Experten prophezeien für dieses Jahr eine regelrechte Zeckenplage! Die kleinen Parasiten sind jetzt schon sehr aktiv und einige Hundebesitzer mussten bestimmt schon die eine oder andere Zecke von ihrem Tier absammeln. Da ein Zeckenstich immer die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern in sich birgt, ist es höchste Zeit, Hund oder Katze vor den Parasiten zu schützen.„Das Gefährliche bei einem Zeckenstich ist, dass der Parasit mit seinem Speichel verschiedene Krankheitserreger ausscheidet. So überträgt z. B. der Holzbock u. a. die Erreger der Borreliose und der Gehirnhautentzündung FSME“, warnt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer (BTK).
Aus diesem Grund rät die BTK zur Prophylaxe und gibt Tipps zum Entfernen der lästigen Blutsauger:
- Die beste Prophylaxe ist ein wirksamer Zeckenschutz. Dafür eignen sich Spot-on-Präparate zum Auftragen auf die Haut, ein Wirkstoff-Halsband oder ein Zeckenschutz-Präparat, das dem Tier durch eine Tablette verabreicht wird.
Tierschutz ist Menschenschutz, zumindest in diesem Fall. Verhindert der Tierbesitzer, dass sein Haustier Opfer von Zecken wird, schützt er damit auch sich und seine Familienmitglieder.
Die ersten Exemplare ihrer Art machen sich bereits auf die Jagd – die Zecken. Ab Temperaturen von 8°C erwachen sie aus ihrer Winterruhe und suchen sich die erste Blutmahlzeit nach der Durststrecke. Das Schlimme daran: Zecken verbreiten lebensbedrohliche Krankheiten.
Eine Neuheit, die Pferdehalter erfreuen wird: die Borreliose-Impfung gibt es jetzt auch für Pferde. Bislang konnten ausschließlich Hunde durch eine Impfung vor der von Zecken übertragenen Krankheit geschützt werden. Dabei profitiert der neue Pferdeimpfstoff von der Entwicklung, die der Hundeimpfstoff erst hinter sich bringen musste: er schützt gleich umfassend vor den drei hierzulande verbreiteten Bakterienstämmen.