Tierischer Badespaß mit Folgen


  • Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
    Hurra, der Sommer ist da! Nix wie ab ins Wasser. Dieser Devise folgen auch unsere Hunde nur allzu gerne. Doch manch einer kommt deutlich weniger fröhlich aus dem Wasser heraus, als er eben noch hinein gesprungen ist. Die Rute in einer seltsamen Stellung abgeknickt tragend, trottet der Vierbeiner zögerlich aus dem Wasser.

    „Wenn Sie so etwas bei Ihrem Hund sehen, handelt es sich um eine Wasserrute“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. Vorzugsweise beim Schwimmen – daher auch der Name – tritt dieses Krankheitsbild auf. Was aber genau dahinter steckt, ist bisher nicht bekannt. In Frage kommen Minderdurchblutung der Muskulatur, Muskelfaserrisse oder auch Einengung der Nervenbahnen. Sicher ist, dass das Auftreten einer Wasserrute, auch Hammelschwanz genannt, für das Tier äußerst schmerzhaft ist. In extremen Fällen können die Tiere kein Kot und keinen Urin mehr absetzen. Daher sollte der nächste Weg zum Tierarzt führen.

    „Stellt der die richtige Diagnose und behandelt den Hund mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern, geht es dem Tier innerhalb von wenigen Stunden schon besser“, beruhigt Frau Dr. Hölscher besorgte Tierhalter. Der Patient braucht dann einige Tage Ruhe und ist nach wenigen Tagen wieder hergestellt.

    Weitere Informationen bei:
    Dr. med. vet. Tina Hölscher
    Veterinärin bei aktion tier
    +49 177 2451198
    tierarzt@aktiontier.org

    aktion tier – menschen für tiere e.V.
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