Canophobie / Hundephobie

      Canophobie / Hundephobie

      Hallo,

      ich leide durch ein traumatisches Erlebnis seit frühester Kindzeit an einer Hundephobie. Mit der Zeit und Erfahrung ist es besser geworden, aber so richtig drüber hinweg bin ich immer noch nicht. So traue ich mich zum Beispiel nicht auch nur einen Fuss in das Haus meiner besten Freundin zu setzen, weil sie mit ihrer äußerst verspielten und aktivien Hündin Pia zusammen wohnt. Deswegen möchte ich dagegen endlich etwas tun und mich in Therapie begeben. Über die Therapien selbst habe ich im Interenet sehr viel gefunden, allerdings kaum etwas über Angebote und wenn nur zu weit weg.

      Daher habe ich jetzt die Hoffnung, dass in diesem großen Forum jemand eine Anschrift in Hamburg kennt, an die ich mich für so etwas wenden kann. Als Hundehalter wird der ein oder andere sicher schon mal ein Gespräch über dieses Thema geführt haben und kennt vielleicht jemanden der sich selbst schon erfolgreich hat therapieren lassen?

      RE: Canophobie / Hundephobie

      Hi Bjorn!

      Ich finde es toll, das Du etwas gegen Deine Angst tun willst.

      Ich kenne Leute die keine wirkliche Phobie haben und dann als "Hundehasser" vielen guten Haltern versuchen das Leben zur Hölle zu machen.

      Bei Dir ist das ganz offensichtlich nicht der Fall.

      Du musst verstehen, dass für mich als absoluter Hundfan, so eine Phobie überhaupt nicht nachvollziehbar ist, ist nicht böse gemeint, ich verstehe es wirklich nicht, da mir natürlich in diesem Fall die Fähigkeit fehlt mich in Dich hineinzuversetzen.

      Ich selbst wurde auch schon mehrmals von Hunden in "böser Absicht" gezwickt, kein Wunder wenn man die Finger von keinem Hund lassen kann :tongue:, aber da ich das Verhalten natürlich immer interpretieren konnte hat mir das nie etwas ausgemacht.

      Nun zu Deiner Frage. Wie Du siehst lebe ich am anderen Ende von Deutschland, sonst hätte ich Dir empfohlen mich und meinen Zorro zu besuchen.
      Denn für meinen Zorro würde ich die Hand ins Feuer legen, dass er nie, niemals beißen würde.
      Als er vor kurzem so übel ins Ohr gebissen wurde, hat die Tierärztin bei der Untersuchung furchtbar da drin rumgewühlt, Zorro hat geschrien vor Schmerzen, aber nach der Tierärztin schnappen? Niemals!

      Da Zorro so ein cooler Hund ist, geht meine Mutter mit ihm in den Verein "Hunde helfen Menschen" und besucht mit ihm Grundschulen.

      Jetzt ein Vorschlag für Dein Problem:

      Der Verein hat seinen Hauptsitz in Deiner Ecke.

      Schau Dich mal unter folgendem Link um:

      hunde-helfen-kids.de/

      Nimm mit den Roses Kontakt auf, vielleicht können die Dir weiterhelfen.

      Und solltest Du mal in unserer Ecke sein, dann komm mal bei Zorro und mir vorbei, wir haben auch ein schönes Gästezimmer :biggrin:.

      Melde Dich auch mal wieder und erzähle, wie es mit Deiner Therapie läuft und wo Du sie machst und so.

      Viel Erfolg
      Mimi
      ..........

      Hundephobie

      Hallo,

      da das Thema "Hundephobie" leider nach wie vor von vielen Menschen nicht ernst / wahr genommen wird, möchten wir uns in der Sendung "Hundkatzemaus" (Vox) damit auseinandersetzen. Aus diesem Grund suchen wir Menschen, die bereit wären über ihre Angst/Panik zu berichten und - auf unsere Kosten - eine Kynophobietherapie (in NRW) besuchen würden.
      Wir nehmen das Thema sehr ernst und möchten es gemeinsam mit den Therapeuten und dem jeweiligen Protagonisten seriös umsetzen. Bei Interesse freuen wir uns über eine Mail an: [email protected].
      Danke vorab. LG, Bianka
      Eine Hundephobie ist durchaus ernst zu nehmen. Zumal ein Hund die Angst eines Menschen spürt. Wenn man dann noch an einen gestörten Vertreter dieser Rasse gerät, ist schnell ein Beißunfall da. Mit einem konkretem Tipp für einen Kurs kann ich nicht dienen.
      Aber versuch es für den Anfang mal damit. Geh Deine Freundin besuchen und ignoriere den Hund vollständig. Kein Blick, kein Wort, einfach nichts. Unterhalte Dich stattdessen mit Deiner Freundin und setzt Euch aufs Sofa und trinkt Kaffee. Das kosttet natürlich Überwindung. Wenn Du diesen Schritt geschafft hast, melde Dich nochmal und ich sage Dir dann wie es weiter geht.
      Viele Grüße

      Steffen
      Wenn der TE nun nach 10! Jahren immer noch eine Phobie hat, dann ist er wohl selbst schuld.
      Denn so alt ist der Eingangspost schon.

      Steffen, deine beschriebene Vorgehensweise eignet sich vll, noch bei "Respekt" bzw. "Ängstlichkeit" vor einem Hund.
      Das hat nun aber nichts mit einer echten Phobie zu tun.
      Mit einer "Behandlung" einer echten Phobie über ein Forum, wäre ich damit mal ganz vorsichtig! Ich nehme hier mal stark an, dass du keine entsprechende Ausbildung vorweisen kannst?

      Es gibt vielseitige Möglichkeiten, eine Hundephobie zu beseitigen, oft genug geht eine viel zu schnelle "Konfrontationsbehandlung", wie von dir vorgeschlagen (und dann noch übers Netz, ohne den TE und die Umstände zu kennen), ganz schön nach hinten los und kann die Phobie verstärken und eine wirkliche Therapie verhindern und in die Länge ziehen.

      Ich finde deinen Tipp für eine wirkliche Phobie mehr als oberflächlich. Vor allem weil du dann noch schreibst "Eine Hundephobie ist durchaus ernst zu nehmen." Denn das tust du hier nicht