Artikel mit dem Tag „Kennzeichnung“

  • Es sind zwei kleine Schritte, die das Leben eines Haustieres entscheidend beeinflussen können: Die Kennzeichnung eines Tieres mit einem Transponder und die anschließende Registrierung. Dass diese beiden Maßnahmen unverzichtbar sind, unterstreichen auch die Zahlen der Jahresstatistik von TASSO e.V., der Tierschutzorganisation, die Europas größtes Haustierregister betreibt.

    Demnach sind mehr als 100.000 Vierbeiner zwischen Januar und Dezember 2018 bei TASSO als vermisst gemeldet worden. Sie haben sich verlaufen, wurden versehentlich eingesperrt, sind aus Schreck panisch weggerannt oder haben eine unverschlossene Tür genutzt, um dem vermeintlich verlockenden Ruf der Freiheit zu folgen.

    Etwa 87.700 vermisste Hunde und Katzen hat TASSO in demselben Zeitraum wieder mit ihren Haltern zusammengebracht. Nicht alle sind auch im Jahr 2018 entlaufen, einige waren schon seit dem Vorjahr abgängig, andere sogar bereits seit einigen Jahren. Gleich mehrfach ist es vorgekommen, dass Katzen nach mehr…
  • Des Tierbesitzers Angst – der Liebling ist ausgerückt und kommt nicht mehr heim. Eine Horrorvorstellung, für die man besser gewappnet ist. Wohl dem, der sein Tier gekennzeichnet und zudem registriert hat.

    Das erhöht die Chance deutlich, den Streuner möglichst rasch wieder zurückzubekommen. „Sowohl Hunde- als auch Katzenhalter können ihrem Tier vom Tierarzt einen Mikrochip unter die Haut spritzen lassen. Das kostet nicht die Welt und ist völlig ungefährlich“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., eine Variante, sein Tier eindeutig zu kennzeichnen. Die Implantation an sich ist kaum schmerzhafter als eine normale Spritze. Der Chip wird auf der linken Halsseite ohne Narkose implantiert und kodiert eine 15-stellige Zahlenkombination, die man dann beim Haustierregister eintragen lassen sollte. Wird der Vierbeiner aufgegriffen, können Tierärzte, Tierheime oder auch Polizeistationen den Chip auslesen und sofort einem Besitzer zuordnen, der dann…