      Also, Lilelo, laß Dich nicht unterkriegen und behalte trotzdem die Nerven, indem Du weiterhin optimistisch nach vorne blickst. Ich denke, das ist die beste Grundlage auf der man auch aufbauen kann.

      Für Dich und Deine kleinen Monster erstmal alles Liebe und vor allem ganz dickes Daumendrücken, daß sie alle weiterhin gesund bleiben - meld mich Montag nochmal, wenn Du willst, wegen des Links.

      Herzliche Grüße von catflower :biggrin:

      hallo liebe catflower,

      vielen lieben dank für deine hilfe , deine mühe und deine aufmunternden worte
      (neuigkeiten). :biggrin:ich versuche alles zu berücksichtigen. das mit deiner shiva tut mir schrecklich leid,:sad: aber das mit bonnie wird bestimmt gut werden. ich glaube wir können uns auch gut selbst verrückt machen, vielleicht sollten wir einfach etwas mehr optimismus haben( leicht gesagt, ich weiss). :confused:
      ich kann mir halt einfach ein leben ohne sie nicht mehr vorstellen, sie gehört einfach zu mir.lilly ist vor kurzem drei geworden. unser lui durfte also noch nicht mal ein jahr werden. aber er hatte ein schönes leben, und das freut mich.
      und ich bin erfreut, das meine süssen nicht die einzigen sind, die völlige " narrenfreiheit" geniessen.
      übrigens: ich bewundere dich, das du soviel schreiben kannst:biggrin: !!!!!!!
      P.S: über die links würde ich mich freuen
      auch für deine süssen, alles erdenklich gute.

      ----

      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hay :wink:

      Du hast recht. Er hat fast das Gleiche wie du gesagt!

      Den Namen des Autors, muß ich noch mal erfragen.
      Habe ihn leider nicht aufgeschrieben.
      Das Buch sei aber für uns, fast nicht zu lesen.
      Ist auf "Fachchinesisch" geschrieben.

      Aber im großen und ganzen, sei er noch nicht vie weiter!

      Man hat nur etwas mehr das Impfen untersucht.

      Eine hälfte Katzen geimpft, die andere nicht.
      Alle Katzen wurden angesteckt, im Labor.
      Bei den nicht geimpften, seien alle gestorben.
      Bei den geimpften, nur 10%.

      Ich habe auch im Internet noch mal nachgesehen.
      Auf ca. 15 Seiten, 15 fast verschiedene ansichten.

      Aber eines ist klar.
      Sie wissen nicht warum und wieso es ausbricht!!!!!!!

      Hatte zum Zeitpunkt von Geatsby, meinem Fipkater, noch eine andere kleine, lilly, im selben alter.
      Haben zusammen gesäugt, und sind zusammen aufgewachsen.
      Diese wurde nicht Krank, ist heute 3 Jahre alt.
      Die Mama von Lilly, damals 1 Jahr alt, ist auch nicht erkrankt.
      Der Bruder, der Mama, auch nicht.

      Habe mit der Züchterin geredet.
      Wir bekommen den Kleinen!!!!:biggrin:

      1.Da ich nicht mit 100% Sicherheit weiß, ob mein Kater auch sicher an Fip gestorben ist.(Es wurde kein Test gemacht)
      2.Meinen anderen Katzen es gut geht.
      3.Meine Wohnzimmereinrichtung, seit einem Jahr eine andere ist.
      4.Meine anderen Katzen Freigänger sind, sprich auch kein Katzenklo haben. (Eines für den Notfall, wenn es schlimmes Wetter hat)
      5.Der "Neue" sein eigenes Reich zum Schlafen bekommt und ein eigenes Katzenklo sowie Freßnapf.
      6.Meine Katzen, schon über 2 Jahre, seit dem Tod, gesund sind.

      Ich hoffe es geht gut:wink:
      Und ich muß nicht eines besseren belehrt werden.
      Es wäre wirklich schade um den schönen Kater und ein klein wegen, wegen dem Geld.

      iele liebe Grüße
      hexchen
      Hallo Hexchen, hallo Lilelo, mach gleich beides in einem Abwasch, hab im Büro heute gut zu tun, also nicht böse sein :wink:

      @ Hexchen: das freut mich, daß es mit dem "ausgesuchten Adoptivkind" dann ja doch noch klappt - wünsch euch schon jetzt viel Spaß :biggrin:.

      Das mit dem Buch wäre trotzdem nett, denn auch wenn "fachchinesisch", so ein wenig versteh ich ja doch davon und außerdem könnt ich auch meine TÄ fragen, ob sie es vielleicht hat, bevor ich es kaufe.:wink:

      @ Lilelo (und vielleicht auch Hexchen :wink:) den gesuchten Link find ich beim besten Willen nicht mehr, habe sowohl meine sämtlichen Unterlagen wie auch seit Tagen das gesamte Netz durchforstet - vergeblich. Vermutlich habe ich ihn ausgedruckt weitergegeben und vergessen zu notieren, sorry :sad:.

      Dafür hab ich bei meiner erneuten tagelangen Suche :wink: aber neue Studien, vor allem bezüglich meiner Impfthese gefunden, die das bestätigen. Und im Grunde verhält es sich mit immunstärkenden Mitteln wie Baypamun ja genauso:

      Egal, ob Impfstoff oder immunstärkendes Mittel - der Körper wird veranlaßt, Abwehrstoffe zu bilden (dadurch stärkt er sein Immunsystem). Da diese Bildung der Abwehrstoffe (bei Impfungen inzwischen so gut wie belegt) aber gleichzeitig die Killerviren zur Vermehrung anregt, sollte beides ab sofort lebenslang unterbleiben.

      Nachfolgende Links geben darüber u. U. genaueren Aufschluß, hoffe, ich hab die richtigen kopiert :wink:

      home.tiscalinet.ch/catsrex(FIP.html
      [url]http://bib. uni-giessen.de/gdoc/2002/uni/d020045.pdf
      [url]
      [url]http://abyssinian.de/Gesundheit_Medizin/FIP_nach_Impfung/hauptteil_fip_nach_Impfung.html[/url]

      Kopf hoch, ihr Beiden und positiv denken ! :biggrin:

      Herzliche Grüße von catflower
      hallo catflower, hallo hexchen,
      vielen dank erst mal fuer eure antworten, ich wuerde mich echt freuen, wenn du den buchtitel rausfinden koenntest hexchen, zur not nehme ich mir ein fachwoerterbuch zur hand:wink:
      ich freu mich fuer dich, das du die katze bekommst:smile:

      catflower, auch dir danke ich fuer deine antwort, wobei ich nicht genau weiss, ob ich jetzt beruhigt sein soll, oder nicht.
      immerhin habe ich lilly jetzt seit zwei jahren immer ecinacea und sulfur d 30 gegeben, und ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher was ich jetzt am besten machen soll. ihr das zeug weiterhin geben, da sie sich ja auch schon dran gewoehnt hat, oder besser absetzen. ich weiss einfach nicht was jetzt besser waere, und was falsch waere, scheisse.
      aber erst mal vielen lieben dank fuer deine links. wenn ich wieder daheim bin, werde ich sie mir mal alle ganz in ruhe angucken und auch weiter alles moegliche durchforsten und auf eine erleuchtung und ein wunder hoffen.
      momentan denke ich nur die ganze zeit ueber meine lilly nach, obwohl das vielleicht unnoetig ist, da es ihre eigendlich gut geht, aber ich kann nicht anders :sad:
      ich hoffe mal euren katzen geht es gut und mach dir nicht soviel stress im buero catflower:biggrin:
      und dir wuensch ich viel spass mit deinen( neuen) katzen, hexchen, wird schon gut gehen

      wenn ihr noch etwas finden solltet, oder euch noch etwas einfallen solltet, ich schaue jeden tag im internet cafe hier ins forum rein, ob es was neues gibt. nochmal herzlichen dank.

      viele gruesse
      lilelo
      ----

      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.
      Hallo Lilelo, ich wollte Dich mit meiner Aussage bezüglich Echinacea natürlich nicht noch zusätzlich bzw. im Nachhinein beunruhigen - tut mir leid, wenn das doch der Fall war. :sad:. Das ist halt nur die Aussage meiner TÄ gewesen, wobei ich durchaus vermute, daß das eine reine Vorsichtsmaßnahme war. Es ist eben noch immer nicht klar, was hilft und was schadet und deshalb gehört sie eher zu denen, die dann lieber alles weglassen, als hinterher sich den Vorwurf machen zu müssen, daß es vielleicht genau daran gelegen haben könnte.

      Denn meinen 1. FIP-Kater (er ist 1 Jahr vorher gestorben), haben wir noch ganz anders und mit allem zur Verfügung stehenden behandelt. Erst nach meinen "angeschleppten" neuen Erkenntnisse, hat meine TÄ eine Kehrwende um fast 360 ° bei der Behandlung von FIP gemacht, zu der sie aber auch voll steht und das find ich einfach klasse. Sie gibt zu, daß auch sie nicht wirklich weiß, was man in dem Fall wie am besten macht, versucht aber ganz einfach auch, möglichst nichts unnötig falsch zu machen.

      Aber ich denke, bei Echinacea dürfte im Grunde kein wirkliches Risiko bestehen, weil es eher zu den "sanften" Immunanregern gehört. Ich kann Dir natürlich aber leider auch nicht wirklich raten, ob Du es zumindest zukünftig ganz weg lassen oder weitergeben sollst. Bin doch in der gleichen besch....eidenen Situation, daß man einfach nicht weiß, was guttut und was nicht. Einerseits ist man bereit alles, aber wirklich alles zu tun, was auch nur ansatzweise helfen könnte, andererseits weiß man einfach nicht, was hilfreich ist und was nicht. Ich kenn dieses Gefühl der Ohnmacht und Verzweiflung nur zu gut und kann Dir nachfühlen. Umso mehr tut es mir leid, jetzt noch zur Steigerung beigetragen zu haben :sad:.

      Sollte ich was Neues erfahren, geb ich auf jeden Fall Bescheid, am besten unter dem gleichen Beitrag, denn der hat ja schon das entsprechende Stichwort und die übrigen Infos. Also, halt die Ohren steif und versuch es so zu machen, wie ich es versuche: jeden Tag so nehmen wie er ist und sich freuen, wenn er glücklich zu Ende geht.

      Ganz liebe Grüße von catflower :biggrin:
      liebe catflower,
      danke fuer deine mutmachenden worte, dir geht es ja auch nicht anders als mir. man versucht seinem liebling alles zu geben was man kann und noch mehr, damit man sich spaeter nichts vorwerfen kann.:sad:
      ich werde wohl erst mal weitermachen mit ecinacea und sulfur, bisher lief es damit ganz gut, und ich hoffe es ist das richtige.
      :confused:es tut gut von dir zu hoeren, dass es dir genauso geht wie mir, das hilft.
      :smile:ich sollte wirklich lernen fuer jeden tag mit lilly dankbarer zu sein, ich fuettere sie soviel, das sie schon einen etwas rundlichen bauch bekommen hat, nur damit sie nicht knochig wird. ich tue alles in meiner macht stehende und mehr, genau wie du. auch du, lass den kopf nicht haengen, es wird schon werden. die katzen brauchen vor allem zuversicht und gaaanz viel liebe, und das geben wir ihnen von ganzem herzen.


      ich bin dir fuer jede hilfe dankbar, :biggrin:



      nochmal danke,

      viele liebe gruesse
      lilelo
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      hör auf dein herz, denn nur das sieht das wesentliche im leben.