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    Die meisten Hunde lieben es, sich bei warmen Temperaturen im kühlen Nass zu erfrischen. Doch der Badespaß ist nicht ganz ungefährlich. „Hunde sind nicht in der Lage, Gefahren einzuschätzen. Strömungen können einen Hund vom Ufer wegtreiben. Bei hoher Außentemperatur und sehr kaltem Wasser können Herz-Kreislauf-Probleme und Muskelkrämpfe auftreten. Hundebesitzer sollten ihren Vierbeiner beim Baden immer im Auge behalten“, erklärt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, und gibt Tipps, worauf man achten muss.

    Hunde können ihre Körpertemperatur nicht wie wir Menschen über Schwitzen ausgleichen, sondern tun dies hauptsächlich über das Hecheln. Ein Ausflug zum Badesee kann daher eine angenehme Abkühlung für das Tier sein. Für die Sicherheit des Hundes ist es entscheidend, dass der Halter Kondition und Charakter des Hundes kennt.

    Grenzen setzen
    Hunde sind nicht in der Lage, Grenzen zu setzen und können sich bis zur Erschöpfung verausgaben. „Hundebesitzer sollten ihren Vierbeiner…
  • Experten prophezeien für dieses Jahr eine regelrechte Zeckenplage! Die kleinen Parasiten sind jetzt schon sehr aktiv und einige Hundebesitzer mussten bestimmt schon die eine oder andere Zecke von ihrem Tier absammeln. Da ein Zeckenstich immer die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern in sich birgt, ist es höchste Zeit, Hund oder Katze vor den Parasiten zu schützen.

    „Das Gefährliche bei einem Zeckenstich ist, dass der Parasit mit seinem Speichel verschiedene Krankheitserreger ausscheidet. So überträgt z. B. der Holzbock u. a. die Erreger der Borreliose und der Gehirnhautentzündung FSME“, warnt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer (BTK).

    Aus diesem Grund rät die BTK zur Prophylaxe und gibt Tipps zum Entfernen der lästigen Blutsauger:
    • Die beste Prophylaxe ist ein wirksamer Zeckenschutz. Dafür eignen sich Spot-on-Präparate zum Auftragen auf die Haut, ein Wirkstoff-Halsband oder ein Zeckenschutz-Präparat, das dem Tier durch eine Tablette verabreicht wird.
  • Trinken erwünscht: Nicht nur an heißen Tagen ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig für Tiere, manche Zwei- und Vierbeiner trinken generell zu wenig. Bei Hitze oder besonderer Anstrengung kann sich der Wasserbedarf allerdings vervielfachen. Als Langzeitfolgen des mangelnden Wasserkonsums können vor allem bei Katzen und Hunden Nierenleiden und Blasensteine auftreten. In der Sommerhitze ist schlimmstenfalls ein Hitzschlag oder Kreislaufkollaps die Folge. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, um Hunde, Katzen und Co. zum Trinken zu animieren.

    „Nehmen Tiere zu wenig Flüssigkeit auf, kann Hitze lebensgefährlich werden“, so Jana Hoger. „Wer gut informiert ist, verhilft Zwei- oder Vierbeinern zu Sonnentagen ohne Wärmeleiden.“

    PETAs Tipps auf einen Blick:
    • Mehrere Trinknäpfe an verschiedenen Orten anbieten: Dies hat zwei Vorteile – einerseits muss der Vierbeiner niemals weit laufen, andererseits haben auch Hunde
  • Damit lästige Parasiten den Urlaubsspaß nicht vermiesen, sind Vorsorgemaßnahmen unerlässlich.

    Flöhe, Zecken und Mücken übertragen gefährliche Infektionserreger. Besonders verbreitet sind sogenannte Reise-Erkrankungen in Süd- und Südosteuropa anzutreffen. Mit geeigneten Schutz- und Vorbeugemaßnahmen lässt sich das Erkrankungsrisiko verringern.

    Auto-Check gemacht, Ausweispapiere gültig, Hotel gebucht – nun steht dem Start in den Urlaub nichts mehr im Wege. Es sei denn, man nimmt seinen Hund mit auf die Reise. Dann fehlt auf dieser kleinen Checkliste noch ein wichtiger Punkt. Dies vor allem, wenn man beliebte Ziele im südlichen Europa „mit Mittelmeerblick“ ansteuern will. Dort warten nicht nur viel Sonne und traumhafte Strände, sondern auch unangenehme Krabbeltiere, die dem vierbeinigen Familienmitglied gefährlich werden können. Flöhe, Zecken, vor allem aber auch Mücken übertragen in bestimmten Risikogebieten häufig Infektionserreger, die dann zunächst unerkannt, die…
  • Es kann jeden treffen: Hund, Kaninchen oder Katze neigen je nach Fellqualität zu Verfilzungen. Zunächst bilden sich einzelne zusammenklebende Strähnen, die sich untereinander zu immer kompakteren Fellklumpen verknoten.

    Zum Schluss ist der Tierkörper übersäht mit Filzbollen, die sich nicht mehr lösen lassen. Die Haut unter den Knoten ist so gut wie nicht belüftet. Es bilden sich Entzündungen, die zu allem Überfluss bakteriell besiedelt sind. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Am ganzen Körper ziept und zwickt es, da die Knoten an der Haut zerren, wenn sich das Tier streckt. Spätestens jetzt wird es richtig unangenehm und durch die Infektionen auch schmerzhaft für den Vierbeiner.

    „Besonders häufig leiden ältere Langhaarkatzen unter diesem Problem“, berichtet Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. Ihr Fell neigt zu Knotenbildung. Kommen im Alter nun auch noch Arthrose und damit nachlassende Flexibilität im gesamten Körper hinzu, lässt die Fähigkeit der Tiere…