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  • Erst die Hitze und jetzt kommen am Wochenende Blitz und Donner. Das macht nicht nur Menschen, sondern vor allem auch unseren Vierbeinern zu schaffen. Viele Tiere leiden unter echten Panikattacken, wenn Gewitter über sie hinwegziehen.

    „Das Schlechteste, das Besitzer in diesen Fällen tun können, ist, ihre Lieblinge in so einer Situation intensiv zu trösten und zu streicheln“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Damit signalisieren sie ihrem Tier nur, dass etwas besonders Schlimmes los ist“, erläutert die Tierärztin die Kontraproduktivität dieses Vorgehens.

    Viel besser ist es, Normalität an den Tag zu legen. „Verhalten Sie sich wie bei anderen Wetterlagen auch“, rät die Veterinärin unsicheren Tierhaltern. „Sprechen Sie in gewohnter Tonlage und verzichten Sie darauf, sanft auf Ihren Schatz einzureden.“

    Um es dem Angsthasen etwas leichter zu machen, können besorgte Tierfreunde trotzdem einiges tun. „Bei schlimmen Gewittern lassen Sie die Rollläden…
  • Mit dem regelmässigen Spot-On vergiftet man auch seinen Tiere, weil sie Nervengifte enthalten

    Ein weiteres Problem: Die Flöhe werden resistent gegen diese Mittel, die so häufig gegeben werden.
    Die eigentlichen Wirkstoffe dieser Mittel helfen bei Flöhen meistens nicht mehr.

    Man bekommt Flöhe nicht alleine dadurch weg, dass man monatlich ein Spot-On gibt.
    Flöhe sollte man nur bekämpfen, wenn sie da sind und nicht prophylaktisch vorgehen.

    Als erstes Mittel kommt der Flohkamm zum Einsatz, den gibt es in allen gängigen Läden für wenige Euro.
    Damit kämmt man das Tier mehrmals am Tag durch, hierbei kann man auch die Stärke des Flohbefalles feststellen.
    Adulte Tiere bleiben im Kamm hängen und man kann sie gleich vernichten.

    Um Flöhe und ihren Nachwuchs erfolgreich bekämpfen zu können, sollte man einiges über Flöhe wissen:

    Der Floh macht in seinem Entwicklungszyklus vier Phasen durch:
    Nach der Verpaarung werden Eier abgelegt, daraus schlüpft die Larve, diese verpuppt sich, aus der Puppe…
  • VIER PFOTEN erklärt, warum sportliche Abwechslung für Hunde wichtig ist

    Über Hindernisse springen, durch Tunnel rennen, im Slalom um Stangen herum laufen, über Rampen gehen – Agility fordert Konzentration und Ausdauer und manchmal auch Mut. VIER PFOTEN erklärt, dass der temporeiche Sport nicht nur Spaß macht, sondern Hund und Halter auch fit hält.

    Beim Agility durchläuft der Hund im rasanten Tempo einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen, angeleitet durch die Kommandos seines Halters. Jede Hürde stellt den Hund vor eine andere Herausforderung, sowohl körperlich als auch geistig. Tempo, Ausdauer und Konzentration sind gefragt. Die intensive Zusammenarbeit mit seinem Menschen fördert zudem die Bindung zwischen Mensch und Tier.

    Birgitt Thiesmann (52), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Agility ist für alle körperlich gesunden Hunde geeignet. Natürlich sollte der Parcours aber immer individuell angepasst werden auf Größe, Konstitution und Alter des Tieres. Wichtig ist der…

  • Nach der sanften Eingewöhnung haben die meisten Hunde keine Probleme mit ihrem Maulkorb. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
    Viele Hundehalter finden die Vorstellung, ihrem geliebten Vierbeiner einen Maulkorb anzulegen, grauenhaft. Es gibt jedoch zahlreiche Situationen, in denen ein Maulkorb für jeden Hund Pflicht ist wie beispielsweise bei der Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Urlaub in bestimmten Ländern oder inzwischen selbst beim Besuch vieler Restaurants.

    „Daher ist es ratsam, seinen Hund an das Tragen eines Maulkorbs zu gewöhnen“, rät Ann Kari Sieme, Hundetrainerin und Mitarbeiterin von aktion tier.

    Für den Fall der Fälle sollte der Vierbeiner seinen Maulkorb bereits kennen und positiv verknüpft haben. Grundvoraussetzung hierfür sind erst einmal eine perfekte Passform und eine gute Qualität. „Der Maulkorb muss angenehm zu tragen sein, darf nirgendwo drücken, nicht zu eng sein, darf nicht in die Hundeaugen hängen und muss so stabil sein, dass er nicht…
  • VIER PFOTEN räumt mit Vorurteilen auf

    Leider stoßen behinderte Tiere und ihre Besitzer nicht immer auf Verständnis – aus Unwissenheit wird oft vorschnell geurteilt, gar von Tierquälerei und Euthanasie gesprochen. Doch die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN weiß, dass sich auch blinde, taube oder gelähmte Tiere des Lebens freuen können und alles andere als lebensunfähig sind.

    Birgitt Thiesmann (52), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Wer schon einmal die unbändige Lebensfreude eines im Rolli laufenden Hundes beim Ballspielen gesehen hat, weiß, wie sehr auch Tiere mit Handicap das Leben genießen.“

    Tiere, die das Leben nur taub, blind oder dreibeinig kennen, kommen damit genauso gut zurecht wie gesunde. So fällt zum Beispiel ein tauber Welpe im Rudel gar nicht auf, da Hunde ausgezeichnete Beobachter sind und sich problemlos in ihrer Umgebung orientieren können. Sie kompensieren den fehlenden Gehörsinn mit ihrem Geruchs-, Seh- und Tastsinn und reagieren sehr sensibel auf Mimik und…