Fip!!!!
-
-
-
Hallo,
das tut mir leid mit deiner Katze
meinen Kater Blacky mußte ich letztes Jahr im Februar einschläfern lassen, er hatte Krebs und danach wollte ich eigentlich keine neue Katze mehr haben. Mein Freund hat aber gesehen wie sehr ich ohne Blacky leide und fing dann nach ein paar Wochen ganz vorsichtig an mich zu "überreden" man könnte doch mal ins Tierheim fahren und schauen was da so für Katzen sind.
Ende April war ich dann bereit und bin mit meinem Freund zusammen nach Lübeck ins Tierheim gefahren und da waren die beiden in einem großen Freigehege.Es war gleich Liebe auf dem ersten Blick bei uns und als wir ins Gehege rein sind, kamen die beiden Tiger auch gleich auf uns zugestürmt und begrüßten uns als ob wir uns schon lange kennen würden (raffiniert die Biester :wink:)
Und eine Woche später haben wir dann Paula und Leonie abgeholt und nun sind sie schon seit 14 Monaten bei uns....
Ich glaube den richtigen Zeitpunkt kannst nur du selbst bestimmen wann du dir eine neue Katze holst. Finde es auch absolut ok wenn du dir jetzt gleich wieder einen Stubentiger holst.
Was ich gemacht habe, bzw. gleich von Anfang an gesagt habe, daß ich keine schwarze Katze mehr haben möchte, da ich diese immer wieder mit Blacky vergleichen würde, weil sie mich optisch an ihn erinnern würde. Daher sind Paula und Leonie auch getigert.
Schönen Gruß von der Ostsee Jenny
mit Paula & Leonie -
-
Wie sicher ist die Katez an FIP gestorben? FIP kann man nur sehr schwer definitiv nachweisen (eigentlich nur durch Obduktion), deshalb gibt es oft falsche Diagnosen. Welche Untersuchungen wurden gemacht?
Sollte es wirklich FIP gewesen sein, ist nicht die Frage, warum, die Impfung versagt hat, sondern wie stark sie die Sache begünstigt hat. Die Impfung ist sehr umstritten, so gut wie wirkungslos und steht obendrein im Verdacht, die Krankheit erst auszulösen oder zumindest zu beschleunigen.
FIP ist eine Viruserkrankung, keine bakterielle Infektion.
Zuerst sind da Coronaviren, die sind sehr verbreitet, ca. 95% aller Katzen haben sie, aber harmlos. Meistens machen sie kleine Durchfallerkrankungen, die so harmlos verlaufen, daß sie manchmal nicht einmal bemerkt werden.
Bei einer genetischen Prädisposition, also einer Veranlagung, können die Viren mutieren. Erst dann sind es FIP-Viren, erst dann ist die Katze FIP-positiv und sterbenskrank - FIP ist nicht heilbar.
Allerdings ist die Ansteckung mit den bereits mutierten FIP-Viren auf natürlichem Weg nicht möglich, nur die Coronaviren wären eine Ansteckungsgefahr - aber zu 95% ist das ja eh schon passiert, also wäre ein Schutz irgendwie sinnlos.
Als Kompromiss zwischen medizinischer Theorie und dem menschlichen Sicherheitsbedürfnis schlage ich vor, die Katzenklos, Näpfe, Spielzeug, Schlafdeckchen gründlich zu spülen. Haushaltsüblicher Reiniger reicht aus um die Coronaviren "wegzuputzen", ein Desinfektionsmittel aus dem Supermarkt (Sakrotan und Co, gibts auch für die Waschmaschine) tuts genauso gut.
Die Wartezeiten die angegeben werden schwanken zwischen "keine nötig" bis zu "3 Monaten" ich persönlich tendiere zum ersten.
Grüße
Tina -
hallo TinaFÜ!
die Ärtztin hat einen Bluttest vor Ort und einen im Labor machen lassen!
und sagte es sei mit großer warscheinlichkeit FIP! wir haben dan noch abgewartet ob es besser wird, ist aber das gegenteil geworden, nur noch geschlafen, kaum noch bewegen können, nichts mehr gegessen, nur noch viel getrunken, die hat zum schluss nicht mal mehr 2 kilo auf die wage gebracht, dann haben wir dem elend ein ende gesetzt.
Ich habe im Internet gelesen das man ein halbes Jahr warten soll, das kam mir ein bissel viel vor, deshalb meine Frage!!!
Kennst du dich gut damit aus?, nicht das ich mir eine neue Katze hole und der passiert das gleiche, weil ich nicht lang genug gewartet habe.
Gruß Andy -
Hallo nochmal,
FIP ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema zu dem noch sehr sehr viel Forschungsbedarf besteht. Nicht jeder Fachmann (Tierarzt) geht regelmäßig zu Fortbildungen, nicht jeder bekommt überhaupt jeden neuen Hinweis aus internationalen Studien mit, so kommt leider zustande, daß man 10 Tierärzte zu FIP befragt und 10 verschiedene Auslegungen der Sache zu hören bekommt.
Ich kenne mich mittelmäßig aus und habe meine Grenzen wenn es um medinizinisches Fachwissen (und Fachbegriffe) geht, ich habe mich in das Thema so gut es ging eingelesen und mit quasi einen Meinungsdurchschnitt gebildet.
Ein halbes Jahr habe ich immer nur in Zusammenhang mit Kot draussen im Winter gelesen - ich gehe mal davon aus Eure Klimaanlage (sofern Ihr eine habt) schafft keine Minusgrade *lächel*
Ich sags mal so. Ich verstehe, daß man Vorsicht walten lassen will, man will sich in seiner Entscheidung sicher sein und nicht alles mit Argusaugen nach einem Nieserchen absuchen. Aus meiner Sicht ist eine lange Wartezeit aber nicht nötig.
Die meisten Angaben liegen zwischen 2 Wochen und drei Monaten.
Grüße
Tina -
:cry:, Das tut mir sehr, sehr leid mit Deiner Katze. Vielleicht hilft der folgende Bericht Dir ein wenig weiter.
Es ist zwar etwas mehr zu lesen..........!!!
Die feline infektiöse Peritonitis ist eine Infektionserkrankung, die nicht sicher nachgewiesen werden kann, vor der es keinen zuverlässigen Schutz gibt und für die keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind. Sie führt immer zum Tod der Katze. Am häufigsten erkranken junge Katzen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und ältere Tiere ab 14 Jahren.
Man kennt zwei verschiedene Verlaufsformen, die trockene FIP und die feuchte FIP. Bei letzterer kommt es wegen des entzündeten Bauchfells, Herzbeutels und Brustfells zu massiven Ergüssen in die entsprechenden Körperhöhlen. Dies führt zum typischen "Wasserbauch". Bei der trockenen Form bleiben Flüssigkeitsabsonderungen der entzündeten Organe aus. Allerdings werden auch Mischformen beider Verlaufsformen der FIP beobachtet.
Die Krankheitserscheinungen beim Ausbruch einer feuchten FIP sind vielfältig: Meist verweigert die Katze die Nahrung, magert ab und sieht ganz offensichtlich krank aus. Dann kommt es zu einer starken Zunahme des Bauchumfanges, und Fieber setzt ein. Die trockene FIP wird von weniger klaren Symptomen begleitet: Auch hier treten Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust ein. Darüber hinaus beobachtet man häufig Blutarmut, Gelbsucht und manchmal Probleme mit den Augen und dem Nervensystem.
Die Ursachen für FIP sind noch nicht abschließend geklärt. Heute geht man davon aus, dass es zunächst zu einer Infektion mit völlig harmlosen und überall in der Umwelt anzutreffenden felinen enteralen Coronaviren (FECV) kommt. Die überwiegende Mehrheit aller Katzen regiert mit einer funktionierenden Immunantwort. Leider mutieren diese FECV recht häufig, weshalb manchmal mutierte FECV entstehen können, die die gefährliche FIP auslösen können. Diese Viren nennt man dann FIP-Viren. Eine Katze infiziert sich also nicht mit FIPV, sondern mit FECV. FIPV entstehen erst durch Mutation in der Katze.
Seit 1991 ist eine Schutzimpfung gegen FIP namens Primucell® der Firma Pfizer auf den Markt, der direkt in die Nase der Katze geträufelt wird. Der Impfschutz wirkt über Antikörper in den Schleimhäuten der Nase, des Mundes und des Rachens, die die über den Mund und die Nase aufgenommenen FECV noch vor Eintritt in den Körper bekämpfen sollen. Die Wirksamkeit dieser Impfung wird in der Fachwelt allerdings äußerst kontrovers diskutiert. Weitgehend einig ist man sich darüber, dass eine Impfung nur für Katzen zu empfehlen ist, die noch nie Kontakt mit Coronaviren hatten. Aber selbst dann liegt die Schutzwirkung bei deutlich unter 100 Prozent. FIP ist vor allem in größeren Katzenbeständen ein Problem, also in Tierheimen und Katzenzuchten, da dort sehr viel mehr Katzen mit Coronaviren Kontakt hatten, als dies bei Katzen in Einzelhaltung ohne Freigang der Fall ist.
Weitere Details sind der von Michael Grimm geschriebenen Mini-FAQ zu FIP zu entnehmen, die unter odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html zu finden ist.
Eva winkt
Hier noch ein Link:
home.arcor.de/neucom/miezikrank.htm"Alles kann - Nichts muss"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Eva-Maria“ ()
-
Teilen
- Facebook 0
- Twitter 0
- Google Plus 0
-
Reddit 0


