Leukose diagnos. und Epilepsie-Anfälle brauche Hilfe!

      Leukose diagnos. und Epilepsie-Anfälle brauche Hilfe!

      Hallo ihr Katzenfreunde.

      Mensch ich hab echt kein Glück mit den Samtpfoten.Früher im Elternhaus hatten wir immer 2-4 Katzen mit Freigang und da gab es nie schwere Krankheiten (Und meine Mutter war so gut wie nie beim Tierarzt,ka war warscheinlich bei uns im Osten nicht üblich^^) die fanden höchstens durch Autos den Tod.
      Nun hab ich schon länger ne eigene Wohnung und überhaupt kein Glück mehr.
      Mein erstes Kätzchen wurde mir Ostern`05,3 Wochen nach der Sterilisation überfahren.Und nun soll meine Kleine April-Katze (auch wieder von meiner Mutter,hab mich damals so gefreut das ich net lang trauern brauch) mit Leukose infiziert sein :cry:
      Vor 3 Wochen wurde Angina diagnos. und mit 2 Spritzen Antibiotika(oder so) behandelt.
      Die kleine blieb leider weiterhin so müde/schlapp,abgemagert und hat kaum gefressen.Hab das Futter zerstampft,verflüssigt und musste sie trotzdem immernoch zum fressen animieren bzw. tragen,und dann wieder zurück auf ihren Platz od. meinen Schoss.
      Heute war ich dann nochmal beim TA und er hat wegen heller Nase,und sehr hellem Zahnfleisch Leukose diagnos. Den TA vertrau ich eigendlich,ist preiswert und kommt dir nicht mit sinnlosen Impfungen,arbeitet selber überwiegend auf Bauernhöfen,kann mich auch sehr gut mit ihm ausgiebig unterhalten.

      Was meint ihr? Sollte ich doch mal lieber einen 2. TA aufsuchen und eventuell ein Blutbild machen lassen?Was würde das kosten? Noch hat mein Kätzchen keine Schmerzen durch event. Tumore etc. aber ist so schlapp.Der TA hat ihr erstmal was zur Behandlung gespritz,falls das anschlägt könnte ich weiter behandeln lassen.Doch er meinte auch gleich,längerfristig komm ich wohl nicht ums einschläfern herum.... :|

      Würd mich freuen wenn ihr mir bissl anregung geben würdet,wie weiter vorgehen sollte.
      Ach ja,meine kleine Luzi ist leider nicht geimpft.Durch den frühen Tod der ersten Katze wollt ich sie lieber als Wohnungskatze aufziehen....und dann hat sie ja doch wieder am Terassenfenster miaut und wollt rausgelassen werden....jetzt mach ich mir berechtigte Forwürfe wegen der fehlenden Impfung.
      Skål for helvede!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Thyrane“ ()

      Hallo Thyrane,

      ich kann dir nicht sagen, in wieweit ein TA der Katze ansehen kann, ob sie Leukose hat, aber meiner Meinung nach, sollte er einen Blutest veranlassen. Denn es kann ja auch etwas anderes hinter den Symptomen stecken und so wird die Behandlung nur unnötig verzögert.

      Ich habe so einen Test gerade letzte Woche bei meinem Kater machen lassen und bei mir hat das Große Blutbild 33 Euro gekostet und der FIV und Leukose-Test 27 Euro, dann kommen aber nochmal Kosten für Porto zum Labor (es sei denn, der TA hat ein eigenes), das waren bei mir 8 Euro, Kosten für die Blutabnahme um die 6 Euro und meist wird die Katze auch noch vorher genau untersucht, dass hat bei mir 12 Euro gekostet. Tja, eine stolze Summe, aber dann weiß man auch endlich bescheid.

      Ich wünsche deiner Mieze alles gute und dir auch :sad:

      Lieben Gruß
      Jasmin
      Also, so weit ich weiß, kan man leukose nur über ein blutbild feststellen....da würde ich auf jeden fall nochmal hin, und ihn bitten, einen zu machen. Zur sicherheit. Tut mir leid, was du da durchmachen musstest/musst. Totzdem wünsch ich euch zweien viel glück, dass es was anderes ist! Grüße
      :D Tiere sind auch nur Menschen!!! :D

      :whistle: Mein Gästebuch freut sich über jeden Eintrag :whistle:
      Hallo Thyrane

      Das tut mir leid, dass es deiner Katze nicht gut geht. Aber auf jeden Fall kann man Leukose nicht ohne einen Bluttest einfach so diagnostizieren. Es stimmt schon, dass das Leukämievirus Blutarmut und Immunschwäche verursacht und dadurch die Schleimhäute bleich sind.

      Ich habe gerade ein Buch betreffend Virusinfektionen bei Katzen vor mir und dort drin steht, dass man die Katze nicht gleich aufgeben soll.

      Die Übertragung des FeLV erfolgt hauptsächlich durch infizierten Speichel. Das FeLV setzt sich in den Lymphozyten fest und wandert mit diesen ins Knochenmark. Im Knochenmark findet die rasche Teilung der weissen und roten Blutkörperchen statt, womit das FeLV ideale Vermehrungsbedingungen vorfindet. Als Folge davon wird der Körper von Viren überschwemmt, es kommt zur Virämie, also zum Auftreten des Virus im Blut.
      Es gibt Katzen, welche nach kurzer Virämiedauer in der Lage sind, die Virämie aufgrund eines funktionierenden Immunsystems zu überwinden. Andere Tiere bleiben zeitlebens virämisch und scheiden grosse Mengen von infektiösem FeLV aus. Die dauernd infizierten Tiere laufen die Gefahr, an einer FeLV-Infektion zu erkranken. Im Durchschnitt sterben die dauernd infizierten Tiere etwa zweieinhalb bis drei Jahre nach Beginn der Infektion. Bei sehr guter Haltung können einzelne Tiere aber wesentlich länger überleben.

      Ich wünsche deiner Katze alles Gute und hoffe, dass sie nicht an diesem Virus erkrankt ist. Drücke dir ganz fest die Daumen. Und lasse unbedingt einen Bluttest machen und gib sie nicht gleich auf, auch wenn der TA schon von einschläfern spricht.

      Liebe Grüsse und viel Glück, Sybille
      Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht,
      sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.
      sorry, was ich noch fragen wollte. Hat sie sonst noch Krankheitssymptome ausser dem hellen Zahnfleisch und der hellen Nase?

      Und zwar habe ich weiter gelesen, dass eine Katze in der Lage sein kann, die Virämie zu überwinden solange sie nicht von den typischen Leukosesymptomen befallen ist.
      Der Virus bleibt dann quasi latent (schlafend) in der Katze drin. Mit der richtigen medikamentösen Behandlung (Interferon) kann die Virusvermehrung reduziert werden und die Katze kann körbereigene Abwehrsstoffe bilden.

      Vielleicht ist das auch noch ein Punkt, dass sie nicht gleich aufgegeben wird. :pray:

      Liebe Grüsse, Sybille
      Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht,
      sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.
      @ darkangel

      Danke :oops: :biggrin:
      Es sind ein paar Seiten darüber beschrieben und ich habe versucht das Wichtigste zusammenzufassen.

      @Thyrane
      Ich kann es dir auch kopieren und faxen oder kopieren und dir mailen wenn du mehr darüber nachlesen möchtest.

      Liebe Grüsse, Sybille
      Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht,
      sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.
      Ja gerne Sybille,würde mich freuen wenn du mir das schicken könntest. Meine E-Mail wird doch glaub angezeigt oder?Denn ein Fax hab ich leider nicht.

      Nochmal zur Katze:
      Das ganze fing etwa vor 3 1/2 Wochen an.Davor war sie eigendlich täglich drausen,teils auch mal den ganzen Tag verschwunden(hat da auch schön auslauf,erst ein Park vom Seniorenheim dann noch ein altes Bahnhofs und Firmengelände) Naja wollt sie ja ursprünglich nicht raus lassen aber konnt ihr dann die stumme Bitte,vor der Terassentür sitzend,nicht abschlagen :confused:
      Nun fing das plötzlich mit ihr an. Nurnoch schläfrig,wollte stets in meiner Nähe sein,hat kaum was gegessen.Gut sie war vorher auch sehr verschmusst,durfte immer mehrmals täglich eine Streichelorgie abhalten :smile: Anfangs hab ichs aufs Wetter geschoben,war extrem neblig,nass,stürmisch und bissl schneegestöber.Dachte die kleine will erstmal nicht raus,verbraucht somit kaum Energie und ergo nicht viel zu Essen.Dann hat nach par Tagen das kurzzeitige,nicht sehr häufige Niesen eingesetzt.Katze hat immer weniger gegessen,fast nurnoch getrunken oder ihr Feuchtfutter nur abgeschleckt.Bissl durchfall war dann auch,sicher durch die Flüssignahrung,dabei .Hab mich dann belesen und bin ca. nach 1 1/2 Wochen zum TA,der wegen entzündetem Zahnfleisch auf Angina schloss und dadurch würde die Katze ungern was essen.
      Sie hat dann Antibiotika gespritzt bekommen,was nach 3 Tagen nochmal wiederholt wurde. Gestern war ich halt nochmal beim TA und er schloss auf Leukose,hat aber beim abtasten keine Knötchen feststellen können.
      Nun sind insg. 3 1/2 Wochen um,und sie ist nach wie vor müde,schlapp und frist meist eher schlecht. Hab heut früh allerdings mal Feuchtfutter in Gelee ohne es zu zermanschen gefüttert,das hat sie auch gegessen. Kann also sein das nun die Spritze von gestern bissl was hilft?!

      Oh mann...ich schreib immer so viel,aber ihr versteht ja hoffendlich wie mir zumute ist.
      Skål for helvede!!
      Hallo Thyrane

      Ich selbst habe seit 1.5 Jahren eine Katze mit dem FeLV Virus, sie hatte schon einen Ausbruch und ist jetz seit 7 Monaten stabil. Erstens verlass dich nicht auf Symtome, einzig ein Leukose Bluttest kann auskunft über eine Infektion mit dem FeLV Virus geben.
      Mein Kater wurde nach Ausbruch des Leukose Virus erfolgreich mit Interferon behandelt. Heut sieht man ihm nichts mehr von der schweren Krankheit an, leider kann der Virus irgendwann wieder zum Vorschein kommen.
      Liebe Grüsse Tamy :D
      Zum Glück ist jetzt die Expertin da!! :biggrin: (huhu Tamy :wink: )

      @ Thyrane
      ich habe dir via Mail den Anhang mit den Kopien gesendet.

      Es sind Auszüge aus dem Buch " Virusinfektionen bei Katzen" von Hans Lutz, Veterinärmedizinisches Labor der Uni Zürich. (Kennst du ev. dieses Buch Tamy? Habe dies von unserem TA)

      Liebe Grüsse, Sybille
      Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht,
      sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.
      Hi Tamy.
      Kannst du mir auch etwas über die Behandlung deiner FeLV infizierten Katze sagen? Meine wie offt musstest/oder musst noch? zum TA wegen den Spritzen oder so.Und wie teuer kommt dich das?
      Ich hab jetzt gestern mit der ersten Spritze(ich nehme an es war auch Interferon,muss nochmal nachfragen) 18€ bezahlt,nun soll ich ja erstmal weiter sehen ob es meinem Kätzchen auch hilft.
      Ich will natürlich nicht wegen ein par Euro über das Leben meiner Katze entscheiden,doch eine ewig teure Behandlung könnt ich mir grad nur schwer Leisten :|
      Ich werd natürlich kommende Woche zur Sicherheit zum TA einer Freundin gehen,eine 2. Diagnose einholen und dann auch den Bluttest anfordern.
      Aber danke Tamy,deine Worte und deine Katze geben mir bissl Kraft und Zuversicht zurück.

      @Sybille Danke!Werd mir das nun erstmal durchlesen.
      Skål for helvede!!

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      Hallo Thyrane

      Ich habe meine Katze selbst gespritzt mit Interferon da ich Tiermed. Praxisassistentin bin. Mein Kater war zum Zeitpunkt des Ausbruchs 14 Wochen alt, er hat mehrere Interferon und unterstüztend Antibiotika Kuren gebraucht bis sein Zustand stabil war. Interferon ist leider eines der teuersten Medikamente der Veterinärmedizin, ich kenne mich leider nur mit den Preis in der Schweiz aus und hier kostet eine 5 Tägige Behandlung ca 220 Euro.
      Wie gesagt kein TA kann nur an den Symtomen deuten ob die Katze an Leukose leidet, darum finde ich es sehr gut das du eine zweite Meinung einholst.

      Wenn du nähres Erfahren möchtest melde dich bitte :wink:
      Liebe Grüsse Tamy :D
      hallo thyrane

      hatte vor gut 15 jahren mal die gleichen symptome,wir waren dann bei einer tierheilpraktikerin in behandlung.wenn es bei dir eine gute tp gibt würde ich dir einen besuch empfehlen.ich weiss leider nicht mehr was unsere suse damals verschrieben bekommen hat,nur an milch mit traubenzucker kann ich mich noch erinnern.unsere suse ist fast 16 jahre geworden und mit unserer tp hab ich wirklich gute erfahrungen gemacht.es gibt wirklich gute tä,aber auch verdammt gute tp.

      versuch es doch mal

      lieben gruss

      andrea
      So Leute hab grad ´nen anderen TA angerufen und der hat sich auch gleich gewundert wie mein 1. TA Leukose ohne Bluttest feststellen will.
      Der will sich die KAtze auch gleich mal anschauen,meint aber auch das mit Bluttest warscheinlich grad schlecht ist(wegen Feiertagen nehm ich an)und das er einen Bluttest wohl unter Narkose machen müsste???!!!
      man bekommt wohl sehr schlecht das Blut aus der Katze,deshalb Narkose....ist das normal? Ich meine ich will meinem Kätzchen doch keine NArkose zumuten,die kann sie jetzt sicher am wenigsten brauchen.

      Also sagt mal,Narkose beim Bluttest normal oder nicht?
      Skål for helvede!!
      Wenn die Katze einigermaßen... ähhhm... kooperiert, sprich, sitzen bleibt oder sich zumindest ohne übergroße Gegenwehr festhalten läßt gehts ohne Narkose. Wildlinge die plötzlich 10 cm lange Zähne kriegen und mit 10 dolchbewehrten Pfoten um sich schlagen müssen narkotisiert werden, sonst ist die Verletzungsgefahr für alle Beteiligten (auch die Katze) einfach zu groß.

      VERSUCHEN muss es aber jeder Tierarzt erst mal ohne Narkose finde ich, außer die Katze ist als Tierarzthasser einschlägig bekannt.

      Grüße
      Tina
      Hi Tyhrane,

      nur Mut, Leukose muß nicht immer das Ende sein !!!!
      Ich habe Anfang des Jahres eine kleines fast totes Katzenbaby gefunden.
      Nachdem mein TA und ich es in mühevoller Kleinarbeit geschafft hatten, das der Kleine sich erholte, stelte man bei einer Blutuntersuchung laut TA Leukose im Anfangsstadium fest.
      Er riet mir es mit einer Enducer Therapie (ich weiß nicht ob ich das richtig geschrieben habe) zu versuchen.
      Der Kleine bekam zu beginn im Abstand von drei Stunden eine Spritze, dann im Abstand von jeweils 3 Tagen je 1 Spritze und dann nochmals im Abstand von je 3 Wochen jeh 1 Spritze !!!
      Ein erneuter Bluttest zeigte dann, das mein Kleiner mit der Infektion fertig geworden ist und laut TA nun auch gesund sei!
      Er hat sich zwischenzeitlich super entwikelt und ist in meiner Familie der
      absolute Herzensbrecher !!!

      MFG HArry
      Oh Mann,ich hoffe nur ich kann mir das alles auch leisten.Der böse Januar steht vor der Tür,da will ja bekanntlich jeder Geld von einem!
      Aber Fakt ist auch,das ich meiner Kleinen bestmögliche Unterstützung geben will,ist doch irgendwo schon mein Baby!

      War heut bei dem anderen TA(bei dem ich wohl auch bleiben werde) Der hat auch gleich richtig gut untersucht,abgetastet,Fieber gemessen.Dann auch gleich zugestimmt das bei der kleinen ´ne Narkose nicht gut sei....ist doch eh schon soo schwach auf den Beinen.
      Haben dann mit ach und krach bissl Blut aus dem Beinchen bekommen.
      Nun muss ich auf das Ergebnis warten *bibber*
      Er hat auf Grund seiner Untersuchung auch auf Leberschaden geschlossen und ihr Medikamente verabreicht...zudem noch was appetiet-anregendes.War über 30min bei dem TA,da sind bei der Behandlung die 18€ glaub fair.

      Luzi hat dann zu Hause erstmal nur verdünnte Milch mit Traubenzucker(habs einfach mal dazugegeben weil sie kaum frist und energie benötigt)gesoffen,anderes Futter wollt sie nicht.Bissl Später dann Durchfall und Übergeben,danach hat sie erstmals das gute Putenfleisch angerührt.Und wieder viel Wasser(hab die Milch nach dem erbrechen weg gestellt)

      Jetzt schläft sie auf meinem Schoss,war echt bissl viel heut für die kleine....
      Skål for helvede!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thyrane“ ()

      Mit Milche meinst Du hoffentlich keine Kuhmilch, oder? Wenn ja ist Erbrechen/Durchfall kein Wunder, Katzen können nämlich Milchzucker nicht besonders gut verdauen...

      Wenn sie es mag kannst Du Katzenmilch verdünnen oder auch lactosefreie Milch.

      Das Leberproblem kommt warscheinlich durch das schlechte Fressen, mit ein bisschen Glück geht das wieder weg, die Leber ist ziemlich regenerierungsfähig.

      Zum Päppeln könntest Du nach einer Hochkalorienpaste fragen, gibts beim Tierarzt und wird meistens ganz gern genommen.

      18 EUR ist superbillig... Untersuchen, Blutabnehmen, Lebermedis... die Blutuntersuchung ist da sicher noch nicht dabei.

      Grüße
      Tina