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    Nach dem Haustierboom in Corona-Zeiten stellen sich mehr Tierhalter*innen denn je Fragen wie: Soll ich meinen Hund oder meine Katze mit in den Urlaub nehmen? Wenn ja: Wohin? Und was kann ich tun, damit die Reise auch für mein Tier zu einem positiven Erlebnis wird?

    Laut einer Umfrage der Welttierschutzgesellschaft (WTG) unter mehr als 1.000 Tierhalter*innen planen in diesem Jahr knapp 60 Prozent der Befragten eine Reise mit Tier. Von ihnen will fast die Hälfte innerhalb Deutschlands reisen, bei über 90 Prozent der Urlauber*innen ist das mitreisende Tier ein Hund. Das Stimmungsbild zeigt auch: Ein Drittel der Tierhalter*innen hatte in der Vergangenheit bereits Schwierigkeiten oder Probleme, wenn sie mit Tier auf Reisen waren. Die WTG gibt Tipps, wie sich solche negativen Erfahrungen vermeiden lassen.

    „Eine Reise mit Tier sollte unbedingt auch eine positive Erfahrung für das Tier darstellen“, erklärt Katharina Kohn, Geschäftsführerin der WTG. „Ausreichend Vorlauf bei der…
  • Dass Schokolade und Weintrauben für Hunde giftig sind, ist ein alter Hut. Was einigen Tierbesitzern neu sein dürfte, ist die Tatsache, dass der Zuckeraustauschstoff Xylit – auch Xylitol genannt – hochgiftig für Hunde ist.

    „Xylit führt bei Hunden innerhalb von 30 bis 60 Minuten zu massivem Unterzucker“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Im Gegensatz zum Menschen führt dieser Stoff beim Hund zu einem rasanten Anstieg des Hormons Insulin, was wiederum den Spiegel des echten Zuckers im Blut des Hundes senkt“, führt sie aus. Abhängig von der aufgenommenen Dosis resultieren daraus Krämpfe, Leberversagen, Koma und im schlechtesten Fall sogar der Tod des Hundes. Je nach Xylit-Gehalt können beispielsweise schon ein bis drei zuckerfreie Kaugummis für einen mittelgroßen Hund tödlich sein.

    Ab 0.1 g Xylitol/kg Körpergewicht sollten tierärztliche Maßnahmen zur Entgiftung eingeleitet werden. Bezeichnet wird dies als Dekontamination. „Zu gut Deutsch heißt das, es…
  • Reisen ist für den Hund oftmals mit Stress verbunden. Die hundegerechte Urlaubsplanung macht es Mensch und Tier leichter. Viele Maßnahmen sind problemlos umsetzbar, zeigen aber dennoch große Wirkung.

    Die weite Reise in den Traumurlaub wird es in diesem Jahr wahrscheinlich noch nicht geben. Die Pandemiesituation spricht dagegen. Aber viele Menschen hoffen jetzt auf weitere Lockerungen für Ferien in Deutschland. Und natürlich soll dann der Hund mit von der Partie sein.

    Inlandsurlaube und selbst kurze (Tages-)Reisen mit dem Auto sollten gut und rechtzeitig geplant werden, damit sich das vierbeinige Familienmitglied während der Fahrt rundum wohl fühlt. Und auch wenn das Ferienziel „nur“ in Deutschland liegt, ist der Urlaubsort für den Hund fremd. Er könnte sich verlaufen und das „Zu Hause auf Zeit“ dann vielleicht nicht wiederfinden. In einem solchen Fall ist es gut, wenn der Hund einen Transponder trägt und mit der Registrierungsnummer in einer Datenbank, beispielsweise…
  • Für kleine Wehwehchen oder akute Notfälle gibt es die Haus- und Reiseapotheke. Solch ein Erste-Hilfe-Set ist auch für vierbeinige Familienmitglieder eine gute Sache. Es gibt jedoch Utensilien und Medikamente, die in einer Notfallapotheke für das Tier nichts verloren haben. Im Zweifel ist der Gang zum Tierarzt die beste Wahl.

    Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Hund und Katze stehen Unfälle in der Notfall-Statistik ganz weit oben. Häufig sind auch Biss- und Schnittverletzungen beim Spaziergang, bei Raufereien mit anderen Hunden oder im Streit mit der Nachbarskatze. Daraus resultierende kleinere Wunden lassen sich gut selbst versorgen, wenn entsprechendes Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel schnell zur Hand sind. Wer sehr gut vorbereitet sein will, kann sogar einen „tierischen“ Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Eine Liste mit wichtigen Telefonnummern, etwa die des Tierarztes, helfen im Falle eines Falles, das Richtige zu tun.

    Die gute Absicht, seinem Tier schnell helfen zu wollen,…
  • Luna war eine sehr verlässliche Freigängerkatze. So wie sie ihre Ausflüge liebte, so liebte sie es auch, wieder nach Hause zu kommen. Doch plötzlich war die Samtpfote wie vom Erdboden verschwunden und ihre Halter krank vor Sorge. Immer wieder kommt es vor, dass Katzen, die eigentlich eine Familie haben, fremdgefüttert oder gar einbehalten werden. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, klärt daher über die rechtlichen Konsequenzen der meist falsch verstandenen Tierliebe auf.

    Auch wenn einige Freigängerkatzen gerne mal mehrere Tage woanders zu Gast sind, hat dieses tierische Verhalten juristisch betrachtet keinen Einfluss auf das Eigentum an der Katze. Eine fremde Katze sollte grundsätzlich zunächst nicht als herrenlos betrachtet werden. „Wer eine fremde Katze an sich nimmt, ist gesetzlich verpflichtet, eine Fundanzeige beim örtlichen Fundbüro aufzugeben. Wer dies unterlässt und beispielsweise nur im örtlichen Tierheim…
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