Artikel mit dem Tag „Medikamente“

  • Das Geld ist knapp, der Tierarzt teuer. Oft greifen unvorsichtige Tierbesitzer bei einer Erkrankung ihres Vierbeiners in die eigene Hausapotheke. Das kann fatale Folgen haben.

    „Viele für den Menschen bestimmte Heilmittel sind für Tiere schädlich oder gar tödlich“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Tabletten gegen Schmerzen und Entzündungen, Beruhigungsmittel oder auch Hormone gehören zu den risikoreichsten Medikamentengruppen. Sie führen beim Tier zu inneren Blutungen, neurologischen Ausfallserscheinungen oder Erbrechen und Durchfall. Abhängig von der Dosierung entwickelt sich innerhalb von Stunden nach der Eingabe eine mehr oder minder dramatische Symptomatik.

    Auch vermeintlich natürliche Hausmittel werden vom Tierkörper teilweise gar nicht gut vertragen. So können schon wenige Tropfen Teebaumöl bei einer Katze zu einer irreversiblen Vergiftung führen. Neben der absoluten Unverträglichkeit einiger Wirkstoffe, gibt es darüber hinaus weitere…
  • Es ist Wochenende und der geliebte Vierbeiner ist schlapp. Er frisst kaum etwas und will nicht spielen. Außerdem fühlt er sich heiß an.

    Manch ein Tierbesitzer schafft es vielleicht Fieber bei seinem Schützling zu messen. Schließlich will er wissen, was seinem Haustier fehlt. Gelingt dies, ist die Sache schnell klar. Die Körpertemperatur ist erhöht, das Haustier hat einen Infekt. Was liegt da näher, als an den Medizinschrank zu gehen und dem Tier Paracetamol entweder als Tablette oder auch als Zäpfchen zu verabreichen, damit das Fieber möglichst schnell sinkt und es dem Schatz wieder besser geht? Doch Vorsicht! Was gut gemeint ist, hätte fatale Folgen.

    „Paracetamol ist für Hunde und vor allem auch für Katzen schon in geringen Dosen höchst giftig“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Tierbesitzer eindringlich. Was dem Menschen hilft, kann beim Tier eine ganz andere Wirkung haben. Unsere Haustiere verstoffwechseln den Wirkstoff Paracetamol anders und…
  • Mensch und Tier werden immer älter. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn sowohl Vierbeiner als auch ihre Besitzer im Alter das eine oder andere Medikament einnehmen müssen. Hier gilt es die Übersicht zu bewahren.

    „Vor allem Herzpatienten benötigen oft nicht nur eine, sondern gleich mehrere Tabletten am Tag“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Das gilt nicht nur für das Tier. Auch Menschen mit Erkrankungen des Herzens müssen oft mehrmals täglich ihre Arzneimittel schlucken. Da kann dann schon mal etwas durcheinanderkommen.

    „Die Folgen einer fälschlichen Einnahme können für beide Parteien fatal sein und im schlimmsten Fall mit dem Tod enden“, warnt die Tierärztin eindringlich. Das liegt vor allem daran, dass Tiere oft andere Dosierungen bei verschiedenen Erkrankungen benötigen als der Mensch. So bedürfen sie beispielsweise zur Korrektur einer Schilddrüsenunterfunktion ein Vielfaches der menschlichen Dosis.

    „Die Medikamente für das Tier sollten…