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    Des einen Freud, des anderen Leid. Während Zweibeiner in dicken Winterstiefeln völlig unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch waten, lassen die winterlichen Niederschläge mit ihren Begleiterscheinungen die Spaziergänge zumindest für unsere Vierbeiner teilweise ungemütlich werden.

    Schneebrocken verfangen sich im Fell zwischen den Zehen. Spitzer Streusplit schneidet kleine Schlitze in die Ballen. Und zu allem Überfluss dringt in diese Läsionen Streusalz ein, das dann noch fies brennt. Kein Wunder, dass die Freude über den Schnee partiell getrübt wird.

    „Der Besitzer kann aber einiges dafür tun, um die Pfoten seines Tieres zu schützen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Zunächst sollte er das Fell im Zwischenzehenbereich mit einer Nagelschere vorsichtig kürzen. Auf diese Weise haften weniger Schneeklumpen an und beeinträchtigen den Schützling beim Laufen nicht. Außerdem hilft es, die Pfoten vor dem Gassigang mit Vaseline oder Melkfett…
  • Klirrende Kälte, scharfer Wind – viele Tiere brauchen jetzt vermehrten Schutz: Derzeit sinken die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich, starker Schneefall und eiskalte Böen machen zahlreichen Tieren zu schaffen. Betroffen sind vor allem domestizierte Tiere, die typischerweise draußen gehalten werden – so etwa Pferde, Schafe oder Rinder. Aber auch Hunde ohne engen Familienanschluss und Katzen dürfen jetzt nicht im Stich gelassen werden. PETA macht vor diesem Hintergrund darauf aufmerksam, dass Tierhalter nach dem Tierschutzgesetz dazu verpflichtet sind, ihren Tieren durch geeignete Unterstände und Hütten sowie Zugang zu Haus und Scheune ausreichend Schutz vor Kälte, Wind und Nässe zu bieten.

    „Unterkühlungen, Erkrankungen oder sogar der Tod sind bei Kälte und Nässe die Konsequenzen von mangelhafter Unterbringung der Tiere“, so Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA. „Tiere auf der Weide brauchen jetzt ebenso Fürsorge wie Hunde, Katzen,…
  • Ein Seniortier aufzunehmen kann viele Vorteile mit sich bringen und eine bereichernde Erfahrung sein. Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN erklärt, warum man bei der Adoption ein älteres Tier in Betracht ziehen sollte.

    Senioren sind in der Regel zuverlässiger, da ihr Charakter bereits voll entwickelt ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Heimtier kann dies von großem Vorteil sein. Zudem muss man sich keine Gedanken über die zu erwartende Größe des Tieres machen.

    Ruhige Vertreter
    „Ältere Haustiere haben bereits eine etablierte Routine und sind in der Regel ruhiger und weniger anspruchsvoll. Das bedeutet nicht, dass sie überhaupt keine Anforderungen stellen, aber sie werden im Allgemeinen kürzere Spaziergänge und Spielzeiten wünschen und weniger Training benötigen. Im Alter passen sie sich gut an den Lebensstil und die Routine ihrer menschlichen Begleiter an“, erklärt Sarah Ross.

    Gut erzogen
    Die meisten älteren Haustiere haben eine Erziehung erhalten und verstehen…
  • "Wie abgefahren ist das denn?“, wird manch einer irritiert fragen, wenn er gesagt bekommt: Die Pflege der Zähne ist bei Hunden und Katzen enorm wichtig.

    Am besten kommt man dieser Vorgabe nach, indem man täglich die Zähne seines Lieblings putzt. „Auch unsere Haustiere werden immer älter“, so Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Das bringt mit sich, dass auch ihre Zähne viel länger durchhalten müssen, als es ursprünglich von der Natur vorgesehen war.“, führt sie aus. Um die Zähne auch bis ins hohe Alter gesund zu halten, müssen sie regelmäßig gereinigt werden. Denn ganz analog zum Gebiss des Menschen bildet sich ansonsten zunächst Zahnstein. Der führt zur Entzündung des Zahnfleisches und zur Taschenbildung. In diese Vertiefungen wandern in der Folge Keime ein. Es kommt zur Entzündung der Zahnwurzel. Das Tier erleidet Schmerzen.

    „Oft bleibt Zahnweh beim Tier unerkannt“, warnt die Tierärztin. Denn der Vierbeiner hat nur wenig Möglichkeiten, sich zu äußern.…
  • Wenn Hunde sich übergeben, wollen sie oftmals einfach nur etwas loswerden. Es kann aber auch eine ernsthafte Krankheit dahinterstecken.

    Ein unruhiger, laut schmatzender Hund, der dann zu würgen beginnt und sich schließlich übergibt – keine schöne Situation, aber jede „Hundefamilie“ erlebt das hin und wieder. Kein Grund zur Panik also. Würgt ein Hund beispielsweise verdorbenes Futter oder einen Fremdkörper wieder aus, ist dies kein Problem, sondern der Problemlöser, ein Reflex, der sich selbst bei bester Erziehung nicht unterdrücken lässt.

    Bleibt es beim sporadischen Erbrechen und hat sich die Lage innerhalb eines Tages beruhigt, ist der Gang zum Tierarzt nicht unbedingt erforderlich. Treten aber zusätzliche Beschwerden wie Durchfall, Fieber oder Atemnot auf oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Tieres zunehmend, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Akutes Erbrechen ist manchmal sogar ein Symptom für lebensbedrohliche Notfälle. Dazu zählen Vergiftungen…