Silbergraue Härchen im Fell, das Treppensteigen fällt schwer und die Abenteuerlust lässt nach: Unseren tierischen Begleitern ergeht es wie uns, auch sie werden älter und ihre Bedürfnisse ändern sich entsprechend. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, gibt Tierhaltern daher wichtige Tipps, damit ihre vierbeinigen Senioren auch die letzte Lebensphase zufrieden, würdevoll und altersgerecht verbringen können.
Gute Pflege und hochwertiges Futter lassen unsere Haustiere immer älter werden. Doch ab wann ist der tierische Freund wirklich alt? „Die Rechnung, dass ein Hunde- und Katzenlebensjahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, ist nicht korrekt. Die Tiere sind zwar schon mit etwa einem Jahr im Teenageralter und somit schneller erwachsen, danach läuft der Alterungsprozess jedoch langsamer“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt. Katzen gelten in der Regel ab zwölf Jahren als „alt“, dennoch…
Nicht jeder Tierhalter darf ein Stück Garten sein Eigen nennen. Wobei die Hundehaltung in einer Wohnung an sich ja auch kein Problem darstellt, solange dem Vierbeiner genügend Auslauf gewährt wird. Problematisch wird es allerdings für Hundesenioren oder Welpen, wenn auf dem Gang ins Grüne viele Stufen zu überwinden sind.
PETA-Expertin gibt Tipps, die Hunde- und Katzensenioren das Leben leichter machen
Hunde und Katzen bereichern das Leben und machen viel Freude. Damit sich die Vierbeiner bis ins hohe Alter glücklich und so wohl wie möglich fühlen, haben ihre Halter einiges zu beachten. Je nach Größe und Erbanlagen der Tiere kommen mit sechs bis neun Jahren einige körperliche Veränderungen auf sie zu. Im besten Fall wird das liebevolle, tägliche Abtasten und Ansehen des Pfleglings für Tier und Halter zur liebgewonnenen Routine. Dazu gehört der Blick in den Mund, in die Ohren, unter den Schwanz und auf die Haut, die Kontrolle der Füße einschließlich Fußballen und Krallen sowie das Abtasten des gesamten Körpers. Genauso gilt es, das Verhalten der Tiere gut zu beobachten. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat neun hilfreiche Tipps für Halter älterer Hunde und Katzen zusammengestellt.

