Katzen fallen in das „Beuteschema“ einer ganzen Reihe von Parasiten: Würmer aller Art, Zecken, Milben und Flöhe. Hinzu kommt, dass ein Befall oft nicht direkt entdeckt und behandelt wird, sodass die Katze anfällig für weitere Schmarotzer bleibt. Deshalb kann es passieren, dass sich nicht nur eine, sondern gleich mehrere Parasitenarten gleichzeitig auf und in unseren Stubentigern tummeln – und das häufiger, als man denkt.
Was bedeutet Multiparasitismus?
Der Begriff Multiparasitismus leitet sich von dem lateinischen Wort multi ab, was viele bedeutet. Eine Katze leidet unter Multiparasitismus, wenn sie von mehreren Parasitenarten gleichzeitig befallen ist – etwa von Zecken, Flöhen und Würmern. Besonders problematisch ist eine Co-Infektion, das heißt ein gleichzeitiger Befall, mit inneren und äußeren Parasiten: Hier konkurrieren die Parasitenarten nicht miteinander und können sich ungestört an der Haut bzw. in den Organen der Katze ausbreiten.
Jede zweite Katze hat mindestens einen…
Haben Sie schon einmal vom Augenwurm gehört, in der Wissenschaft auch als Thelazia callipaeda bezeichnet? Falls nicht, so ist das nicht überraschend – denn bisher spielt dieser zu den
Neben
Darmparasiten wie Würmer sind keine Seltenheit. Sie gefährden die Gesundheit der Katze und des Katzenhalters.
Wegen des Klimawandels können sich im Süden heimische Tierkrankheiten hierzulande verbreiten. Auch Hunde sind betroffen.
- Flöhe fühlen sich in beheizten Innenräumen wohl und können sich schnell vermehren
Aufgepasst beim Hundeschwimmen in stehenden Gewässern. Es können allerlei Parasiten lauern.