habe heute einen newsletter bekommen der mich als
nicht-pferde-besitzerin zwar nicht so interessant ist, für
euch aber von wichtigkeit sein könnte.
sollte es den thread schon geben (hab aber keinen gefunden) könnt' ihr's wieder löschen.
ist auch nur zur info!
Hallo liebe Tierfreunde,
heute ein außerplanmäßiger Newsletter mit einer
wichtigen Meldung:
Neues Giftkraut rafft Pferde dahin
Kreis Segeberg - Die schönen gelben Blätter täuschen. Das hüfthohe
Jakobskreuzkraut ist hochgiftig, gilt in der Schweiz sogar als gemeingefährlich“.
Mit rasantem Tempo breitete es sich in diesem Jahr im Norden des Kreises Segeberg aus.
Einige Pferde, die das Kraut auf Koppeln futterten, verendeten qualvoll. Auch Rinder und Schafe sind gefährdet.
Ungewollt fördert die EU noch die gelbe Gefahr.
Um die landwirtschaftliche Überproduktion zu bremsen, mussten Bauern Flächen stilllegen.
„Das Kraut ist dadurch in Ausbreitung begriffen“, wie Christian Seyfert formuliert,
Pressesprecher des Landwirtschaftsministeriums. In den nächsten Wochen will das Land deshalb eine
Kraut-Informationskampagne starten.
Die Natur ist schneller. Hannelore Lambrecht (Heidmühlen) wunderte sich schon im Frühjahr, als eines ihrer
fünf Pferde unter Koliken litt. In diesem Zusammenhang hörte sie vom Jakobskreuzkraut. Sie schaute sich um,
und sah: Auf den Feldern gedieh das Kraut prächtiger als je zuvor. „Bislang habe ich es für eine schön
anzusehende Pflanze gehalten.“
Doch mit dem Genuss ist es vorbei. Das Kraut verbreitete sich explosionsartig über die Wiesen.
Eilig mähte sie ihr Gelände und stach mit dem Spaten die Wurzeln heraus. Doch vergeblich.
Es sprießt munter weiter. Auch
nebenan, auf einer brach liegenden Koppel von Landwirt Hans Breiholz. Er mähte rasch.
Aber erst, nachdem das Amt für Ländliche Räume eine Sondergenehmigung erteilt hatte. Bei einem Schnitt auf Brachland
vor dem 1. Juli verliert ein Landwirt sonst EU-Zuschüsse.
Mähen ist richtig und nötig, meint Dr. Jürgen Martens von der Pferdeklinik Bockhorn.
Gerade, als die SZ ihn besucht, geht schon wieder eine Meldung ein: Ein Pferd mit Symptomen wie
nach dem Genuss von Jakobskreuzkraut.
Unter Koliken, Leberschädigungen, Taumeln und Appetitlosigkeit leiden die Tiere.
„Dieses Jahr wächst das Kraut wie verrückt. Es ist hochgiftig“, warnt Martens.
Das Gift kann man im Tier nicht nachweisen, und Gegenmittel gibt es keine.
„Wir können nur Symptome behandeln.“ Mehrere Pferde sind schon verendet. Wohl auch aus
Unwissenheit der Halter. „Das Problem ist vielen noch nicht präsent.“ Sein Tipp: Pferde von Koppeln mit dem Kraut sofort
herunterholen, mähen und Heu und Kraut entsorgen.
Immer wieder zu mähen, bringt nach Ansicht von Landwirt Hans Breiholz wenig.
„Die Flächen müssten gespritzt werden.“ Mit einem Trick will er eine Wiederholung im nächsten Jahr verhindern.
„Die stillgelegte Kraut-Koppel werde ich dann wieder bewirtschaften.“ Im Tausch dafür lässt er eine andere
brach liegen. In der Hoffnung, dass das Kraut einen weiten Bogen um diese Koppel macht.
Gerrit Sponholz/SZ
segeberg.nordclick.de/news/archiv/?id=1892625
Passt also bitte auf Eure Tiere auf!
Viele Grüße und wie immer danke fürs Lesen,
Marion
Webmaster Couch gesucht