Brauche dringend Hilfe beim Rückenmarksinfarkt

      Brauche dringend Hilfe beim Rückenmarksinfarkt

      Hallo liebe Hundefreunde,

      bitte entschuldigt, dass ich hier ohne mich groß vorzustellen ins Forum platze, aber ich habe ein riesengroßes Problem:

      Vor einer Woche hatte unser Gizmo beim Spielen einen schweren Rückenmarksinfarkt und ist seit dem hinten gelähmt.

      (Gizmo ist ein ca. 22 kg schwerer 9 Jahre alter Mischlingsrüde)

      Nach einigen Tagen bekam er dann wieder etwas Gefühl in die Hinterbeine und es sah echt so aus, als würde es langsam besser werden.

      Wir sind jeden Tag mit ihm beim Tierarzt, wo er Infusionen, Vitamine und Kortison bekommt.

      Leider macht er uns nun aber wieder großen Kummer, da er seit zwei Tagen nichts mehr fressen und kaum noch trinken will, selbst die besten Leckerreien lehnt er ab.

      Er liegt eigentlich nur noch teilnahmslos in seinem Korb, so wie wir ihn rein gelegt haben.

      Der Tierarzt findet hierfür keinen Grund und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Hund sich so langsam aufgibt.

      Wisst Ihr evtl. Rat, wie ich den armen Kerl wieder zum Fressen animieren und seinen Lebenswillen stärken kann?

      Viele liebe Grüße und danke für Eure Hilfe,

      Andre & Gizmo
      :hug:
      hallo und herzlich willkommen..
      das ist ja großer mist was euch da passiert ist..

      Zum futter..
      hast du es mit rohem hack versucht..?
      Meine findens super-lecker...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Meine Rudi hatte auch einen Rückenmarksinfarkt. Wir mussten jeden Tag mit ihr schwimmen gehen und sie bekam täglich eine Tablette Cortison, und eine Tablette Vitamin B am Anfang wurde ihr das Cortison gespritzt in einer höheren Dosierung. Ich wurde von meinem Tierarzt zu einem Neurologen geschickt, der hat dann noch zusätzlich einmal in der Woche mit ihr auf einem Laufband unter Wasser geübt. Bevor sie starb konnte sie wieder laufen. Rudi wäre im Dezember 15 geworden und hat ihren Rückenmarksinfarkt gut wieder ausgeheilt. Wo wohnst Du denn...ich könnte Dir die Adresse vom Neurolgen per Pn schicken, wenn du möchtest. Ach ja...ihr Appetit war leider auch nicht besonders :sad:LG

      Rückenmarksinfakrt

      Hallo,
      leider habe ich Deinen Hilferuf erst heute gelesen,aber vielleicht kann ich Dir noch helfen. Unser Hund hatte auch am 04.10. einen Rückenmarksinfarkt, nach 5 Tagen falscher Behandlung und EinschläferungsEmpfehlung bekamen wir dann den Typ zu einem Tierneurologen, der durch ein MRT dann die richtige Diagnose stellte. Nach seiner Aussage verheilt der Rückenmarksinfakrt unseres Hundes von selbst (Cairn-Terrier 5 1/2 Jahre alt), eine unterstützende Behandlung durch Physiotherapie wäre aber sinnvoll. Was wir dann auch gemacht haben, und der Erfolg ist jeden Tag sichtbarer + einer begl. unterstützenden Behandlung einer Tierheilpraktikerin.
      IN der gleichen Praxis haben wir auch ein Ehepaar kennengelernt deren HUnd über ein Jahr falsch behandelt wurde, vor einem viertel Jahr wurde dann richtig diagnostiziert und seit die die Physiotherapie machen geht es auch wenn auch sehr langsam aufwärts. D.h. je länger man mit der Behandlung wartet umso langwierige ist der Heilungsprozeß.
      Ihr solltet aber nichts unversucht lassen. Die Heilungschancen sind gut.
      Si