Artikel aus der Kategorie „Tierisches“ 283

  • Neu

    Nach Hunden und Katzen gehören Meerschweinchen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Die kleinen Nager gelten als putzig und pflegeleicht. Doch die tierischen Familienmitglieder haben Bedürfnisse, die tierfreundliche Halter unbedingt beachten sollten. „Besonders wichtig ist, dass man Meerschweinchen niemals alleine hält. Es sind Gruppentiere und sie brauchen den sozialen Kontakt zu ihren Artgenossen“, betont VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross und gibt Tipps für eine artgerechte Haltung.

    Meerschweinchen sind Gesellschaftstiere

    Kein Schwein ist gern allein, schon gar nicht Meerschweinchen. Um glücklich zu sein, brauchen sie den direkten Körper und Sozialkontakt zu ihren Artgenossen. Auch in freier Wildbahn leben die kuscheligen Nager in kleinen Gruppen zusammen. Wer Meerschweinchen adoptieren will, sollte daher immer mindestens zwei Tiere halten. „Ohne die Nähe zu einem Artgenossen sind Meerschweinchen einsam und verkümmern. Die Zuneigung und Liebe des Halters…
  • „Mei Hund hat da so Ringle“, schallt es im süddeutschen Raum aus der Ohrmuschel. Wenn auch der Dialekt anders ist, melden sich Tierhalter mit vergleichbaren Anliegen in Tierarztpraxen regelmäßig in allen Landesteilen Deutschlands. Leider!

    Beim erfahrenen Tierarzt schrillen sofort alle Alarmglocken. Der Besitzer bekommt, wenn es irgend möglich ist, am gleichen Tag einen Termin. „Hinter diesen beschriebenen Kringeln stecken im Kreis herum gewachsene Krallen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Versäumt der Besitzer die Krallen bei übermäßigem Wachstum, Fehlstellungen oder geringfügiger Abnutzung kürzen zu lassen, wächst das Horn so lange weiter, bis es sich im Bogen schließt und in den Ballen hineinbohrt. Ein für das Tier sehr schmerzhaftes Geschehen.

    „Besonders häufig betroffen sind die Wolfskrallen oder auch überzählige Krallen, die manche Tiere haben und die meist etwas oberhalb der Pfote am Bein angesiedelt sind“, warnt die Tierärztin. Sie…
  • Mehr als 90 % der Katzen über 12 Jahre sind von Arthrose betroffen. Auch jüngere Tiere plagt diese Krankheit oft unbemerkt. Der Gelenkverschleiß bringt Schmerzen sowie Einschränkungen der Beweglichkeit mit sich. Dennoch können erkrankte Katzen ein schönes und weitgehend schmerzfreies Leben führen. Dazu ist es jedoch wichtig, dass Katzenhalter die Beschwerden ihres Tieres erkennen und rechtzeitig darauf reagieren. Deswegen informiert die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, über die Symptome und Folgen der Erkrankung.

    Katzen zeigen ihre Schmerzen in der Regel nicht. Dass eine Katze mit Arthrose beispielsweise wegen der Krankheit lahmt, kommt selten vor, weiß die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die Tiere ändern jedoch häufig ihre Gewohnheiten, werden weniger aktiv und ruhen mehr. Dass etwas nicht stimmt, lässt sich zum Beispiel daran erkennen, dass die Katze sich weniger putzt und pflegt, Treppensteigen vermeidet oder…
  • Pferde sind wie Hamster, Katzen und Hunde, im weitesten Sinne auch "Haustiere"

    Der Mensch entwickelt seit jeher eine enge Beziehung und erlebt Spaß und Leidenschaft bei diversen Unternehmungen mit dem Vierbeiner. Seien es private Ausritte, wenn man selbst Tierbesitzer ist, oder andere Freizeitbeschäftigungen im Stall mit den Tieren bzw. der Turniersport: Pferde sind beliebter denn je, auch als Haustier.

    Großes Vertrauen


    Wer dieses Haustier hat weiß, dass es ein ganz spezielles Vertrauensverhältnis zwischen Halter bzw. Reiter und Tier gibt. Wer seinem Pferd vertraut, der wird auch Vertrauen von diesem Tierpartner ernten. Dieses Vertrauen braucht Zeit und wer selbst Tierbesitzer ist weiß, dass das eine Entwicklung ist und ein Weg. Es ist schön, zu sehen, wie dieses Vertrauensverhältnis wächst und dann eine echte Freundschaft entsteht. Genau daher kann man diese Tiere auch als Haustiere bezeichnen. Man kann sich aufeinander verlassen, das Vertrauen und die Sicherheit hat man sich…
  • Es gibt viele gute Gründe für die Impfung. Das gilt für Nutztiere sowie für Klein- und Heimtiere gleichermaßen. Die Tiergesundheitsindustrie stellt dafür eine enorme Breite von Impfstoffen zur Verfügung: Aktuell sind mehr als 400 Impfstoffe bei 19 Tierarten gegen mehr als 80 Krankheiten zugelassen. Für Rind, Schwein und Huhn, Pferd und Schaf, Hund und Katze, aber auch Kaninchen, Frettchen, Fische oder die Brieftaube sind Impfstoffe verfügbar.

    Umfangreiche Empfehlungen zur breiten Impfpalette gibt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet), die jetzt ihr Informationsangebot auf einer neuen Internetseite noch umfangreicher präsentiert. Die neue Web-Adresse lautet stiko-vet.fli.de/de/stikovet/. Als wichtiges, neues Element wurden Impftabellen integriert. Darin enthalten sind alle Impfempfehlungen, die bislang erarbeitet wurden, übersichtlich nach Tierarten zusammengefasst. Für Wiederkäuer und Schweine haltende Betriebe wird darüber hinaus eine Differenzierung nach…